{"id":41154,"date":"2022-04-13T23:50:00","date_gmt":"2022-04-13T21:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41154"},"modified":"2022-07-25T05:47:55","modified_gmt":"2022-07-25T03:47:55","slug":"verkostungspaketaus-dornbirn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41154","title":{"rendered":"Verkostungspaket<br>aus Dornbirn"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der Osterhase war da?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Perfektes Timing: Der Paketbote klingelt, bevor die Osterfeiertage beginnen. Meine holde Ehefrau ist zuhause und sogar rechtzeitig an der T\u00fcr. Der nette Nachbar von gegen\u00fcber ist zuf\u00e4llig im Treppenhaus und kann das schwere Paket tragen helfen. Eins greift ins andere, und als ich am Abend von der Arbeit komme, steht die Bierpost bereits auf meinem Schreibtisch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"397\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-1-1024x397.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41155\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-1-1024x397.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-1-300x116.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-1-150x58.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-1-768x298.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-1.jpg 1097w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>zw\u00f6lf spannende Biere<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zw\u00f6lf spannende Biere, die meisten aus \u00d6sterreich, hat mein lieber Freund, der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/biersommelier.dominik\" target=\"_blank\">Biersommelier Dominik<\/a>, f\u00fcr uns zusammengestellt. Vom einfachen und hoch durchtrinkbaren Hellen bis zum alkoholschweren Stout ist f\u00fcr jeden Geschmack etwas dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Das wird ein Fest! Wie sch\u00f6n, dass uns die Osterferien etwas Zeit geben werden, all diese Biere sorgf\u00e4ltig zu verkosten und die Ergebnisse auch festzuhalten und mit Euch zu teilen. Hier, in den \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben4\/VerkostungspaketDornbirn1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"687\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-2-1024x687.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41157\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-2-1024x687.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-2-300x201.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-2-150x101.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-2-768x515.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-2.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Brauerei Egg \u2013 Egger IPA<\/strong>; <strong>Brauerei Egg \u2013 W\u00e4lder Edel Pils<\/strong>; <strong>Bitburger \u2013 Maibock<\/strong>; <strong>Grabhers Sudwerk \u2013 Spring Ale \u2013 Golden Ale<\/strong>; <strong>Loncium Biermanufaktur \u2013 Fantasy NEIPA<\/strong>; <strong>Brauerei Egg \u2013 W\u00e4lder Keller<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauerei Egg \u2013 Egger IPA (5,3%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oha, ein gef\u00e4hrliches Bier! Es warnt n\u00e4mlich auf dem Etikett: \u201eKann bei Gewaltanwendung bersten (Splitterflug)!\u201c Oder ist das in \u00d6sterreich mittlerweile vorgeschrieben, die Kunden so zu warnen?<\/p>\n\n\n\n<p>Gaaanz behutsam trage ich die Flasche also zum Balkon, \u00f6ffne sie, als w\u00e4re sie ein rohes Ei, und was passiert?<\/p>\n\n\n\n<p>Nichts!<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fcck gehabt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun steht einer Verkostung des Egger IPA nichts mehr im Wege.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein noch recht neues Bier, das auf der Website der <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=6488\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauerei Egg<\/a> noch ohne Etikett und mit dem Zusatz \u201ekriegen tut man es nur an der Rampe\u201c gezeigt wird. Etwas Besonderes also!