{"id":46164,"date":"2024-01-04T09:10:00","date_gmt":"2024-01-04T08:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=46164"},"modified":"2024-12-28T07:58:19","modified_gmt":"2024-12-28T06:58:19","slug":"verkostungspaketaus-traubing-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=46164","title":{"rendered":"Verkostungspaket<br>aus Traubing"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Tag vor Heiligabend ist dieses Paket aus Traubing eingetroffen. Die Koffer sind schon gepackt, wir m\u00fcssen zum Bahnhof. An ein Auspacken des gro\u00dfen Bierkartons ist jetzt leider nicht zu denken.<\/p>\n\n\n\n<p>Schnell wird der Karton also nur noch schnell k\u00fchl gestellt und kommt in die unbeheizte Abstellkammer. Los geht\u2019s, zum Zug.<\/p>\n\n\n\n<p>Fast zwei Wochen sp\u00e4ter: Wir sind wieder zur\u00fcck, die Koffer sind ausgepackt, jetzt ist Zeit, den Karton etwas genauer in Augenschein zu nehmen: \u201eWow!\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"287\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-1-1024x287.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46165\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-1-1024x287.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-1-300x84.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-1-150x42.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-1-768x216.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-1.jpg 1514w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>f\u00fcnfzehn verschiedene Biere<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>F\u00fcnfzehn verschiedene Biere. Biere aus Kleinstbrauereien, Biere aus weltweit bekannten Brauereien. Bekannte und beliebte Bierstile ebenso wie exotische Nischenbiere. Und, was mich pers\u00f6nlich besonders freut: Zwei Spezialit\u00e4ten aus Bamberg von <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=23796\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schlenkerla<\/a> \u2013 Weichsel und Erle. Schon viel habe ich in den letzten Wochen im Netz \u00fcber diese beiden Biere gelesen, aber bisher weder Zeit noch Gelegenheit gefunden, sie zu verkosten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind sie in diesem Paket enthalten. Klasse!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben13\/VerkostungspaketTraubing4\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1018\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-2-1018x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46166\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-2-1018x1024.jpg 1018w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-2-298x300.jpg 298w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-2-768x772.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Verkostungspaket-aus-Traubing-Mini-2.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1018px) 100vw, 1018px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>T\u00f6lzer M\u00fchlfeldbr\u00e4u \u2013 Weihnachtsbock \u2013 Spezialbier; Yankee &amp; Kraut \u2013 Alman\u2019s Helles; Higgins Ale Works \u2013 Spice Trail Pumpkin Ale; Hoppebr\u00e4u \u2013 Bierle in da Sun \u2013 Oimara Helles; Yankee &amp; Kraut \/ BrewAge \u2013 Heisl \u00c4tor \u2013 Wiesen M\u00e4rzen; True Brew \u2013 Fest M\u00e4rzen; Brauhaus Garmisch \u2013 Sunnawind \u2013 Schankbier; Schlenkerla \u2013 Aecht Schlenkerla Erle \u2013 Schwarzbier mit Erlenrauchmalz; Schlenkerla \u2013 Aecht Schlenkerla Weichsel \u2013 Rotbier mit Kirschholzrauchmalz; Espiga feat. Laugar \u2013 Cocoa Psycho \/\/ Into The Dark \u2013 Imperial Stout; Giesinger \u2013 Festbier; Crew Republic \u2013 Trooper \u2013 Progressive Lager; Espiga feat. Alpha Delta \u2013 Hazelnut Rockets \u2013 Imperial Stout; Brauhaus Garmisch \u2013 Wei\u00dfbier; Brauhaus Garmisch \u2013 Kellerbier<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>T\u00f6lzer M\u00fchlfeldbr\u00e4u \u2013 Weihnachtsbock \u2013 Spezialbier (7,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist kr\u00e4ftig dunkelbraun und ebenso kr\u00e4ftig tr\u00fcb. Der Schaum ist beigefarben und nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig \u00fcppig, h\u00e4lt sich aber eine ganze Weile.