{"id":41237,"date":"2022-05-04T23:45:00","date_gmt":"2022-05-04T21:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41237"},"modified":"2022-08-11T12:05:28","modified_gmt":"2022-08-11T10:05:28","slug":"verkostungspaketaus-hannover-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41237","title":{"rendered":"Verkostungspaket<br>aus Hannover"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Also, verdient haben wir das nicht!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon wieder steht ein Verkostungspaket aus Hannover im Hausflur. Der Absender? Bekannt: Unsere lieben Freunde aus der Hannoveraner Nordstadt, die ebenso gerne Bier trinken wie wir. Die aber offensichtlich beim Einkaufen fast schon schneller sind als wir beim Trinken. Denn noch sind <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=40874\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die letzten beiden<\/a> <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=40905\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pakete<\/a> von ihnen gar nicht ausverkostet \u2013 da fehlen noch einzelne Biere, die der genauen organoleptischen Analyse harren \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Ach, egal. Die Freude ist trotzdem riesengro\u00df!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"429\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-1-1024x429.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41238\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-1-1024x429.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-1-300x126.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-1-150x63.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-1-768x322.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>die Zahl des Tages: Acht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Acht Biere finde ich in dem Paket. Acht Mal Vorfreude. Acht Mal Trinkfreude. Acht Mal der Auftrag, zu verkosten und eine R\u00fcckkopplung zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Acht Mal: Juchhu!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben4\/VerkostungspaketHannover3\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-2-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41239\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-2-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-2-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-2-768x768.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Verkostungspaket-aus-Hannover-Mini-2.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Heinder naturtr\u00fcb GbR \u2013 B\u00f6hmisch Pils<\/strong>; <strong>Liquid Story Brewing \u2013 \u2026 What a Question \u2013 Double IPA<\/strong>; <strong>Liquid Story Brewing \u2013 Zer0 Fox Given \u2013 #2 IPA<\/strong>; <strong>Liquid Story Brewing \u2013 Life\u2019s a Mosaic \u2013 IPA<\/strong>; <strong>Liquid Story Brewing \u2013 Zer0 Fox Given \u2013 #1 IPA<\/strong>; <strong>Heinder naturtr\u00fcb GbR \u2013 M\u00e4rzen<\/strong>; <strong>Liquid Story Brewing \u2013 Waiting in the Dark \u2013 Hoppy Black Ale<\/strong>; <strong>Heinder naturtr\u00fcb GbR \u2013 Bock<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Heinder naturtr\u00fcb GbR \u2013 B\u00f6hmisch Pils (5,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heinde. Eine kleine Siedlung in Bad Salzdetfurth. Nicht weit von Hildesheim. Irgendwo im flachen Land. Aber: Nicht weit weg von der A7, und auch nicht weit weg vom Bahnhof Gro\u00df D\u00fcngen. Also gut erreichbar. Nur \u2026 warum? Was soll man hier?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Antwort findet sich auf dem Etikett der Bierflasche vor mir: Heinder Bier trinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wobei mir nicht ganz klar ist, ob es wirklich in Heinde gebraut ist, oder ob die Firma <a href=\"http:\/\/www.heinder-naturtrueb.