{"id":3788,"date":"2016-04-23T00:01:51","date_gmt":"2016-04-22T22:01:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=3788"},"modified":"2021-12-23T11:22:25","modified_gmt":"2021-12-23T10:22:25","slug":"esther-isaakvolker-quante-der-bierchronist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=3788","title":{"rendered":"Esther Isaak:<br \/>Volker Quante, der Bierchronist"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image wp-image-3790 size-full\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"539\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-1-18.jpg\" alt=\"Volker Quante, der Bierchronist\" class=\"wp-image-3790\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-1-18.jpg 960w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-1-18-150x84.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-1-18-300x168.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-1-18-768x431.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Volker Quante, der Bierchronist<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bescheidenheit ist eine Zier, besonders schm\u00fcckt sie Volker Quante. Seit Jahren versorgt er uns mit wunderbaren Berichten \u00fcber Bierlokale weltweit. N\u00fcchtern und subtil barmherzig stellt er sein Erlebtes dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Pers\u00f6nlich denke ich immer noch an seinen Brauereibesuch in Island, wo er ohne eine Bier probiert zu haben, wieder gehen mu\u00dfte. Selbst die Flasche im hintersten Winkel wollte man ihm aus Angst vor der Steuerbeh\u00f6rde nicht verkaufen. Das sind diese Momente, die den Leser mitreisen, mitleiden und mittrinken lassen. Das ist souver\u00e4ne Erz\u00e4hlkunst. Da auch \u00fcber mein geliebtes Bierland berichtet wird, f\u00e4llt es schwer, etwas Objektives dazu zu schreiben. Darum habe ich beschlossen, lieber den Erz\u00e4hler selbst zu fragen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Volker, seit vielen Jahren berichtest Du vor allem aus Deutschland und Europa \u00fcber Brauereien, Biergesch\u00e4fte und Bierlokale unterschiedlicher Natur. Wann hat Deine Chronistent\u00e4tigkeit angefangen, wie kamst Du dazu?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ach, das ist eine lange und langsame Entwicklung gewesen. Bier trinke ich schon immer gerne, und irgendwann habe ich damit angefangen, mir zu den getrunkenen Bieren Notizen zu machen, zun\u00e4chst in einem kleinen Notizbuch, sp\u00e4ter dann in einer Datenbank auf dem Computer. Und nach den ersten paar hundert verkosteten Bieren begann die Neugier auf die Brauereien dahinter, auf die Menschen, die das Bier produzieren, die Anlagen, auf denen es gebraut wird. Das war seinerzeit, vor Beginn der Entwicklung hin zu Kreativ-und Spezialbieren zwar noch nicht so vielseitig, wie heute, aber trotzdem schon sehr spannend.<\/p>\n\n\n\n<p>Und oftmals war es nicht nur ein simpler Brauereibesuch, eine simple Brauereibesichtigung, sondern es waren sch\u00f6ne Erlebnisse mit dem und rund um das Bier. Ich habe sie notiert, Freunde daran teilhaben lassen, und irgendwann, vermutlich aus Mitteilungsdrang, begonnen, sie auch in Form eines Blogs zu ver\u00f6ffentlichen. Es war Anfang 2007, als die erste Version meines Blogs entstanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach technischen Schwierigkeiten und einem Totalcrash habe ich Anfang 2015 noch einmal bei Null anfangen m\u00fcssen, habe aber zum Gl\u00fcck die Rohtexte und Bilder noch alle gesichert gehabt, so dass auch die alten Berichte nach und nach rekonstruiert werden k\u00f6nnen. Aktuell finden sich unter blog.brunnenbraeu.eu schon wieder knapp 600 Eintr\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Man kommt um einen gewissen Neid nicht herum, wenn man liest, wie Du w\u00f6chentlich einen Bierort nach dem anderen besuchst, dort Biere