{"id":36554,"date":"2021-04-18T23:00:00","date_gmt":"2021-04-18T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=36554"},"modified":"2021-05-09T11:04:03","modified_gmt":"2021-05-09T09:04:03","slug":"lemkes-barrel-editionberlindeu-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=36554","title":{"rendered":"Lemkes Barrel-Edition<br \/>Berlin<br \/>DEU"},"content":{"rendered":"\n<p>Einige Wochen ist es jetzt her, dass ich mir aus lauter \u00dcbermut die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=35814\" target=\"_blank\">Barrel-Edition der Brauerei Lemke<\/a> aus Berlin bestellt hatte \u2013 zu einem Zeitpunkt, als ich noch im Afghanistan-Einsatz in Kabul war und nicht wusste, wann ich wieder zuhause sein w\u00fcrde, um diese Biere zu verkosten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der (gl\u00fcckliche!) Zufall wollte es, dass ich deutlich fr\u00fcher wieder nach Deutschland zur\u00fcckkehrte, und so kann ich bereits jetzt meine Eindr\u00fccke von der Verkostung dieser samt und sonders hochinteressanten Biere schildern.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Bier Nummer 1 \u2013 Berliner Eiche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-1-Berliner-Eiche.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36557\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-1-Berliner-Eiche.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-1-Berliner-Eiche-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-1-Berliner-Eiche-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Bier Nummer 1 \u2013 Berliner Eiche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Berliner Weisse, die auf Eichenholz gereift wurde \u2013 das verspricht eine komplexe sensorische Erfahrung. Ich schenke das Bier mit Schwung ein, kurz sch\u00e4umt es auf, aber genauso schnell verschwindet der Schaum auch wieder und hinterl\u00e4sst nur einen ganz schmalen wei\u00dfen Schaumrand am Glas. Das Bier ist hellgelb und gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb. Die Nase erschnuppert eine feine S\u00e4ure, was sofort den Speichelfluss anregt, und dahinter sp\u00fcre ich eine leicht ledrige Note, aber nur ganz schwach. Auf der Zunge macht sich beim ersten vorsichtigen Nippen sofort eine durchaus kr\u00e4ftige S\u00e4ure breit, die zwar recht weich, fast schon samtig ist, aber in ihrer Intensit\u00e4t durchaus fordert. Erneut kommen \u2013 insbesondere retronasal nach dem Schluck \u2013 ein paar ledrige Aromen zum Vorschein. Was aber nur bei ganz intensivem Hinterhersp\u00fcren zu identifizieren ist, sind Aromen von der Eichenholzreifung. Fast bin ich ein wenig entt\u00e4uscht davon, wie sehr sie sich im Hintergrund halten. Nur eine ganz leichte Vanillenote und eine Holzigkeit, die mehr zu ahnen als wirklich zu riechen und zu schmecken ist, vermag ich aufzusp\u00fcren. H\u00e4tte ich es nicht vorher auf dem Etikett gelesen, so h\u00e4tte ich \u2013 bef\u00fcrchte ich \u2013 dieses Bier \u00fcberhaupt nicht von einer \u201enormalen\u201c Berliner Weisse unterschieden. So ist es in der Summe nicht ganz so spannend, wie ich mir erhofft hatte, und das erfrischend-s\u00e4uerliche, 3,5%ige Bier f\u00e4llt daher in der Wertung ein wenig ab.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Bier Nummer 2 \u2013 Misce<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"708\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-2-Misce.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36558\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-2-Misce.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-2-Misce-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-2-Misce-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Bier Nummer 2 \u2013 Misce<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Glas steht das Bier tiefschwarz und blickdicht, gekr\u00f6nt von kr\u00e4ftig beigefarbenem und, wenn man bedenkt, dass es 12,5% Alkoholgehalt hat und Alkohol die Schaumstabilit\u00e4t nicht gerade f\u00f6rdert, durchaus \u00fcppigem Schaum. Er h\u00e4lt allerdings nicht allzu lange und zerf\u00e4llt nach ein, zwei Minuten so weit, bis nur noch feine Reste am Rande des Fl\u00fcssigkeitsspiegels erhalten bleiben. Ich schnuppere und sp\u00fcre Noten von Weinbrand, Vanille, Holz, vielleicht ein wenig Whisky im Hintergrund, aber was ich vermisse, sind R\u00f6stnoten und Schokolade- und