{"id":33933,"date":"2020-11-07T23:01:46","date_gmt":"2020-11-07T22:01:46","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=33933"},"modified":"2020-12-08T06:26:39","modified_gmt":"2020-12-08T05:26:39","slug":"brasserie-28wienaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=33933","title":{"rendered":"Brasserie 28<br \/>Wien<br \/>AUT"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\"><em>Reklame?*<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/de.linkedin.com\/company\/caulier-sugar-free-s.a.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Caulier Sugar Free<\/a>. Was sich auf den ersten Moment wie eine Bezeichnung f\u00fcr einen zahnfreundlichen Kaugummi anh\u00f6rt, ist seit 2008 eine Marke, die Biere mit extrem geringem Restzuckergehalt braut (oder brauen l\u00e4sst) und vermarktet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben2\/Brasserie28\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"708\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33935\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-1.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>Brasserie 28<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor weit \u00fcber zwanzig Jahren gab es in Deutschland schon mal Versuche, sogenannte Di\u00e4tbiere auf den Markt zu bringen. Ich erinnere mich an ein Di\u00e4t Pils von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.feldschloesschen.de\/\" target=\"_blank\">Feldschl\u00f6sschen<\/a> in Dresden (das sich damals, 1995, vor der Rechtschreibreform noch Feldschl\u00f6\u00dfchen schrieb und wohl bis heute an dieser Schreibweise festh\u00e4lt), an ein Di\u00e4t-Pils von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.henninger-bier.de\/\" target=\"_blank\">Henninger<\/a> 1995, ein Edelhopfen Di\u00e4t-Pilsener von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=3140\" target=\"_blank\">Maisel<\/a> aus Bayreuth, ein Di\u00e4t-Pils von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.holsten-pilsener.de\/\" target=\"_blank\">Holsten<\/a> oder eines von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.paulaner.de\/\" target=\"_blank\">Paulaner<\/a> aus M\u00fcnchen (alle 1996). 1997 kam <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/spatenbraeu.de\/\" target=\"_blank\">Spaten-Franziskaner<\/a> mit einem Di\u00e4t-Pils hinzu, das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leipziger_Brauhaus_zu_Reudnitz\" target=\"_blank\">Leipziger Brauhaus zu Reudnitz<\/a> braute ein Reudnitzer Di\u00e4t-Bier, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.sternquell.de\/\" target=\"_blank\">Sternquell<\/a> aus Plauen wiederum ein Di\u00e4t-Pils, in den Jahren danach folgten <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.koestritzer.de\/\" target=\"_blank\">K\u00f6stritzer<\/a>, das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.freiberger-pils.de\/\" target=\"_blank\">Freiberger Brauhaus<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.familienbrauerei-dinkelacker.de\/\" target=\"_blank\">Dinkelacker-Schwabenbr\u00e4u<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.einbecker.de\/\" target=\"_blank\">Einbecker<\/a> und die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.dab.de\/\" target=\"_blank\">Dortmunder Actien-Brauerei<\/a>, aber dann verebbte der Boom dieser meistens etwas alkoholschw\u00e4cheren (rund 4,0%), sehr herben, knochentrockenen und oft hochgespundeten Biere. Ein letztes Mal habe ich ein Di\u00e4t-Bier im Jahr 2008 getrunken, das M\u00fcnchner Di\u00e4t-Bier von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.paulaner.de\/\" target=\"_blank\">Paulaner<\/a> (4,3%).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Trend hatte sich totgelaufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum? Sind wir doch mal ehrlich: Di\u00e4t-Bier. Das klingt viel zu sehr nach Verzicht, nach fehlendem Genuss, nach Mangel an Lebensfreude, und oft wurde es auch mit alkoholfreiem Bier verwechselt und f\u00fchrte dazu, das Autofahrer sich nach f\u00fcnf, sechs Halben Di\u00e4tbier mit vermeintlich ruhigem Gewissen hinter\u2019s Steuer setzten und schon beim Ausparken in Schwierigkeiten kamen. Das konnte ja nichts werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Brauereien waren aber ihrer Zeit einfach nur voraus und haben dar\u00fcber hinaus ein schlechtes Marketing betrieben. Um wie viel besser als Di\u00e4t-Bier klingt mittlerweile der Begriff Sugar Free. Oder, noch besser: Low Carb. Und so ist heute, im Jahr 2020, der Hinweis auf ein knochentrocken vergorenes Bier nahezu ohne Restzucker ein gutes Verkaufsargument. Noch besser w\u00e4re es, d\u00fcrften die Brauer mit dem Gesundheitsaspekt des Zuckerverzichts werben, aber das ist bei alkoholischen Getr\u00e4nken aus gutem Grund verboten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben2\/Brasserie28\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"434\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33936\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-2.