{"id":41204,"date":"2022-05-04T23:42:00","date_gmt":"2022-05-04T21:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41204"},"modified":"2022-08-05T06:35:02","modified_gmt":"2022-08-05T04:35:02","slug":"brauquadrat-verkostungspaketmannheimdeu-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41204","title":{"rendered":"BrauQuadrat Verkostungspaket<br>Mannheim<br>DEU"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine Einladung zu einem sch\u00f6nen Vergleichstest.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein paar Monate ist es her, dass ich <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=38388\" target=\"_blank\">ein Verkostungspaket<\/a> der niegelnagelneuen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=38773\" target=\"_blank\">Brauerei BrauQuadrat<\/a> aus Mannheim bekommen habe und die allerersten auf der neuen Anlage entstandenen Biere verkosten konnte. F\u00fcnf verschiedene Biere waren es gewesen \u2013 jedes f\u00fcr sich sehr individuell. Professionelles Dosen-Design, sch\u00f6ne Anmutung, spannende Aromen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur wenige Wochen sp\u00e4ter, Anfang Dezember 2021, war es mir verg\u00f6nnt, die <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=38773\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauerei \u201ein the making\u201c<\/a> zu besichtigen: Das voll funktionsf\u00e4hige (und nat\u00fcrlich auch schon in Betrieb befindliche) Sudwerk stand inmitten einer Baustelle, und bis zum Taproom direkt neben den Braukesseln war\u2019s noch ein Weg \u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"471\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-1-1024x471.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41207\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-1-1024x471.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-1-300x138.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-1-150x69.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-1-768x353.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>vier \u201ealte\u201c Biere und ein neues<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bei allen neuen Brauereien stehen auch die Jungs von <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=38773\" target=\"_blank\">BrauQuadrat<\/a> vor der Herausforderung, sich behutsam an das Optimum ihrer Biere heranzutasten und vorsichtig an dem einen oder anderen Parameter ihrer Bierrezepte noch herumzufeilen. Konsequenterweise steht jetzt erneut ein Verkostungspaket vor mir. Vier Biere, die beim letzten Mal schon dabei waren und sich seitdem evolution\u00e4r ver\u00e4ndert haben, und ein neues, und zwar ein Collab mit dem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/sr-cb.de\/\" target=\"_blank\">Craft Beer Project Schwarze Rose<\/a>. Das Weihnachtsbier vom letzten Jahr ist aus naheliegenden Gr\u00fcnden diesmal nicht dabei \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Verkostung, die mich herausfordert. Ohne auf die Notizen vom letzten Mal zu spicken, versuche ich also, die Biere zu beschreiben, und ich bin gespannt, ob sich Unterschiede in der Bewertung zeigen. Und wenn ja, wird nat\u00fcrlich die Frage offenbleiben: Liegt\u2019s an den weiter optimierten Rezepten und Verfahren? Oder liegt\u2019s an mir und an meiner Tagesform beim Verkosten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"687\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-2-1024x687.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41209\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-2-1024x687.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-2-300x201.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-2-150x101.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-2-768x515.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BrauQuadrat-Verkostungspaket-Mini-2.