{"id":45724,"date":"2023-11-17T17:15:00","date_gmt":"2023-11-17T16:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=45724"},"modified":"2024-10-26T07:23:59","modified_gmt":"2024-10-26T05:23:59","slug":"verkostungspaket-kreuzbraeu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=45724","title":{"rendered":"Verkostungspaket Kreuzbr\u00e4u"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Neue Besen kehren gut.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein ehemaliger Arbeitskollege, der nette Herr K., hat sich neues Brauequipment zugelegt \u2013 einen Mundschenk der Firma Klarstein. Neue Besen kehren gut, so hei\u00dft es, und in diesem Falle scheint es auch zu stimmen: Stolz schreibt er mir, dass bereits die ersten drei Versuche mit dem neuen Equipment sehr positiv ausgefallen sind, und auch, dass der von ihm selbst angebaute Hopfen eine gute Ernte geliefert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDa meine \u201akleine Brauerei\u2018 und das dazugeh\u00f6rige \u201aHopfengut\u2018 meiner Meinung nach inzwischen ordentliches Bier hervorbringen, bin ich auf Ihr Urteil sehr gespannt\u201c, hei\u00dft es in einer Nachricht von ihm.<\/p>\n\n\n\n<p>Mich freut\u2019s, dass er so viel Erfolg hat, und mich ehrt\u2019s, dass ich verkosten darf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"341\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verkostungspaket-Kreuzbraeu-Mini-1-1024x341.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-45725\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verkostungspaket-Kreuzbraeu-Mini-1-1024x341.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verkostungspaket-Kreuzbraeu-Mini-1-300x100.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verkostungspaket-Kreuzbraeu-Mini-1-150x50.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verkostungspaket-Kreuzbraeu-Mini-1-768x256.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Verkostungspaket-Kreuzbraeu-Mini-1.jpg 1276w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>drei feine Biere der Marke Kreuzbr\u00e4u<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Kreuzbr\u00e4u \u2013 #4 \u2013 Gr\u00fcnhopfen Sonnentau (7,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gr\u00fcnhopfenbier, bei dem sich die Nachbarn im Sonnentauweg zusammengetan haben und aus den Aromahopfensorten Centennial, Comet und Diamant sowie dem Bitterhopfen Zeus gebraut haben. Nachgehopft wurde mit Hersbrucker Pure.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist hellkupferfarben, sehr tr\u00fcb und tr\u00e4gt einen leicht beigefarbenen, sehr, sehr \u00fcppigen und unendlich lange haltbaren, kremigen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft pr\u00e4sentiert ein paar hopfige, ins grasige und kr\u00e4uterige gehende Hopfennoten, im Hintergrund ist ein leicht brotiger Akzent zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der volle Antrunk leitet \u00fcber zu einer Erfahrung, wie sie die klassichen IPAs liefern: Ein wuchtiger Malzk\u00f6rper, eine knackige, sehr deftige Bittere, dar\u00fcber erneut die kr\u00e4uterigen Hopfenaromen und der brotige Hauch. Die Bittere legt sich auf die Schleimh\u00e4ute und testet deren Grenzen aus, klingt dann aber, nach dem Schluck, auf angenehme Art ab und hinterl\u00e4sst kein Kratzen und keine Rauigkeit, sondern nur dezent trockene Schleimh\u00e4ute und einen Durst nach mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ein Gr\u00fcnhopfenbier eigentlich zu wenig gr\u00fcn oder gr\u00fcnhopfig. Daf\u00fcr aber, mit den Augen eines IPA-Liebhabers betrachtet, ein vorz\u00fcglicher Vertreter eben dieses Bierstils \u2013 ganz im Sinne seiner Urspr\u00fcnge, bevor die Welt begann, gef\u00fchlt tausend IPA Subtypen zu definieren (und auch zu brauen).<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Kreuzbr\u00e4u \u2013 #6 \u2013 Gr\u00fcnhopfen (6,3%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist hellbraun und sehr hefig-tr\u00fcb. Der Schaum entwickelt sich pr\u00e4chtig, wird allerdings etwas flockig, trocken und grobporig. Daf\u00fcr h\u00e4lt er wiederum ewig \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Geruch ist recht zur\u00fcckhaltend und dezent. Feine, gr\u00fcne Hopfennoten und ein Hauch von Heu sind zu identifizieren, aber viel mehr ist nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist rund und voll. Auf der Zunge werden gleicherma\u00dfen ein sch\u00f6ner, kr\u00e4ftiger Malzk\u00f6rper und eine kernige Hopfenbittere deutlich. Ein sch\u00f6n ausbalanciertes Gef\u00fcge. Retronasal pr\u00e4gt der Hopfen die Eindr\u00fccke \u2026 Heunoten, gr\u00fcne Bl\u00e4tter, dezente Kr\u00e4uter.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck bekommt die Bittere noch eine gewisse Hefelastigkeit zur Seite gestellt. Die Schleimh\u00e4ute f\u00fchlen sich dadurch ein wenig belegt an, so dass im allerletzten Moment doch noch die Wertung auf solide drei Sterne kippt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Kreuzbr\u00e4u \u2013 #7 \u2013 First Weizen (5,4%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelgelb bis hellbraun, sehr hefetr\u00fcb (aber sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig), und es entwickelt f\u00fcr ein Weizen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenig Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist fruchtig mit feinen Aprikosen- und Bananennoten, hat aber im Hintergrund eine ganz leichte Schwefelnote \u2013 so schwach, dass sie noch nicht st\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig und angenehm frisch, ohne zu bizzelig zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Zunge ist das Bier \u00fcberraschend hopfig \u2013 dezent herb-fruchtige Noten, wie man sie von amerikanischen Aromahopfen kennt, machen sich retronasal bemerkbar, und auch die Bittere am Zungenrand ist kr\u00e4ftiger als bei \u201enormalen\u201c Weizen. Bis zu den mittlerweile so beliebten amerikanischen Hopfenweissen (auch Schneider hat ja so eine Hopfenweisse im Programm) ist es aber noch ein St\u00fcck hin.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck wechselt die Bittere ihren Charakter \u2013 wechselt von hopfenbetont zu hefegepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sch\u00f6nes Trinkbier. Leider nicht bei passendem Wetter genossen \u2013 es w\u00e4re eher was f\u00fcr den Sommer als f\u00fcr den Winter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Neue Besen kehren gut. Mein ehemaliger Arbeitskollege, der nette Herr K., hat sich neues Brauequipment zugelegt \u2013 einen Mundschenk der Firma Klarstein. 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