{"id":41133,"date":"2022-04-08T23:12:00","date_gmt":"2022-04-08T21:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41133"},"modified":"2022-11-25T06:24:59","modified_gmt":"2022-11-25T05:24:59","slug":"anbei-was-fluessiges-fuer-dichein-verkostungspaket-aus-roedermark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41133","title":{"rendered":"Anbei was Fl\u00fcssiges f\u00fcr Dich!<br>Ein Verkostungspaket aus R\u00f6dermark"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eHallo, Volker, anbei was Fl\u00fcssiges f\u00fcr Dich! Lass es Dir schmecken. Ich hoffe, da sind ein paar Neue f\u00fcr Dich dabei\u201c, lese ich.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der \u201eBeipackzettel\u201c sich so liest, dann werde ich aber ganz besonders neugierig. Vorsichtig klappe ich den Kartondeckel hoch und finde zw\u00f6lf verschiedene Flaschen Bier. Sorgf\u00e4ltig und bruchsicher verpackt, und neben dem \u201eBeipackzettel\u201c noch mit einer Visitenkarte in Form eines Bierdeckels versehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr eine geniale Idee: Entweder man ist Bierdeckelsammler (bin ich nat\u00fcrlich nicht) und hebt den Bierdeckel als Ganzes auf, oder es geht einem nur um die Kontaktdaten, und dann dr\u00fcckt man die Visitenkarte aus der Perforation im Inneren des Bierdeckels. Klasse!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"411\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-1-1024x411.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41135\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-1-1024x411.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-1-300x121.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-1-150x60.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-1-768x309.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>spannende zw\u00f6lf Biere<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber noch viel spannender sind eben die zw\u00f6lf Biere, und da gibt es mal wieder eine beeindruckend lange Liste von<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"687\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-2-1024x687.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41137\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-2-1024x687.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-2-300x201.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-2-150x101.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-2-768x515.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-2.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Brauerei Pon\u00e4ly \u2013 s\u2019Bi\u00e4r vo disn\u00e4 Ch\u00e4ib\u00e4 \u2013 dr Belgier; Rheingauer Gutsbr\u00e4u \u2013 Honig-Rauch-Bier<\/strong>; <strong>Knust-Braumanufaktur \u2013 Strand Lager<\/strong>; <strong>Knust-Braumanufaktur \u2013 Insel Pale Ale<\/strong>; <strong>Ostermann Braumanufaktur \u2013 Keller-Pils naturtr\u00fcb<\/strong>; <strong>Knust-Braumanufaktur \u2013 Sunset Ale<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauerei Pon\u00e4ly \u2013 s\u2019Bi\u00e4r vo disn\u00e4 Ch\u00e4ib\u00e4 \u2013 dr Belgier (5,4%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.xn--ponly-ira.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauerei Pon\u00e4ly<\/a> ist in Sarnen, s\u00fcdlich von Luzern, beheimatet, und man braut dort auf einer kleinen <a href=\"https:\/\/www.brewiks.