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>Mannheimer Hell \u2013 Aus dem Herzen Mannheims<\/strong>; <strong>Headquarter \u2013 American Pale Ale \u2013 Everyday Pale Ale<\/strong>; <strong>Blocks\u2018n\u2019Roses \u2013 American Red Ale<\/strong>; <strong>Big Bro \u2013 Braumeister Dietrich \u2013 West Coast India Pale Ale \u2013 Braumeisters Liebling<\/strong>; <strong>Rhein-Neckar Pils \u2013 Aus dem Herzen Mannheims<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Mannheimer Hell \u2013 Aus dem Herzen Mannheims (5,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier leuchtet goldgelb, ist glanzfein filtriert* und tr\u00e4gt eine schneewei\u00dfe Schaumkrone, die allerdings recht schnell zusammenf\u00e4llt. Der Duft ist sehr zur\u00fcckhaltend. Ein feiner Hauch Malz, der etwas ins Keksige geht, weht mir in die Nase, dazu eine ganz dezente und blitzschnell vor\u00fcbergehende blumige Note. Der Antrunk ist angenehm weich, die Spundung ist sehr zur\u00fcckhaltend. Auf der Zunge breitet sich eine deutliche, aber nicht mastige Malzs\u00fc\u00dfe aus, die einen durchaus zuckrigen Charakter hat; Bittere ist nur ganz fein an den Zungenr\u00e4ndern zu sp\u00fcren, sie ist allerdings kaum st\u00e4rker als n\u00f6tig, nur um zu beweisen, dass der Brauer die Zutat nicht ganz vergessen hat. Aber so soll und darf das bei einem Hellen ja auch sein. Der Abgang setzt diese Eindr\u00fccke stetig fort. Es bleibt bei einer s\u00fc\u00dflichen Malznote, kaum Hopfenbittere und einem etwas ins Estrige gehenden, blumigen Aroma. Und ein leichtes, viskoses Gef\u00fchl bleibt auf den Schleimh\u00e4uten f\u00fcr einen kurzen Moment haften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">* \u00c4tsch, filtriert ist es gar nicht. <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php?id=100007402124307\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Braumeister Andi<\/a> weist mich bei Facebook sofort zurecht. Dann ist es aber hervorragend lange und kalt gelagert und dann sorgf\u00e4ltig abgef\u00fcllt worden. Blitzblank ist blitzblank \u2013 egal, wie dieses Resultat erreicht worden ist!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Headquarter \u2013 American Pale Ale \u2013 Everyday Pale Ale (5,3%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier ist hellgelb und gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb, und es wird von sch\u00f6nem, wei\u00dfem Schaum gekr\u00f6nt. K\u00f6nnte vielleicht etwas \u00fcppiger ausfallen, ist aber absolut okay. Der Duft ist klassisch f\u00fcr ein Pale Ale: Herbe Zitrusschalenaromen mit einer feinen kr\u00e4uterigen Note im Hintergrund. Der Antrunk ist nicht zu spritzig und leitet \u00fcber zu einer feinherben Wahrnehmung auf der Zunge. Erneut sp\u00fcre ich die Zitrusschalenaromatik. Der Abgang nach dem Schluck ist zwar sp\u00fcrbar hopfenbitter, aber recht weich, fast schon samtig. Das gef\u00e4llt gut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Blocks\u2018n\u2019Roses \u2013 American Red Ale (6,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist es, das Collab mit dem <a href=\"https:\/\/sr-cb.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Craft Beer Project Schwarze Rose<\/a> \u2013 vermarktet mit dem Hinweis \u201eMannheim x Mainz\u201c auf die Heimatorte von <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=38773\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BrauQuadrat<\/a> und der <a href=\"https:\/\/sr-cb.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schwarzen Rose<\/a>, und die Stra\u00dfenblocks Mannheims standen mit den Rosen der <a href=\"https:\/\/sr-cb.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schwarzen Rose<\/a> Pate f\u00fcr das gemeinsame Bierprojekt \u201eBlocks\u2019n\u2019Roses\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier ist dunkelbraun mit einem kr\u00e4ftigen Rotschimmer, fast schon kastanienfarbig. Obwohl unfiltriert, ist es so gut wie klar. Und der beigefarbene Schaum h\u00e4lt sich sehr sch\u00f6n lang. Ich schnuppere und erwarte Aromen vom Wiener Malz oder vom Melanoidinmalz. Stattdessen: Pampelmuse und \u00e4hnliche herbe Zitrusnoten. Der Antrunk ist weich, aber mit Erreichen der Zunge legt das Bier den Schafspelz ab und pr\u00e4sentiert sich deftig hopfenbitter. Zwar ist ein sch\u00f6ner Malzk\u00f6rper zu sp\u00fcren, der ist aber deutlich schw\u00e4cher ausgepr\u00e4gt als