{"id":46651,"date":"2024-06-05T15:03:00","date_gmt":"2024-06-05T13:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=46651"},"modified":"2025-03-25T07:08:46","modified_gmt":"2025-03-25T06:08:46","slug":"der-tauschhandel-blueht-59szczecinpol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=46651","title":{"rendered":"Der Tauschhandel bl\u00fcht (59)<br>Szczecin<br>POL"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Es geht nichts \u00fcber gute Kollegen am Arbeitsplatz!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Ruhestand r\u00fcckt n\u00e4her und n\u00e4her. Brutto sind es noch ein paar Monate, netto, also nach Abzug von Urlaub, \u00dcberstunden und Feiertagen nur noch ein paar Wochen. Zeit, \u00fcberz\u00e4hlige Ausr\u00fcstung und Dinge, die sich in vierundvierzig Dienstjahren angesammelt haben, weiterzugeben und zu verschenken. Oder herzutauschen, denn zumindest der Herr St. hat ein schlechtes Gewissen und will die Sachen nicht geschenkt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDa bringe ich dann mal eine ordentliche Sammlung Bier mit\u201c, k\u00fcndigt er an, und wenige Tage sp\u00e4ter macht er seine Ank\u00fcndigung wahr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"524\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-1-1024x524.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46653\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-1-1024x524.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-1-300x154.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-1-150x77.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-1-768x393.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Der-Tauschhandel-blueht-Mini-1-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>vier mal sechs Biere<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Vierundzwanzig Flaschen und Dosen Bier stehen nun vor mir und harren der Verkostung \u2013 da hat der Tauschhandel ja mal wieder hervorragend funktioniert!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben14\/Tauschhandel59\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Farny \u2013 Kristall-Weizen (5,3%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bier von den Erfindern des Kristallweizens \u2013 jedenfalls <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=45176\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">behaupten sie das<\/a> bei der Edelweissbrauerei Farny in Ki\u00dflegg und feiern im Jahr 2024 100 Jahre Farny Kristall-Weizen!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist hellgelb, ist \u2013 logischerweise \u2013 blank filtriert und tr\u00e4gt eine \u00fcppige, schneewei\u00dfe Schaumkrone von fluffiger Konsistenz. Sie fiele wohl rasch zusammen, w\u00fcrde sie nicht ein nicht enden wollender Strom von kleinen Kohles\u00e4urebl\u00e4schen, die aus dem hochgespundeten Bier aufsteigen, n\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist dezent. Feine Fruchtester rieche ich, die ein bisschen ins Zitronige spielen \u2013 wobei ich mir nicht zu hundert Prozent sicher bin, ob diese zitronigen Aromen nicht vielleicht auch aus dem Hopfen kommen k\u00f6nnten. Aber egal, woher \u2013 sie sind angenehm!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig und erfrischend, es bizzelt dann auch ein wenig auf der Zunge, und mit einer feinen, malzigen S\u00fc\u00dfe und viel fruchtiger Frische flie\u00dft das Bier \u00fcber Zunge und Gaumen. Retronasal gesellen sich sehr dezente Biskuitaromen zu dem zitronigen Touch hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang ist dann relativ neutral. Nur f\u00fcr einen kurzen Moment noch bleibt eine bizzelnde Frische, aber dann klingt das Bier recht rasch ab \u2013 es ist im positiven Sinne schlank und fast w\u00e4ssrig.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sehr erfrischendes Bier f\u00fcr hei\u00dfe Sommertage.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Zwiefaltendorfer \u2013 Blank\u2019s kloines (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein hellgelbes, leicht und gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcbes Bier mit einem feinporigen, schneewei\u00dfen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist zur\u00fcckhaltend und leicht malzig mit ganz feinen Biskuitnoten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch und leicht spritzig; auf der Zunge zeigt sich eine feine Malzs\u00fc\u00dfe, die von einer zur\u00fcckhaltenden Bittere nur leicht kompensiert wird. Retronasal werden die Biskuitnoten noch einmal leicht sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schluck bringt dann endlich die feine Bittere ein bisschen mehr in den Vordergrund, so dass die Malzs\u00fc\u00dfe nun etwas besser ausgeglichen wird und das Bier dadurch an Durchtrinkbarkeit gewinnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt eher ein s\u00fc\u00dflich-milder Vertreter seiner Zunft.