{"id":12109,"date":"2025-07-31T18:59:00","date_gmt":"2025-07-31T16:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=12109"},"modified":"2025-11-24T19:38:28","modified_gmt":"2025-11-24T18:38:28","slug":"brussels-beer-projectbruesselbel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=12109","title":{"rendered":"Brussels Beer Project<br>Br\u00fcssel (BEL)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Nachtrag 31. Juli 2025:<\/strong> Acht Jahre sind vergangen, Grund genug, w\u00e4hrend einer Kurzreise nach Br\u00fcssel beim <span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"http:\/\/www.beerproject.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brussels Beer Project<\/a><\/span> mal wieder die Nase rein zu stecken. Ver\u00e4ndert hat sich \u2026 nix. Zum Gl\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder doch? Der kleine Bottleshop nebenan, war der damals schon da? Ich wei\u00df es nicht \u2026 Waren nicht in dem kleinen Schankraum vor der Theke noch Regale mit Flaschen und ein paar Holzf\u00e4sser, in denen Spezialbiere reiften?<\/p>\n\n\n\n<p>Nach hinten raus scheint aber tats\u00e4chlich alles beim Alten: Lange Tische direkt im Sudhaus, freier Blick auf die Braukessel und noch nicht einmal eine Absperrung dazwischen. Sch\u00f6n, oder? Wie anders kann man sein Bier besser genie\u00dfen als mit unmittelbarem Blick auf den Ort und die Technik seiner Entstehung?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hole an der Theke ein kleines Testbrettchen, best\u00fcckt mit<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Terra Pils \u2013 Regenerative Pilsner (4,8%)<\/li>\n\n\n\n<li>Tripel Bertha \u2013 Triple Blanche (7,5%)<\/li>\n\n\n\n<li>Jungle Joy \u2013 Mango &amp; Passionfruit Ale (5,9%)<\/li>\n\n\n\n<li>Delta IPA \u2013 Saison IPA (6,0%)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Mit Ausnahme des Tripel Bertha, das als hybrider Bierstil zwischen Tripel und Wit umherm\u00e4andriert und weder nach dem einen noch nach dem anderen schmeckt, sondern ein wenig muffig vor sich hin dumpft, ganz ausgezeichnete Biere.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Brussels-Beer-Project-Mini-5-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47941\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Brussels-Beer-Project-Mini-5-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Brussels-Beer-Project-Mini-5-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Brussels-Beer-Project-Mini-5-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Brussels-Beer-Project-Mini-5-768x768.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Brussels-Beer-Project-Mini-5.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>ein kleines Testbrettchen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eWarum \u201aregenerative\u2018?\u201c, m\u00f6chte ich vom Barkeeper wissen. Ob das wohl ein Bier zur Regeneration sei, eines mit heller Farbe, wenig Alkohol, einer angenehm erfrischenden Spundung, einem schlanken K\u00f6rper und einer feinen, aromatischen Bittere. Eines, mit dem die Zunge und der Gaumen freigesp\u00fclt werden k\u00f6nnen vom manchmal vielleicht doch Zuviel des Guten, und eines, mit dem einfach nur der Durst gel\u00f6scht werden kann? Zisch!<\/p>\n\n\n\n<p>Er lacht. Ja, dieses Bier k\u00f6nne all das, aber deswegen hie\u00dfe es nicht \u201eregenerative\u201c. Der Name verwiese vielmehr darauf, dass dieses Bier ausschlie\u00dflich aus lokal angebauter Gerste gebraut werde. Nachhaltiger Anbau der Braugerste im Umkreis von gerade mal 50 Kilometern rund um Br\u00fcssel, bei dem der Ackerboden bedeckt bliebe, Feuchtigkeit aufgenommen werde, der Boden gesch\u00fctzt und gek\u00fchlt werde, die Wurzeln lebendig blieben und die Bodenst\u00f6rung minimiert, die Vielfalt hingegen maximiert werde, zitiert er die Website der Brauerei \u201eIm Grunde ein System, das versucht, die Natur nachzubilden, anstatt sie zu \u00fcberw\u00e4ltigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Na, sowas. Bier trinken f\u00fcr den Umweltschutz! Und das auch noch in so angenehmem Ambiente. Wenn das nix ist?!?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben17\/BrusselsBeerProject\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Brussels Beer Project<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Belgische Bierkultur? Klar, das ist doch bekannt:<\/p>\n\n\n\n<p>Schwere und reichhaltige Abteibiere, die mit hohem Alkoholgehalt und breitem Aromaprofil den Fernsehbiertrinker vor echte Herausforderungen stellen. Biere, die definitiv nicht daf\u00fcr geeignet sind, gegen den Durst getrunken zu werden, sondern wie ein kr\u00e4ftiger Rotwein zu langsamem und bewusstem Genuss einladen.<\/p>\n\n\n\n<p>Spontan vergorene Lambik-Biere. In ihrer Extremform nahezu kohlens\u00e4urefrei, kr\u00e4ftig sauer, mit einer komplexen Geschmacksmatrix, die je nach Alter von bei\u00dfend essigsauer bis zu weich und balsamico-artig seidiger S\u00e4ure reichen kann. Etwas, das mit unserer deutschen Vorstellung von Bier geschmacklich eigentlich nichts mehr zu tun hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Saison-Biere, die mit einem ungest\u00fcmen und kernigen Hefecharakter aufwarten, mit deutlich phenolischen Aromen. Durchaus auch leicht im Alkohol und als Durstl\u00f6scher geeignet, aber charakterstark, kantig, unangepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Fruchtbiere, deren Spektrum von zuckrig s\u00fc\u00df bis s\u00e4uerlich trocken reicht, klassisch mit Sauerkirschen oder Himbeeren, neuerdings auch mit allem anderen, was der Obststand auf dem Markt anbietet, gebraut.