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-2-300x184.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-2-150x92.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>da steht er vor mir, der Karton<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So, genug der herumm\u00e4andrierenden Einleitung. Es ist der 7. November 2020. Vor mir steht ein gro\u00dfer Karton. Der Absender ist die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/brasserie28.at\/\" target=\"_blank\">Brasserie 28<\/a> aus Wien, und im Karton finde ich sechs verschiedene Biere der Marke <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.linkedin.com\/company\/caulier-sugar-free-s.a.\" target=\"_blank\">Caulier Sugar Free<\/a>, jeweils mit einer gro\u00dfen 28 mitten auf dem Etikett. Diese Zahl verweist auf die lange Historie der belgischen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/brasseriecaulier.beer\/\" target=\"_blank\">Brauerei Caulier<\/a>, weil irgendwann vor vielen, vielen Jahren deren Standard-Bier mit 28 kg Malz pro Hektoliter gebraut worden ist. Heute wird das Bier \u00fcber \u00d6sterreich vermarktet, und man betreibt auch eine enge Kollaboration mit der italienischen Brauerei <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.birratoccalmatto.com\/\" target=\"_blank\">Toccalmatto<\/a>, aber die Zahl 28 spielt immer noch eine Rolle: \u201eTo brew low carb craft beers locally and sell them within 28 weeks of bottling in 28 gastro pubs and deliver cases within a 28 minute radius, so our guests can enjoy fresh craft beer at peak flavour.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich m\u00f6ge die Biere doch mal probieren und vielleicht auch etwas dazu schreiben, hei\u00dft es in einer begleitenden eMail.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben2\/Brasserie28\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"801\" height=\"425\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33937\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-3.jpg 801w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-3-300x159.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-3-150x80.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-3-768x407.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>11 x Caulier Sugar Free, sechs verschiedene Sorten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum nicht? Mit dem Thema zuckerfreier Biere habe ich mich noch nie so richtig bewusst auseinandergesetzt (die Di\u00e4t-Biere damals waren immer mal so nebenbei in den Einkaufskorb gewandert). Dann verkoste ich doch mal die sechs Biere. Ab in den K\u00fchlschrank damit, und los geht\u2019s:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bier Nummer 1: Das Saison ist deutlich tr\u00fcb, weist nur eine sehr geringe Rezens auf und bildet beim Einschenken fast keinen Schaum. Der Geruch ist typisch f\u00fcr ein Saison-Bier, etwas phenolisch, kr\u00e4ftige, kantige Aromen, die von der Hefe stammen. Auf der Zunge \u00fcberrascht dieses Bier dann: Es ist knochentrocken, kein Restzucker ist sp\u00fcrbar. Sonst mag ich dies eigentlich nicht, das Zusammenspiel von Malzs\u00fc\u00dfe, Hopfenbittere und Hefearomen macht den Biergenuss erst komplett \u2013 zu den Saison-Aromen der Hefe passt diese Trockenheit aber. Im Schluck sp\u00fcre ich nur kurz eine kr\u00e4ftige Bittere (auf der Flasche sind 35 IBU angegeben), und dann klingt der Nachhall rasch ab. Ein sch\u00f6nes Bier, das kernigen Charakter mit hoher Durchtrinkbarkeit kombiniert. Fein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben2\/Brasserie28\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33938\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-4.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-4-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-4-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>28 Saison<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberraschenderweise recht \u00e4hnlich das Pils. Ebenfalls deutlich tr\u00fcb, mit zur\u00fcckhaltender Rezens und relativ wenig Schaum. In der Nase ein Hauch Phenol, deutlich schw\u00e4cher als beim Saison, aber doch intensiv genug, um beim ersten Schnuppern schon zu denken: Belgien! F\u00fcr einen Moment zweifle ich an mir selbst. Bin ich voreingenommen? Ich reiche das Glas zu meiner holden Ehefrau. \u201eRiech mal!