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brewiks<\/a>-Anlage. Das Etikett wirkt liebevoll simpel, zun\u00e4chst habe ich gedacht, ein Hobbybrauer-Bier vor mir zu haben. Das Bier nennt sich \u201edr Belgier\u201c und wird von der Brauerei wie folgt beschrieben: \u201eBelgisches Blond Ale \u2013 dr Belgier kommt von Belgien (wer h\u00e4tte es gedacht) und peift auf das <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?page_id=369\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">sogenannte \u201adeutsche Reinheitsgebot\u2018<\/a>. Mit seinen Gew\u00fcrzen (Orangenschalen und Koriander) im Gep\u00e4ck kreiert ein fruchtiges, aromatisches Bier. Sehr bek\u00f6mmlich. IBU: 24, EBC: 8\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mittelgelb, kr\u00e4ftig und gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb, nur eine hauchd\u00fcnne Schaumschicht \u2013 optisch begeistert mich das Bier jetzt noch nicht so sehr. Der Duft ist fruchtig, estrig, ein bisschen von warm vergorener Hefe gepr\u00e4gt, aber frei von h\u00f6heren Alkoholen, spritigen Noten oder phenolischem Charakter. Durchaus sympathisch wirkend. Mal sehen, wie er sich entwickelt, wenn das Bier gleich ein bisschen w\u00e4rmer wird. Der Antrunk ist weich und leitet \u00fcber zu einem sehr estrig-fruchtigen Erlebnis auf der Zunge. Eine deutlich sp\u00fcrbare, aber nicht klebrige Rests\u00fc\u00dfe sp\u00fcre ich, ebenso eine feine, zur\u00fcckhaltende Herbe, und \u00fcber diesem Fundament entwickeln sich viele, viele Fruchtaromen. Pfirsich und Aprikose fallen mir als erstes auf, gefolgt von gelben Stachelbeeren und den geliebten wei\u00dfen Kirschen aus meiner Kindheit, aber auch zitronigem Koriander. Zun\u00e4chst wirkt es wie ein Wit. Dahinter kommen dann aber ein paar phenolische Noten, die die S\u00fc\u00dfe der Fruchtester ausgleichen und dem Bier einen sch\u00f6nen, eigenwilligen Charakter verleihen. Es n\u00e4hert sich damit fast schon an ein klassisches Saison an. Auch der Schluck unterstreicht diesen Eindruck jetzt: Eine leicht ungest\u00fcme Note charakterisiert den Abgang und bringt die Herbe etwas st\u00e4rker zur Geltung. Sehr sch\u00f6n komponiert: Erst Fruchtbonbon und dann, bevor es zu klebrig oder s\u00e4ttigend wirkt, phenolische Herbe. Sehr gelungen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Rheingauer Gutsbr\u00e4u \u2013 Honig-Rauch-Bier (7,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ranseler.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rheingauer Gutsbr\u00e4u<\/a>? Das sagt mir leider noch gar nichts. Schnell ist die Brauerei gegoogelt, und schon finde ich ein paar Informationen: Im Rheingau, noch auf hessischer Seite der Grenze, liegt sie, und zwar im Lorcher Ortsteil Ransel. Oliver Kraus hat hier vor wenigen Jahren die kleine Brauerei gegr\u00fcndet und fokussiert sich auf zwei Sorten Schiefer-Bier (hell und dunkel) und auf ein Premium-Barbeque-Bier, das Honig-Rauch-Bier. Eine Aromatik, die beim Grillen sehr beliebt ist \u2013 warum soll sie sich nicht auch im beim Grillen getrunkenen Bier wiederfinden?<\/p>\n\n\n\n<p>Die kr\u00e4ftige Kupferfarbe gef\u00e4llt gut und wird erg\u00e4nzt durch eine leichte Tr\u00fcbung und eine sch\u00f6n kremige, feinporige und leicht eierschalenfarbene Schaumschicht, die zwar nicht beeindruckend dick ist, aber sch\u00f6n lange h\u00e4lt. Der Duft erf\u00fcllt zun\u00e4chst die Erwartungen, die das Etikett sch\u00fcrt: Honig und Rauch. Der Honig wirkt weich und kremig, recht mild, und der Rauch ist zur\u00fcckhaltend, nur leicht und an sauber verschwelendes Holz erinnernd. Der Antrunk weist eine leichte Sch\u00e4rfe auf, die aber rasch abklingt. Auf der Zunge macht sich dann eher ein kremiger Eindruck breit. Der Rauch wird etwas herzhafter, ein bisschen rauer, bleibt aber insgesamt zur\u00fcckhaltend \u2013 bei weitem nicht so dominierend wie beispielsweise in den klassischen Bamberger Rauchbieren aus dem Hause <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=23796\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schlenkerla<\/a>. Neben den Rauchnoten kommt der Honig retronasal nicht so richtig zur Geltung. Ich sp\u00fcre ihn, ich identifiziere ihn, aber er entwickelt keine Eigenst\u00e4ndigkeit, sondern wirkt stets wie eine Dreingabe zum Rauch. Durchaus angenehm. Nach dem Schluck klingen die sensorischen Empfindungen nacheinander ab. Zun\u00e4chst verschwindet der Honig, dann der Rauch, und ganz zum Schluss erst die