{"id":45683,"date":"2023-11-11T20:10:00","date_gmt":"2023-11-11T19:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=45683"},"modified":"2025-09-28T07:48:09","modified_gmt":"2025-09-28T05:48:09","slug":"tauschpaket-aus-roedermark-roedermark-deu-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=45683","title":{"rendered":"Tauschpaket aus R\u00f6dermark<br>R\u00f6dermark<br>DEU"},"content":{"rendered":"\n<p>Schon zum achten Mal erreicht mich ein buntes Bierpaket aus R\u00f6dermark. Zwar treibt es mich derzeit noch in der Weltgeschichte rum, aber meine holde Ehefrau hat den Karton sicher und k\u00fchl verwahrt, so dass ich nach meiner R\u00fcckkehr die spannenden Biere werde verkosten k\u00f6nnen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Pause \u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"374\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-1024x374.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45685\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-1024x374.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-300x110.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-150x55.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-768x281.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1.jpg 1163w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>vierzehn verschiedene Biere<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Nach meiner R\u00fcckkehr gehen mir die Augen \u00fcber: Vierzehn verschiedene Biere, zum Teil aus kleinen Regionalbrauereien, aber auch eine ganze Anzahl von Hobbybrauerbieren. Und als sei es mit vierzehn Bieren noch nicht genug, liegt auch noch das aktuelle Verzeichnis deutscher Hausbrauereien und Biermarken bei \u2013 ein dicker, nach Ortschaften alphabetisch geordneter Klotz Papier. Da habe ich was zum Bl\u00e4ttern, wenn ich unterwegs bin und \u00fcberlege, wo ich vielleicht mal eine Pause oder Rast machen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Klasse!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben13\/TauschpaketRoedermark8\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"993\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-2-1024x993.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45691\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-2-1024x993.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-2-300x291.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-2-150x145.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-2-768x745.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-2.jpg 1059w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Frauenberger \u2013 Frohnatur \u2013 Bio-Helles<\/strong>; <strong>Brauerei Kesselring \u2013 Urfr\u00e4nkisches Winterbier Spezial<\/strong>; <strong>Hertog Jan \u2013 Natuurzuiver Bier<\/strong>; <strong>Wil&#8217;s Kracht \u2013 Robijn Berg \u2013 tripel speciaalbier<\/strong>; <strong>Braumanufaktur Neundorf \u2013 BMN Dunkel<\/strong>; <strong>Brauhaus Bergmann \u2013 Bioweizen<\/strong>; <strong>derr Hof \u2013 Kellerbier<\/strong>; <strong>Brasserie Rich\u2018 Mousse \u2013 la Mouss\u2018\u00c9lan&nbsp;! \u2013 Mirabelle<\/strong>; <strong>Geilings Br\u00e4u \u2013 IPA<\/strong>; <strong>Vagamundo \u2013 IPA<\/strong>; <strong>Braumanufaktur Neundorf \u2013 BMN Zyklop \u2013 dark Trappiste double<\/strong>; <strong>Braumanufaktur Neundorf \u2013 BMN Braggot<\/strong>; <strong>Br\u00e4uWirts Urtyp \u2013 Lagerbier<\/strong>; <strong>Rodinn\u00fd Pivovar Broumov \u2013 Oliv\u011bt\u00ednsk\u00fd Opat \u2013 Cannabis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Frauenberger \u2013 Frohnatur \u2013 Bio-Helles (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein sch\u00f6nes, klassisches Trinkbier. Es ist goldfarben, klar, tr\u00e4gt einen sch\u00f6nen und lange haltbaren, wei\u00dfen Schaum und duftet dezent malzig, mit ganz leichtem, getreidigen Hauch.