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Heinder Naturtr\u00fcb GbR<\/a> nur hier gemeldet ist und das Bier ganz woanders entsteht. Sowohl Website als auch Etikett geben sich (bewusst?) mehrdeutig.<\/p>\n\n\n\n<p>Am\u00fcsant ist aber immerhin bei der Recherche der Zufallsfund im Impressum: \u201eMarkus Behme und Jan Reichert und Paul Franke und Peter Gieseke und Marius Mende und Oliver T\u00fcrschen \u2013 Brauereigesellschaft b\u00fcrgerlichen Rechts\u201c. Das ist doch mal ein Firmenname, oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Das B\u00f6hmisch Pils vor mir im Glas leuchtet golden und klar im Glas, und dar\u00fcber bauen sich Schaumberge auf, die fast mit den Gewitterwolken von vor zehn Minuten mithalten k\u00f6nnen. Drau\u00dfen geht die Welt unter, und im Glas t\u00fcrmen sich die Schaumwolkenberge. Der Geruch ist herb, leicht metallisch und geradlinig. Ein paar feine Malznoten, etwas an Kuchenteig erinnernd, kann ich noch identifizieren. Aber f\u00fcr ein B\u00f6hmisch Pils fehlt etwas warme, zerlassene Butter im Duft. Diacetyl. Kein B\u00f6hmisches Lagerbier ohne eine wenigstens ganz leichte Diacetylnote. Der Antrunk ist frisch, leicht malzig, und auf der Zunge breitet sich eine grasige und dezent auch ins Heuartige tendierende Hopfennote aus, die retronasal recht deutlich zu sp\u00fcren ist und die Bitternoten auf der Zunge auf interessante Art und Weise erg\u00e4nzt. Der Schluck bringt die Bittere noch ein bisschen nach vorne, und ich beginne, zu zweifeln, ob die Angabe \u201eBittere 23 IBU\u201c wirklich stimmt. Mir deucht es deutlich bitterer. Was f\u00fcr ein kerniges B\u00f6hmisches Pils in Ordnung ist \u2026 solange auch ein Hauch Diacetyl mitschwingt. Oder besser: Konjunktiv. Mitschw\u00e4nge. Denn leider ist ja kein solcher Hauch da \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Liquid Story Brewing \u2013 \u2026 What a Question \u2013 Double IPA (8,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im vorletzten Verkostungspaket aus Hannover war schon einmal etwas von <a href=\"https:\/\/liquid-story.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Liquid Story Brewing<\/a> drin. Jetzt geht es mit dieser Brauerei fr\u00f6hlich weiter. Ein Double IPA mit dem merkw\u00fcrdigen Namen \u201e\u2026 What a Question\u201c, das beim <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=16316\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauhaus Binkert<\/a> in Franken entstanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist ganz hellorangefarben, kr\u00e4ftig und gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb, und tr\u00fcge es nicht die schneewei\u00dfe Schaumkrone, s\u00e4he es aus wie Mangosaft. Immerhin riecht es aber wie ein solcher: Intensive Mangoaromen erschnuppere ich, und dahinter sp\u00fcre ich noch einen Hauch Menthol. Als h\u00e4tte ich im Bier ein Gletschereisbonbon aufgel\u00f6st. Der Antrunk ist weich, und auf der Zunge macht sich das Bier mit nur geringer Rests\u00fc\u00dfe, daf\u00fcr aber mit einer kr\u00e4ftigen Bittere und vielen retronasalen Fruchtaromen breit. Noch viel Mango ist zu sp\u00fcren, ebenso etwas Gletschereis, und nun auch ein Hauch von Vanille, der das Ganze harmonisch abrundet. Der Schluck offenbart dann die ganze Kraft der Bittere, die im Rachen beginnt, die retronasalen Fruchtaromen zu \u00fcbertrumpfen. Die Fr\u00fcchte klingen ab, die Bittere bleibt noch ein Weilchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Liquid Story Brewing \u2013 Zer0 Fox Given \u2013 #2 IPA (6,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZer0 Fox Given\u201c \u2013 ist dieses rumpeldumme Transkribieren der Bezeichnung ein Zugest\u00e4ndnis an die US-Amerikaner, die Facebook und Instagram dominieren? Die, die keine Skrupel haben, kleine Kinder mit scharfen Waffen spielen zu lassen, aber sich als Erwachsene bei Titties und Bier in die Hose machen? Auf dass beim Nennen des Biernamens nicht gleich der ganze Account blockiert wird?