degustierst, und die Frage kommt auf: Arbeitet dieser Mensch auch mal normal f\u00fcr Geld oder plant er seine Gesch\u00e4ftstermine immer dort, wo es auch etwas zu berichten geben k\u00f6nnte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ach, sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn ich meine beruflichen Termine dem Interesse an Bier anpassen k\u00f6nnte. In Wirklichkeit ist es aber genau umgekehrt. Ich habe das Gl\u00fcck, beruflich viel auf Reisen zu sein, und wenn meine Kollegen sich abends in den immer gleichen Hotelbars herumdr\u00fccken, ziehe ich mir lieber bequeme Schuhe an, lege die Krawatte ab, schnappe mir einen Stadtplan und mein Smartphone und mache mich auf die Suche. Nach Brauereien, Bierbars, Biergesch\u00e4ften und \u2013 wenn ich Gl\u00fcck habe \u2013 auch Bierfesten oder Verkostungen. Man ahnt gar nicht, wie viel man da alles entdecken kann, wenn man nur die ausgetretenen Pfade ein wenig verl\u00e4sst und vorher vielleicht ein bisschen im Internet recherchiert. \u00dcberall gibt es Hausbrauer, Kleinbrauer, Bierh\u00e4ndler, die sich \u00fcber Besucher freuen und gerne ein bisschen fachsimpeln. Ganz besonders, wenn sie erfahren, dass hinterher auch im Internet dar\u00fcber berichtet wird. Es ist ja immer auch ein bisschen Reklame f\u00fcr sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Und im Urlaub, denn ich reise auch privat sehr gerne, hat sich meine Frau schon daran gew\u00f6hnt, dass zwischen zwei Sehensw\u00fcrdigkeiten, zwischen Museen, Kirchen, Burgen oder Naturdenkm\u00e4ler immer auch eine Brauerei eingeschoben werden kann. Beziehungsweise muss \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Und so ergeben sich die vielen bierigen Gelegenheiten fast wie von selbst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Da Du auch noch parallel das Getrunkene fotografierst und bewertest, m\u00fcsstest Du rein theoretisch Vollalkoholiker sein oder jeden Morgen mit Kopfschmerzen erwachen. Hilft das Schreiben gegen Sch\u00e4delbrummen respektive: Was treibt Dich?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ach, das wirkt auf den Bildern oft schlimmer, als es ist. Wie oft sitze ich nicht allein am Tisch, habe meine Frau oder Freunde dabei oder lerne Menschen beim Biergespr\u00e4ch kennen. Und dann probiert man reihum. Jeder verkostet mal das Bier des anderen, und so lassen sich an einem Abend problemlos f\u00fcnf Biere verkosten und beschreiben, und dabei habe ich dann oft noch nicht einmal einen halben Liter Bier getrunken. Also: Weder Vollalkoholiker noch Kopfschmerzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und da mich Standardbiere langweilen, passiert es auch immer mal wieder, dass ein Abend ergebnislos endet, dass ich mich in der Kneipe oder dem Restaurant dem Bier v\u00f6llig verweigere, stattdessen ein Mineralwasser oder einen Fruchtsaft trinke und stockn\u00fcchtern ins Bett gehe. Immer noch besser als ein geschmackloses Industriebier zu trinken, ein gelb gef\u00e4rbtes, sprudeliges Wasser, wie ich es nenne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deine Erlebnisse erscheinen jetzt verdienterma\u00dfen in Buchform, einem Meisterst\u00fcck gleich. Wie k\u00f6nnte das Buch Dein Chronistenleben ver\u00e4ndern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gar nicht, denke ich. Es ist doch nur eine kleine Sammlung von Geschichten und Anekdoten, eine Essenz meines Blogs, die jetzt als Buch erscheint. Ein paar mehr Leser werde ich haben, ein paar mehr Klicks auf meinem Blog, und vielleicht werde ich etwas h\u00e4ufiger angesprochen: \u201eHej, Du bist doch der mit den Biergeschichten auf seinem Blog.\u201c Zum Literaturnobelpreis wird es nicht reichen, und gewaltige Auflagezahlen werden es auch nicht werden. Ich werde also auch nicht reich damit.