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Antrunk \u00fcber Zunge und Gaumen bis zum Rachen zeigt sich das Bier weich, mild, angenehm malzig, fast \u00fcberhaupt nicht herb und sehr ausgewogen. Die Malznote ist auch retronasal sehr sauber, auch hier nur ein ganz feiner, getreidiger Hauch.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bier f\u00fcr den gro\u00dfen Schluck, um den Durst zu l\u00f6schen und um Aktivit\u00e4ten dezent zu begleiten, ohne dass das Bier Aufmerksamkeit auf sich zieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00e4dikat: Hohe Durchtrinkbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauerei Kesselring \u2013 Urfr\u00e4nkisches Winterbier Spezial (5,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bezeichnung \u201eSpecial\u201c deutet auf ein geringf\u00fcgig st\u00e4rkeres, aber dennoch gut durchtrinkbares Bier hin. Ob das so zutrifft?<\/p>\n\n\n\n<p>Im Glas pr\u00e4sentiert sich das Bier zun\u00e4chst mal mit einer dunkelgelben, fast schon hellkupfernen Farbe. Es ist klar und tr\u00e4gt eine nicht wirklich dicke Schaumschicht, die sich in ihrer Bescheidenheit aber wenigstens als recht stabil und langlebig erweist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzig und rund und weist eine leicht s\u00fc\u00dflich Note auf, die vielen Spezialbieren zu eigen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem weichen und runden Antrunk folgt eine sch\u00f6ne, ausgepr\u00e4gte Vollmundigkeit, die sich in Mund und Rachen sehr angenehm breit macht. Eine sch\u00f6ne Malzs\u00fc\u00dfe ist zu sp\u00fcren, die das Bier aber nicht zu feist macht. Zwar s\u00e4ttigt es schon etwas st\u00e4rker als ein schlankes Pils, aber dennoch kann ich mir gut vorstellen, von diesem Bier auch drei oder vier Halbe im Laufe eines Abends trinken zu k\u00f6nnen, ohne dass ich trinksatt (\u201esitt\u201c) oder des Bieres \u00fcberdr\u00fcssig w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Retronasal tut sich bei diesem Bier nicht allzu viel, lediglich eine ganz leicht estrige S\u00fc\u00dfe meine ich, identifizieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sch\u00f6n durchtrinkbares, etwas kr\u00e4ftigeres Alltagsbier.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Hertog Jan \u2013 Natuurzuiver Bier (5,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier schimmert in einem leicht r\u00f6tlichen Goldton und ist blank filtriert. Der Schaum ist schneewei\u00df, aber nicht sehr lange haltbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist leicht estrig-fruchtig mit einem Hauch Aceton.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist etwas spitz, leicht bizzelnd, und auf der Zunge kommt zun\u00e4chst eine leichte S\u00fc\u00dfe, dann aber auch ein recht deutlicher, retronasaler Aceton-Akzent, der eigentlich nicht ins Bier geh\u00f6ren sollte. Da das Bier \u00fcber kaum Hopfenbittere verf\u00fcgt und ziemlich schlank ist, gibt es nichts, dass dieses Aroma ausbalancieren oder gar \u00fcberdecken k\u00f6nnte, und so frisst sich der Aceton-Charakter bei mir subjektiv fest. Nicht so gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang wird etwas komplexer. Neben Aceton kommen nur eine Reihe von Fruchtestern hinzu, von denen allerdings einige etwas k\u00fcnstlich wirken und fast schon in Richtung L\u00f6sungsmittel gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum noch in weiter Ferne liegt (fast ein halbes Jahr), scheint das Bier nicht v\u00f6llig in Ordnung zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Schade.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Wil&#8217;s Kracht \u2013 Robijn Berg \u2013 tripel speciaalbier (8,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bier, das anl\u00e4sslich des vierzigj\u00e4hrigen Bestehens der 1983 gegr\u00fcndeten BAV, der Bier- en Verzamelaarsvereniging, gebraut worden ist: \u201e1983 \u2013 2023. 40 jaar verzamelplezier met BAV. Dat levert bergen verzamel-items op. Geen Berg gaat verzamelaars te hoog!\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Eine sch\u00f6ne Kupferfarbe, eine leichte und gleichm\u00e4\u00dfige Tr\u00fcbung und ein dezent beigefarbener Schaum, der sehr lange h\u00e4lt \u2013 die Optik ist schon mal prima!