<\/p>\n\n\n\n<p>Bockbiertypisch ist der Duft sehr kr\u00e4ftig malzig mit vielen kr\u00e4utereigen Aromen, so dass er an Blockmalz erinnert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk schlie\u00dft sich nahtlos an die Sensorik des Dufts an \u2013 sch\u00f6n malzig, kr\u00e4uterig und rund. Direkt danach auf der Zunge zeigt sich eine durch eine feine Bittere gut ausbalancierte, kr\u00e4ftige Rests\u00fc\u00dfe, die fast schon zuckrig wirkt, aber nicht klebrig wird. Retronasal sp\u00fcre ich ebenfalls die Anspielungen an Blockmalz-Bonbons.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck wird die Bittere etwas st\u00e4rker sp\u00fcrbar; gleichzeitig werden aber auch die kr\u00e4uterigen Blockmalz-Aromen deutlicher, so dass das Bier im Abgang fast noch intensiver schmeckt als auf der Zunge und am Gaumen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durchaus gut gelungen!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Yankee &amp; Kraut \u2013 Alman\u2019s Helles (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Helles ist nicht einfach zu brauen \u2013 jeder noch so kleine Fehlgeschmack wird gnadenlos sicht-, riech- oder sp\u00fcrbar, und in dem Moment, wo der Brauer kreativ mit seinen Zutaten umgeht, verl\u00e4sst er den eng definierten Stil und produziert ein vielleicht hervorragendes Bier, das aber dann kein Helles mehr ist \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Beim vor mit stehenden Bier hat der Brauer allen Versuchungen widerstanden, allzu kreativ zu werden. Insofern das Fazit vorneweg: Ein gutes Helles!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist hellgelb und ganz leicht tr\u00fcb, und es tr\u00e4gt eine sch\u00f6ne, schneewei\u00dfe Schaumkrone, die zwar nicht \u00fcppig ausf\u00e4llt, aber dennoch beim Trinken leichte R\u00e4nder im Glas hinterl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist \u2026 extrem zur\u00fcckhaltend. Lediglich eine hauchfeine, ganz leicht ins Biskuitartige tendierende Malznote vermag ich zu identifizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist angenehm weich, ebenso der Eindruck auf der Zunge und am Gaumen. Die zur\u00fcckhaltende Spundung, die sehr, sehr milde, fast nicht sp\u00fcrbare Hopfenbittere und der weiche, nicht zu m\u00e4chtige Malzk\u00f6rper treten alle ganz leise auf \u2013 niemand m\u00f6chte sich vordr\u00e4ngen, alle sind auf Harmonie bedacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Genauso harmonisch und dezent geht es auch nach dem Schluck weiter. W\u00e4re da nicht eine hauchfeine Viskosit\u00e4t, die den hinteren Bereich der Zunge leicht bedeckt, und w\u00e4re die dezente Tr\u00fcbung nicht eigentlich gegen jede Stilbeschreibung \u2013 das Bier k\u00f6nnte vielleicht sogar volle f\u00fcnf Sterne erringen!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Higgins Ale Works \u2013 Spice Trail Pumpkin Ale (5,7%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fcrbis-Biere \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Ich gebe zu, ich bin ein bisschen voreingenommen. K\u00fcrbis ist was Feines, aber knapp neunundneunzig Prozent aller K\u00fcrbisbiere schmecken nach Gew\u00fcrzen, allem voran nach Gew\u00fcrznelke. Meistens nach viel zu viel Gew\u00fcrznelke.