{"id":36818,"date":"2021-05-15T23:00:00","date_gmt":"2021-05-15T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=36818"},"modified":"2021-06-03T06:34:14","modified_gmt":"2021-06-03T04:34:14","slug":"brauereien-unterwegs-in-zwei-weltenonline-verkostung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=36818","title":{"rendered":"Brauereien unterwegs in zwei Welten<br \/>Online-Verkostung"},"content":{"rendered":"\n<p>Franken und seine Brauereien. Ein Thema, \u00fcber das man nicht mehr zu berichten braucht, weil das mittlerweile eh schon alle kennen, oder? Gr\u00f6\u00dfte Brauereidichte der Welt, niedrige Preise, Brauereien, die seit Generationen, wenn nicht gar seit Jahrhunderten in Familienbesitz sind, Gastfreundschaft, handwerkliche Bierproduktion \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Handwerkliche Bierproduktion? Handwerk hei\u00dft auf englisch doch Craftmanship? Craftbier vielleicht sogar in Franken?<\/p>\n\n\n\n<p>Rein technisch gesehen: Ja, klar, schon immer.<\/p>\n\n\n\n<p>Und unter dem kreativen Aspekt? Zunehmend h\u00e4ufiger!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"734\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36820\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-1.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-1-290x300.jpg 290w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-1-145x150.jpg 145w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>es verspricht spannend zu werden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einer Online-Verkostung stellt <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/norbert.krines\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Norbert Krines<\/a>, der bekannte Bierexperte und Bierautor aus Bamberg, drei Brauer vor, die neben ihren klassischen Bieren auch kreative Produkte in ihr Angebot aufgenommen haben \u2013 zum Teil als einmalige Spezialit\u00e4ten, zum Teil aber auch als dauerhafte Erg\u00e4nzung des Portfolios.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBrauereien unterwegs in zwei Welten\u201c, so lautet das Motto, und im Halbstundenrhythmus werden wir nun zun\u00e4chst drei klassische Biere trinken und anschlie\u00dfend drei kreative \u2013 alle werden von den jeweiligen Brauern pers\u00f6nlich im Gespr\u00e4ch mit <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/norbert.krines\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Norbert<\/a> vorgestellt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"474\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36821\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-2.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-2-300x201.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-2-150x100.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-2-391x260.jpg 391w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Norbert Krines<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Den Auftakt macht das Altfr\u00e4nkisch Klosterbier der <a href=\"https:\/\/www.klosterbrauerei-weissenohe.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wei\u00dfenoher Klosterbrauerei<\/a>. Ein Bier mit 5,1% Alkohol, kr\u00e4ftig und kernig. <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/nabru.relkniw\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Urban Winkler<\/a> von der <a href=\"https:\/\/www.klosterbrauerei-weissenohe.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wei\u00dfenoher Brauerei<\/a> stellt das Bier vor, berichtet vom Einfluss des Wassers, das mit seinem Mineralstoffgehalt eine gewisse Kernigkeit verursacht, erl\u00e4utert den Begriff \u201eStammw\u00fcrzegarantie\u201c, der sich auf dem Etikett findet (das Bier hat trotz der Biersteuerstufen eine Stammw\u00fcrze von knapp \u00fcber 12,0%, die Brauerei ist also nicht der Versuchung erlegen, das Rezept auf 11,9% Stammw\u00fcrze zu dr\u00fccken, um Biersteuer zu sparen), und berichtet Wissenswertes aus der Geschichte des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kloster_Wei%C3%9Fenohe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klosters Wei\u00dfenohe<\/a>, das einmal eine Benediktinerabtei gewesen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00fcber 100 Teilnehmer der Online-Veranstaltung verkosten derweil das Bier:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Wei\u00dfenoher Klosterbrauerei \u2013 Altfr\u00e4nkisch Klosterbier (5,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"682\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36822\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-3.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-3-300x289.