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist zun\u00e4chst estrig-fruchtig, bekommt nach einer Weile an der Luft dann aber kr\u00e4ftig phenolische Noten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist im ersten Moment ebenfalls fruchtig und s\u00fc\u00dflich, aber sowie das Bier die Zunge und den Gaumen erreicht, wirkt es etwas aufrauend, adstringierend und setzt starke Phenolaromen frei, die es chemisch wirken lassen. Die Phenole bleiben sehr pr\u00e4sent, geradezu dominant, und f\u00fchren dazu, dass das Bier gegen Ende nur noch phenolisch wirkt und alle anderen sensorischen Eindr\u00fccke \u00fcberdeckt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Schade.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Braumanufaktur Neundorf \u2013 BMN Dunkel (4,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVom Biertherapeut aus dem Staren-Neudorf \u2013 seit 2019\u201c informiert mich das Etikett. Es scheint ein Hobbybrauerbier zu sein, sonst m\u00fcssten noch viel mehr Informationen auf eben diesem Etikett zu finden sein \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist dunkelkupferfarben, mache w\u00fcrden sagen, bernsteinfarben, aber letzteres trifft ja auf nahezu alle Bierfarben zu \u2013 Bernstein ist bekannterma\u00dfen unglaublich vielf\u00e4ltig in seinen Farben \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist klar, und es entwickelt keinen Schaum. Also, fast keinen. Ein paar Bl\u00e4schen bilden sich \u2013 gerade so viele, dass man sieht, dass der Schaum leicht beigefarben w\u00e4re, w\u00fcrde er sich denn entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist zur\u00fcckhaltend. Ein Hauch von Malz, ein Hauch von Brotkruste und ein Stich von S\u00e4ure.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk l\u00e4sst die S\u00e4ure etwas leichter erahnen, auf der Zunge paaren sich neutral malzige mit feinen r\u00f6stigen und dezent bitteren Aromen. Alles auf niedriger Ebene, sehr zur\u00fcckhaltend.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck wird die Bittere deutlicher, \u00fcberraschend deutlich sogar, nachdem vorher davon gar nicht so viel zu sp\u00fcren war. Die S\u00e4ure auch. Die wird auch deutlicher.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauhaus Bergmann \u2013 Bioweizen (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon mal vorweg: Das Bier ist seit zehn Wochen abgelaufen und schmeckt trotzdem hervorragend. Es gibt Brauereien, die haben ihre Mikrobiologie im Griff, da wird so schnell nix sauer!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelgelb, gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb und entwickelt einen sch\u00f6nen, kremigen und stabilen Schaum, wie es sich f\u00fcr ein Weizen geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist hefig und w\u00fcrzig \u2013 geht eher in die Gew\u00fcrznelken- denn in die Bananen-Richtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig, das Bier auf der Zunge und am Gaumen dann aber rund und vollmundig. Retronasal kommt jetzt doch ein angenehmes Aroma \u00fcberreifer Bananen hinzu und erg\u00e4nzt die Gew\u00fcrznelken auf sehr harmonische Weise.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bittere ist sehr zur\u00fcckhaltend; erst nach dem Schluck wird sie eigentlich \u00fcberhaupt erst sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sehr gelungenes, rundes und enorm durchtrinkbares Weizen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>derr Hof \u2013 Kellerbier (4,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kellerbier mit Gersten- und Dinkelmalz \u2013 das ist mal was Anderes.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Glas zeigt das Bier eine dunkelgelbe, fast schon hellkupferne Farbe und ist ganz leicht tr\u00fcb. Der Schaum ist nicht der Rede wert.