\u201c \u2013 \u201eHm, riecht so ein bisschen wie die belgischen Biere, oder?\u201c, lautet die Antwort, und ich f\u00fchle mich best\u00e4tigt. Auf der Zunge dann ebenfalls keine sp\u00fcrbare Rests\u00fc\u00dfe, stattdessen leichte Hopfenaromen. Der Schluck ist trocken, kernig und kurz. Auch hier gilt: Eine \u00fcberraschend hohe Durchtrinkbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben2\/Brasserie28\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"620\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33939\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-5.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-5-300x262.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-5-150x131.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>28 Pils<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die dritte Kostprobe: Das Brett. 7,5% Alkohol, mittelbraune Farbe, gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb, relativ viel und lange haltbarer, eierschalenfarbener Schaum. In der Nase, wie es der Name des Biers bereits suggeriert, leicht ledrige Brettanomyces-Aromen. Der Antrunk ist wie bei den anderen Bieren auch sehr trocken, auch auf Zunge und Gaumen entwickelt sich da keine wie auch immer geartete s\u00fc\u00dfliche Empfindung. Eine saubere Herbe blitzt im Abgang kurz und kr\u00e4ftig auf und verschwindet dann rasch. Aber es bleibt ein zwiesp\u00e4ltiger Eindruck: Der Brettanomyces-Charakter harmoniert nicht so sch\u00f6n mit der Trockenheit dieses Bieres wie es bei den ersten beiden Bieren der Fall war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben2\/Brasserie28\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33940\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-6.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-6-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-6-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>28 Brett<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bier Nummer Vier. Der Name: Super. Vielleicht etwas einfallslos. Der Stil: Golden Strong Ale. Der Alkoholgehalt: Schneidige 9,5%. Die Farbe: Dunkelgelb, schon ganz leicht ins Orangene changierend. Gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb. Der Schaum: Wei\u00df, \u00fcppig, haltbar. Der Duft: \u00dcberreife Ananas und weitere tropische Fr\u00fcchte. Aber Ananas dominiert. Der Antrunk: Weich, kremig, ganz angenehm die Zunge belegend. Im Mund: Ebenfalls kremig, sehr fruchtig. Der Schluck: Ein wenig alkoholische W\u00e4rme, aber sch\u00f6n weich. Besonderheit: Auf dem Etikett ist ein Restzuckergehalt von weniger als 0,5 g angegeben, und trotzdem wirkt es im Mund s\u00fc\u00dflich. Faszinierend.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben2\/Brasserie28\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-7.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33941\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-7.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-7-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-7-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>28 Super<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das f\u00fcnfte Bier: White Oak IPA. Der Alkoholgehalt ist vielleicht nicht wirklich so hoch, wie man das von einem IPA erwartet, gerade mal 5,5%. Auch die Bitterwerte sind mit 20 IBU dezent. Im Glas ist das Bier sehr hellgelb, stark tr\u00fcb und mit reichlichem, schneewei\u00dfem und recht lange haltbarem Schaum. In der Nase finden sich holzige Aromen, aber auch ein ganz dezenter Hauch von Liebst\u00f6ckel. Der Antrunk ist leicht s\u00e4uerlich, auf der Zunge etwas holzig-adstringierend und knochentrocken. Der Schluck best\u00e4tigt die holzigen Aromen nachdr\u00fccklich und bringt retronasal eine Ahnung von S\u00fc\u00dfholz. Ein sehr spannendes Bier, mit Gersten- und Weizenmalz gebraut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben2\/Brasserie28\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-8.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33942\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-8.