<\/p>\n\n\n\n<p>Schauen wir mal \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst gibt sich das Bier widerspenstig. Hoffnungslos \u00fcberspundet f\u00fcllt es das Glas erstmal mit Schaum. Bis obenhin. Sp\u00e4ter dann, viel sp\u00e4ter, kann ich die Farbe des Biers beurteilen: Ein dunkles Gelb, eine leichte, gleichm\u00e4\u00dfige Tr\u00fcbe. Und nat\u00fcrlich unver\u00e4ndert: Vielviel Schaum. Schaum, der leicht eierschalenfarben ist und recht rasch gro\u00dfblasig wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich schnuppere am Bier und \u2026 bin erstaunt. Ich rieche dezente Fruchtnoten, etwas Sch\u00e4rfe, vielleicht wie Ingwer, ein leicht nussiges Fundament und fast keine Gew\u00fcrznelke. Obwohl sie auf dem Etikett verzeichnet ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist leicht scharf, fruchtig scharf, nicht gew\u00fcrznelkenscharf. Also eher vom Ingwer und Piment, vermutlich. Auf der Zunge bleibt die Sch\u00e4rfe erhalten, aber sie gibt sich handzahm. Gleichzeitig kommen retronasal viele sch\u00f6ne Aromen hervor. S\u00fc\u00dfliche, w\u00fcrzige, fruchtige und leicht scharfe. Sehr harmonisch und trotz der reichhaltigen F\u00fclle insgesamt sch\u00f6n zur\u00fcckhaltend. Und da ist er auch wieder: Der Hauch von Gew\u00fcrznelke. Nur ganz fein. Wie sch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst der Abgang bleibt so harmonisch. Dezent klingt das Bier ab, atmet noch ein paar feine \u00e4therische \u00d6le aus und verebbt langsam.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<p>Mit anst\u00e4ndiger Spundung w\u00e4ren sehr gute vier Sterne, vielleicht sogar f\u00fcnf drin gewesen. So sind es nur knappe vier Sterne. Aber immerhin: Vier!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Hoppebr\u00e4u \u2013 Bierle in da Sun \u2013 Oimara Helles (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Helles. Das sieht man. Es ist \u2026 hell. Hellgelb, blank, und es tr\u00e4gt einen sch\u00f6nen, schneewei\u00dfen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist dezent, ganz hauchfein malzig, mit einer ganz leichten Biskuitnote, aber auch schon mit einem hauchfeinen Alterungsaroma \u2013 das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt f\u00fcnf Tage in der Vergangenheit. Hm. Sehr knapp kalkuliert. Eigentlich sagt das MHD, dass sich bis zu dem Tag die sensorischen Eigenschaften noch nicht ver\u00e4ndert haben sollten. Muss also erst in den letzten f\u00fcnf Tagen entstanden sein, dieses etwas an Karton erinnernde Aroma \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist zun\u00e4chst frisch und spritzig, aber dann kommt auch auf der Zunge der leichte Alterungsgeschmack, die dezente Kartonnote zum Vorschein. Das Bier ist trotzdem noch gut trinkbar, aber eben nicht mehr ganz in Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern: Tendenziell eher drei Sterne, denn so kurz nach dem MHD d\u00fcrften eigentlich noch keine Fehlaromen zu sp\u00fcren sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits: In anderen Brauereien kippen solche Biere manchmal schon Monate vor dem MHD.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Yankee &amp; Kraut \/ BrewAge \u2013 Heisl \u00c4tor \u2013 Wiesen M\u00e4rzen (6,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine sch\u00f6ne, mittelbraune Farbe, ist fast blank und tr\u00e4gt eine ungeheuer kremige, leicht beigefarbene, \u00fcppige Schaumkrone, die ewig lang h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzig mit feinen brotigen Noten und einem Hauch von fruchtigem Hopfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig und fast ein bisschen pfeffrig-scharf, und auf der Zunge erfreut das Bier mit einem angenehmen, leicht s\u00fc\u00dflichen Malzk\u00f6rper, aus dem retronasal nun nicht mehr nur die Malzaromen, sondern auch kr\u00e4ftigere, herbfruchtige Hopfennoten \u201eausdampfen\u201c. Das hat zwar mit Wiesen M\u00e4rzen nicht viel zu tun, gef\u00e4llt aber \u2013 insbesondere deswegen, weil es sich sehr harmonisch in den Gesamteindruck einf\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Hopfenbittere kommt nicht zu kurz. Kernig, aber nicht im Mindestens kratzig oder rau gibt sie dem Bier Charakter und balanciert es pr\u00e4ventiv schon mal so aus, dass es durch die Malznoten nicht zu aufdringlich wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sehr sch\u00f6nes Trinkerlebnis. Ein recht vollmundiges Bier, das aber trotzdem sehr durchtrinkbar bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber: Eigentlich durch die fruchtig-kernige Hopfung nicht