mittlerweile recht gut sp\u00fcrbare Bittere. Ein durchaus komplexes Aromenerlebnis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Knust-Braumanufaktur \u2013 Strand Lager (4,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich schaue nachdenklich auf die Flasche. Was f\u00fcr eine merkw\u00fcrdige Etikettengestaltung. Brauerei- und Biername sind gekippt, aber um viel mehr als 90\u00b0 gegen den Uhrzeigersinn, so dass sie schon ein bisschen auf dem Kopf stehen. Dann ist das Etikett voller Spr\u00fcche, so dass ich erst sortieren muss, was nur Werbespr\u00fcche sind, und was der eigentliche Biername. \u201eStrand Lager\u201c ist wohl der Name. \u201eReif von der Insel\u201c? \u201eDat l\u00f6ppt\u201c? Beides wohl nur Spr\u00fccheklopferei. Der Name \u201eKnust\u201c l\u00e4sst mich ein Brotbier vermuten, gebraut mit \u00fcbriggebliebenen Endst\u00fccken vom Brot, dem ist aber nicht so. Warum dann Knust? Ich wei\u00df es nicht. Was ich auch nicht wei\u00df, ist, ob das Bier \u00fcberhaupt auf der Insel Fehmarn gebraut worden ist, denn die Formulierungen sind alle etwas mehrdeutig, und \u00fcber der Adresse der <a href=\"https:\/\/knustbier.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Knust-Braumanufaktur<\/a> steht lediglich \u201eVertrieb\u201c, und nicht \u201egebraut durch\u201c oder etwas \u00e4hnlich Eindeutiges. Eigentlich ein starker Hinweis auf eine Biermarke ohne eigenes Sudwerk. Ich werde das alles sp\u00e4ter mal googeln. Jetzt wird erst verkostet!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine kr\u00e4ftige, goldgelbe Farbe und ist ganz leicht opalisierend, vermutlich also nicht gefiltert, sondern nur lange und kalt gelagert. Der Schaum ist sch\u00f6n wei\u00df und h\u00e4lt sich eine ganze Weile. Der Duft offenbart neben ein paar dezenten, klassisch-blumigen Hopfennoten auch ein paar estrige Akzente, die ein bisschen in Richtung Gummib\u00e4rchen gehen, aber auch ganz schwach an L\u00f6sungsmittel erinnern. Der spritzige Antrunk erfrischt; er ist nicht sprudelig-bizzelig, sondern die Kohlens\u00e4ure ist sch\u00f6n eingebunden. Auf der Zunge gibt sich das Bier eher s\u00fc\u00dflich, von Hopfenbittere ist kaum etwas zu sp\u00fcren. Auf dieser Basis-S\u00fc\u00dfe t\u00e4nzeln retronasal dann wieder die estrigen Aromen ein Ringelreihen, dabei sp\u00fcre ich aber auch ein merkw\u00fcrdiges Reife-Rote-\u00c4pfel-Aroma (k\u00f6nnte das \u00c4thylhexanoat sein?) und ein bisschen den Geruch von alten Holzm\u00f6beln, die lange in ungel\u00fcfteten R\u00e4umen gestanden haben. Nach dem Schluck setzen sich diese Aromen-Einr\u00fccke stetig fort; langsam klingen sie ab, bleiben nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig lange haften. Was ich vermisse, ist eine wie auch immer geartete Hopfenherbe \u2013 da kommt merkw\u00fcrdigerweise fast nichts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Knust-Braumanufaktur \u2013 Insel Pale Ale (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und gleich noch ein Bier von der Insel. Jetzt wei\u00df ich ja schon, wie\u2019s geht: Der Biername ist \u201eInsel Pale Ale\u201c, und die Spr\u00fccheklopperei liefert \u201eMach mal sutsche\u201c und \u201eReif von der Insel\u201c. Alles klar also! Und ich habe mittlerweile auch gegoogelt und bin zu der \u00dcberzeugung gekommen, dass die <a href=\"https:\/\/knustbier.