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Altenauer \u2013 Harzer Pilsener (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier pr\u00e4sentiert eine sch\u00f6ne, strahlende und goldgelbe Farbe und ist blank filtriert. Der Schaum ist schneewei\u00df, \u00fcppig und h\u00e4lt sich eine Weile.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist eher dezent und zeigt ein paar malzige Noten. Der Hopfen h\u00e4lt sich noch etwas zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Das \u00e4ndert sich dann beim Antrunk. Spritzig frisch und sch\u00f6n schlank kommt das Bier an, und auf der Zunge offeriert es ein sch\u00f6n ausgewogenes Verh\u00e4ltnis von leichter Rests\u00fc\u00dfe und feinem, allerdings schon noch dezentem Hopfen, bei dem die heuartigen und leicht kr\u00e4uterigen Aromen eher im Vordergrund stehen als seine Bittere.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang ist sehr sauber. Die Bittere kommt jetzt zwar noch f\u00fcr einen Moment hervor, bleibt aber irgendwie sch\u00fcchtern. Aber die Heu- und Kr\u00e4uteraromen, die jetzt intensiver werden, gefallen mir gut!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Altenauer \u2013 Harzer H\u00fcttenbier (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das klar filtrierte Bier hat eine sch\u00f6ne, strohgelbe, fast schon goldene Farbe und tr\u00e4gt einen sch\u00f6nen, wei\u00dfen Schaum, der zwar nicht \u00fcppig ausf\u00e4llt, aber stabil ist und deutliche \u201eBr\u00fcsseler Spitzen\u201c im Glas hinterl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist mild-kr\u00e4uterig und w\u00fcrzig mit feinen Heunoten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem weichen, milden Antrunk folgt ein ebenso weicher und recht runder Eindruck auf der Zunge. Angenehme Malznoten, eine nur zur\u00fcckhaltende Herbe und \u2013 jetzt retronasal \u2013 erneut kr\u00e4uterige und heuartige Aromen machen das Bier sehr sympathisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck sp\u00fcrt man den Malzcharakter noch recht lang, und ich pers\u00f6nlich vermisse einen Tick mehr Hopfen, der mit seiner Herbe das Bier etwas erfrischender und durchtrinkbarer gemacht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem: Sehr gelungen!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Meckatzer \u2013 Weiss-Gold (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine sch\u00f6ne goldgelbe Farbe, ist blank filtriert und tr\u00e4gt einen sch\u00f6nen, wei\u00dfen und durchaus stabilen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Es hat einen frischen Duft mit einem feinen Malzaroma und ganz im Hintergrund einem Hauch Zitrus.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist dezent spritzig und frisch, und auf der Zunge breitet sich vollendete Harmonie aus. Ein Hauch von Malz k\u00fcsst die Geschmackspapillen, ein ebenso zarter Hauch von Hopfenbittere verhindert, dass sie s\u00fc\u00dflich verkleben. Retronasal macht sich ein spielerisches Biskuit-Aroma bemerkbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck bleibt ein kleiner Moment, die Harmonie zu bewundern und sich zu w\u00fcnschen, dass unsere Politik sich an eben dieser doch manchmal ein Beispiel nehmen m\u00f6ge \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Und nur ganz am Schluss bleibt ein dezent viskoser Film auf den Schleimh\u00e4uten haften und verhindert auf der Zielgeraden die glatte F\u00fcnf-Sterne-Bewertung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Little Creatures \u2013 Little Hazy Lager (3,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine hellgelbe Farbe und ist gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb, fast schon milchig. Der Schaum ist schneewei\u00df, entwickelt sich zun\u00e4chst gut, f\u00e4llt dann aber rasch zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist komplex: Ein paar Maracuja- und Ananas-Noten paaren sich mit feinen harzigen Aromen und einem dezent metallischen Tupfer im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch, ohne zu spritzig zu sein. Auf der Zunge wirkt das Bier weich, geradezu kremig und pr\u00e4sentiert eine watteweich verpackte Bittere. Die Fruchtnoten sind retronasal erneut deutlich zu sp\u00fcren und erwecken angesichts des Fehlens von nennenswerter Rests\u00fc\u00dfe etwas ungew\u00f6hnlich und schlank.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang bringt die Hopfenbittere ein wenig st\u00e4rker nach vorn, gleichzeitig wird aber auch sp\u00fcrbar, dass das Bier nur einen geringen Alkoholgehalt hat \u2013 irgendetwas \u201efehlt\u201c. F\u00fcr einige der Aromen w\u00e4re ein Hauch mehr Alkohol ein g\u00fcnstiger Geschmackstr\u00e4ger.