stilgerecht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>True Brew \u2013 Fest M\u00e4rzen (6,3%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ist es noch ein Dunkelgelb oder schon ein Hellkupferfarben? Sinnierend halte ich das Glas in der Hand. Auf alle F\u00e4lle ist das Bier mal blank. Sch\u00f6n klar leuchtet es, wenn ich es vor eine Lichtquelle halte. Der Schaum ist ziemlich \u00fcppig, kremig, und dezent beigefarben. Beim \u00d6ffnen der Dose kam mir das Bier auch schon langsam entgegen gesch\u00e4umt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist leicht kuchenteigartig mit einer feinen floralen Note, die mich an Dr\u00fcsiges Springkraut erinnert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist im ersten Moment angenehm frisch, direkt dahinter kommt aber eine leichte S\u00e4ure, die hier eigentlich nicht hingeh\u00f6rt. Das MHD liegt noch gute vier Monate in der Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Schluck zu Schluck wird die S\u00e4ure intensiver und unangenehmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Nee, das muss ich nicht bis zum Ende austrinken \u2026 Sorry!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauhaus Garmisch \u2013 Sunnawind \u2013 Schankbier (3,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist ein sehr helles Gelb. Das Bier ist blankgefiltert, und es tr\u00e4gt einen sehr \u00fcppigen, schneewei\u00dfen und ewig lange haltbaren Schaum, der sich recht grobporig pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist herb, zeigt ein paar ganz dezente Kartonnoten und einen frischen, zitronigen Tupfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist knochentrocken, spritzig und leicht scharf. Auf der Zunge bleibt das Bier knochentrocken, Rests\u00fc\u00dfe ist nicht zu sp\u00fcren. Der zitronige Tupfer zeigt sich auch retronasal, und auch die ganz leichten Kartonnoten tauchen wieder auf. Der spritzige Eindruck setzt sich fort; es bizzelt auf der ganzen Zungenbreite und auch am Gaumen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck klingt das Bizzeln rasch ab und macht einer kr\u00e4ftigen, soliden und leicht kartonartigen Bittere Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bei vielen Leichtbieren habe ich einen in Richtung \u201eoxidiert\u201c oder \u201ealtes Bier\u201c gehenden Eindruck, allerdings nur einen ganz dezenten.<\/p>\n\n\n\n<p>In Summe also recht ordentlich f\u00fcr ein Leichtbier.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Schlenkerla \u2013 Aecht Schlenkerla Erle \u2013 Schwarzbier mit Erlenrauchmalz (4,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Glas steht das Bier tiefschwarz und blickdicht, beim Einschenken glaube ich aber zu sehen, dass es filtriert ist. Der Schaum ist deutlich beigefarben und nicht sehr \u00fcppig, aber lange haltbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist dezent rauchig, wobei das W\u00f6rtchen \u201edezent\u201c durchaus wichtig ist. Im Vergleich zu den meisten anderen Bieren aus dem Hause <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=23796\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schlenkerla<\/a> ist dieses mit den Raucharomen sehr zur\u00fcckhaltend. Was nicht hei\u00dfen soll, dass es langweilig w\u00e4re. Die feinen Raucharomen wirken etwas \u201ekohliger\u201c, nicht so \u201especkig\u201c oder an R\u00e4ucherschinken erinnernd, wie die Aromen der Buchenholz-Rauchbiere.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch und durchaus spritzig, bevor sich auf der Zunge dann rasch die Raucharomen retronasal bemerkbar machen. Aber auch hier: Eher Kohle als R\u00e4ucherschinken. Zusammen mit dem tendenziell eher schlanken K\u00f6rper bekommt dieses Bier eine sehr eigenen und durchtrinkbaren Charakter. Bei weitem nicht so s\u00e4ttigend wie die \u201eklassischen\u201c Rauchbiere (obschon auch diese durchaus mit einem kr\u00e4ftigen Zug weggelenzt werden k\u00f6nnen \u2026), und trotzdem sehr charaktervoll.