{"id":46221,"date":"2024-01-04T09:46:00","date_gmt":"2024-01-04T08:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=46221"},"modified":"2025-01-15T20:25:11","modified_gmt":"2025-01-15T19:25:11","slug":"der-tauschhandel-blueht-52sonthofendeu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=46221","title":{"rendered":"Der Tauschhandel bl\u00fcht (52)<br>Sonthofen<br>DEU"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Es geht nichts \u00fcber gute Kollegen am Arbeitsplatz!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00fcde von einem ganzen Tag in der Bahn, mit x Mal umsteigen und am Ende noch einem langen Fu\u00dfweg vom Bahnhof bis nachhause stolpern wir die Treppe hoch und \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2026 staunen: Da steht vor der Wohnungst\u00fcr eine kleine Einkaufstasche, gef\u00fcllt mit acht Flaschen feiner Bierspezialit\u00e4ten aus Baden W\u00fcrttemberg und S\u00fcdtirol!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mir schwant schon, wer der edle Spender ist, und ein Blick auf die beiliegende Gru\u00dfkarte mit herzlichen Neujahrsw\u00fcnschen f\u00fcr das Jahr 2024 best\u00e4tigt meinen Verdacht: Der liebe Herr G., mit dem ich so viele Jahre so gut zusammengearbeitet habe, dass wir Freunde geworden sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben13\/Tauschhandel52\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"429\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-1024x429.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46223\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-1024x429.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-300x126.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-150x63.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-768x322.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>Forst \u2013 Weihnachtsbier \/ Birra di Natale; Urlauer Genuss-Brauerei \u2013 Unser Erntetrank; Zwiefalter Klosterbr\u00e4u \u2013 Benedictus \u2013 Eisbock; Urlauer Genuss-Brauerei \u2013 Allg\u00e4uer Winterbock; Zwiefalter Klosterbr\u00e4u \u2013 Festbier \u2013 Herbstbier; Zwiefalter Klosterbr\u00e4u \u2013 1521 \u2013 Fuffzehnoisazwanzg; Labi Beer \u2013 La Nera \u2013 Imperial Stout<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Forst \u2013 Weihnachtsbier \/ Birra di Natale (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier hat eine kr\u00e4ftige Kupferfarbe, ist blank filtriert und tr\u00e4gt einen festen, kremigen und leicht altwei\u00dfen Schaum, der sich lange h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nase ist malzig mit leichten Brotkrustenankl\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Antrunk ist \u00fcberraschend frisch, f\u00fcr diesen Bierstil ein bisschen zu hoch gespundet und fast schon ein bisschen pfeffrig. Auf der Zunge zeigt sich eine runde und malzige Vollmundigkeit, die retronasal auch wieder die Brotkrusten pr\u00e4sentiert. Eine feine Herbe ist zun\u00e4chst an den Zungenr\u00e4ndern sp\u00fcrbar; nach dem Schluck wird sie intensiver und h\u00e4lt eine Weile auf angenehme Art an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein solides Bier, das mit niedrigerer Spundung noch deutlich gewinnen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Urlauer Genuss-Brauerei \u2013 Unser Erntetrank (5,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eHopfig-aromatischer M\u00e4rzen \u2013 Das Bier zum Erntedank \u2013 Alles neu macht der Br\u00e4u \u2013 hopfig &amp; s\u00fcffig\u201c, wei\u00df das Etikett zu vermelden. M\u00e4rzen als Maskulinum. Also strenggenommen der Monat, nicht das Bier \u2026 Aber egal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viel schlimmer ist, dass auf der Halskrause ein Mindesthaltbarkeitsdatum 1. Februar 2024 steht \u2013 und heute ist schon der 4. M\u00e4rz. Da habe ich wohl im K\u00fchlschrank nicht gen\u00fcgend Ordnung gehalten \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Egal. Wie schmeckt\u2019s denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier hat eine dunkelgelbe, dezent ins Orangene changierende Farbe \u2013 gewisserma\u00dfen \u201ecognacm\u00e4\u00dfig\u201c. Der schneewei\u00dfe Schaum erweist sich als wenig ausgepr\u00e4gt und noch weniger haltbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft ist dezent hopfig mit feinen Heunoten, weist allerdings auch schon (und das darf ich der Brauerei angesichts des MHD jetzt nicht vorwerfen) eine feine S\u00e4ure auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Antrunk ist frisch, fein s\u00e4uerlich erfrischend und recht schlank. Auf der Zunge zeigt sich das Bier s\u00fc\u00dflicher und milder als es der Antrunk zun\u00e4chst erwarten l\u00e4sst. Retronasal sp\u00fcre ich noch ein wenig die Heunoten vom Hopfen, sie bleiben aber sehr dezent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Abgang ist mild, und selbst hier bleibt der Hopfen zur\u00fcckhaltend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt also ein Bier, das sich zwar sehr sympathisch und leichtf\u00fc\u00dfig pr\u00e4sentiert, aber angesichts der auf dem Etikett gesch\u00fcrten Erwartungshaltung (\u201ehopfig\u201c) \u00fcberraschend mild und wenig herb ist.