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Allg\u00e4uer Brauhaus \u2013 Allg\u00e4uer B\u00fcble Bier \u2013 Edelbr\u00e4u (5,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist blank filtriert und weist eine helle Kupferfarbe auf. Der Schaum ist sehr feinporig, geradezu kremig, und baut sich beim Einschenken \u00fcberraschend schnell auf. Er erweist sich als lange haltbar und hinterl\u00e4sst sch\u00f6ne Trinkr\u00e4nder im Glas.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzdominiert mit feinen Brotkrustenaromen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist weich, aber nicht schal. Auf der Zunge wirkt das Bier vollmundig, rund und malzig; die Hopfenbittere ist sehr dezent und nur beim bewussten Hinschmecken sp\u00fcrbar \u2013 gerade so stark, dass das Bier nicht zu malzlastig oder gar mastig und saturierend wird. Retronasal zeigt sich eine ganz leicht spritige Note \u2013 h\u00f6here Alkohole? Der Schluck bringt diese Note noch ein bisschen st\u00e4rker nach vorn, unterstreicht aber gleichzeitig auch den malzigen Charakter des Biers.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz am Ende bleibt ein leicht viskoser Belag auf den Schleimh\u00e4uten haften.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Zoller-Hof \u2013 Spezial-Export (5,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist goldgelb, blank filtriert und tr\u00e4gt einen sch\u00f6nen, schneewei\u00dfen Schaum, der zwar nicht sehr \u00fcppig, daf\u00fcr aber recht stabil ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist zur\u00fcckhaltend, angenehm malzig und weich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk folgt dem Duft \u2013 weich und malzbetont. Auf der Zunge h\u00e4lt sich die Malzs\u00fc\u00dfe zur\u00fcck, und es entwickelt sich auch ein feinherber Aspekt. Beides gemeinsam wirkt sehr harmonisch. Retronasal sind leicht Biskuit-Aromen zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck entfaltet sich die feine Herbe ein wenig, bleibt aber mild und durchaus zart.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sehr harmonisches, weiches Bier f\u00fcr den gro\u00dfen Schluck \u2013 mit hoher Durchtrinkbarkeit, also.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>10 Toes Brewing \u2013 Alter Ego \u2013 Vanilla Porter (5,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier steht fast schwarz im Glas, und nur gegen die hell scheinende Abendsonne entwickelt sich ein feiner, rubinroter Schimmer. Nur beim ganz langsamen, fast schon tr\u00f6pfchenweisen Einschenken sieht man, dass das Bier klar ist. Der beigefarbene Schaum ist recht feinporig und mittellang haltbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft pr\u00e4sentiert ein paar Bitterschokoladen- und Mokkanoten vor einem Holzasche-Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist weich, dezent r\u00f6stig, und auf der Zunge breiten sich die R\u00f6staromen mit ihren Holzasche-Noten angenehm aus \u2013 auch retronasal. Das im Namen versprochene Vanille-Aroma findet sich nur sehr dezent im retronasalen Anteil wieder \u2013 was ich angenehm finde, da es schnell zu dominant werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck sp\u00fcre ich im Rachen eine feine R\u00f6stbittere, und beim Ausatmen tauchen jetzt \u2013 retronasal \u2013 ganz leicht rotweinige Anteile auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ein zwar komplexes, aber dennoch sehr ausgewogenes Bier.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Blackflag Brewing \u2013 Rage \u2013 Juicy Pale Ale (6,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier schimmert r\u00f6tlich-gold und ist blank. Der schneewei\u00dfe Schaum sieht im ersten Moment sch\u00f6n aus, f\u00e4llt dann aber sehr rasch in sich zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist hopfenbetont und recht komplex. Im ersten Moment dominieren Tropenfruchtnoten mit s\u00fc\u00dflichem Charakter, direkt dahinter tummeln sich aber herzhaft harzige Hopfenaromen, die an einen Nadelwald in der Sonne nach einem Sommerregen erinnern und fast schon kolophoniumartige Noten aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch, nicht zu spritzig. Auf der Zunge zeigt das Bier eine feine, zur\u00fcckhaltende Malzs\u00fc\u00dfe, die durch die Fruchtaromen unterstrichen wird, geizt aber auch nicht mit Hopfenbittere. Auch die harzigen Aromen zeigen sich sehr deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck bekommen die Harze und Terpene die Oberhand \u2013 sie dominieren den gesamten Abgang und machen sogar die Schleimh\u00e4ute am Gaumen und im Rachen ein klein wenig rau.