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer wei\u00df \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist jedenfalls gut. Es hat eine hellgelbe Farbe, ist deutlich tr\u00fcb und tr\u00e4gt einen sch\u00f6nen, wei\u00dfen und haltbaren Schaum. Der Duft ist fruchtig \u2013 Ananas- und Passionsfruchtaromen stehen im Vordergrund, etwas Zitrusschale eher im Hintergrund. Ein eher weicher Antrunk leitet zu einer sch\u00f6nen, intensiven, aber nicht zu kernigen Bittere \u00fcber, die mit den retronasalen Fruchtaromen und einer seidigen Textur eine sch\u00f6ne Assemblage ergibt. Harmonisch gibt sich das Bier auch \u00fcber den Schluck hinweg bis in die Phase, in der die Hopfenbittere langsam und gleichm\u00e4\u00dfig abklingt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Liquid Story Brewing \u2013 Life\u2019s a Mosaic \u2013 IPA (6,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Leben ist ein Mosaik, und der Name des Biers vermutlich ein Hinweis auf den verwendeten Hopfen. Oder? Ganz sicher bin ich mir nicht, denn in der Zutatenliste steht nur \u201eHopfen\u201c, aber nicht die verwendete Sorte. Aber glauben wir es mal, dass der Mosaic-Hopfen die Hauptrolle in diesem, in Berlin bei <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=6649\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BR\u0141O<\/a> gebrauten Bier spielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist mittelgelb und kr\u00e4ftig tr\u00fcb. Das in der Zutatenliste aufgef\u00fchrte Hafermalz tut seine Wirkung: Das Bier s\u00e4he fast aus wie ein Fruchtsaft, w\u00e4re da nicht noch der \u00fcppige, schneewei\u00dfe und durchaus lange haltbare Schaum. Der Duft ist fruchtig, mit Zitrusschalenaromen und etwas Mango als pr\u00e4genden Akzenten. Der Antrunk ist saftig, aber nur bis zu dem Moment, wo das Bier die Zungenr\u00e4nder erreicht. Schlagartig macht sich eine recht kr\u00e4ftige Bittere breit, die die Mundschleimh\u00e4ute leicht viskos belegt. In dieser Phase entwickeln sich retronasal erneut ein paar Aromen, vorwiegend wieder die Fruchteindr\u00fccke, aber auch ein Hauch Kr\u00e4uter. Ist es glatte Petersilie? Der Schluck ist glatt, die Bittere klingt im Rachen deutlich schneller ab als auf der Zunge, und zur\u00fcck bleiben \u2013 nun aber f\u00fcr eine ganz erstaunlich lange Weile \u2013 die Frucht- und Kr\u00e4uterimpressionen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Liquid Story Brewing \u2013 Zer0 Fox Given \u2013 #1 IPA (6,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch einmal diese rumpeldumme Bierbezeichnung? Bitte, gerne \u2026 ! Denn das Bier dahinter war ja fein. Jetzt also als Nummer 1: #1 IPA.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelgelb, sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb und tr\u00e4gt eine reichliche, aber nicht sehr lange haltbare Schaumkrone. Der Duft? Ein bisschen Maracuja, etwas Mango, etwas Papaya \u2013 aber alles recht dezent, nicht so \u00fcberbordend wie bei anderen fruchtigen Obstkorb-IPAs. Der Antrunk ist relativ weich, aber nicht zu f\u00fcllig und saftig, und auf der Zunge entwickelt sich eine feine Bittere, die sch\u00f6n mit den retronasalen Fruchtaromen harmoniert. Letztere bringen zu den schon im Duft identifizierten Tropenfr\u00fcchten ein wenig Birne und etwas Quitte hinzu. Der Abgang pr\u00e4sentiert eine feine Bittere, die zum Weitertrinken anregt, und klingt gleichm\u00e4\u00dfig und unaufgeregt ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Heinder naturtr\u00fcb GbR \u2013 M\u00e4rzen (5,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es geht wieder in die nieders\u00e4chsische Provinz, nach Heinde.