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es wird vielleicht einfacher werden, mal eine Brauerei zu sehen zu bekommen, die sonst nicht zu besichtigen ist. Wenn ich auf das Buch verweise, es vorzeige, wird es mir vielleicht das eine oder andere Mal, \u00e4hnlich wie ein Presseausweis, eine T\u00fcr \u00f6ffnen helfen, die \u00fcblicherweise verschlossen bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr aber auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich freue mich \u00fcber das Buch, aber es wird die Welt nicht ver\u00e4ndern. Die gro\u00dfe weite Welt nicht, und meine kleine eigene auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Und Meisterst\u00fcck? Ach, Esther, danke f\u00fcr die Blumen, aber es sind nur ein paar Geschichten. Abends im Bett, tags\u00fcber in der U-Bahn, oder ganz unpr\u00e4tenti\u00f6s, morgens auf dem Klo. Kleine Lekt\u00fcre nebenbei. Kein Meisterst\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer viel gesehen hat, kann meistens nicht umhin, eigene Vorstellungen und Tr\u00e4ume zu entwickeln. Wovon tr\u00e4umt Volker Quante, wenn er \u00fcber Bier nachdenkt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Davon, dass ich bald in Pension gehen kann (acht Jahre noch) und dann mehr Zeit haben werde, Brauereien zu besuchen, Biere zu verkosten, auf Bierfesten zu degustieren und zu fachsimpeln und \u00fcber all dieses zu schreiben. Derzeit ist das oft mit viel Zeitdruck verbunden \u2013 das st\u00f6rt mich manchmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Und, ja, nat\u00fcrlich, ich tr\u00e4ume davon, dass das Reinheitsgebot reformiert wird. Es muss nicht abgeschafft werden, aber es sollte aufrichtig und ehrlich umgesetzt werden und nicht so verlogen und im Sinne eines von Kommerz getriebenen Produktionsprozesses merkw\u00fcrdig interpretiert werden. Hilfsstoffe, die den Produktionsprozess effizienter machen, aber dem Bier nicht unbedingt gut tun, sollten verboten werden, und das Reinheitsgebot sollte zu einem Qualit\u00e4tssiegel werden, das die danach gebrauten Biere auszeichnet. Biere aber, die des Geschmacks halber mit anderen \u2013 nat\u00fcrlichen! \u2013 Zutaten gebraut werden, mit Fr\u00fcchten, Kr\u00e4utern, Gew\u00fcrzen beispielsweise, sollten erlaubt werden. Sie brauchen das Pr\u00e4dikat \u201eGebraut nach dem Reinheitsgebot\u201c ja nicht zu tragen, sondern k\u00f6nnten sich auf eine Art Nat\u00fcrlichkeitsgebot berufen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und der Analytiker Volker Quante: Quo vadis? Wohin geht die Entwicklung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist keine Frage an einen Analytiker (der ich ja genau genommen auch nicht bin), sondern an einen Zukunftsforscher. Aber ich wage trotzdem mal eine Prognose:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Die Entwicklung hin zu immer experimentelleren Bieren wird auch in Deutschland noch eine Weile weiter gehen. Viele der so entstehenden Biere werden geschmacklich nicht \u00fcberzeugen (tun das manchmal auch jetzt schon nicht), wir werden viel nur mit \u00dcberwindung genie\u00dfbaren Sudel erleben. Aber daneben auch viele wunderbare Biere, die die Geschmackswelt ver\u00e4ndern und vielf\u00e4ltiger machen. Saisonbiere, fassgereifte Biere, Sauerbiere sind die kurzfristigen Trends; langfristig wird sicherlich die Durchtrinkbarkeit wieder eine Rolle spielen, also Biere, die sich auch den ganzen Abend lang trinken lassen, ohne dass man nach einem kleinen Glas genug hat, ges\u00e4ttigt ist, die Geschmacksnerven \u00fcberfordert und saturiert sind. Beide Richtungen werden parallel beschritten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Hand in Hand damit werden neue Brauer und Brauereien am Markt erscheinen, deren Biere nichts taugen. Menschen, die den schnellen Profit suchen oder die sich kein Bild davon gemacht haben, wie schwierig die Beherrschung des Brauvorgangs ist, wenn man ihn wiederholbar gestalten und die Erwartungen der Kunden auf hohem Niveau verbleibend erf\u00fcllen m\u00f6chte. Viele davon werden genauso schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen sind. Aber die, die bleiben, werden den Kreativbiermarkt nachhaltig ver\u00e4ndern und sich langfristig etablieren.