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine kernige, w\u00fcrzige Duftnote f\u00e4llt auf \u2013 mit leichten nussigen Noten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist trocken, und auf der Zunge macht sich von Beginn an ein kerniger, trockener Eindruck mit einer sehr pr\u00e4senten Bittere bemerkbar. Zun\u00e4chst wirkt das Ganze etwas heftig, etwas unausgewogen, aber in Kombination mit einem w\u00fcrzigen Essen (Quiche Lorraine mit Speck und Zwiebeln) wird der Eindruck pl\u00f6tzlich sehr harmonisch. Die Bittere wirkt milder, der kernige Eindruck etwas sanfter, und die nussigen Noten passen bestens zum Essen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bleibt auch \u00fcber den Schluck hinweg so. Aus Kernigkeit wird kr\u00e4ftige, aber harmonische W\u00fcrze, und die nussigen Noten, die sich retronasal zeigen, gefallen gut.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brasserie Rich\u2018 Mousse \u2013 la Mouss\u2018\u00c9lan&nbsp;! \u2013 Mirabelle (4,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Mirabellen-Bier, gebraut mit echten Mirabellen aus Lothringen, verk\u00fcndet das Etikett.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist kr\u00e4ftig goldgelb, klar und tr\u00e4gt einen \u00fcberreichlichen, wei\u00dfen Schaum, der von viel zu hoher Spundung zeugt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist eine interessante und harmonische Mischung aus kr\u00e4ftigen Mirabellen-Aromen und ebenso kr\u00e4ftiger, klassisch hopfiger W\u00fcrze dahinter.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig, spitz und ein wenig bizzelig-scharf. Auf der Zunge machen sich unverz\u00fcglich kr\u00e4ftige Bitternoten bemerkbar, die ein wenig rau, fast schon harsch wirken. Retronasal dominieren nun die w\u00fcrzigen Hopfenaromen, w\u00e4hrend die Mirabelle sich widerspruchslos in den Hintergrund verbannen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck bleibt die Bittere, die nun fast ein bisschen adstringierend wirkt, recht lange h\u00e4ngen. Die Mirabellen-Aromen kommen noch einmal kurz hervor, klingen dann aber rasch ab.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Geilings Br\u00e4u \u2013 IPA (5,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Etikett wirkt simpel und erinnert eher an ein Do-it-yourself Hausbr\u00e4u. Und es enth\u00e4lt viel Text: \u201eIndia Pale Ales (IPA) sind bekannt f\u00fcr fruchtige Hopfenaromen, die durch die besondere Kalthopfung gewonnen werden. Diese haben wir einer kr\u00e4ftigen Malzaromatik und -s\u00fc\u00dfe gegen\u00fcbergestellt, die man in der rubinroten Farbe unseres IPAs auch wundersch\u00f6n sehen kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist ganz dunkelbraun mit einem sch\u00f6nen rubinroten Schimmer. Es ist klar und entwickelt, obwohl es beim \u00d6ffnen der Flasche nicht \u00fcbersch\u00e4umte oder besonders stark zischte, einen extremen Schaum, der zu allem \u00dcberfluss auch noch fest und stabil steht und so die Geduld auf eine echte Probe stellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist nicht gerade IPA-typisch. Feine R\u00f6staromen und ein Hauch von angesengtem Gummi im Hintergrund irritieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist herb und weist eine gewisse Sch\u00e4rfe auf. Auf der Zunge entwickelt das Bier altbier-artige herbe und dezent r\u00f6stige Aromen, die retronasal von erneut etwas angesengtem Gummi unterlegt werden. Der Abgang ist eher rau, fast schon kratzig.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem India Pale Ale hat das alles wenig zu tun.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Vagamundo \u2013 IPA (6,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein netter Name f\u00fcr eine Wanderbrauerei \u2013 ein Vagabund, der um die Welt wandert \u2026 Vagamundo!<\/p>\n\n\n\n<p>Das einfach nur IPA genannte Bier hat eine sch\u00f6ne, hellkupferne Farbe, ist nach vorsichtigem Einschenken verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig klar und tr\u00e4gt eine sehr \u00fcppige, leicht gelbliche und ewig lang haltbare Schaumkrone. Letztere hinterl\u00e4sst bei jedem Schluck dicke \u201eBr\u00fcsseler Spitzen\u201c im Glas.