{"id":45287,"date":"2022-11-09T22:20:00","date_gmt":"2022-11-09T21:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=45287"},"modified":"2024-06-11T14:53:11","modified_gmt":"2024-06-11T12:53:11","slug":"kwakinn-doma-riga-lva","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=45287","title":{"rendered":"KwakInn Doma, R\u012bga, LVA"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich bummele mit einem Arbeitskollegen durch die Altstadt von R\u012bga. Der Nachmittag und der Abend waren schon recht lang und bierig, und eigentlich haben wir schon genug.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber ein Bier geht schon noch, oder?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der gute Herr \u017b. will\u2019s jetzt offensichtlich wissen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Wie gut, dass auf dem R\u00fcckweg zum Hotel das Belgische Biercaf\u00e9 <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kwakinn.Riga\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">KwakInn Doma<\/a> liegt \u2013 klein, \u00fcbersichtlich, aber mit einer gewaltigen Auswahl belgischer Biere.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"826\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-1-1024x826.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45288\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-1-1024x826.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-1-300x242.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-1-150x121.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-1-768x619.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>KwakInn Doma<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Wir treten durch die Glast\u00fcr und stellen fest: Im hinteren Bereich der winzigen Bar sitzt ein P\u00e4rchen, ansonsten sind wir die einzigen G\u00e4ste. Wenig los, also. Allerdings ist es ja auch Mittwoch, ein normaler Arbeitstag, morgen m\u00fcssen die Menschen fr\u00fch raus \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden jungen Kellnerinnen be\u00e4ugen uns kritisch. Was da wohl wieder f\u00fcr seltsame G\u00e4ste an der Bar Platz nehmen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fragen nach einer Bierempfehlung, bekommen aber nur ganz zur\u00fcckhaltend Auskunft. Vielleicht trauen die beiden sich auch einfach nicht so recht, in Englisch zu kommunizieren? Obwohl ihr Englisch ganz vorz\u00fcglich ist \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Ich nehme die Sache selbst in die Hand, wandere einmal die Theke entlang und schaue mir alle Beschriftungen der Zapfh\u00e4hne an, und dann bl\u00e4ttere ich noch einmal durch die (umfangreiche!) Bierkarte. Anschlie\u00dfend entscheide ich mich f\u00fcr ein noch recht untypisches belgisches Bier, n\u00e4mlich ein India Pale Ale. Lange hat es gedauert, bis sich dieser Bierstil auch in Belgien etabliert hat \u2013 aber mittlerweile springen zunehmend mehr Brauereien auf diesen Zug auf. So halt auch <a href=\"https:\/\/www.martinsbeer.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Anthony Martin<\/a> mit dem mit Citra und Cascade gebrauten Martin\u2019s IPA. 6,5% Alkohol hat es, und es schmeckt so, wie ein klassisches American IPA schmecken soll: Viele herbe Fruchtaromen vom Hopfen, eine knackige Bittere und ein angenehmer, nicht zu mastiger Malzk\u00f6rper.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Herrn \u017b. entscheide ich, dass er mal ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kwak_(Bier)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pawel Kwak<\/a> probieren soll. Eine herbe, sehr eigene Aromatik, die f\u00fcr Belgien au\u00dferordentlich typisch ist, und vor allem: Serviert in dem typischen Glas im Holzst\u00e4nder \u2013 ein Glas, dessen Form es fr\u00fcher den Bierkutschern erm\u00f6glicht hat, es an die Au\u00dfenwand der Pferdekutsche zu h\u00e4ngen und das Bier so w\u00e4hrend der Fahrt trinken zu k\u00f6nnen. Heute erfordert diese Glasform einen St\u00e4nder aus Holz.<\/p>\n\n\n\n<p>Glas und Holzst\u00e4nder sind als Souvenirs sehr beliebt, und so gibt es Biercaf\u00e9s in Belgien, in denen man einen Schuh als Pfand daf\u00fcr hinterlegen muss, den man nur dann wieder bekommt, wenn man beides auch wieder zur\u00fcckgegeben hat. Der Schuh wird so lange in einem kleinen Drahtkorb aufbewahrt, der wiederum an einem Seil hochgezogen wird und \u00fcber der Theke baumelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier in R\u012bga ist das nicht so, aber wir werden von den beiden Damen immerhin ermahnt, es gar nicht erst zu versuchen, das Glas und den Holzst\u00e4nder zu stibitzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Biere munden, und nachdem die Damen hinter der Theke nun auch genug Mut gesammelt haben, sich auf Englisch zu verst\u00e4ndigen, empfehlen sie uns noch das Filou der <a href=\"https:\/\/www.vanhonsebrouck.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brouwerij van Honsebrouck<\/a>. Ein Belgian Strong Blonde. Gewaltige 8,5% Alkohol, und dabei eine Durchtrinkbarkeit, die der eines normalen Hellen kaum nachsteht. Nur die s\u00fc\u00dflichen Fruchtaromen und der leicht phenolische Touch der belgischen Hefe macht den Genie\u00dfer darauf aufmerksam, dass es sich hier um ein besonderes Bier handelt und nicht um eines, das in gro\u00dfen Z\u00fcgen weggezischt werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine gute Empfehlung!<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch eine Art Betthupferl, denn nach diesem Bier ist es eigentlich genug. Langsam sollten wir unsere Schritte in Richtung Hotelbett lenken. (Dass es dann doch noch anders kam, das ist eine andere Geschichte und einen anderen Blogbeitrag wert \u2026)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"831\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-2-1024x831.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45289\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-2-1024x831.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-2-300x244.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-2-150x122.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-2-768x624.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/KwakInn-Doma-Mini-2.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Meine Blutgruppe \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Inzwischen zutraulich geworden, l\u00e4sst die eine der Bardamen uns noch ihr T-Shirt von hinten fotografieren, und dann beenden wir einen sehr sch\u00f6nen Barbesuch.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Belgian Beer Cafe <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Kwakinn.Riga\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">KwakInn Doma<\/a> ist t\u00e4glich ab 12:00 Uhr bis in die Nacht durchgehend ge\u00f6ffnet; kein Ruhetag. Zu erreichen ist es ganz einfach: Es liegt, wie der Name Doma schon andeutet, in der historischen Altstadt direkt neben dem Dom.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben11\/KwakInn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">KwakInn Doma \u2013 Belgian Beer Cafe<br>Jauniela 13<br>1050 R\u012bga<br>Lettland<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Ich bummele mit einem Arbeitskollegen durch die Altstadt von R\u012bga. 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