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-3-150x144.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Altfr\u00e4nkisch Klosterbier<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Bier ist kr\u00e4ftig bernsteinfarben und klar; es bildet nicht allzu viel Schaum aus. Der Geruch ist sehr intensiv, stark malzig, melanoidinig und sehr m\u00e4chtig. \u00c4hnlich der Antrunk: Rund und voll, fast schon ein wenig aufdringlich. Zwar ist das Bier sehr weich und nicht sehr hoch gespundet, aber es ist auch s\u00e4ttigend. Der Schluck ist sanft und rund, kaum Bittere ist zu sp\u00fcren, und retronasal kommen brotige Melanoidinnoten zum Vorschein. Ein m\u00e4chtiges, intensives und forderndes Bier.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ich im Chat, der die Veranstaltung begleitet, lese, dass einige Teilnehmer dieses Bier als \u201es\u00fcffig\u201c bezeichnen, wird mir wieder klar: S\u00fcffig wird als Fachbegriff oft falsch verstanden. Eigentlich sollte es kennzeichnen, dass man von einem s\u00fcffigen Bier auch gro\u00dfe Mengen trinken kann, zahlreiche Bierliebhaber und Bierfreundinnen assoziieren mit \u201es\u00fcffig\u201c aber eher eine s\u00fc\u00dflich-runde Malzbetontheit bei geringerer Hopfenbittere \u2013 so, wie jetzt gerade auch. S\u00fcffig im eigentlichen Sinn ist das Bier gewiss nicht. Es ist so m\u00e4chtig, dass man nach zwei Halben durchaus ges\u00e4ttigt ist. Wieder f\u00fchle ich mich ermutigt, die von mir pr\u00e4ferierte Begrifflichkeit der \u201eDurchtrinkbarkeit\u201c und des \u201edurchtrinkbaren\u201c Biers zu bewerben. Viel direkter dr\u00fccken diese Bezeichnungen aus, dass man von einem Bier unabh\u00e4ngig von seinen sonstigen Charakteristika auch gr\u00f6\u00dfere Mengen trinken kann, ohne seiner \u00fcberdr\u00fcssig oder trinksatt (\u201esitt\u201c) zu werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Nach rund drei\u00dfig Minuten kurzweiliger Unterhaltung geht es \u00fcber zum n\u00e4chsten Bier und zum n\u00e4chsten Brauer: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/georg.rittmayer\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Georg Rittmayer<\/a> aus Hallerndorf. Er pr\u00e4sentiert sein Bernstein M\u00e4rzen, das er unter dem Label Craftmayer anbietet, obwohl es doch ein ganz normales, klassisches Bier ist. W\u00e4hrend wir uns das Bier einschenken, berichtet er vom Brauen mit dem K\u00fchlschiff, von den \u201eKosenamen\u201c, die sein Gro\u00dfvater f\u00fcr ihn bereithielt, als er als \u201eStift\u201c einmal das Bier auf dem K\u00fchlschiff \u00fcber Nacht hat einfrieren lassen, und davon, dass das Landratsamt tats\u00e4chlich auch mal zur Kontrolle kommt, ob ein Festbier die geforderte Stammw\u00fcrze hat oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauerei Rittmayer Hallerndorf \u2013 Bernstein-M\u00e4rzen (5,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36824\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-4.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-4-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-4-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Bernstein-M\u00e4rzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Bier ist bernsteinfarben, hat eine ganz feine Tr\u00fcbe und bildet einen sch\u00f6nen und lange haltbaren Schaum. Der Duft ist zur\u00fcckhaltend mit ganz dezenten Malz- und Karamellnoten. Im Antrunk ist das Bier leicht fruchtig, ganz fein nur, wird blumiger und ein wenig brotig auf der Zunge und retronasal, w\u00e4hrend der Abgang ganz weich und rund is<\/em>t.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit ist das Bier nicht so intensiv-fordernd wie das vorherige, obwohl es stilistisch in eine \u00e4hnliche Richtung geht.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend wir genie\u00dfen, berichtet <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/georg.rittmayer\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Georg<\/a> davon, dass er am liebsten traditionelle deutsche Hopfen verwendet, allen voran Hallertauer Tradition, Nordbr\u00e4u und Tettnanger, und dann beginnt er von seinem Brauereiprojekt in Taiwan zu erz\u00e4hlen, von der <a href=\"https:\/\/www.kingcar.com.tw\/en\/about-buckskin.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauerei Buckskin<\/a> \u2013 wie er \u00fcber den <a href=\"https:\/\/highlandcircle.