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelgelb sowie leicht und gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb; bedeckt wird es von einer recht \u00fcppigen Schaumkrone, die zwar lange h\u00e4lt, aber rasch sehr gro\u00dfblasig und ein bisschen unansehnlich wird. Der dezente Geruch vers\u00f6hnt aber schnell wieder. Ich rieche leichte klassische Hopfennoten, ein bisschen kr\u00e4uterig sind sie vor allem, dahinter schwebt aber auch ein luftiger Hauch Zitronenmelisse und ein bisschen \u00e4therischer Rosmarin. Der Antrunk ist kohlens\u00e4urescharf und leitet \u00fcber zu einer sch\u00f6nen, intensiven und weichen Bittere, die die ganze Zunge bedeckt. Der K\u00f6rper ist relativ schlank, ein bisschen Malzs\u00fc\u00dfe ist da, aber vorrangig bleibt doch die Hopfenbittere. Retronasal zeigt sich die Aromatik \u00e4hnlich dezent wie im Duft \u2013 ein paar Kr\u00e4uternoten, ein paar \u00e4therische Akzente. Angenehm. Der Schluck ist noch erstaunlich spritzig, ich sp\u00fcre die Kohlens\u00e4ure auch im Hals noch etwas bizzeln, bis sie aber rasch einer sch\u00f6nen Hopfenbittere Platz macht. Diese wiederum klingt langsam und gleichm\u00e4\u00dfig ab, und ich kann mich nicht entscheiden, ob die Spritzigkeit meinen Durst l\u00f6scht oder ob die Bittere und die leichte Trockenheit im Rachen ihn anfachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauerei Egg \u2013 W\u00e4lder Edel Pils (5,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und gleich noch eins aus der W\u00e4lder <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=6488\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauerei Egg<\/a>, genauso gef\u00e4hrlich beschriftet. Ein Pils. Kein einfach zu brauender Bierstil, oder? Sogar ein Edel Pils. Was immer \u201eedel\u201c jetzt auch hei\u00dfen soll. Sind die anderen Biere der Brauerei Egg nun unedel? Oder profan? B\u00fcrgerlich? B\u00e4uerlich? M\u00fcsste das Bier, wenn es edel ist, nicht \u201evon Pils\u201c hei\u00dfen anstatt einfach nur \u201ePils\u201c? Ach, Fragen \u00fcber Fragen, die mir die Werbefritzen bestimmt nicht beantworten wollen. Da muss das Bier schon f\u00fcr sich selbst sprechen:<\/p>\n\n\n\n<p>Im Glas sieht\u2019s schon mal richtig gut aus. Glanzfein, goldgelb, sch\u00f6ner und stabiler, schneewei\u00dfer Schaum. Ein guter Auftakt. Der Duft ist klassisch: W\u00fcrzige, leicht kr\u00e4uterige Hopfenaromen, ein paar heuartige Akzente. Es folgt ein frischer, durchaus spritziger Antrunk. Auf der Zunge ist das Bier schlank, was die deutliche Bittere noch einmal betont und sehr gut sp\u00fcrbar macht. Die Heuaromen entfalten sich noch ein bisschen deutlicher und gefallen gut. Das Bier bleibt so sch\u00f6n ausgewogen und schlank, der Hopfen benimmt sich artig und haut nicht zu sehr auf den Putz, macht aber deutlich, dass er mit immerhin 38 Bittereinheiten da ist, indem er den Rachen ganz leicht trocken macht und so Lust auf den n\u00e4chsten Schluck sch\u00fcrt. Sch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Bitburger \u2013 Maibock (6,7%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Eifel kommt das n\u00e4chste Bier, hat also eine sch\u00f6ne Reise nach \u00d6sterreich und von dort zur\u00fcck nach Deutschland hinter sich. Wie es sich f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.bitburger.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bitburger<\/a> geh\u00f6rt, ist es mit <a href=\"https:\/\/presse.bitburger-braugruppe.de\/bitburger-pressebereich\/klartext\/bitburger-siegelhopfen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bitburger Siegelhopfen<\/a> gebraut (das ist der Hopfen, der im Auftrag der <a href=\"https:\/\/www.bitburger.