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang ist schlank mit einer pr\u00e4senten, aber rasch abklingenden Bittere und noch einmal einem feinen und sauberen Raucharoma.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Schlenkerla \u2013 Aecht Schlenkerla Weichsel \u2013 Rotbier mit Kirschholzrauchmalz (4,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist r\u00f6tlich-kupferfarben, blank filtriert und entwickelt nahezu keinen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist angenehm rauchig mit einer feinen, s\u00fc\u00dflichen Note. Die im klassischen Schlenkerla so deutlich hervorstechenden eher \u201especkigen\u201c, an R\u00e4ucherschinken erinnernden Aromen fehlen hier.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weiche Antrunk und der runde, durchaus malzbetonte Eindruck auf der Zunge und am Gaumen harmonieren auf\u2019s Angenehmste miteinander. Erst nach dem Schluck macht sich eine feine, zur\u00fcckhaltende Bittere bemerkbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Retronasal zeigen sich die Raucharomen mild und ausgewogen und durch eine leicht s\u00fc\u00dflich, fast schon fruchtig wirkende Note durchaus spielerisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl die Bittere als auch die spielerischen Akzente klingen nach dem Schluck auch rasch wieder ab, und es bleibt f\u00fcr einen Moment lediglich ein Hauch von Rauch.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Espiga feat. Laugar \u2013 Cocoa Psycho \/\/ Into The Dark \u2013 Imperial Stout (10,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier wurde im November 2019 hergestellt und ist bis zum November 2049 haltbar. Sagt jedenfalls das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Etikett.<\/p>\n\n\n\n<p>Ins Glas flie\u00dft es als tiefschwarze, viskose Fl\u00fcssigkeit, bei der ich beim besten Willen nicht erkennen kann, ob sie klar ist oder tr\u00fcb. Lediglich der dicke Bodensatz, der in der Flasche zur\u00fcckbleibt, weist darauf hin, dass dieses Bier definitiv unfiltriert ist. Schaum gibt es keinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft wird dominiert von intensiven, angenehmen Kakaonoten, die alles andere dominieren. Mag sein, dass im Hintergrund beim aufmerksamen Hinschn\u00fcffeln noch R\u00f6staromen sind, noch ein bisschen Kaffee. Aber mal ganz im Ernst: Wer macht sich auf die Suche danach, wenn doch das Prim\u00e4raroma so sch\u00f6n ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist s\u00e4mig und s\u00fc\u00df, fast schon klebrig. Auf der Zunge verteilt sich das Bier aufgrund seiner Viskosit\u00e4t recht langsam, belegt Zunge und Gaumen mit einer klebrigen, s\u00fc\u00dfen Schicht. Ich schmecke den Malzzucker sehr intensiv, daneben sp\u00fcre ich retronasal die Kakaonoten, einen Hauch von Kaffee, und dann sp\u00fcre ich auf der Zunge auch eine durchaus kr\u00e4ftige Bittere, die mir wohl nur wegen der dominanten Malzs\u00fc\u00dfe nicht sofort und als kernig deftig auff\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schluck setzt die Eindr\u00fccke harmonisch fort. Klebriger Malzzucker, der alles so verbappt, dass ich von Schluck zu Schluck mehr Durst auf ein Glas Wasser oder frisches, hochgespundetes Industriebier bekomme, eine kr\u00e4ftige, aber angenehme Bittere und (retronasal) sch\u00f6ne Kakaoaromen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bier f\u00fcr den bewussten Genuss in winzigen Schlucken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Giesinger \u2013 Festbier (6,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist goldgelb, blank und tr\u00e4gt eine d\u00fcnne, schneewei\u00dfe Schaumschicht, die allerdings recht rasch zerf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist intensiv malzig mit Kuchenteig- und feinen Honigaromen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der milde und eher weiche, runde Antrunk leitet \u00fcber zu einem vollmundigen, ebenfalls (diesmal nat\u00fcrlich retronasal) von Kuchenteig- und Honigaromen dominierten Eindruck. Die Bittere ist nur sehr schwach ausgepr\u00e4gt und lediglich bei genauem Hinschmecken zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck werden die Malzaromen noch ein wenig dominanter, die Honigakzente liefern eine geradezu kremig wirkende Konsistenz. Eigentlich kein unangenehmer Geschmack, aber einer, dessen ich pers\u00f6nlich recht rasch \u00fcberdr\u00fcssig werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern: Ein sch\u00f6nes, vollmundiges, aber auch s\u00e4ttigendes Bier.