<\/p>\n\n\n\n<p>Das M\u00e4rzen gef\u00e4llt mit einer sch\u00f6n r\u00f6tlich-braun leuchtenden Farbe, einer nur dezenten Tr\u00fcbung und einem sich selbstbewusst entwickelnden, aber nicht allzu doll \u00fcbertreibenden, kremigen und ewig lange haltbaren, beigefarbenen Schaum. Der Duft macht deutlich auf die im M\u00e4rzen typischerweise verwendeten Malzsorten aufmerksam: Karamell und ein f\u00fcr Wiener und M\u00fcnchner Malz typisches melanoidiniges Aroma entdecke ich. Der Blick auf die Zutatenliste best\u00e4tigt meinen Eindruck tendenziell, denn das Bier ist mit Cara- und Melanoidinmalz gebraut. Der Antrunk ist leicht spitz, und auf der Zunge dominiert zun\u00e4chst das Karamell. Kr\u00e4ftig und selbstbewusst, fast schon aufdringlich verh\u00e4lt es sich und dominiert die an den Zungenr\u00e4ndern zu sp\u00fcrende, durchaus nicht zaghafte Bittere mit Leichtigkeit. Retronasal bleibt es bei Karamell und Melanoidin \u2013 kr\u00e4ftig, dominant und s\u00e4ttigend. Im Abgang gelingt es der Bittere, sich etwas st\u00e4rker in den Vordergrund zu dr\u00e4ngen und etwas R\u00f6stigkeit zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Liquid Story Brewing \u2013 Waiting in the Dark \u2013 Hoppy Black Ale (6,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Tja, irgendwie ist Bierverkostung doch immer subjektiv \u2013 egal, wie gut man als Verkoster ausgebildet ist und wie sehr man sich um Objektivit\u00e4t bem\u00fcht \u2026 Bierverkostung ist auch immer kontextsensitiv, und so ist es heute ein anderer K\u00e4se, eine andere Wurst als Begleitung, und schon bekommt das Bier einen Stern mehr als noch <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=40874\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">vor drei Monaten<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist fast schwarz \u2013 ganz dunkelbraun. Der beigefarbene Schaum ist lange haltbar. Der interessante und komplexe Geruch \u00fcberzeugt mit feinen hopfig-herben Aromen, die aber auch leichte Fruchtkomponenten aufweisen, zum Beispiel etwas Grapefruit. Dahinter sind aber auch R\u00f6stmalzaromen gut identifizierbar. Der recht weiche Antrunk leitet \u00fcber zu einer durchaus \u00fcberraschend ausgepr\u00e4gten Bittere, die sich mit dem Malzk\u00f6rper und dessen Rests\u00fc\u00dfe harmonisch verbindet. Retronasal rieche ich erneut Grapefruit, dahinter aber auch R\u00f6staromen und etwas Kakao. Der ebenso wie der Antrunk sehr weiche Abgang gef\u00e4llt. Ein bisschen Bittere, ein bisschen Bitterschokolade, und sachte klingt der gute Eindruck ab. Oh, schon vorbei? Schade!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Heinder naturtr\u00fcb GbR \u2013 Bock (6,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heinde. So ein kleines Dorf. Und so viele Heinder Biere in diesem Probierpaket \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bock pr\u00e4sentiert sich r\u00f6tlich-gelb, fast schon orange, leicht tr\u00fcb und mit viel, viel Schaum. Letzterer reduziert sein Volumen recht rasch, bildet dann eine d\u00fcnnere, aber immer noch ordentliche Schicht aus, und sieht am Ende sehr kremig und fest und leicht beigefarben aus. Der Duft ist malzig, erinnert ein bisschen an Kuchenteig und wirkt recht dicht, geradezu kremig in der Nase. Der Antrunk ist ganz fein pfeffrig, und auf der Zunge entwickelt das Bier eine kremige, viskose Dichte, die die Schleimh\u00e4ute rasch belegt \u2013 das aber nicht in einer schleimig-unangenehmen, sondern einer vollen und runden Art und Weise. Am Zungenrand ist eine gut sp\u00fcrbare Bittere vorhanden, und retronasal machen sich die Kuchenteigaromen wieder bemerkbar. Der Abgang bringt die Herbe etwas st\u00e4rker in den Vordergrund und gef\u00e4llt mit einer recht lange anhaltenden, malzigen Kuchenteigpr\u00e4senz. Ein Bier, fast wie ein Kaffeekr\u00e4nzchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben4\/VerkostungspaketHannover3\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Also, verdient haben wir das nicht! Schon wieder steht ein Verkostungspaket aus Hannover im Hausflur. Der Absender? Bekannt: Unsere lieben Freunde aus der Hannoveraner Nordstadt, die ebenso gerne Bier trinken wie wir. Die aber offensichtlich beim Einkaufen fast schon schneller sind als wir beim Trinken. 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