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00f6rtlichen Club der Whisky-Liebhaber<\/a> die Firmenleitung von <a href=\"https:\/\/www.kingcar.com.tw\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kingcar<\/a> in Taiwan kennengelernt hat und f\u00fcr diese Firma eine Brauerei aus dem Boden stampfen durfte. Nahezu ohne finanzielle Einschr\u00e4nkungen, mit v\u00f6llig freier Hand. Er reiht Anekdote an Anekdote, und fast schon f\u00e4llt es <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/norbert.krines\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Norbert<\/a> schwer, ihn nach drei\u00dfig Minuten zu unterbrechen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Aber wir haben ja noch ein paar Biere vor uns, und auch einen dritten Brauer: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/christian.zwanzger.1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Christian Zwanzger<\/a>. Familienbrauer in der zw\u00f6lften Generation, aber ganz gewiss kein Traditionalist. \u201eF\u00fcr Tradition kann ich mir nichts kaufen\u201c, grinst er frech und betont, dass er lieber nach vorne als zur\u00fcck schaue. Zwar betreibt er <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=31510\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">seine kleine Brauerei<\/a> mit traditionellen Bierstilen, pflegt auch die alte Tradition des Bierfassens, bei der die Kunden sich das Jungbier in F\u00e4sser f\u00fcllen lassen und daheim verg\u00e4ren, aber er hat eben auch eine kleine Experimentalbrauerei, auf der er die wildesten Rezepte realisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst gibt es aber ein klassisches Vollbier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauerei &amp; Gasthof Zwanzger \u2013 Vollbier (4,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36825\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-5.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-5-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-5-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Vollbier<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Hell bernsteinfarben ist das Bier, und fast klar. Nur ganz leicht opalisierend wirkt es gegen das Licht. Der Schaum h\u00e4lt sich zur\u00fcck, ist auch nicht allzu lange haltbar. In der Nase finden sich leichte Malznoten und ein paar kr\u00e4uterige Hopfenaromen (verwendet wurden Polaris und Opal). Im Mund ist das Bier weich, niedrig gespundet, rund, ein bisschen brotig und insgesamt deutlich zur\u00fcckhaltender als die beiden Biere vorher. Bis dann der Schluck kommt und eine erstaunlich kr\u00e4ftige Herbe, wie sie f\u00fcr diesen Bierstil untypisch ist, \u00fcberrascht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gefiltert sei das Bier, erz\u00e4hlt <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/christian.zwanzger.1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Christian<\/a>, aber sein Kieselgurfilter sei halt etwas \u00e4lter und er m\u00f6ge ihn auch nicht auf zu scharfes Filterergebnis einstellen, da dann zu viele Geschmackskomponenten verloren gingen. So erkl\u00e4rte sich, dass das Bier ein wenig opal sei. Auch mit der Spundung sei es etwas ungew\u00f6hnlich: Aus dem Lagertank kommt das Bier sehr hoch gespundet, verliert dann aber durch das Umdr\u00fccken in einen Transporttank, durch den Transport selbst und durch einen \u00e4lteren F\u00fcller Schritt f\u00fcr Schritt an Kohlens\u00e4ure und k\u00e4me schlie\u00dflich ziemlich mild in die Flasche. Und leider, so schildert <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/christian.zwanzger.1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Christian<\/a> es sehr freim\u00fctig, k\u00e4me es durch die alte Technik und das umst\u00e4ndliche Verfahren auch schon mal vor, dass eine Flasche einen Stich bekommt und kippt \u2013 was im Chat auch best\u00e4tigt wird: \u201eBier ist sauer und schal, kommt in den Gulli\u201c. Die Last der alten Technik \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Nur gut, dass mein Bier ganz hervorragend war.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Halbzeit. Die klassischen drei Biere haben wir hinter uns, jetzt begegnen uns die drei Brauer und ihre Brauereien erneut, aber mit innovativen und kreativen Bieren.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/nabru.relkniw\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Urban<\/a> stellt uns zum Auftakt das Wei\u00dfenoher Green Monk-ey Mandarina vor, ein klassisches Pils, das ganz normal mit Smaragd, Perle, Select und Tradition gehopft wird, aber dann im Lagertank mit einer besonderen Hopfensorte gestopft wird, mit der noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig jungen Z\u00fcchtung Mandarina Bavaria, einem Flavourhopfen aus H\u00fcll.