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bitburger Brauerei<\/a> direkt in der Eifel angebaut wird), zus\u00e4tzlich wurde auch Ariana verwendet, ein Hopfen, der f\u00fcr ausgewogen fruchtige Aromen steht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnfiltriert mit nat\u00fcrlicher Tr\u00fcbung\u201c steht auf dem Etikett, aber die Tr\u00fcbung ist nur dezent. Das Bier wurde also sorgf\u00e4ltig und lange gelagert und dann ebenso sorgf\u00e4ltig abgezogen. So kommt die dunkelgelbe Farbe sch\u00f6n zur Geltung, ebenso wie der schneewei\u00dfe Schaum, der allerdings recht rasch zusammenf\u00e4llt. Der Duft ist zur\u00fcckhaltend fruchtig, ich glaube, gelbe Stachelbeeren, etwas Birne und wei\u00dfe S\u00fc\u00dfkirschen zu riechen. Der Antrunk ist von Beginn an \u00fcberraschend stark hopfengepr\u00e4gt, und auch wenn sich das Bier auf der Zunge verteilt, dominieren die Hopfennoten. Allerdings \u2013 die angenehme Fruchtigkeit aus dem Bouquet verstetigt sich leider nicht. Stattdessen wird das Bier rasch sehr bitter (was ich nicht schlecht finde), pr\u00e4sentiert diese Bittere aber recht eindimensional (was ich nicht gut finde). Es ist einfach nur kr\u00e4ftig bitter und verzichtet darauf, diese Bittere in angenehme und, wie auf dem Etikett versprochen, fruchtig-frische Aromen einzubetten. Nach dem Schluck macht sich die Bittere \u00fcberall in Mund und Rachen breit, f\u00fchrt zu leicht trockenen Schleimh\u00e4uten, was Durst auf den n\u00e4chsten Schluck machen soll (und auch macht). Aber immer noch vermisse ich ein harmonisches Aromenspiel. Zwar sp\u00fcre ich jetzt eine leichte Krautigkeit, die die Bittere begleitet, aber erstens ist das etwas anderes als die versprochene Fruchtigkeit, und zweitens mag sie sich nicht so recht entfalten. Da hatte ich mir vom verwendeten Ariana-Hopfen doch etwas mehr erwartet. Schade.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Grabhers Sudwerk \u2013 Spring Ale \u2013 Golden Ale (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.grabhers.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Grabhers Sudwerk<\/a>, die winzige Brauerei aus Bregenz, hat f\u00fcr den Fr\u00fchling ein leichtes und lieblich-blumiges Bier herausgebracht: \u201eF\u00fcr die ersten sonnigen Fr\u00fchlingstage haben wir ein weiteres oberg\u00e4riges Bier gebraut. Drei einzigartige Hopfensorten geben diesem Golden Ale in der Kalthopfung sein au\u00dfergew\u00f6hnlich frisches und fruchtiges Aroma.\u201c Das klingt fein, und noch feiner kl\u00e4nge es, w\u00e4ren die Hopfensorten irgendwo auf dem Etikett auch genannt \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOh!\u201c Ich schaue erstaunt auf das Glas. Die Hefe dieses unfiltrierten Biers hat sich wunderbar und ganz fest am Boden der Flasche abgesetzt, so dass es jetzt, nach vorsichtigem Einschenken, sch\u00f6n golden und relativ klar leuchtet. Der Schaum ist eher zur\u00fcckhaltend und h\u00e4lt sich auch nicht allzu lange. Der Duft ist gepr\u00e4gt von spielerischen und blumigen Noten, wie ein Strau\u00df frisch gepfl\u00fcckter Fr\u00fchlingsblumen. Ein Hauch Honig ist noch dabei, aber das passt nat\u00fcrlich sehr gut dazu. Der Antrunk ist leicht malzig und relativ weich, und auf der Zunge halten sich eine leichte Malzs\u00fc\u00dfe und eine sp\u00fcrbare, doch dezente Herbe die Waage. Die Aromen werden retronasal etwas estriger und alkoholischer, verlieren ihren Fr\u00fchlingsblumencharakter und gewinnen eine leicht phenolische Note, wie sie in belgischen Saisonbieren zu finden ist. Dieser angenehm phenolische Charakter bleibt auch nach dem Schluck erhalten und verleiht dem Bier einen sehr eigenen Charakter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Loncium Biermanufaktur \u2013 Fantasy NEIPA (5,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.loncium.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Loncium<\/a> ist der altkeltische Name von Mauthen in K\u00e4rnten. Und der Name einer Brauerei in diesem Ort, die vor 15 Jahren \u201ein Oma\u2019s Suppentopf\u201c begonnen hat, wie die Website zu berichten wei\u00df. Die quietschbunte Dose vor mir enth\u00e4lt ein New England India Pale Ale \u2013 ein Bierstil, von dem ich oft entt\u00e4uscht worden bin, weil der herrliche Duft oft Dinge verspricht, die der Geschmack nicht halten kann. Ob das hier auch so ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier pr\u00e4sentiert sich leuchtend gelb und mit einer