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist hopfig-herb mit nur sehr zur\u00fcckhaltenden Fruchtanteilen. Fast schon genauso kr\u00e4ftig wie die bitteren Fruchtaromen zeigt sich eine etwas erdige Note im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig und herb; das Bier pr\u00e4sentiert sich recht trocken, ohne dabei zu schlank zu werden. Retronasal identifiziere ich ein paar Bitterorangen- und Pampelmusenschalenaromen, aber auch erneut die leicht erdige, etwas dumpfe und an altes Holz auf dem Dachboden erinnernde Note.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bittere ist kernig und bleibt nach dem Schluck noch ein Weilchen haften. Dabei ist sie allerdings nicht kratzig, sondern durchaus angenehm.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Braumanufaktur Neundorf \u2013 BMN Zyklop \u2013 dark Trappiste double (11,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch einmal ein Bier \u201evom Biertherapeut aus dem Staren-Neudorf \u2013 seit 2019\u201c, diesmal allerdings eines mit extremen technischen Daten \u2013 11,0% Alkohol sind eine echte Ansage.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist sehr dunkelbraun, es bleibt bei vorsichtigem Einschenken fast klar (der Bodensatz haftet fest in der Flasche), und es bildet keinerlei Schaum aus. Nicht nur wenig, sondern nix. Gar nix.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft enth\u00e4lt ein paar malzige Noten, einen leichten Hauch R\u00f6stigkeit, ein paar Aromen von getrockneten Feigen und eine deutlich alkoholische Note.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist etwas spitz, und auf der Zunge machen sich gemischte Eindr\u00fccke breit. Eine nicht unangenehme Malzs\u00fc\u00dfe dominiert, aber bereits jetzt sp\u00fcre ich schon eine leicht spritig wirkende alkoholische Sch\u00e4rfe. Retronasal steht jetzt die getrocknete Feige im Vordergrund, es folgt der Dunkelmalzcharakter, und der Alkohol bleibt ganz im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bleibt aber nicht so. Direkt nach dem Schluck ist der spritige Eindruck wieder da und bleibt jetzt auch hartn\u00e4ckig \u2013 so lange, bis alle anderen Aromen abgeklungen sind.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Braumanufaktur Neundorf \u2013 BMN Braggot (9,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich ist das ja kein \u201erichtiges\u201c Bier \u2013 ein Braggot ist ein Zwitter zwischen Met, der aus vergorenem Honig gemacht wird, und Bier, dessen Kohlehydrate aus der St\u00e4rke der Getreidek\u00f6rner stammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Braggot vom \u201eBiertherapeut aus dem Staren-Neudorf\u201c hat beachtliche 9,0% Alkohol, ist kr\u00e4ftig kupferfarben und bei vorsichtigem Einschenken fast klar, und er tr\u00e4gt zumindest zu Beginn eine sch\u00f6ne leicht beigefarbene Schaumkrone, die allerdings nicht so f\u00fcrchterlich lang h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft weist ein paar schwere fruchtige Noten auf, die an dunkle Trockenfr\u00fcchte erinnern, er hat aber auch ein leicht dumpf-w\u00fcrziges Fundament, wie man es in sehr kr\u00e4ftigem Waldhonig findet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig und ein wenig pfeffrig-scharf \u2013 von Beginn an sp\u00fcre ich eine aromatische W\u00fcrze. Auf der Zunge macht sich dieses kr\u00e4uterig wirkende W\u00fcrze noch deutlicher bemerkbar \u2013 etwas S\u00fc\u00dfholz, ein bisschen \u00e4therische Kr\u00e4uteraromen, dunkler Waldhonig, das alles wirkt sehr komplex. Nicht zwingend harmonisch, einige Komponenten ringen miteinander um die Oberhand, aber hochinteressant.