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Crew Republic \u2013 Trooper \u2013 Progressive Lager (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der QR-Code auf der Dose verspricht die Story von Trooper &amp; Crew. Neugierig \u00f6ffne ich die Website und fange an zu lesen \u2013 aber nach wenigen Augenblicken bin ich erschlagen. Viel zu lang, viel zu dick aufgetragen. Wer soll sich das Ges\u00fclze wirklich durchlesen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wie gut, dass das Bier besser ist als seine angebliche Story!<\/p>\n\n\n\n<p>Die strohgelbe Farbe ist ansprechend, der nur gegen das Licht erkennbare Hauch einer Tr\u00fcbung st\u00f6rt nicht *), und die schneewei\u00dfe Schaumschicht entwickelt sich zun\u00e4chst gut, f\u00e4llt dann allerdings relativ rasch zusammen \u2013 ohne jedoch ganz zu verschwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft paart ein paar ganz dezente Malznoten mit einer angenehmen zitronigen Frische von feinen Aromahopfen \u2013 das wirkt ansprechend und harmonisch und d\u00fcrfte auch einen konservativen Biertrinker nicht abschrecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der etwas pfeffrig-scharf wirkende Antrunk ist frisch. Auf der Zunge macht das Bier einen ebenso frischen und sehr sauberen Eindruck. Dezente Malzaromen, der Zitronenhauch des Hopfens, der nicht dominant wird, sondern nur den erfrischenden Charakter des Biers unterstreicht, und die durchaus hohe Spundung passen alle gut zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck wird am Gaumen eine leicht trockene Bitterkeit sp\u00fcrbar, w\u00e4hrend die zitronigen Aromen retronasal noch von feinen, heuartigen Akzenten begleitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt zeigt sich das Bier sch\u00f6n ausgewogen, und es macht Lust auf weitere, gro\u00dfe Schlucke \u2013 hohe Durchtrinkbarkeit!<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:13px\">*) beim Nachschenken wurde das Bier dann allerdings deutlich tr\u00fcb \u2013 da hatte der Bodensatz nach recht langer Zeit im K\u00fchlschrank wohl bombenfest gesessen \u2026<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Espiga feat. Alpha Delta \u2013 Hazelnut Rockets \u2013 Imperial Stout (11,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier wurde im Januar 2020 abgef\u00fcllt und ist laut Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 11. Februar 2021 haltbar. Seit drei Jahren also schon abgelaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Egal, es wird trotzdem getestet!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist ein tiefes Dunkelbraun. So tief, dass ich eigentlich nicht feststellen kann, ob das Bier klar oder tr\u00fcb ist \u2013 der Bodensatz in der Flasche beweist aber Letzteres. Schaum entwickelt sich keiner.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft wird dominiert von Haseln\u00fcssen, dahinter sp\u00fcre ich noch einen Hauch Kakao, und ganz weit im Hintergrund eine ganz leichte R\u00f6stnote.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist ganz leicht pfeffrig scharf und etwas s\u00e4uerlich. Auch auf der Zunge kann ich die feine S\u00e4ure sp\u00fcren, aber nur, wenn ich ganz genau hinschmecke. Ansonsten dominiert eine fast schon klebrige Malzs\u00fc\u00dfe und der sich sofort und intensiv entwickelnde retronasale Haselnusscharakter.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu s\u00fc\u00df, zu intensiv haselnussig, denke ich mir und schlucke. Jetzt wird der Haselnusscharakter noch st\u00e4rker, die klebrige S\u00fc\u00dfe bleibt, und es kommt eine leicht spritige Alkoholnote hinzu, die nach einem kurzen Moment auch beginnt, den Rachen und die Speiser\u00f6hre zu w\u00e4rmen.