kr\u00e4ftigen, gleichm\u00e4\u00dfigen Tr\u00fcbe. Dar\u00fcber ein sch\u00f6ner und schneewei\u00dfer Schaum, der recht lange h\u00e4lt. Der Duft ist tropisch-fruchtig, wird von Maracuja-Noten dominiert und h\u00e4lt im Hintergrund noch ein paar Mandarinenschalenaromen in petto. Der Antrunk ist f\u00fcr einen kurzen Moment spritzig, dann wechselt der Eindruck aber rasch ins Cremige. Weich und vollmundig flie\u00dft das Bier \u00fcber die Zunge, die Bittere an den Zungenr\u00e4ndern ist mittelstark ausgepr\u00e4gt, und die retronasalen Aromen gehen st\u00e4rker in Richtung Mandarinenschale und etwas Pampelmuse, die Maracuja verschwindet in der Wahrnehmung deutlich in Richtung Hintergrund. Gleiches gilt f\u00fcr die Aromatik nach dem Schluck \u2013 die eher herben Aromen dominieren, was allerdings sehr gut mit der Hopfenbittere, die sich auf den Schleimh\u00e4uten bemerkbar macht, harmoniert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauerei Egg \u2013 W\u00e4lder Keller (5,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt geht es noch einmal zur\u00fcck in den Bregenzer Wald zur <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=6488\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauerei Egg<\/a>, die wir nun schon zwei Mal in diesem Verkostungsreigen vertreten hatten. Diesmal mit einem Kellerbier, einem unfiltrierten Spezial.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier pr\u00e4sentiert sich mit hellgelber Farbe, gleichm\u00e4\u00dfiger Tr\u00fcbung und einem sch\u00f6nen, wei\u00dfen Schaum, der zwar zun\u00e4chst viel hermacht, dann aber rasch in sich zusammenf\u00e4llt und nur in einer hauchd\u00fcnnen Schicht die Minuten \u00fcberdauert. Der Duft ist s\u00fc\u00dflich und leicht hefig, und er erinnert mit feinen estrigen Noten noch an ein Jungbier. Der milde Antrunk und das vollmundige, deutlich s\u00fc\u00dfe, aber gar nicht mal so klebrig malzige Mundgef\u00fchl setzen diesen Eindruck harmonisch fort. Eine leichte Bittere ist an den Zungenr\u00e4ndern zu sp\u00fcren, und eben diese wird nach dem Schluck noch sehr viel deutlicher. Sie wirkt aber weniger hopfig denn hefig, ist aber nicht unangenehm, denn sie setzt dem s\u00fc\u00dflichen Mundgef\u00fchl einen sch\u00f6nen Kontrapunkt entgegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"687\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-3-1024x687.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41159\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-3-1024x687.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-3-300x201.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-3-150x101.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-3-768x515.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Dornbirn-Mini-3.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Mohrenbr\u00e4u \u2013 Weizen<\/strong>; <strong>Brauhaus Gusswerk \u2013 Die schwarze Kuh \u2013 Bio-Imperial Stout<\/strong>; <strong>Mohrenbr\u00e4u \u2013 Helles Lagerbier 2022 \u2013 Olympia-Edition<\/strong>; <strong>Ottakringer Brauwerk \u2013 12 Donkeys \u2013 N\u00b0 4 \u2013 Sophie-Marie \u2013 Guarana-Kiwi-Ale<\/strong>; <strong>Ottakringer Brauwerk \u2013 Black &amp; Proud \u2013 N\u00b0 3 \u2013 Porter<\/strong>; <strong>Ottakringer Brauwerk \u2013 12 Donkeys \u2013 N\u00b0 6 \u2013 Christian \u2013 Black IPA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Mohrenbr\u00e4u \u2013 Weizen (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.mohrenbrauerei.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mohrenbrauerei<\/a> in Dornbirn sah sich in den vergangenen Jahren massiver Kritik wegen Rassismus ausgesetzt. Zwar hei\u00dft die Gr\u00fcnderfamilie Mohr, und der Name der Brauerei bezieht sich somit auf den Familiennamen, aber die Verwendung eines stilisierten und rassistisch \u00fcberzeichneten Kopfes eines in fr\u00fcheren Zeiten so genannten \u201eMohren\u201c, also eines dunkelh\u00e4utigen Menschen afrikanischer Abstammung, war unw\u00fcrdig. Dicke, wulstige Lippen, eine fliehende Stirn, ein flacher Kopf mit krausem Haar \u2013 gar nicht gut. Nach langen betriebsinternen Diskussionen hat man sich unl\u00e4ngst dazu entschieden, den Kopf grunds\u00e4tzlich beizubehalten, die rassistischen Merkmale in der Darstellung jedoch zur\u00fcckzunehmen. Keine wulstigen Lippen mehr, keine fliehende Stirn. Ein leider nur schwacher Versuch, den Rassismus in der Darstellung zu reduzieren. Sehr schade.