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck bleibt eine w\u00fcrzige, kr\u00e4uterige Note einen Moment h\u00e4ngen. S\u00fc\u00dfholzaromen und Kr\u00e4uterd\u00fcfte, wie sie im Sommer am Mittelmeer zu finden sind, allerdings auch eine leicht adstringierend wirkende Herbe, die etwas harzig rau wirkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht weichgesp\u00fclt und harmonisch-weich, sondern eine Genusserfahrung mit Ecken und Kanten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Br\u00e4uWirts Urtyp \u2013 Lagerbier (4,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Irgendein Etikettenbier \u2013 den es hei\u00dft auf eben diesem, dem Etikett n\u00e4mlich: \u201eGebraut f\u00fcr MGV\u201c Das ist, wie mir eine schnelle Recherche im Internet zeigt, nicht der M\u00e4nnergesangsverein in Rippershausen, sondern die eben dort ans\u00e4ssige Meininger Getr\u00e4nkevertriebs-GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine kr\u00e4ftig dunkelgelbe Farbe und ist nur fast klar. Wenn man die Flasche gegen das Licht h\u00e4lt, sieht man winzig kleine Trubfl\u00f6ckchen. Nicht viele, aber sie schwimmen durch\u2019s Glas \u2013 und das, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum noch zwei Monate in der Zukunft liegt. Der Schaum ist nicht der Rede wert und verkr\u00fcmelt sich nach wenigen Sekunden bereits spurlos.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft wirkt ein wenig \u201ealt\u201c. Feine Honigaromen, ein dumpfes Fundament. Leicht oxidiert und gealtert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der etwas spitze, fast schon scharf wirkende Antrunk und die Empfindungen auf der Zunge und am Gaumen best\u00e4tigen den Eindruck: Das Bier wirkt vorzeitig gealtert. Keine Spur mehr von Frische, sondern dunkle, warme Honigaromen, ein erdiger, dezent dumpfender Hintergrund. Und schlie\u00dflich nach dem Schluck eine etwas unausgewogen rau wirkende Bittere \u2013 nicht sehr stark, aber auch nicht wirklich zu Begeisterungsst\u00fcrmen hinrei\u00dfend.<\/p>\n\n\n\n<p>Retronasal sind ebenfalls diese typischen Alterungsaromen sehr pr\u00e4sent \u2013 irgendwann einmal habe ich f\u00fcr diese Aromenpalette, die an w\u00fcrzigen Honig erinnern kann, den Begriff \u201eAlterungshonig\u201c verwendet. Hier passt er mal wieder.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Rodinn\u00fd Pivovar Broumov \u2013 Oliv<\/strong><strong>\u011bt\u00ednsk\u00fd Opat \u2013 Cannabis (4,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oh, ein Cannabis-Bier, wie spannend! Zum Gl\u00fcck allerdings (oder leider \u2013 je nach Sicht- und Betrachtungsweise) nat\u00fcrlich ohne nennenswerten THC-Gehalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelgelb, nicht ganz klar (ein paar kleine Kr\u00fcmelchen oder Fl\u00f6ckchen floaten im Glas herum) und tr\u00e4gt einen altwei\u00dfen, kremigen Schaum, der in Resten recht lange haltbar ist und sch\u00f6ne Br\u00fcsseler Spitzen im Glas hinterl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist eine interessante Mischung aus dem beim vorherigen Bier schon beschriebenen Alterungshonig und den typischen, floralen Aromen des Cannabis.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig und wirkt im ersten Moment frisch, auf der Zunge schl\u00e4gt das dann allerdings recht rasch um und die (leichten!) Alterungsaromen machen sich bemerkbar. Ein paar kartonartige Noten, etwas Honig, etwas erdiges und leicht dumpfes Fundament. Liest sich schlimmer, als es in Wirklichkeit schmeckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Retronasal sind die Cannabis-Aromen sehr pr\u00e4sent, die Alterungsaromen halten sich noch etwas zur\u00fcck \u2013 sie kommen erst nach dem Schluck wieder etwas st\u00e4rker ins Spiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pr\u00e4gung bez\u00fcglich des Mindesthaltbarkeitsdatums ist leider nicht zu entziffern, insofern kann ich keine Aussage dazu treffen, ob das Bier vorzeitig gealtert ist oder tats\u00e4chlich schon zu lange rumgestanden hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben13\/TauschpaketRoedermark8\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Schon zum achten Mal erreicht mich ein buntes Bierpaket aus R\u00f6dermark. 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