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Knust-Braumanufaktur<\/a> wohl doch eigene Braukessel auf der Insel Fehmarn stehen hat. Ist also mit dem Vermerk \u201eVertrieb\u201c wohl nur sehr unpfiffig formuliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist sch\u00f6n goldgelb, das Bier fast klar \u2013 nur eine dezente opalisierende Tr\u00fcbung weist darauf hin, dass das Bier nicht gefiltert ist. Der wei\u00dfe Schaum h\u00e4lt sich mengenm\u00e4\u00dfig etwas zur\u00fcck, h\u00e4lt zum Ausgleich aber recht lang. Der Duft ist dezent zur\u00fcckhaltend \u2013 ein paar heuartige, ganz leicht kr\u00e4uterige Hopfenaromen rieche ich. Der Antrunk ist weich, der K\u00f6rper relativ schlank, aber noch nicht trocken, und die Hopfenbittere, die ich an den Zungenr\u00e4ndern sp\u00fcre, mittelstark ausgepr\u00e4gt. Leichte Fruchtaromen erg\u00e4nzen die Heunoten und bringen ein bisschen Spiel auf die Zunge. Der Schluck ist dann eher unauff\u00e4llig; die Herbe am Gaumen mittelstark ausgepr\u00e4gt. Ein in seiner Aromatik eher zur\u00fcckhaltendes Pale Ale, das mir daher als Einsteigerbier f\u00fcr den Noch-Nicht-Kreativbiertrinker als gut geeignet erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ostermann Braumanufaktur \u2013 Keller-Pils naturtr\u00fcb (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von 1863 bis 1920 gab es in Schwerte die Brauerei Ostermann, hervorgegangen aus einer Brauerei Uffelmann. Hundert Jahre sp\u00e4ter greift die Marke <a href=\"https:\/\/heimatbierversorger.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ostermann Braumanufaktur<\/a> diese Tradition wieder auf. Vor mir steht ein Keller-Pils dieser Marke \u2013 es tr\u00e4gt die Jahreszahlen 1863, 1920 und 2020 und wurde gebraut im <a href=\"https:\/\/www.brau-atelier.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauatelier Oelde<\/a>, das Teil von <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=36536\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pott\u2019s gl\u00e4serner Erlebnisbrauerei<\/a> ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist kr\u00e4ftig gelb, die Tr\u00fcbung ebenfalls kr\u00e4ftig; der Schaum ist schneewei\u00df, entwickelt sich sehr ordentlich und h\u00e4lt auch sehr lange. Der Duft ist hopfig-herb und l\u00e4sst auf ein recht bitteres, sehr hopfenbetontes Bier schlie\u00dfen. Der frische, leicht spritzige Antrunk und der erste Eindruck auf der Zunge best\u00e4tigen diese Vermutung: Eine sehr kr\u00e4ftige Bittere macht sich deutlich bemerkbar. In Kombination mit dem knochentrockenen, hochvergorenen Gesamteindruck ohne jegliche Rests\u00fc\u00dfe pr\u00e4sentiert sich das Bier sehr kernig. Die Aromatik ist sehr zur\u00fcckhaltend, ein paar kr\u00e4uterige Noten nur, ansonsten \u00fcberwiegt die saubere Bittere. Auch nach dem Schluck: Viel Bittere, wenig Aromen. Da die Bittere aber blitzsauber bleibt, keine Ecken und Kanten entwickelt und auch nicht kratzig wird, bleibt das Bier trotzdem hervorragend trinkbar. Ein Bier f\u00fcr klassische Hopfenk\u00f6pfe, denen es nicht herb genug werden kann und die keine Lust auf irgendwelche Tropenfrucht-Fisimatenten haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Knust-Braumanufaktur \u2013 Sunset Ale (5,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bier Nummer 3 von der Insel \u2013 diesmal ein (nat\u00fcrlich wieder fast auf dem Kopf stehendes \u2026) Sunset Ale der <a href=\"https:\/\/knustbier.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Knust-Braumanufaktur<\/a>, garniert mit dem Spruch \u201e\u2018n b\u00fcschen Sonne tanken\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist kupferfarben und zeichnet sich durch eine intensive, gleichm\u00e4\u00dfige Tr\u00fcbung aus. Der Schaum ist leicht cremefarbig, entwickelt sich reichlich und ist bombenstabil. Der Duft bietet mir intensive und wienerische Malznoten, ein bisschen ins Brotige gehend, ein bisschen melanoidinig, eher an ein Wiener Lager erinnernd als an ein Ale. Dahinter finde ich aber auch ein paar herbe Noten mit einem leicht erdigen Charakter. Der Antrunk ist jetzt eher typisch f\u00fcr ein Ale. Nicht zu stark gespundet und deutlich herb. Auf der Zunge entfalten sich sowohl ein leichter Malzk\u00f6rper als auch eine recht intensive Bittere, letztere wird retronasal von herben Zitrusschalenaromen begleitet. Nach dem Schluck setzen sich diese Eindr\u00fccke fort \u2013 ein bisschen Malz, recht viel Hopfenbittere, ein paar herbe Zitrusschalen. Begleitet allerdings auch von dem schon genannten erdigen Charakter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"687\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-3-1024x687.