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Zwiefaltendorfer \u2013 Blank\u2019s Naturtr\u00fcbes (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine mittelgelbe Farbe und ist sehr sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb. Der Schaum ist kremig und feinporig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist angenehm zur\u00fcckhaltend, mit feinen und dezent s\u00fc\u00dflichen Malznoten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist weich, s\u00fc\u00dflich und l\u00e4sst es an Leichtigkeit und Spritzigkeit fehlen. Auf der Zunge steht die Malzs\u00fc\u00dfe im Vordergrund, die \u2013 ohne wirklich bappig zu sein \u2013 eine dezente Klebrigkeit erzeugt. Eine saubere Hopfenbittere vermisse ich v\u00f6llig; stattdessen sp\u00fcre ich eher leicht herbe Hefe- und Eiwei\u00dfnoten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang nach dem Schluck bringt da keine Besserung \u2013 die Malzs\u00fc\u00dfe bleibt erhalten und belegt die Schleimh\u00e4ute am Gaumen und im Rachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel zu rasch saturierend.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Kloster Andechs \u2013 Doppelbock Dunkel (7,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die dunkelrotbraune Farbe gef\u00e4llt mir. H\u00e4lt man das Glas gegen das Licht, schimmert das Bier sehr sch\u00f6n und bekommt einen rubinroten Ton. Der leicht beigefarbene Schaum ist feinporig und kremig, aber nur in Resten l\u00e4nger haltbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist intensiv malzig mit geradezu kr\u00e4uterig wirkenden Aromen von Schweizer Blockmalz.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weiche, fast schon s\u00e4mige Antrunk stimmt auf den malzigen, vollmundigen Charakter des Biers ein, der sich auf der Zunge angenehm entfaltet. Die kr\u00e4uterigen Malzaromen kommen retronasal sehr sch\u00f6n zur Geltung; der Malzk\u00f6rper verleiht dem Bier eine ausgepr\u00e4gte Mundf\u00fclle. Die Herbe ist nur sehr zur\u00fcckhaltend.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck wird endg\u00fcltig deutlich, wie reichhaltig dieses Bier ist, wie vollmundig und wie nahrhaft. Jeder Schluck wie ein Bissen Hauptmahlzeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den Schleimh\u00e4uten haftet das s\u00fc\u00dfe Malz noch einen Moment, und nur ganz langsam klingen die sensorischen Eindr\u00fccke ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sehr intensives, fast schon forderndes Bier, das seinen hohen Alkoholgehalt aber gut zu maskieren wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Hacklberg \u2013 Urhell (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein sch\u00f6n klassisch biergelbes, blank gefiltertes Bier, das eine nur sehr zur\u00fcckhaltende Schaumkrone tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzbetont, mit feinen Noten von frischem Getreide und einer zur\u00fcckhaltenden, kr\u00e4uterigen Hopfennote.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch, aber nicht zu spritzig. Auf der Zunge pr\u00e4sentiert sich das Bier dezent ausgewogen, m\u00f6chte kein Aufhebens machen, sondern bescheiden im Hintergrund gefallen. Und das gelingt ihm \u2013 und zwar auch nach dem Schluck, dort dann mit einem sehr balancierten und nicht allzu lange anhaltenden, schlichten Abgang.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Begleitbier, das sich aufgrund seines zur\u00fcckhaltenden Wesens und seiner hohen Durchtrinkbarkeit daf\u00fcr empfiehlt, sowohl dem Genie\u00dfer als auch dem Volumentrinker den ganzen langen Abend lang stets frisch nachgezapft zur Seite zu stehen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Br\u00e4uwastl \u2013 Hell (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist stiltypisch hellgelb. Das Bier ist blank gefiltert; der Schaum sehr feinporig und kremig, und in Resten ist er auch sehr lange haltbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist zur\u00fcckhaltend mit einer feinen Malznote und einem Hauch von frischem, nicht ganz durchgebackenem Brotteig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch und spritzig und weist einen ganz leichten Hauch pfeffriger Sch\u00e4rfe auf. Auf der Zunge ist das Bier frisch, malzbetont und sehr mild \u2013 eine Hopfenbittere wird erst nach dem Schluck sp\u00fcrbar, und dann auch nur ganz fein.<\/p>\n\n\n\n<p>Was hingegen nach dem Schluck durchaus deutlich wird, ist eine leichte Viskosit\u00e4t, eine feine, seifig wirkende Textur.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>N\u00f6rten-Hardenberger \u2013 Pils (4,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine sch\u00f6n goldgelbe Farbe und ist blank filtriert. Der Schaum entwickelt sich nur zur\u00fcckhaltend und f\u00e4llt sehr schnell wieder zusammen \u2013 insbesondere f\u00fcr ein Pils viiiel zu schnell.