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Zwiefalter Klosterbr\u00e4u \u2013 Benedictus \u2013 Eisbock (8,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also, ich habe schon deutlich alkoholst\u00e4rkere Eisb\u00f6cke getrunken als diesen Benedictus der <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=34448\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zwiefalter Klosterbr\u00e4u<\/a>, und dazu musste ich noch nicht einmal auf die Extrem- und Weltrekordbiere vom <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=41457\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schorschbr\u00e4u<\/a> zur\u00fcckgreifen \u2026 Aber vielleicht ist das auch gut so, denn ein Eisbock in einer Halbliterflasche \u2013 das ist schon eine Ansage!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier ist sehr dunkelbraun mit einem rubinroten Schimmer, und ich glaube, es ist dezent tr\u00fcb, denn in der Flasche bleibt ein feiner Bodensatz zur\u00fcck. Aber im Glas kann ich das nicht erkennen \u2013 das Bier ist zu dunkel, und ich habe vielleicht zu vorsichtig eingeschenkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schaum ist leicht beigefarben, h\u00e4lt sich aber im Volumen und der Standfestigkeit zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">What else? Die Nase identifiziert kr\u00e4ftige und kremige, leicht estrig-fruchtige Aromen, wie sie einem Weizen-Doppelbock gut zu Gesichte stehen w\u00fcrden. Ein kurzer Kontrollblick auf die Flasche: W\u00e4hrend das Vorderetikett nichts dazu aussagt, findet sich auf dem R\u00fcckenetikett eine klare Feststellung \u2013 Weizen-Doppelbock. Aha! Passt also.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinter den vollen und an \u00fcberreife Bananen erinnernden Fruchtaromen findet sich aber auch eine dezent r\u00f6stig-rauchige Note. Nur ein Hauch, aber doch sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Antrunk ist einerseits spritzig, kohlens\u00e4uregepr\u00e4gt, andererseits aber auch rund und fast schon kremig in der Textur. Bizzelnde Kohlens\u00e4urebl\u00e4schen in eher viskoser Fl\u00fcssigkeit \u2013 eine nicht unangenehme, aber ungew\u00f6hnliche Kombination.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Zunge zeigt das Bier eine vollmundige S\u00fc\u00dfe, die mit einer gut sp\u00fcrbaren, aber noch nicht dominanten, r\u00f6stigen Bittere einhergeht. Retronasal kommen die \u00fcberreifen Bananen noch einmal sehr kr\u00e4ftig zur Geltung, w\u00e4hrend beim Schluck eine dezent viskose, man k\u00f6nnte mit etwas negativerer Konnotation auch \u201eschleimige\u201c sagen, Textur die Zunge, den Gaumen und den Rachen belegt, w\u00e4hrend gleichzeitig die r\u00f6stige Bittere etwas pr\u00e4senter wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Summe ein Bier, das mit der Kombination aus fruchtig-estrigen Aromen und dem R\u00f6stmalzcharakter fast an ein belgisches Dubbel erinnert. Sch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Urlauer Genuss-Brauerei \u2013 Allg\u00e4uer Winterbock (7,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Zutatenliste steht \u201eR\u00f6stmalzbier\u201c, also F\u00e4rbebier, und ich finde auf dem Halsetikett den Hinweis \u201emild &amp; s\u00fcffig\u201c. Hm \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Farbe ist hellbraun mit einem kleinen Graustich; das Bier ist tr\u00fcb; die Schaumdecke ist recht \u00fcppig, beigefarben, sehr kremig und ewig lange haltbar. Sie hinterl\u00e4sst auch leichte Br\u00fcsseler Spitzen im Glas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft ist gepr\u00e4gt von einer aromatischen, heuartigen Note, bei der es mir schwerf\u00e4llt, sie zu identifizieren. Am ehesten schie\u00dfen mir noch Assoziationen an frisch gepfl\u00fcckte G\u00e4nsebl\u00fcmchen und an Kamillenbl\u00fcten durch den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Antrunk ist recht mild und weich, die Textur fast schon kremig. Die Kamillearomen werden retronasal sehr deutlich, harmonieren aber nicht allzu gut mit den sich hinten auf der Zunge breit machenden, eher karamelligen Aromen. Da ist schon ein gewisser Spannungsbogen drin \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die kremige Textur bleibt \u00fcber den Schluck hinweg erhalten und wird fast schon ein wenig viskos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein hochinteressantes, aber nicht unbedingt sofort auf Gegenliebe sto\u00dfendes Bier.