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41140\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-3-1024x687.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-3-300x201.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-3-150x101.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-3-768x515.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Anbei-was-Fluessiges-fuer-Dich-Mini-3.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>S\u00e5\u043bT\u014d \u2013 Pale Ale<\/strong>; <strong>Hausbr\u00e4u unbekannter Herkunft<\/strong>; <strong>Knust-Braumanufaktur \u2013 Pils<\/strong>; <strong>Knust-Braumanufaktur \u2013 Brown Ale<\/strong>; <strong>Hohenfelder Privatbrauerei \u2013 Dunkel<\/strong>; <strong>Rheingauer Gutsbr\u00e4u \u2013 Rheingauer Schieferbier \u2013 Das Dunkle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>S\u00e5\u043bT\u014d \u2013 Pale Ale (5,7%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein serbisches Bier? Das hatte ich lange nicht mehr! Aus der <a href=\"https:\/\/www.salto.rs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pivara Salto<\/a> in Belgrad kommt dieses Bier, und neben dem Brauen scheinen die Menschen hinter dieser Brauerei auch viel Spa\u00df an der grafischen Gestaltung zu haben. Die Website ist eine Augenweide, und der mit diakritischen Zeichen aus unterschiedlichen Sprachen spielend verfremdete Brauereiname S\u00e5\u043bT\u014d unterstreicht dies ebenfalls \u2013 und erg\u00e4nzt gleichzeitig eine ungeschriebene Botschaft der grenz\u00fcberschreitend vielf\u00e4ltigen Multinationalit\u00e4t. Wie sch\u00f6n. \u2013 Bei dem Bier handelt es sich um ein \u201eosve\u017eavaju\u0107i svetli ejl tropskih nota\u201c, also ein erfrischendes Ale mit tropischen Noten.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine goldgelbe Farbe (mit leichter Tr\u00fcbung) und die \u00fcppige, feste, schneewei\u00dfe und ewig lange haltbare Schaumkrone zeichnen dieses Bier optisch schon mal aus. Der f\u00fcr diesen Bierstil fast schon klassische Duft als Mischung aus Pampelmusenschale, Ananas, etwas Mango und etwas Mandarinenschale ist fruchtig leicht, wirkt aber durch die leicht herben Noten nicht zu verspielt. Der Antrunk ist recht weich und leitet unmittelbar \u00fcber zu einer kr\u00e4ftigen Herbe auf der Zunge, die durch einen zur\u00fcckhaltenden, aber dennoch die Balance aufnehmenden und nur leicht s\u00fc\u00dfen Malzk\u00f6rper erg\u00e4nzt wird. Die dar\u00fcber schwebenden Fruchtakzente entwickeln retronasal zus\u00e4tzlich zu den bereits genannten Aromanoten noch ein paar limonige Tupfer, die fast schon an Geschirrsp\u00fclmittel oder zitroniges Duschgel erinnern. Der Abgang zeigt eine feste Herbe auf, die nach dem Schluck noch recht lange anh\u00e4lt, durchaus weich bleibt und einen leicht trockenen Gaumen erzeugt, der einerseits Lust auf den n\u00e4chsten Schluck macht, andererseits aber auch eine gute Basis f\u00fcr die letzten Fruchtaromen bildet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Hausbr\u00e4u unbekannter Herkunft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und dann war da noch \u2026 eine Flasche Hausbr\u00e4u unbekannter Herkunft. Standard-B\u00fcgelflasche 0,5 l.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier pr\u00e4sentiert sich hervorragend: Eine leuchtende orangene Farbe, eine kr\u00e4ftige, aber sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfige Tr\u00fcbung, ein leicht kremefarbener, kremiger und lange haltbarer Schaum. Ein Bilderbuchbier. Leider jedoch nur optisch. Der intensive Geruch nach verbranntem Gummi schreckt schon ab, der Geschmack best\u00e4tigt dies leider. Nur ein paar Tr\u00f6pfchen auf der Zunge gen\u00fcgen. Sorry, aber leider untrinkbar. Schade!