Kakaoaromen, wie sie in einem Stout durchaus vorkommen k\u00f6nnten. Gleichwohl: Ein wunderbarer Duft. Der Antrunk ist weich, voll, s\u00fc\u00dflich und bringt Wein- und Cognac-Aromen in den Vordergrund. Retronasal kommen ein paar Pflaumen und etwas dunkles D\u00f6rrobst hinzu, feine Vanille- und Holznoten garnieren diesen \u201eRumtopf\u201c spielerisch. Erst nach dem Schluck zeigen sich zum ersten Mal die typischen Stout-Aromen, ein bisschen Kakao, etwas Bitterschokolade, ein wenig Mokka. Ganz dezent nur, als f\u00fcrchteten sie sich, den verschiedenen Destillaten, mit denen die Holzf\u00e4sser, in denen das Bier gelagert und ausgebaut wurde, belegt waren, die Schau zu stehlen. Aber gerade dadurch bringen sie den Gesamteindruck zu h\u00f6chster Harmonie. Gro\u00dfe Trinkempfehlung!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Bier Nummer 3 \u2013 Vinum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"708\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-3-Vinum.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36560\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-3-Vinum.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-3-Vinum-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-3-Vinum-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Bier Nummer 3 \u2013 Vinum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine dezent rotbraune Farbe, eine deutliche Tr\u00fcbung und relativ wenig Schaum \u2013 optisch macht das 13,5%ige Bier jetzt nicht viel her. Aber daf\u00fcr \u00fcberzeugen Geruch und Geschmack umso mehr. Ein voller und runder, leicht an Whisky und Vanille erinnernder Duft mit schwach holzigen Noten begeistert schon vor dem ersten Schluck. Es folgt eine gewaltige, malzige und leicht alkoholische S\u00fc\u00dfe auf der Zunge mit Noten von roten Beeren, Rumtopf, etwas Karamell, und erst nach dem Schluck kommen wieder ein paar Whiskyaromen zum Vorschein, die sich beim Ausatmen durch die Nase (retronasal) manifestieren, aber immer auch von der malzigen und sehr fruchtigen Grundcharakteristik dieses Biers begleitet werden. W\u00e4hrend drau\u00dfen vor der T\u00fcr dicke Schneeflocken fallen, obwohl wie bereits Mitte April haben, w\u00e4rmt dieses Bier von innen \u2013 jeder Schluck l\u00e4sst sich genussvoll nachverfolgen, wie er samtig weich und alkoholisch w\u00e4rmend die Speiser\u00f6hre hinunterrinnt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Bier Nummer 4 \u2013 Imperial Stout<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-4-Imperial-Stout.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36562\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-4-Imperial-Stout.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-4-Imperial-Stout-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-4-Imperial-Stout-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Bier Nummer 4 \u2013 Imperial Stout<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Leicht \u00f6lig flie\u00dft das Bier ins Glas. Pechschwarz ist es, absolut blickdicht. Selbst das vor die untergehende Sonne Halten l\u00e4sst keinen Lichtstrahl passieren. Eine ordentliche Schaumkrone, deutlich beigefarben und schon fast ins Hellbraune tendierend, steht dar\u00fcber und zeigt sich erstaunlich lange haltbar. Ein erstes Schnuppern \u2013 deutliche Holznoten. Dahinter Bitterschokolade, Kakao und ein bisschen Mokka. Sehr vielversprechend. Dann der erste Schluck. Auf der Zungenspitze ein bisschen S\u00fc\u00dfe, dann rinnt das Bier z\u00e4hfl\u00fcssig weiter, sch\u00e4umt ein bisschen auf und benetzt die ganze Zunge und den Gaumen. Eine deutliche Bittere macht sich breit, aber eine, die mit der S\u00fc\u00dfe hervorragend harmoniert. Dunkelste Herrenschokolade macht einen \u00e4hnlichen Eindruck. Den Rachen hinunter macht die Bittere sich breit, begleitet von einer leichten alkoholischen W\u00e4rme, die lang anh\u00e4lt. Retronasal steigen Vanille- und Holznoten auf, ein bisschen bei\u00dft der Alkohol in der Nase, und bittere Kakaobohnen glaube ich auch, zu sp\u00fcren. Ein sehr forderndes, aber gleichzeitig auch wunderbar komplexes Bier. 11,0% Alkohol, 70 IBU \u2013 das sind schon heftige Werte. Werte, die hier aber sehr passend eingebunden und aufeinander abgestimmt sind.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Bier Nummer 5 \u2013 Cupam<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-5-Cupam.