<\/p>\n\n\n\n<p>Hopfenstopfen sei eine Technik zur Bierverfeinerung, die schon seit alters her angewandt worden sei, erz\u00e4hlt <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/nabru.relkniw\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Urban<\/a>. F\u00fcr Festbiere oder besondere Biere wurde dieser Aufwand betrieben, um ihnen ein ganz eigenes Aroma zu verschaffen \u2013 oder f\u00fcr Biere, die auf dem K\u00fchlschiff mal \u201eeinen Treffer\u201c haben wegstecken m\u00fcssen, also eine leichte Infektion abbekommen haben, die es zu \u00fcbert\u00fcnchen galt.<\/p>\n\n\n\n<p>Neugierig probieren wir also dieses Bier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Wei\u00dfenoher Klosterbrauerei \u2013 Wei\u00dfenoher green Monk-ey Mandarina (5,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36827\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-6.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-6-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-6-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Wei\u00dfenoher green Monk-ey Mandarina<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Bier ist ganz hellgelb und hat nur eine ganz leichte Tr\u00fcbung. Dar\u00fcber steht schneewei\u00dfer und recht lange haltbarer Schaum. Ein leichter, fruchtiger, aber auch dezent herber Geruch schwebt dar\u00fcber. Der Antrunk ist frisch und kohlensauer, auf der Zunge entwickeln sich sch\u00f6ne Fruchtaromen und eine angenehme Bittere, die auch im Rachen ein Weilchen pr\u00e4sent bleibt. Bittere und Fruchtnoten erinnern eher an Mandarinenschalen als an die Fr\u00fcchte selbst, sind aber sehr angenehm und kommen insbesondere retronasal noch einmal sch\u00f6n pr\u00e4sent zur Geltung. Nach dem Schluck bleibt ein leicht trockener Gaumen und macht Lust auf den n\u00e4chsten Schluck.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/nabru.relkniw\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Urban<\/a> erz\u00e4hlt noch die Geschichte vom Namen dieses Biers: Obwohl es sich beim <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kloster_Wei%C3%9Fenohe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wei\u00dfenoher Kloster<\/a> um eine ehemalige Benediktinerabtei handele, d\u00fcrfe der Begriff Benediktiner nicht im Biernamen auftauchen, da er von der <a href=\"https:\/\/ettaler.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ettaler Brauerei<\/a> gesch\u00fctzt worden sein. Ein Bezug zum Kloster h\u00e4tte es aber schon sein sollen, und so w\u00e4re die Wahl auf den M\u00f6nch, auf englisch Monk, gefallen. Und da man nach zu viel Bier auch mal \u201eeinen Affen\u201c habe, sei am Ende Monk-ey herausgekommen. Das gr\u00fcne Etikett h\u00e4tte dann zum green Monk-ey gef\u00fchrt, und alle drei Biere, die diesen Namen h\u00e4tten, tr\u00fcgen dann noch die Bezeichnung des zum Stopfen verwendeten Hopfens: Mandarina, Polaris und Hersbrucker. Hier und heute also Mandarina. Die Entscheidung, ein Pils, also ein unterg\u00e4riges Bier, als Basis zu nehmen, begr\u00fcndet <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/nabru.relkniw\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Urban<\/a> mit der besseren Vertr\u00e4glichkeit. Unterg\u00e4rige Hefen produzierten nun einmal weniger Fuselalkohole und Ester, und da sei die Wahrscheinlichkeit, nach zu viel Biergenuss einen ausgewachsenen Kater zu bekommen, nun einmal geringer.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Erneut sind drei\u00dfig Minuten um. Pr\u00e4zise wie ein Uhrwerk moderiert <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/norbert.krines\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Norbert<\/a> die Verkostung und gibt weiter an <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/georg.rittmayer\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Georg<\/a>, der nun sein Rittmayer Smoked Stout vorstellt. Wie bei allen seiner experimentellen Biere habe er das Problem, das f\u00fcnfzig Hektoliter, die Ausschlagmenge <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=17445\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">seiner Brauerei<\/a>, ganz sch\u00f6n viel sei, und so w\u00fcrde er oft seine speziellen Kreationen verschenken oder vielleicht auch mal mit anderen Bieren verschneiden, berichtet <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/georg.rittmayer\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Georg<\/a>. Hallerndorf habe 4000 Einwohner, sieben Brauereien und sieben Bierg\u00e4rten, 5000 Liter eines Experiments k\u00f6nnten da gar nicht lokal getrunken werden, auch wenn das Ergebnis noch so schmackhaft sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Rittmayer Smoked Stout sei mit \u00fcber Torf gedarrtem Malz aus Schottland gebraut worden, erz\u00e4hlt er noch, und zwar anl\u00e4sslich des 30-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des <a href=\"https:\/\/highlandcircle.