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Knust-Braumanufaktur \u2013 Pils (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oh je, beim Blick auf die Flasche Pils (\u201ene Buddel Insel\u201c) habe ich Mitleid mit den Brauern. Der Drucker f\u00fcr die Chargennummer und das Mindesthaltbarkeitsdatum war wohl schlecht justiert, am Rand des Etiketts fehlt ein Teil des Aufdrucks. In m\u00fchsamer Kleinarbeit hat ein flei\u00dfiges Arbeitsbienchen mit dem Kugelschreiber die Angaben erg\u00e4nzt. Zwar h\u00e4tten sich die Daten wohl aus dem Kontext erschlossen, aber sicher ist sicher. Ehe sich ein Spie\u00dfer beklagt \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Dunkelgelb und nur leicht tr\u00fcb. Passt. Der Schaum schneewei\u00df, lange haltbar, und er hinterl\u00e4sst sch\u00f6ne Ringe beim Trinken. Passt auch. Klassisch hopfige Aromen mit heuartigen und ganz leicht grasigen Akzenten. Passt ebenfalls. Der Antrunk ist relativ weich, auf der Zunge gibt sich das Bier zwar pilsig herb, bleibt dabei aber zur\u00fcckhaltend. K\u00f6nnte vielleicht einen Hauch knackiger sein, ist aber trotzdem nicht schlecht. Die retronasalen Aromen sind, \u00e4hnlich wie schon im Duft, eher klassisch pilsig und werden lediglich durch einen feinen Tupfer Zitrusfrucht erfrischend aufgepeppt. Der Abgang nach dem Schluck ist dann sehr sauber, feinherb und ausgewogen, und eine leichte Trockenheit im Gaumen ermuntert, gleich noch einen weiteren Schluck zu nehmen. Fein!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Knust-Braumanufaktur \u2013 Brown Ale (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Brown Ale \u2013 ein Bierstil, der in Deutschland nur selten gebraut wird, und der auch in England nicht mehr ganz so h\u00e4ufig anzutreffen ist, wie es fr\u00fcher einmal war. Warum ausgerechnet eine Brauerei auf der Ostseeinsel Fehmarn auf die Idee kommt, ein Brown Ale zu brauen? Ich wei\u00df es nicht, finde es aber interessant und denke mir vor dem ersten Schluck voller Neugier genau das, was auch als Spruch auf dem Label steht: \u201eDenn man tau!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelbraun und sehr tr\u00fcb, und es tr\u00e4gt eine feine, kremige und beigefarbene Schaumkrone, die zwar keine beeindruckenden Ausma\u00dfe annimmt, aber sch\u00f6n lange h\u00e4lt und von fein perlenden Kohlens\u00e4urebl\u00e4schen lange gen\u00e4hrt wird. Der Geruch ist dominiert von Kakaoaromen. Der Antrunk ist, die Kohlens\u00e4urebl\u00e4schen lie\u00dfen es schon ahnen, recht spritzig \u2013 eigentlich ein bisschen zu spritzig f\u00fcr diesen Bierstil. Die recht hohe Spundung unterstreicht einen feinen s\u00e4uerlichen und erfrischenden Akzent, den dieses Bier auf die Zunge setzt. Er ist gepaart mit einer feinen Bittere und einer dezenten Rests\u00fc\u00dfe sowie mit auch retronasal deutlich werdenden Kakaoaromen. So ganz stiltypisch ist die feine S\u00e4ure nicht, und ich bin mir nicht sicher, ob sie in dieser Form beabsichtigt ist. Wer s\u00e4uerliche Noten in seinen Bieren goutiert, mag daran aber durchaus Gefallen finden. Der Abgang bringt die Bittere ein bisschen mehr nach vorne. Sie wird noch lange nicht deftig, aber doch deutlicher, und sie bleibt auch nach dem Schluck noch ein Weilchen haften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Hohenfelder Privatbrauerei \u2013 Dunkel (4,7%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Zukunft lebt in Westfalen.\u201c Das zumindest behauptet die <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=42094\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hohenfelder Privatbrauerei<\/a> auf ihrer Website. Ob man solche Spr\u00fcche m\u00f6gen muss? Ich wei\u00df nicht, aber besser als das gruselige <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.thelaend.de\/\" target=\"_blank\">\u201eThe L\u00e4nd\u201c<\/a>, womit Baden-W\u00fcrttemberg jetzt glaubt, prunken zu m\u00fcssen, ist es allemal. Ob das Dunkle aus der Brauerei diesen Claim einl\u00f6sen und auf die Zukunft verweisen kann? Ich probiere es einfach mal!