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Mehr und mehr Kneipen und Restaurants werden auf eine gute und gr\u00f6\u00dfere Bierauswahl achten; mehr und mehr Konsumenten werden nicht mehr einfach nur \u201eein Bier!\u201c bestellen, sondern erst sorgf\u00e4ltig die Bierliste studieren oder den Kellner um Rat fragen. So, wie beim Essen auch. \u201eEin Fleisch mit Beilage, bitte!\u201c, bestellt man schlie\u00dflich auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>4. Und zu guter Letzt, aber hier ist vielleicht doch eher der Wunsch Vater des Gedankens, wird der Brauerbund nach den erfolgreichen Feiern zum 500. Jahrestag der Verk\u00fcndung des Lebensmittelrechts, das wir heute als Reinheitsgebot bezeichnen, vielleicht einmal in sich gehen und seine Argumentation bez\u00fcglich dieser Vorschrift \u00fcberarbeiten, innere Widerspr\u00fcche und inkorrekte Darstellungen korrigieren und mehr Flexibilit\u00e4t bei der Akzeptanz von Bieren mit nat\u00fcrlichen Zutaten jenseits des Reinheitsgebots walten lassen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"940\" height=\"960\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-2-22.jpg\" alt=\"Miniatur (2)\" class=\"wp-image-3791\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-2-22.jpg 940w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-2-22-147x150.jpg 147w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-2-22-294x300.jpg 294w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-2-22-768x784.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Miniatur-2-22-50x50.jpg 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><em>Das Buch \u201eBier vor Ort\u201c kann man <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.oktoberverlag.de\/index.php?nav=13&amp;id=142\" target=\"_blank\">hier<\/a> oder <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Bier-vor-Ort-Europas-Bierwelt\/dp\/3944369629\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1461276986&amp;sr=8-1&amp;keywords=bier+vor+ort\" target=\"_blank\">hier<\/a> bestellen, Volker auf seinen Reisen begleiten: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/\" target=\"_blank\">hier<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Volker pers\u00f6nlich treffen:<\/em><br><em>Lesung am 23. April 2016,<br>19:00 Uhr<\/em><br><em>iBistro54<br>Vereinsheim Blau-Wei\u00df Aasee<\/em><br><em>Bonhoefferstra\u00dfe 54<\/em><br><em>48 151 M\u00fcnster<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Esther Isaak stellte die Fragen und reihte sonstige S\u00e4tze aneinander. <\/em><em>Beide Fotos stellte Volker Quante zur Verf\u00fcgung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autor:<\/strong> Esther Isaak<br>wiederver\u00f6ffentlicht von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.bierguerilla.de\/volker-quante-der-bierchronist\/\" target=\"_blank\">Bierguerilla<\/a><br>mit freundlicher Genehmigung der Autorin<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"border-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font: bold 11px\/20px 'Helvetica Neue',Helvetica,sans-serif; color: #ffffff; background: #bd081c  no-repeat scroll 3px 50% \/ 14px 14px; position: absolute; opacity: 1; z-index: 8675309; display: none; cursor: pointer;\">Merken<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Volker Quante, der Bierchronist Bescheidenheit ist eine Zier, besonders schm\u00fcckt sie Volker Quante. 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