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36564\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-5-Cupam.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-5-Cupam-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-5-Cupam-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Bier Nummer 5 \u2013 Cupam<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sachte und ein wenig viskos flie\u00dft das fast schwarze und fast blickdichte Bier ins Glas und erzeugt einen kremigen, hellbraunen Schaum, der ein Weilchen h\u00e4lt, bevor er dann ganz sanft in sich zusammensinkt und nur noch br\u00e4unliche Schaumreste hinterl\u00e4sst, die sich aber beim Trinken gerne auch noch am Glasrand sammeln. Die Nase meldet schon beim Einschenken intensive Whisky-Aromen \u2013 die Reifung im Rye Whiskey Barrel ist deutlich sp\u00fcrbar. Aber hinter diesen dominierenden Aromen verbergen sich noch Bitterschokolade und leichte R\u00f6stnoten und machen schon das Geruchserlebnis ungeheuer komplex. Viskos flie\u00dft das Bier dann aus dem Glas auf die Zunge. Eine sp\u00fcrbare, kremige S\u00fc\u00dfe, ein Hauch S\u00e4ure und viel, viel Kakaobittere und Mokkaschokolade, gekr\u00f6nt von zarten Vanilletupfern. Zunge und Gaumen und retronasal auch die Nase haben viel zu schmecken, zu riechen und, ja, auch zu sp\u00fcren, denn die 14,0% Alkohol produzieren auch eine deutliche alkoholische W\u00e4rme, die im Mund leicht, nach dem Schluck im Hals aber sehr deutlich zu sp\u00fcren ist. Sachte rinnt das Bier die Speiser\u00f6hre hinunter, und anhand der W\u00e4rmewirkung kann ich wunderbar sp\u00fcren, wie weit es schon gekommen ist. Eine \u00e4u\u00dferst komplexe und gleichzeitig herrlich harmonische Komposition von Whisky- und Stout-Aromen. Gro\u00dfes sensorisches Kino!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Bier Nummer 6 \u2013 Byeast<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-6-Byeast.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36565\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-6-Byeast.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-6-Byeast-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bier-Nummer-6-Byeast-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Bier Nummer 6 \u2013 Byeast<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kupferfarben, nur ganz leicht opak und ohne jeden Schaum, ohne jede Spundung steht dieses 7,0%ige Bier im Glas. Ein Harvest Ale soll es sein, das mit wilden Hefen vergoren ist und zw\u00f6lf Monate im Fass reifte. Die Nase erschnuppert eine feine, weiche und balsamicoartige S\u00e4ure, hinter der sich ledrige, etwas schwei\u00dfige Aromen verbergen. Der Antrunk \u00fcberrascht durch eine erstaunlich kr\u00e4ftige, wenn auch runde und weiche S\u00e4ure. Weinige Noten, gr\u00fcne Stachelbeeren, Holz, Vanille und etwas Leder identifiziere ich, vorrangig beim Ausatmen, also retronasal. Der Schluck ist kremig und weich, aber die zur\u00fcckbleibende S\u00e4ure l\u00e4sst den Speichel flie\u00dfen und klingt nur ganz sachte ab. Ein forderndes und komplexes Bier mit ganz eigenem Charakter, das mich an die besseren der belgischen Lambiks erinnert.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Sechs sehr spannende und interessante Biere. Keines davon mit hoher Durchtrinkbarkeit, sondern alle nur daf\u00fcr gedacht, in kleinen Schlucken mit Bedacht und Mu\u00dfe genossen zu werden. Kleine Flaschen nur mit 0,33 l, und dennoch genug, um sich mit jeder von ihnen einen ganzen Abend zu besch\u00e4ftigen. Und genau das, das sich seinen ganzen Abend mit nur einer Flasche besch\u00e4ftigen, sollte selbst die Pfennigfuchser von ihrem hohen Geiz-ist-Geil-Ross herunterholen k\u00f6nnen, auf dass auch sie sich einmal etwas wirklich Besonderes g\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Lemkes Barrel-Edition<br>Brauerei Lemke Berlin GmbH<br>Rochstra\u00dfe 6a<br>10 178 Berlin<br>Berlin<br>Deutschland<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Einige Wochen ist es jetzt her, dass ich mir aus lauter \u00dcbermut die Barrel-Edition der Brauerei Lemke aus Berlin bestellt hatte \u2013 zu einem Zeitpunkt, als ich noch im Afghanistan-Einsatz in Kabul war und nicht wusste, wann ich wieder zuhause sein w\u00fcrde, um diese Biere zu verkosten. Der (gl\u00fcckliche!) 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