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-8-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-8-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>28 White Oak IPA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als ein wahrer Alkoholhammer erweist sich das sechste Bier, das Imperial Stout. Tiefschwarz steht es im Glas, gekr\u00f6nt von br\u00e4unlichem Schaum, der vor\u00fcbergehend so sahnig im Glas steht wie die dicke Kr\u00e4usenschicht im G\u00e4rbottich. Der Geruch ist mild kakaoartig mit einer feinen S\u00e4ure, der Antrunk r\u00f6stig, etwas mokkaartig und trocken. Wie alle Biere dieser Reihe weist auch dieses Bier kaum eine sp\u00fcrbare S\u00fc\u00dfe auf, die intensiven Aromen, die ein kr\u00e4ftiges Stout kennzeichnen, agieren daher ohne Hintergrund \u2013 es fehlt ein wenig an einem kr\u00e4ftigen Malzk\u00f6rper, der die Rauigkeit der R\u00f6staromen kompensieren kann. Und den Alkohol. Denn die immerhin 12,0% Alkohol machen das Bier ohne die Malzmatrix ein wenig spritig. Schmeckt nicht schlecht, aber es fehlt das gewisse und vor allem harmonische Etwas.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben2\/Brasserie28\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33943\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-9.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-9-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Brasserie-28-Mini-9-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>28 Imperial Stout<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also, vier ganz hervorragende Biere, die ich mir jederzeit kaufen w\u00fcrde, und zwei recht ordentliche, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob andere die von mir beschriebene Unausgewogenheit des Brett oder die fehlende Harmonie des Imperial Stout genauso empfinden w\u00fcrden, oder ob nur ich da so \u00fcberkritisch bin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erg\u00e4nzend zu den Bierproben bekomme ich noch ein paar mehr Informationen: Unter der Marke <a href=\"https:\/\/brasserie28.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brasserie 28<\/a> werden auch glutenfreie Biere und Biobiere vertrieben, man hat derzeit auch aufgrund der Zusammenarbeit mit <a href=\"https:\/\/www.birratoccalmatto.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Toccalmatto<\/a> gro\u00dfen Erfolg, und es l\u00e4uft eine <a href=\"https:\/\/28brewery.com\/#interest\">Crowdfunding-Kampagne<\/a>. Klingt alles sehr interessant, und ich wundere mich, dass ich die Biere mit der gro\u00dfen 28 mitten auf dem Etikett bisher \u00fcberhaupt noch nicht auf dem Schirm hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt habe ich das aber.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben2\/Brasserie28\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bilder<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Brasserie 28<br>W\u00e4hringer Stra\u00dfe 2-4\/1\/48<br>1090 Wien<br>\u00d6sterreich<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>* Reklame? Es gibt immer wieder Diskussionen, ob die Beschreibung von Artikeln, die ich kostenfrei zur Verf\u00fcgung gestellt bekommen habe, Reklame ist. Im Zweifelsfall sollte ein Blogbeitrag daher entsprechend gekennzeichnet werden. Ich habe das Probierpaket von der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/brasserie28.at\/\" target=\"_blank\">Brasserie 28<\/a> gratis bekommen. Bei der Rezension der Biere habe ich versucht, mich davon nicht beeinflussen zu lassen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Reklame?* Caulier Sugar Free. Was sich auf den ersten Moment wie eine Bezeichnung f\u00fcr einen zahnfreundlichen Kaugummi anh\u00f6rt, ist seit 2008 eine Marke, die Biere mit extrem geringem Restzuckergehalt braut (oder brauen l\u00e4sst) und vermarktet. Brasserie 28 Vor weit \u00fcber zwanzig Jahren gab es in Deutschland schon mal Versuche, sogenannte <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=33933\" title=\"Brasserie 28WienAUT\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":33935,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[160,2,3,189],"tags":[],"class_list":["post-33933","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-beer-nuggets","category-bier-erleben","category-bierverkostungen","category-unboxing"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33933","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33933"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33933\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/33935"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33933"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33933"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33933"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}