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vor mir stehende Flasche Weissbier gibt mir die M\u00f6glichkeit, beide graphischen Versionen zu vergleichen \u2013 der Kronkorken tr\u00e4gt noch die alte Darstellung, das Etikett schon die neue. Der Unterschied ist sichtbar, aber nur gering, und so gen\u00fcgt dieser fast schon nur symbolische Schritt bei weitem nicht, sich dem Vorwurf eines unver\u00e4ndert bestehenden Rassismus zu erwehren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine kr\u00e4ftige gelbe Farbe, die durch die gleichm\u00e4\u00dfige und sch\u00f6ne Tr\u00fcbung schon einen leichten Stich ins Orangene aufweist. Der wei\u00dfbiertypisch \u00fcppige Schaum ist schneewei\u00df, vielleicht ein bisschen gro\u00dfblasig, und sch\u00f6n lange haltbar. Der Duft geht dezent ins Phenolische, weist feine Anmutungen von Gew\u00fcrznelken, K\u00fcmmeln und Kr\u00e4utern auf, w\u00e4hrend die ebenfalls zu findende Bananennote nur ganz schwach im Hintergrund zu ahnen ist. Der Antrunk ist spritzig frisch, und auf der Zunge wirkt das Bier trotzdem recht vollmundig, fast schon kremig und weich. Die retronasalen Aromen schlagen jetzt endg\u00fcltig ins w\u00fcrzig-phenolische um; Fruchtaromen sind keine mehr zu sp\u00fcren, eher schon eine herbe, vielleicht etwas an Wermut erinnernde Note. Der Schluck \u00e4ndert diesen Eindruck nicht mehr. Eine ganz schwache Hopfenherbe wird noch sp\u00fcrbar, bleibt aber hinter den Kr\u00e4uteraromen weit, weit zur\u00fcck. Interessant!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauhaus Gusswerk \u2013 Die schwarze Kuh \u2013 Bio-Imperial Stout (9,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den Bindestrich im Biernamen empfinde ich als irgendwie irref\u00fchrend. Was ist denn bio-imperial? Ob das Pr\u00e4fix \u201ebio\u201c nicht eher vor das Stout geh\u00f6rt h\u00e4tte? Ich wei\u00df es nicht. Was ich nach Studium des Etiketts aber wei\u00df, ist, dass das Bier in Anlehnung an die Pinzgauer Bio-Rindviecher benannt wurde \u2013 diese Rinder sind es n\u00e4mlich, die allw\u00f6chentlich den Bio-Biertreber aus dem <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=3925\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauhaus Gusswerk<\/a> fressen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist schwarz und pr\u00e4sentiert sich im Glas blickdicht, so dass ich nur w\u00e4hrend des Einschenkens im d\u00fcnnen Strahl sehen kann, dass das Bier leicht tr\u00fcb ist. Eine beigefarbene Schaumschicht bildet sich nur \u00e4u\u00dferst zur\u00fcckhaltend, und sie zerf\u00e4llt auch rasch wieder. Der Duft ist angenehm r\u00f6stig mit ein paar Kakaonoten und etwas Bitterschokolade. \u00dcber die Lippen flie\u00dft das Bier weich, fast schon viskos, und es erstaunt mich ein bisschen, dass es auf der Zunge dann doch ein wenig kohlensauer bizzelt. Der kr\u00e4ftige Malzk\u00f6rper \u00fcbert\u00fcncht dieses Bizzeln rasch, und er balanciert auch die durchaus kr\u00e4ftige, wenn auch nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfige Bittere gut aus. Wenn ich das Bier auf der Zunge hin und her w\u00e4lze (st\u00e4rker noch aber nach dem Schluck), sp\u00fcre ich ganz dezent phenolische Noten im ansonsten weiterhin von Kakao und Bitterschokolade gepr\u00e4gten Aroma. Der Alkoholgehalt ist sorgf\u00e4ltig maskiert; au\u00dfer einer feinen alkoholischen W\u00e4rme, die sich nach ein paar Schlucken herausbildet, ist von den 9,2% Alkohol kaum etwas zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Mohrenbr\u00e4u \u2013 Helles Lagerbier 2022 \u2013 Olympia-Edition (5,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf diese Idee muss man erstmal kommen: Ein ganz \u201enormales\u201c Bier (Denn welcher Bierstil w\u00e4re \u201enormaler\u201c als ein einfaches helles Lagerbier?) in eine gro\u00dfe 0.75er Flasche zu f\u00fcllen und edel in bedrucktes Papier einzuwickeln! Die <a href=\"https:\/\/www.mohrenbrauerei.