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">N\u00fcrnberger Whiskyclubs \u201eThe Most Venerable Order of the Highland Circle\u201c<\/a> \u2013 eben des Clubs, der ihn in Kontakt mit Taiwan gebracht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir beginnen, zu verkosten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauerei Rittmayer Hallerndorf \u2013 Rittmayer Smoked Stout (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-7.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36829\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-7.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-7-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-7-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Rittmayer Smoked Stout<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Bier ist dunkelbraun, fast schwarz, und bei schwungvollem Einschenken gibt es den sogenannten Guinness-Effekt, das hei\u00dft, es bildet sich viel nasser und beigefarbener Schaum aus, in dem die Fl\u00fcssigkeit so rasch nach unten sinkt, dass sie die Bl\u00e4schen mitrei\u00dft und diese also statt aufzusteigen ins Bier hinab zu sinken scheinen. Und das ganz ohne Stickstoff, der beim Guinness zum Zapfen benutzt wird, um diesen Effekt zu erzielen, und der in Deutschland aufgrund des sogenannten \u201eReinheitsgebots\u201c verboten ist.<\/em> <em>Das Bier hat deutliche Torfaromen, zwar dezenter als beim ber\u00fchmten Smokey George, aber dennoch sehr pr\u00e4gnant. Der Antrunk ist zun\u00e4chst sehr weich, dann kommen die Torfnoten aber pr\u00e4gnant nach vorn, paaren sich mit einer mittelkr\u00e4ftigen Bittere und ganz leichten retronasalen Fruchtaromen, bevor dann nach dem Schluck die Bittere rasch abklingt und der Torf sich noch ein Weilchen im Rachen tummelt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend wir dem Torf hinterherschmecken, erz\u00e4hlt <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/georg.rittmayer\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Georg<\/a> von der Einweihungsfeier seiner neuen <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=17445\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauerei<\/a> 2012, und dass er extra f\u00fcr diesen Anlass 1422 0,75-l-Flaschen (1422 ist das Gr\u00fcndungsjahr der <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=17445\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauerei<\/a>) eines Starkbiers in einer Art \u201eSarkophag\u201c in der Eingangshalle hat einlagern lassen, abgedeckt von einer eine Tonne schweren Steinplatte. Zum 600-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=17445\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauerei<\/a> im kommenden Jahr am Himmelfahrtswochenende soll dann beim gro\u00dfen Brauereifest der Deckel gehoben und dieses Bier verkostet werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Als letzter Brauer f\u00fcr heute kommt noch einmal <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/christian.zwanzger.1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Christian<\/a> zu Wort, der Mann, der gemeinsam mit <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/norbert.krines\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Norbert<\/a> diese Veranstaltung geplant, vorbereitet und organisiert hat. Eine ganz ungew\u00f6hnliche Kreation hat er noch f\u00fcr uns: Ein Mint Stout. fine English art nennt sich dieses Bier, und auch wenn After-Eight-Bier treffender w\u00e4re, so darf es wegen des Markenschutzes nat\u00fcrlich nicht so hei\u00dfen. Aber es schmeckt so \u2013 wie die After Eight Schokominz-Pl\u00e4ttchen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Handwerksbrauerei Zwanzger \u2013 fine English art \u2013 Mint Stout (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-8.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36831\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-8.