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine bunte Vielfalt, ein aromen- und farbenfroher Reigen, und dahinter eine Kultur, die Bier in den Alltag integriert. Die Art, wie man Bier trinkt, die Allgegenwart des Biers im t\u00e4glichen Leben, seine Tradition, all das hat sogar dazu gef\u00fchrt, dass die belgische Bierkultur von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt worden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist da noch Raum f\u00fcr etwas Neues?<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte es kaum glauben, aber: Ja! Es gibt noch Raum f\u00fcr Neues. Es gibt Bierstile, die selbst in Belgien noch nicht lange verbreitet sind. Nicht nur das India Pale Ale etwa. Junge, bunte und aufm\u00fcpfige kleine Brauereien bringen andere Akzente, erdreisten sich, jenseits der Traditionen aufzutrumpfen. Und das sogar mitten in Br\u00fcssel.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"441\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12112\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-1.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-1-150x93.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-1-300x187.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Brussels Beer Project<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Mit dem <span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"http:\/\/www.beerproject.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brussels Beer Project<\/a><\/span>, BBP, ist so eine kleine aufm\u00fcpfige Brauerei am Westrand der Innenstadt entstanden. Vor gerade einmal zwei Jahren habe ich erstmals Bier von diesen jungen Brauern getrunken, die damals noch nicht \u00fcber eine eigene Brauerei verf\u00fcgten, sondern sich als Wanderbrauer bei etablierten Brauern eingemietet hatten. Aber schon kurze Zeit sp\u00e4ter haben sie eine Halle gefunden, gro\u00df genug, um dort nicht nur eine zweckm\u00e4\u00dfige und recht effiziente Kleinbrauerei einzurichten, sondern auch einen Taproom, in dem sie ihre Biere nun am Ort des Entstehens auch direkt ausschenken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwa zehn Minuten Fu\u00dfweg vom Grote Markt waren es, die mich am 15. September 2017 hierher gef\u00fchrt haben, und nun stehe ich vor dem t\u00fcrkisfarben dekorierten Fenster. <a href=\"http:\/\/www.beerproject.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brussels Beer Project<\/a>, co-created 2015, steht hier un\u00fcbersehbar, und dahinter sehe ich schon den Taproom. Linker Hand ein Metallregal mit Holzf\u00e4ssern, dahinter wiederum eine kleine Theke mit insgesamt 14 Zapfh\u00e4hnen. Rechter Hand ein paar wackelig aussehende Holzregale mit Bierflaschen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1017\" height=\"425\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12113\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-2.jpg 1017w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-2-150x63.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-2-300x125.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-2-768x321.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1017px) 100vw, 1017px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>14 Zapfh\u00e4hne<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>An der Theke geht es vorbei durch einen schmalen Gang, und dann \u00f6ffnet sich eine gro\u00dfe Halle, das Sudhaus. Ein schlichtes Edelstahlsudwerk, daneben die G\u00e4r- und Lagertanks, die Abf\u00fcllger\u00e4te. Alles steht mehr oder weniger offen herum, und es wirkt, als k\u00f6nne man die gesamte Architektur mit recht wenig Aufwand an ge\u00e4nderte Herstellungsprozesse anpassen. Nichts ist festgemauert oder dauerhaft installiert, \u00fcberall k\u00f6nnen Verbindungen und Verankerungen gel\u00f6st und ge\u00e4ndert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Direkt neben der Brauerei beginnt der Verkostungsbereich. Einfache, gro\u00dfe Tische mit ebenso einfachen St\u00fchlen stehen in der Halle herum. Um Gem\u00fctlichkeit geht es nicht, die entsteht durch die Gespr\u00e4che mit den Tischnachbarn, nicht durch die Einrichtung. Man holt sich vorne an der Theke sein Bier, oder gleich mehrere, schlendert nach hinten und setzt sich an einen der Tische. Mit Panorama-Blick auf das Sudwerk.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"408\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-3-1024x408.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12114\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-3-1024x408.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-3-150x60.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-3-300x119.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-3-768x306.