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mohrenbr\u00e4u<\/a> aus Dornbirn hat\u2019s gemacht und pr\u00e4sentiert ihr helles Lagerbier, als g\u00e4lte es, zwischen fassgereiften Stouts und belgischen Quadrupels einen Platz auf dem Podium der Edelbiere zu erringen!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier leuchtet goldgelb und glanzfein im Glas, und gekr\u00f6nt wird es von einer sehr feinporigen, kremigen und lange haltbaren, schneewei\u00dfen Schaumschicht. Der Duft ist weich und malzig, mit Noten, die an Biskuitteig erinnern. Der Antrunk erweist sich ebenfalls als weich, sch\u00f6n harmonisch leitet er zu einer leichten, zur\u00fcckhaltenden Malzs\u00fc\u00dfe auf der Zunge \u00fcber, die nur von einem Hauch Hopfenherbe begleitet wird. Retronasal bleibt das Bier ausgewogen, malzig und ein wenig an Biskuit erinnernd, und auch nach dem Schluck \u00e4ndert sich an diesem Eindruck nicht mehr viel, abgesehen vielleicht von einem leicht viskosen Gef\u00fchl auf den Schleimh\u00e4uten, das f\u00fcr einen Moment anh\u00e4lt. Balance, Harmonie, Gleichgewicht \u2013 dieses Bier m\u00f6chte nicht provozieren, keinen Eindruck erwecken und sich nicht in den Mittelpunkt stellen. Schon gar nicht erwartet es, dass man sich \u00fcber es unterhalten muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ottakringer Brauwerk \u2013 12 Donkeys \u2013 N\u00b0 4 \u2013 Sophie-Marie \u2013 Guarana-Kiwi-Ale (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Etikett bietet skurrilen Lesestoff: \u201eEsel auf Reisen N\u00b04: In berauschtem Zustand erschien den Eseln der Kiwi-Gott und schickte sie nach Wien. Wien? Wirkli woahr, sie wurden im sch\u00f6nen Marchfeld f\u00fcndig. Minikiwi &amp; Wachmacher ins Bier \u2013 und weiter geht die Reise! I-aaahh!\u201c Was sich das <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=3412\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ottakringer Brauwerk<\/a> dabei blo\u00df gedacht hat?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe geht fast schon ins Orangene und leuchtet sehr sch\u00f6n in der Sonne. Das Bier ist leicht tr\u00fcb, und es schwimmen zahlreiche Flocken darin. Der wei\u00dfe Schaum entwickelt sich nur zaghaft und f\u00e4llt auch schnell wieder zusammen. Der spritzige Antrunk leitet \u00fcber zu einem deutlich bitteren Eindruck auf der Zunge, dem man anmerkt, dass er wohl eher von der Guarana kommt als vom Hopfen. Die Fruchtnoten dar\u00fcber sind nur sehr zur\u00fcckhaltend, ich muss bewusst ganz langsam durch die Nase ausatmen, um retronasal wenigstens ein paar fruchtige Akzente aufzuschnappen. \u00c4hnlich dann nach dem Schluck im Abgang: Eine sehr pr\u00e4gnante und eigene Bittere, schwache, auch eher herbe Fruchtaromen und ein sehr trockener Gaumen pr\u00e4gen das Finish dieses durchaus interessanten Biers.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ottakringer Brauwerk \u2013 Black &amp; Proud \u2013 N\u00b0 3 \u2013 Porter (5,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdenklich drehe ich die Flasche in der Hand. Mindesthaltbarkeitsdatum 27. Februar 2022. Das ist schon eine Weile her. Andererseits: Die Flasche hat, abgesehen vom dreit\u00e4gigen Posttransport von \u00d6sterreich hierher eigentlich immer dunkel und kalt gestanden. Ach, ich lasse es einfach drauf ankommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Fast schwarz und fast blickdicht steht das Bier im Glas, gekr\u00f6nt von einer reichlichen, beigefarbenen Schaumschicht, die recht lange h\u00e4lt. Der Duft ist intensiv r\u00f6stig mit vorwiegend Kakaonoten. Der eher milde Antrunk t\u00e4uscht, den auf der Zunge entwickelt das Bier viel: Eine deutliche Malzs\u00fc\u00dfe, eine feine R\u00f6stbittere, jede Menge retronasale R\u00f6st- und Kakaoaromen, die aufgrund der Malzs\u00fc\u00dfe auch ein bisschen in Vollmilchschokolade \u00fcbergehen. Es ist ein recht komplexes Sinnenfeuerwerk, das hier abgebrannt wird. Auch den Abgang ist spannend: Bitterschokolade, Kakao, ein bisschen Vanille, eine kr\u00e4ftige Herbe und eine leichte alkoholisch wirkende W\u00e4rme. Letzteres ist angesichts eines Alkoholgehalts von gerade einmal 5,6% \u00fcberraschend.