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-8-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-8-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>fine English art \u2013 Mint Stout<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Pechschwarz ist dieses Bier, und es entwickelt sehr viel Schaum, der sehr lange haltbar ist. Ein intensiver Minzgeruch mit dezenten Schokonoten im Hintergrund schwebt \u00fcber dem Schaum. Der Antrunk ist s\u00fc\u00dflich, leicht minzescharfer, und auf der Zunge bauen sich beide Sinneseindr\u00fccke weiter auf. Viel S\u00fc\u00dfe, viel Minze. Eine ordentliche Portion Schokoladenaroma tritt hinzu und macht die After-Eight-Illusion perfekt. Lediglich der K\u00f6rper des Biers k\u00f6nnte noch ein wenig vollmundiger und runder sein, fast ist es ein wenig zu schlank. Auch nach dem Schluck bleibt der Schokominz-Pl\u00e4ttchen-Eindruck noch ein Weilchen haften \u2013 ein sehr spannendes Bier. Nichts f\u00fcr den gro\u00dfen Schluck, nichts f\u00fcr jeden Tag, aber eine h\u00f6chst interessante Bier-Erfahrung<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Rekonstruierbar wird dieses Bier wohl nicht sein, gibt <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/christian.zwanzger.1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Christian<\/a> zu und erz\u00e4hlt, wie ihm die T\u00fcte mit der Minze aufgeweicht ist und deswegen alles auf einmal in den Braukessel gerutscht ist. So sei es nicht geplant gewesen \u2026 Die anderen Zutaten \u2013 Pale Ale Malz, Caraaroma, Special W Carapils, Weizenmalz, Haferflocken, R\u00f6stgerste und der Warrior Queen Hopfen \u2013 seien deutlich geplanter und pr\u00e4ziser hinzugef\u00fcgt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Grinsend berichtet er von den Reaktionen der lokalen Bev\u00f6lkerung. Die eine H\u00e4lfte sei begeistert und sage \u201eHer damit, das klingt spannend!\u201c, und auch 80-J\u00e4hrige seien darunter, die andere H\u00e4lfte, darunter auch viele J\u00fcngere, sage eher \u201eDas braucht kein Mensch!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Bierspezialit\u00e4ten und sein Online-Versand h\u00e4tten ihn bisher durch die Corona-Krise gebracht, und insbesondere die <a href=\"https:\/\/www.metality.org\/de\/aktionen\/29-aktionen\/was-wir-gemacht-haben\/359-metality-beer-tasting-mit-brauerei-zwanzger-special-guest\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Metality-Tastings<\/a>, bei denen ein Musiker aus der Heavy-Metal-Szene mit einem experimentellen Brauer die wildesten Kreationen verkostet und aus der Szene plaudert, h\u00e4tten ihm besonders viel Spa\u00df gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zw\u00f6lf Generationen Zwanzger-Brauer \u2013 was wohl seine Vorfahren zu diesen wilden Ideen gesagt h\u00e4tten?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"770\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36833\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-9.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-9-276x300.jpg 276w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Brauereien-unterwegs-in-zwei-Welten-Mini-9-138x150.jpg 138w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>sechs Biere \u2013 drei konservative und drei progressive<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>P\u00fcnktlich nach drei Stunden leitet <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/norbert.krines\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Norbert<\/a> das Ende der Verkostung ein. Sechs Biere, sechs Mal drei\u00dfig Minuten. Drei konservative, drei progressive Biere, drei Brauer, zweimal drei spannende Geschichten, zweimal drei spannende Geschm\u00e4cker. Und \u00fcber 100 Zuh\u00f6rer, Zuschauer und Mitverkoster.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Alben3\/Brauereienunterwegsin2Welten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bilder<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Franken und seine Brauereien. Ein Thema, \u00fcber das man nicht mehr zu berichten braucht, weil das mittlerweile eh schon alle kennen, oder? Gr\u00f6\u00dfte Brauereidichte der Welt, niedrige Preise, Brauereien, die seit Generationen, wenn nicht gar seit Jahrhunderten in Familienbesitz sind, Gastfreundschaft, handwerkliche Bierproduktion \u2026 Handwerkliche Bierproduktion? Handwerk hei\u00dft auf englisch <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=36818\" title=\"Brauereien unterwegs in zwei WeltenOnline-Verkostung\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":36833,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,3],"tags":[],"class_list":{"0":"post-36818","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bier-erleben","8":"category-bierverkostungen"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36818","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36818"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36818\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36999,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36818\/revisions\/36999"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/36833"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}