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-3.jpg 1067w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Genuss mit Panorama-Blick auf\u2018s Sudwerk<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Einer der Brauer hantiert noch herum, r\u00e4umt auf, putzt, spritzt den Boden mit Wasser ab, aber nach einer Weile kehrt Ruhe ein. Der letzte Handgriff gilt der Absperrung. Routiniert wird ein langes Band quer durch die Halle gezogen. Man kann nun zwar immer noch die gesamte Brauerei einsehen, aber nicht mehr zwischen den Installationen herumlaufen und Unfug anrichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf die Lagertanks genie\u00dfe ich meine Biere. Kleine Kostproben, 100 ml nur, so dass ich mehr als nur ein oder zwei Gl\u00e4ser trinken kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich beginne mit dem Eternity Cucumber and Juniper Gin Sour, einem Bier mit Gurken und Wacholder, leicht sauer und durch den Wacholder auch knochentrocken, adstringierend bitter sogar. 4,1% nur, sehr leicht also. Schmeckt spannend, wahrscheinlich k\u00f6nnte ich sogar einen halben Liter davon trinken, allerdings w\u00e4re es dann wohl aber auch genug von dieser Aromen- und Geschmacksintensit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann das Red My Lips, ein Belgian Session. Soll hei\u00dfen, das Bier enth\u00e4lt die ganze komplexe Aromatik, die die typischen belgischen Hefen zu bieten haben. Phenole, Ester, alles ist drin. Das Ganze aber bei gerade einmal 4,7% Alkohol, also noch gut trinkbar. Gerne ebenfalls in etwas gr\u00f6\u00dferer Menge.<\/p>\n\n\n\n<p>Das folgende Bier ist ein Experiment, jedenfalls l\u00e4sst sein Name darauf schlie\u00dfen: EXP 0039. Ein American India Pale Ale mit 6,3%. Kr\u00e4ftige Hopfenaromen, die aber trotz des Hinweises auf die amerikanische Richtung dieses Biers eher ins Erdige, Harzige tendieren. Fruchtige Aromen sind zwar sp\u00fcrbar, aber nicht so dominant. Trotzdem ein sehr sch\u00f6nes Bier, das auch mit seinem Malzk\u00f6rper und der kr\u00e4ftigen, fast schon kupfernen Farbe \u00fcberzeugen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Das vierte Bier schlie\u00dflich ist nur noch f\u00fcr den schluckweisen Genuss, auf keinen Fall, um einen halben Liter davon zu trinken. Night Drift, nach Angaben der Brauerei ein Double Chocolate Salted Caramel Imperial Stout mit 9,9% Alkohol. Kr\u00e4ftige Schokoladenaromen finde ich, ebenso etwas Lakritze. Caramel und Salz sind auch zu sp\u00fcren, aber nur dezent im Hintergrund. Die Brauer haben der Versuchung widerstanden, von allem etwas zu viel zu nehmen, sondern haben trotz der Vielfalt an Zutaten noch ein gutes Ma\u00df an Ausgewogenheit erreicht. Ein eindrucksvolles Bier, aber auch eins, bei dem 100 ml, h\u00f6chstens 200 ml das Ma\u00df aller Dinge sind. Alles dar\u00fcber hinaus w\u00e4re genauso erm\u00fcdend, s\u00e4ttigend, vielleicht sogar \u00dcbelkeit aus \u00dcberdruss erregend wie eine Drei-Liter-Sch\u00fcssel Wackelpudding f\u00fcr eine Person allein. Zu viel des Guten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem winzigen Probierglas aber prima \u2013 eine spannende und gute Erfahrung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"760\" height=\"425\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12115\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-4.jpg 760w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-4-150x84.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Brussels-Beer-Project-4-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 760px) 100vw, 760px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>winzige Probiergl\u00e4ser f\u00fcr den vielf\u00e4ltigen Genuss<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Das Publikum ist bunt gemischt. Vorwiegend junge Leute, Studenten wohl meistens, aber auch Personen im mittleren Alter, und an einem Tisch sitzt eine ganze Familie, mit Kindern und Oma und Opa. Niemand wirkt deplatziert oder wird scheel angekuckt. Wer Bier mag und mit allen Sinnen genie\u00dft, ist in Belgien immer und \u00fcberall willkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ganz neuer, ganz ungew\u00f6hnlicher Aspekt belgischer Bierkultur, also. Ein kleiner Schuss Hipstertum in der eher barocken belgischen Bierwelt. Sehr sch\u00f6n. <a href=\"http:\/\/www.beerproject.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brussels Beer Project<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Besuch wert!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Taproom des <a href=\"http:\/\/www.beerproject.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brussels Beer Project<\/a> ist donnerstags bis sonnabends von 14:00 bis 22:00 Uhr ge\u00f6ffnet; zum Teil findet parallel zu den \u00d6ffnungszeiten auch Brauereibetrieb statt. Die Biere k\u00f6nnen auch in Flaschen erworben und mitgenommen werden. Zu erreichen ist die Brauerei in etwa zehn Minuten zu Fu\u00df vom Grote Markt in der Mitte der Stadt, gerne aber auch mit der Stadtbahn, Linien 51 und 82, Haltestelle Vlaamsepoort, gerade um die Ecke neben der Brauerei.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben17\/BrusselsBeerProject\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Brussels Beer Project<br>Rue Antoine Dansaert 188<br>1000 Bruxelles<br>Belgien<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;\">Merken<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Nachtrag 31. 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