{"id":36993,"date":"2021-06-02T23:01:00","date_gmt":"2021-06-02T21:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=36993"},"modified":"2021-06-24T06:56:35","modified_gmt":"2021-06-24T04:56:35","slug":"er-hat-es-schon-wieder-getanzwei-bierspezialitaeten-aus-stralsund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=36993","title":{"rendered":"Er hat es schon wieder getan!<br \/>Zwei Bierspezialit\u00e4ten aus Stralsund"},"content":{"rendered":"\n<p>Er hat es schon wieder getan!<\/p>\n\n\n\n<p>Erneut hat Mitarbeiter G. aus B. einen Moment abgepasst, als ich kurz nicht im B\u00fcro war, und mir \u2013 selbstverst\u00e4ndlich unter Wahrung aller Abstands- und Vereinzelungsregeln unter Corona-Bedingungen \u2013 zwei Flaschen Bier auf den Schreibtisch platziert. Un\u00fcbersehbar. Damit ist die Gefahr ausgeschlossen, dass ich sie vor der n\u00e4chsten Videokonferenz nicht entdecke und meine anderen Mitarbeiter neugierig \u00e4ugen, was in meinem B\u00fcro denn da so alles Interessantes in Reichweite der Kamera steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun denn. Zwei sch\u00f6ne Bierspezialit\u00e4ten aus dem Hause <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=8713\" target=\"_blank\">St\u00f6rtebeker<\/a>, der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=8713\" target=\"_blank\">Braumanufaktur<\/a> in Stralsund. Beides alkohol- und charakterstarke Biere, die detaillierte Verkostungsnotizen verdienen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>St\u00f6rtebeker Brauspezialit\u00e4ten \u2013 Nordik Porter (9,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Er-hat-es-schon-wieder-getan-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36994\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Er-hat-es-schon-wieder-getan-1.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Er-hat-es-schon-wieder-getan-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Er-hat-es-schon-wieder-getan-1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Nordik Porter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Pechschwarz und blickdicht ist das Bier, gekr\u00f6nt von feinem, sahnigem, beigefarbenem Schaum, der \u00fcberraschend lange stabil bleibt. Leichte Kaffeenoten erschnuppert meine Nase, im Hintergrund eine feine S\u00e4ure und ein Hauch Metall \u2013 wie blankes Eisen. Weich und rund flie\u00dft das Bier beim Antrinken auf die Zunge, es machen sich s\u00fc\u00dfliche Malznoten breit, ein wenig R\u00f6stnoten, aber \u00fcberraschend wenig Herbe oder gar Adstringenz. Eher seidig und mild ist die Textur, und auch die Kohlens\u00e4ure ist zwar durchaus pr\u00e4sent, versteht es aber, sich gerade so weit zur\u00fcckzuhalten, dass keine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Spritzigkeit die vollmundige F\u00fclle des Biers zu st\u00f6ren vermag. Der Schluck ist ebenfalls weich, nur eine ganz dezente Bittere macht sich kurz bemerkbar, tritt aber h\u00f6flich und unauff\u00e4llig ab, um einer zur\u00fcckhaltenden alkoholischen W\u00e4rme Platz zu machen. Ein sehr harmonisches Biererlebnis.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>St\u00f6rtebeker Brauspezialit\u00e4ten \u2013 Arktik Ale (8,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"709\" height=\"709\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Er-hat-es-schon-wieder-getan-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-36995\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Er-hat-es-schon-wieder-getan-2.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Er-hat-es-schon-wieder-getan-2-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Er-hat-es-schon-wieder-getan-2-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Arktik Ale<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine hellgelbe Farbe und eine leichte Tr\u00fcbung; der Schaum ist schneewei\u00df, feinporig und sehr lange haltbar. Der Duft ist zur\u00fcckhaltend dezent, mit Ananasnoten und einem terpen-artigen, harzigen Hintergrund, wie im Nadelwald nach einem Sommerregen. Der Antrunk wirkt ein bisschen viskos, begleitet von einer kurz aufzuckenden Kohlens\u00e4uresch\u00e4rfe, dann rinnt das Bier weich und rund \u00fcber die Zunge. Es macht sich rasch eine kr\u00e4ftige Bittere breit, die auch nach dem Schluck sehr kr\u00e4ftig und lange anh\u00e4lt, dabei aber weich und kremig bleibt. Sanft beginnt das Bier den Hals zu w\u00e4rmen; der hohe Alkoholgehalt macht sich aber ausschlie\u00dflich dadurch bemerkbar, es gibt keine spritigen Aromen. Retronasal sp\u00fcre ich erneut Ananas und Baumharze. Eine gelungene, komplexe und dennoch in sich geschlossene Aromaerfahrung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Sehr sch\u00f6n. Einen herzlichen Dank an Herrn G., und ich verspreche, auch zuk\u00fcnftig die B\u00fcrot\u00fcr offen zu lassen, wenn ich mal f\u00fcr einen Moment im Haus unterwegs bin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Er hat es schon wieder getan! Erneut hat Mitarbeiter G. aus B. einen Moment abgepasst, als ich kurz nicht im B\u00fcro war, und mir \u2013 selbstverst\u00e4ndlich unter Wahrung aller Abstands- und Vereinzelungsregeln unter Corona-Bedingungen \u2013 zwei Flaschen Bier auf den Schreibtisch platziert. Un\u00fcbersehbar. 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