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Zwiefalter Klosterbr\u00e4u \u2013 Festbier \u2013 Herbstbier (5,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier ist blank und hat eine sch\u00f6ne rotgoldene Farbe. Der Schaum ist altwei\u00df und angenehm stabil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft geht in die typisch malzige Richtung eines klassischen M\u00e4rzen mit viel M\u00fcnchner Malz \u2013 dezente Brotnoten sind erkennbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Antrunk ist nicht ganz so rund und voll, wie angesichts des Dufts erwartet, aber trotzdem angenehm. Auf der Zunge dominiert der Malzcharakter, verbunden mit einer sch\u00f6nen Vollmundigkeit, die aber nicht \u00fcberhandnimmt. Das Bier wird daher nicht zu mastig oder saturierend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Schluck werden die retronasalen Aromen noch einmal von dem malzig-brotigen Charakter dominiert. Kurz scheint eine feine Hopfenherbe auf, bleibt aber zur\u00fcckhaltend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein sch\u00f6nes, nicht zu s\u00e4ttigendes Trinkbier.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Zwiefalter Klosterbr\u00e4u \u2013 1521 \u2013 Fuffzehnoisazwanzg (5,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Goldgelb ist es, wunderbar klar, und \u00fcber dem Bier bildet sich eine dicke, geradezu opulente Schaumschicht aus, die auch sehr lange haltbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der leicht malzige Geruch ist blitzsauber; nicht die geringste Spur eines Schwefelaromas, das doch sonst bei klassischen Hellen so weit verbreitet ist, kann ich feststellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Antrunk ist frisch, und auf der Zunge sp\u00fcre ich, dass dieses Bier herrlich ausbalanciert, aber trotzdem nicht zu d\u00fcnn daherkommt. Ein feiner Malzk\u00f6rper, eine ganz dezente Rests\u00fc\u00dfe, eine zur\u00fcckhaltende Hopfung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hohe Durchtrinkbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Labi Beer \u2013 La Nera \u2013 Imperial Stout (7,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schwarz. Tiefschwarz. Auch gegen das Licht. Nur bei ganz vorsichtigem, tropfenweisen Einschenken kann ich sehen, dass es wohl filtriert und damit blank ist. Der Schaum ist hellbraun, kremig, recht \u00fcppig und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig lange haltbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft ist kr\u00e4ftig und komplex mit intensiven, r\u00f6stigen und in Richtung Mokka gehenden Kaffeenoten und einer feinen, metallischen S\u00e4ure im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Antrunk ist einerseits sehr rund und vollmundig, man hat fast das Gef\u00fchl, vom Bier abbei\u00dfen zu k\u00f6nnen. Andererseits weist er aber auch eine feine, spitze Sch\u00e4rfe an der Zungenspitze auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Zunge erscheint das Bier leicht viskos, ich glaube fast, eine gewisse S\u00fc\u00dfe zu sp\u00fcren, aber die begleitende r\u00f6stige Bittere gleicht dies sofort wieder aus. Retronasal dominieren Mokka- und Kaffeearomen mit etwas Bitterschokolade.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schluck bringt die Bittere etwas nach vorn, begleitet von einer feinen, harmonisch dazu passenden S\u00e4ure und einem metallischen Hauch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit steigender Temperatur verliert das Bier ein wenig an K\u00f6rper, pr\u00e4sentiert daf\u00fcr aber seine R\u00f6stnoten etwas intensiver.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein sch\u00f6nes und komplexes Bier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben13\/Tauschhandel52\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">Weitere Berichte \u00fcber den Tauschhandel am Arbeitsplatz sind&nbsp;<a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=37235\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">von hier aus<\/a>&nbsp;erreichbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Es geht nichts \u00fcber gute Kollegen am Arbeitsplatz! 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