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00e4ure und Spritigkeit schreibe ich dem \u00fcberschrittenen Mindesthaltbarkeitsdatum zu; die Dominanz der Haseln\u00fcsse eher nicht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauhaus Garmisch \u2013 Wei\u00dfbier (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist kr\u00e4ftig dunkelgelb, nur dezent tr\u00fcb, und es entwickelt \u2013 v\u00f6llig untypisch f\u00fcr ein Wei\u00dfbier \u2013 fast keinen Schaum. Merkw\u00fcrdig. Und es liegt nicht am falschen Glas \u2013 ich verkoste es n\u00e4mlich mangels geeigneter Glasware aus einem TeKu-Pokal \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft geht deutlich in Richtung Gew\u00fcrznelken, also 4-Vinyl-Gujakol. Der in Wei\u00dfbieren sonst auch oft sehr dominante Duft nach \u00fcberreifen Bananen, also Iso-Amylacetat, bleibt sehr dezent im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch, aber nicht spritzig, und auf der Zunge erweist sich das Bier als recht schlank, leicht zuckrig-s\u00fc\u00df und mit jetzt eher in Richtung K\u00fcmmel abdriftenden, retronasalen Aromen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst nach dem Schluck kommen wieder ein paar Bananenaromen hinzu, aber sie bleiben erneut im Hintergrund. Auch eine leicht adstringierende Herbe ist jetzt hinten auf der Zunge und im Rachen zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ein nicht unsympathisches, aber sehr ungew\u00f6hnliches, nicht sehr stiltypisches Wei\u00dfbier.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauhaus Garmisch \u2013 Kellerbier (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein bisschen skeptisch halte ich die Flasche in der Hand. Wegen meiner beruflich bedingten Fernpendelei hat sie viel zu lang im K\u00fchlschrank gestanden: In drei Tagen l\u00e4uft das Mindesthaltbarkeitsdatum ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Egal, ich schenke sie mir jetzt trotzdem ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Hellgelb und dezent und gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb steht das Bier im Glas; dar\u00fcber eine schneewei\u00dfe und kremige, lange haltbare Schaumkrone.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist nur zur\u00fcckhaltend malzig und ganz leicht mit Heunoten vom Hopfen unterlegt. Angenehm.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch und kernig, und auf der Zunge \u00fcberrascht mich das Bier positiv. Sind die meisten Kellerbiere recht s\u00fc\u00df und rasch saturierend, ist dieses eher schlank und hopfig-herb. Klar, ein gewisses volles Mundgef\u00fchl ist schon da \u2013 die nicht herausfiltrierten Hefetrubstoffe und Eiwei\u00dfe sorgen f\u00fcr eine eher volle Konsistenz und eine feine Textur, aber es bleibt eher bitter als malzig. Wie sch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<p>Retronasal tut sich nicht allzu viel \u2013 das bedeutet aber auch, es tut sich nichts Negatives. Keine Muffelaromen, kein feuchter Karton, keine Honignoten vom gealterten Bier. Stattdessen eine sch\u00f6ne Trinkfrische.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck bleibt die Hopfenbittere nicht sehr lange haften, sondern klingt rasch und gleichm\u00e4\u00dfig ab. Ein sehr sch\u00f6nes und definitiv nicht erm\u00fcdendes Zischbier mit hoher Durchtrinkbarkeit<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben13\/VerkostungspaketTraubing4\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Am Tag vor Heiligabend ist dieses Paket aus Traubing eingetroffen. Die Koffer sind schon gepackt, wir m\u00fcssen zum Bahnhof. An ein Auspacken des gro\u00dfen Bierkartons ist jetzt leider nicht zu denken. Schnell wird der Karton also nur noch schnell k\u00fchl gestellt und kommt in die unbeheizte Abstellkammer. 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