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gutes Bier, aber mit einer f\u00fcr mich nicht nachvollziehbaren Essensempfehlung auf dem Etikett: \u201eBest to Steak, W\u00fcrsten, Eint\u00f6pfen &amp; Schokolade\u201c. Zu Schokolade, okay, aber zu Steak, W\u00fcrsten und Eint\u00f6pfen? Dazu ist mir das Bier zu milchschokoladig. Ich schmiere ja auch keinen Schokoaufstrich auf mein Steak.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ottakringer Brauwerk \u2013 12 Donkeys \u2013 N\u00b0 6 \u2013 Christian \u2013 Black IPA (6,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und wieder eine skurrile Geschichte auf dem Etikett: \u201eEsel auf Reisen N\u00b06: Welch Erwachen an Bord der Black Pearl! Captain Jack verweigert den Eseln Rum, die wissen sich aber zu helfen und greifen zu allem Dunklen um sich. Gebraut, gehopft und getrunken auf der langen Reise \u00fcber den Ozean! Rrrrrr Ihr Landratten! I-aaahh!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz, ganz dunkelbraun und deutlich tr\u00fcb steht das Bier im Glas. Der Bodensatz flie\u00dft hefig durch den beigefarbenen, \u00fcppigen und sehr stabilen Schaum, der sich gleich beim Einschenken gebildet hat. Ich brauche das Glas gar nicht hochzunehmen, um erste deutliche Hopfenaromen zu riechen. Nat\u00fcrlich tue ich es trotzdem \u2013 und ich rieche eine Zitrusschalenherbe, die sich mit Aromen von unreifen Ananasfr\u00fcchten und von Kiwis paart. Dahinter kommt sogar eine ganz leichte phenolische Rauchnote zum Vorschein, wie am fr\u00fchen, taufeuchten Morgen am abgebrannten Lagerfeuer. Der Antrunk ist recht spritzig und leicht scharf, fast schon pfeffrig. Auf der Zunge bleibt diese Sch\u00e4rfe ein wenig erhalten, verb\u00fcndet sich mit einer kr\u00e4ftigen Bittere und einer r\u00f6stigen Malzigkeit. Retronasal sp\u00fcre ich die R\u00f6staromen, die orthonasal noch gar keine so dolle Rolle spielten. Daf\u00fcr sind die Fruchtaromen jetzt aber weg. Interessant, wie sich das ver\u00e4ndert. Im Abgang dann deftige Hopfenherbe und eine Viskosit\u00e4t, die sich auf die Schleimh\u00e4ute legt und sehr lange anh\u00e4lt \u2013 begleitet von R\u00f6st- und leichten Raucharomen. Ein sehr vielschichtiges Bier, das einen deutlichen Spannungsbogen zwischen den vielen Aromakomponenten zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben4\/VerkostungspaketDornbirn1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der Osterhase war da? Perfektes Timing: Der Paketbote klingelt, bevor die Osterfeiertage beginnen. Meine holde Ehefrau ist zuhause und sogar rechtzeitig an der T\u00fcr. Der nette Nachbar von gegen\u00fcber ist zuf\u00e4llig im Treppenhaus und kann das schwere Paket tragen helfen. Eins greift ins andere, und als ich am Abend von <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41154\" title=\"Verkostungspaketaus Dornbirn\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":41155,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[160,2,3,189],"tags":[],"class_list":{"0":"post-41154","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-beer-nuggets","8":"category-bier-erleben","9":"category-bierverkostungen","10":"category-unboxing"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41154","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41154"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41154\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41262,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/41154\/revisions\/41262"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/41155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41154"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=41154"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=41154"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}