{"id":40021,"date":"2022-01-18T23:25:00","date_gmt":"2022-01-18T22:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=40021"},"modified":"2022-03-16T06:09:23","modified_gmt":"2022-03-16T05:09:23","slug":"der-tauschhandel-blueht-22sonthofendeu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=40021","title":{"rendered":"Der Tauschhandel bl\u00fcht (22)<br>Sonthofen<br>DEU"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Es geht nichts \u00fcber gute Kollegen am Arbeitsplatz!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber f\u00fcnf Monate sind vergangen, seit der nette Herr K. mir <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=37576\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ein Selbstgebrautes vorbeigebracht<\/a> hat. Seinerzeit war es Sud #3 gewesen, quasi der Anfang seiner Hobbybrauerkarriere, und nun steht er mit dem Sud #21 vor mir. Weit fortgeschritten \u2013 und das in \u00fcberraschend kurzer Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pandemie macht\u2019s m\u00f6glich? Ich wei\u00df es nicht \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich aber wei\u00df, ist, dass ich mich daher sehr freue. \u00dcber das Bier, n\u00e4mlich ein Gr\u00fcnhopfenbier, \u00fcber die nette Geste, und nat\u00fcrlich auch auf eine Verkostung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Kreuzbr\u00e4u \u2013 #21 \u2013 Gr\u00fcnhopfen (5,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Tauschhandel-Mini-1-1-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40023\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Tauschhandel-Mini-1-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Tauschhandel-Mini-1-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Tauschhandel-Mini-1-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Tauschhandel-Mini-1-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Tauschhandel-Mini-1-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit einem sanften Plopp \u00f6ffne ich die Flasche. Die Akustik passt. Beim Einschenken bildet sich ein \u00fcppiger Schaum, leicht eierschalenfarben, feinporig, kremig und unfassbar lange haltbar. Die Schaumkrone steht wie eine Eins, und ich muss viele, viele Minuten warten, bis ich genug Bier eingeschenkt habe, um wirklich verkosten zu k\u00f6nnen. Dabei gibt es aber kein Gushing, es ist auch keine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Spundung \u2013 es ist einfach nur, dass jedes Kohlens\u00e4urebl\u00e4schen eine Schaumblase ergibt, und keine von diesen auch nur die geringsten Anstalten macht, zu zerplatzen. Zwei Daumen breit kann ich den Schaum \u00fcber den Glasrand hinaus auft\u00fcrmen. Aber wenigstens die Farbe kann ich jetzt schon bewerten: Ein dunkles, ins Br\u00e4unliche changierendes Orange. Und das Bier ist milchig tr\u00fcb.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann geht die Verkostung dann aber doch los: Kr\u00e4ftige kr\u00e4uterige Noten steigen in die Nase, ich rieche etwas Petersilie, etwas frisch geschnittenes Gras und weitere, klassische Hopfenaromen. Die Spundung ist nicht sehr hoch, das Bier flie\u00dft also weich \u00fcber die Lippen. Aber in dem Moment, wo es auf die Zunge trifft \u2026 B\u00e4mm! Der Hopfen schl\u00e4gt unendlich bitter auf. Ein Bier f\u00fcr absolute Hopfenk\u00f6pfe mit Bittereinheiten irgendwo zwischen jenseits der Geschmacksgrenze und Ende der Messskala. Die Bittere bleibt dabei aber sauber, sie kratzt nicht, macht keinen rauen Hals, aber sie belegt alle Schleimh\u00e4ute im Mund- und Rachenraum nachhaltig. Und das gibt lange Zeit, um retronasal den Kr\u00e4uteraromen hinterher zu sp\u00fcren. Ach ja, und fast w\u00e4re es im Feuerwerk der Bittereinheiten untergegangen: Eine leichte Rests\u00fc\u00dfe hat das Bier auch noch. Viel zu wenig, um die Hopfenbittere auszubalancieren, aber gen\u00fcgend, um nicht ganz unbemerkt zu verschwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: Sch\u00f6ne, klassische Hopfenaromatik \u00fcber stahlbetonschwerem Bitterfundament.<\/p>\n\n\n\n<p>(Und sp\u00e4ter beichtet mir Herr K., er habe die Hopfenernte aus dem eigenen Garten komplett in diesem Sud versenkt. War wohl recht viel \u2026)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben2\/Tauschhandel22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Weitere Berichte \u00fcber den Tauschhandel am Arbeitsplatz sind&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=37235\" target=\"_blank\">von hier aus<\/a>&nbsp;erreichbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Es geht nichts \u00fcber gute Kollegen am Arbeitsplatz! \u00dcber f\u00fcnf Monate sind vergangen, seit der nette Herr K. mir ein Selbstgebrautes vorbeigebracht hat. Seinerzeit war es Sud #3 gewesen, quasi der Anfang seiner Hobbybrauerkarriere, und nun steht er mit dem Sud #21 vor mir. 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