die Bittere. Der Zweikampf auf den Papillen ist also rasch entschieden. Die feinen Zitrusschalenaromen, die dar\u00fcber t\u00e4nzeln und sich retronasal bemerkbar machen, nehmen keinen entscheidenden Einfluss auf die Auseinandersetzung. Mir taugt das so, denn bei klassischen Rotbieren empfinde ich die Malzintensit\u00e4t meistens als zu s\u00e4ttigend. So bleibt es auch nach dem Schluck. Die kernige Bittere belegt die Schleimh\u00e4ute noch eine ganze Weile lang. Fast denke ich, sie h\u00e4tte ein bisschen weicher sein k\u00f6nnen. Aber dann \u00fcberlege ich und f\u00fcrchte wieder die malzige Mastigkeit eines Rotbiers. Insofern: Als American Red Ale gut gelungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Big Bro \u2013 Braumeister Dietrich \u2013 West Coast India Pale Ale \u2013 Braumeisters Liebling (6,7%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier ist ja kaum wiederzuerkennen. Zumindest nicht, solange es noch in seiner Dose ist. Hatte die erste Serie n\u00e4mlich noch ein tiefschwarzes Dosenetikett, so kommt das Bier jetzt in neuer Montur, mit hellem Etikett. Die Grafik ist unver\u00e4ndert, aber der Hintergrund nicht mehr schwarz, sondern wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und nach dem Einschenken?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da zeigt sich das Bier zun\u00e4chst in einer dunkelgoldenen Farbe, fast schon helles Kupfer. Nur eine ganz, ganz leicht opalisierende Tr\u00fcbe ist zu erkennen. Der Schaum ist recht ordentlich, sch\u00f6n wei\u00df und h\u00e4lt sehr, sehr lange. Der Duft ist leicht harzig-hopfig, weist aber auch ein paar Pampelmusenaromen auf. Nicht so obstkorbm\u00e4\u00dfig, wie es derzeit in Mode ist, sondern sch\u00f6n ausgewogen. Ein Duft wie ein Bier, nicht wie ein Multivitaminsaft. Der Antrunk ist weich, l\u00e4sst aber sehr schnell eine kr\u00e4ftige Hopfenbittere sp\u00fcren, die sich auf der Zunge deutlich breit macht. Kernig, kernig. Der Malzk\u00f6rper ist ebenfalls deutlich ausgepr\u00e4gt, steht hinter der Bittere aber zur\u00fcck \u2013 allerdings nur so weit, dass er noch m\u00fchelos die Ecken und Kanten des Hopfens auffangen kann und alles in eine sch\u00f6ne Balance bringt. Ein paar kr\u00e4uterige Aromen steigen retronasal auf und werden nach dem Schluck noch ein wenig deutlicher. Sie garnieren die lange anhaltende, deutliche Bittere im Rachen und machen sie angenehm. Sch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Rhein-Neckar Pils \u2013 Aus dem Herzen Mannheims (4,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oha, was ist das? Ich vermag das Bier, das ich im November letzten Jahres verkostet habe, kaum wiederzuerkennen. Die Farbe ist gleich, das ja, aber schon bei der Tr\u00fcbung geht es los: Dieses Anfang April 2022 auf Dosen gef\u00fcllte Los ist \u00fcberhaupt nicht tr\u00fcbe, sondern wirkt fast klar, so, als ob es leicht gefiltert w\u00e4re (was es aber, siehe oben, nicht ist). Nur ein ganz leicht opalisierender Schleier ist zu erkennen, wenn ich das Glas gegen das Licht halte. Der Schaum ist sch\u00f6n wei\u00df und recht fest. Der Duft ist herb, geht ein&nbsp; bisschen ins Metallische, und dahinter verbergen sich ganz feine Liebst\u00f6ckelaromen. Der schon beachtlich herbe Antrunk leitet \u00fcber zu einer recht breiten, etwas rau wirkenden, brachialen Bittere auf der Zunge, die sich als hartn\u00e4ckig und lange haltbar erweist. Retronasal kommt der metallische Eindruck noch einmal leicht hervor, er klingt allerdings im Gegensatz zur Bittere recht rasch wieder ab. Letztere hingegen h\u00e4lt sich schier ewig und wird aufgrund ihres rauen Charakters ein wenig anstrengend, fast schon nervt\u00f6tend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben4\/BrauQuadratVerkostungspaket2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Auspacken und Verkostung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">BrauQuadrat<br>R6 6<br>68 161 Mannheim<br>Baden-W\u00fcrttemberg<br>Deutschland<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Eine Einladung zu einem sch\u00f6nen Vergleichstest. 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