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist kr\u00e4ftig kupferfarben und glanzfein. Der sehr feinporige, kremige und leicht beigefarbene Schaum bildet zwar nur eine d\u00fcnne Schicht aus, die ist aber recht lange haltbar. Der Duft ist kr\u00e4ftig karamellig; in dieser Auspr\u00e4gung recht ungew\u00f6hnlich. Der Antrunk kontrastiert dazu und pr\u00e4sentiert zun\u00e4chst eine feine, pfeffrige Sch\u00e4rfe. Auf der Zunge zeigt sich aber ein leicht s\u00fc\u00dflicher Malzk\u00f6rper, dem retronasal wieder intensive Karamellnoten entspringen. Erst im Abgang gesellt sich eine feine Hopfenherbe hinzu, nimmt der Karamells\u00fc\u00dfe ihre dezente, zuckrige Klebrigkeit und sorgt daf\u00fcr, dass das Bier in feiner Balance und Harmonie ausklingt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Rheingauer Gutsbr\u00e4u \u2013 Rheingauer Schieferbier \u2013 Das Dunkle (5,4%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Honig-Rauch-Bier vor einigen Tagen nun ein weiteres Bier aus der kleinen Brauerei aus Ransel in Hessen \u2013 das Rheingauer Schieferbier. Unter diesem Namen produziert die Brauerei sowohl ein Helles als auch ein Dunkles. Hier jetzt also das Dunkle.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist ganz dunkelbraun und kr\u00e4ftig tr\u00fcb; die d\u00fcnne, aber dann doch recht lange haltbare Schaumschicht ist beigefarben. Der Duft ist deutlich r\u00f6stig, dahinter verbirgt sich ein feines Karamellaroma und eine leicht phenolische Note. Der Antrunk ist eher weich, auf der Zunge pr\u00e4sentiert das Bier dann einen leicht s\u00fc\u00dflichen Malzk\u00f6rper mit kr\u00e4ftigen Bitternoten, die, so scheint es, aus drei verschiedenen Quellen kommen: Hopfen, R\u00f6stmalz und Hefe. Insbesondere die etwas phenolischen Aromen im Hintergrund, die auch retronasal durchaus gut zu identifizieren sind, deuten auf ein kr\u00e4ftiges Mitwirken der Hefe hin. Nach dem Schluck verstetigt sich dieser Eindruck. Kr\u00e4ftig deftig die Bittere, ein bisschen adstringierend und die Schleimh\u00e4ute im hinteren Bereich der Zunge und im Rachen belegend. Vielleicht auch ein bisschen oxidiert?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben4\/AnbeiwasFluessiges\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Auspacken und Verkostung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>\u201eHallo, Volker, anbei was Fl\u00fcssiges f\u00fcr Dich! Lass es Dir schmecken. Ich hoffe, da sind ein paar Neue f\u00fcr Dich dabei\u201c, lese ich. Wenn der \u201eBeipackzettel\u201c sich so liest, dann werde ich aber ganz besonders neugierig. Vorsichtig klappe ich den Kartondeckel hoch und finde zw\u00f6lf verschiedene Flaschen Bier. Sorgf\u00e4ltig und <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41133\" title=\"Anbei was Fl\u00fcssiges f\u00fcr Dich!Ein Verkostungspaket aus R\u00f6dermark\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":41135,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[160,2,3,189],"tags":[],"class_list":{"0":"post-41133","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-beer-nuggets","8":"category-bier-erleben","9":"category-bierverkostungen","10":"category-unboxing"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41133","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41133"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41133\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42098,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41133\/revisions\/42098"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/41135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41133"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41133"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41133"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}