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist nicht pilstypisch, sondern eher s\u00fc\u00dflich, estrig und mit ein paar Noten nach altem Sp\u00fcllappen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist nicht spritzig genug und ebenfalls eher s\u00fc\u00dflich estrig. Auf der Zunge vermisse ich eine pilstypische Herbe und \u00e4rgere mich stattdessen dar\u00fcber, dass die Sp\u00fcllappenaromen auch retronasal pr\u00e4sent sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schluck bessert den Gesamteindruck nicht. Ein Bier, das wirkt, als sei es bei zu hohen Temperaturen zu schnell vergoren und danach nicht ausreichend lang gelagert worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eher entt\u00e4uschend.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Leibinger \u2013 Helles vom Bierbuckel (4,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist goldgelb; das Bier ist blank gefiltert; der Schaum bildet sich sehr sch\u00f6n kremig aus und h\u00e4lt auch eine ganze Weile \u2013 und beim Trinken hinterl\u00e4sst er sch\u00f6ne Br\u00fcsseler Spitzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzbetont und weist ein paar Honigaromen auf, die darauf hinweisen, dass das Bier schon gut zwei Monate \u00fcber sein Mindesthaltbarkeitsdatum hinweg ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist weich und nicht allzu spritzig. Auf der Zunge wirkt das Bier rund und voll, und retronasal werden die Honigaromen auch wieder gut sp\u00fcrbar. Bis in den Abgang hinein ziehen sich diese leichten Alterungsaromen. Sie sind nicht unangenehm, aber sicherlich so nicht vom Brauer beabsichtigt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Berg Brauerei \u2013 Original Hell (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die goldgelbe Farbe dieses blankfiltrierten Biers paart sich mit einem \u00fcppigen, festen und lange haltbaren, schneewei\u00dfen Schaum. Sieht gut aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist dezent malzig mit feinen Noten nach frisch angebackenem Brotteig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der relativ weiche Antrunk leitet \u00fcber zu einem milden Eindruck auf der Zunge, bei dem erneut die Malznoten im Vordergrund stehen. Nur eine ganz leichte Hopfenbittere ist zu sp\u00fcren, sie ist fast schon verschwindend gering.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang nach dem Schluck ist relativ unspektakul\u00e4r \u2013 nur ein paar Malznoten machen sich retronasal bemerkbar, und der Hauch von Hopfenbittere klingt recht rasch ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bier ohne H\u00f6hen und Tiefen f\u00fcr den schnellen, gro\u00dfen Schluck.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Zwiefaltendorfer \u2013 Blank\u2019s Spezial Dunkel (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da gibt es leider nicht viel zu sagen. Trotz noch nicht abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum schon umgekippt und sauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Schade!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Altenauer \u2013 Harzer Dunkel (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oh, eine sehr sch\u00f6ne Farbe. Ein tiefes Rotbraun, blank gefiltert. Da gl\u00fcht das Bier im Glas regelrecht, wenn man es gegen das Licht h\u00e4lt. Dazu eine sch\u00f6ne Schaumkrone aus dezent beigefarbenem, feinporigen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist, wie es das Etikett verspricht: \u201eEcht r\u00f6stmalzig!\u201c In der Tat dominieren r\u00f6stige Malzaromen mit feinem Brotkrustenduft.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch und sogar ein bisschen spritzig. Auf der Zunge machen sich die R\u00f6staromen breit und werden von einer feinen, aber sehr zur\u00fcckhaltenden (das Bier ist recht trocken und schlank) Malzs\u00fc\u00dfe begleitet. Retronasal kommt ein sch\u00f6nes Brotkrustenaroma nach vorn \u2013 frisches, kr\u00e4ftig durchgebackenes Roggenbrot!<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck wird dieser Eindruck etwas komplexer. Ein paar Rosinennoten kommen hinzu, auch ein Hauch Trockenpflaume, den ich so nicht erwartet h\u00e4tte. Und eine sch\u00f6ne R\u00f6stbittere, die einen Moment (aber nicht zu lang) anh\u00e4lt und dann sauber abklingt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr gelungen und komplexer als erwartet.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Zwiefaltendorfer \u2013 Blank\u2019s Weisse (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine hellgelbe Farbe, eine leichte und gleichm\u00e4\u00dfige Tr\u00fcbung, ein \u00fcppiger, schneewei\u00dfer Schaum \u2013 die Optik ist stiltypisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Geruch macht schon beim ersten Schnuppern klar: Dieses Weissbier geht eindeutig in die phenolische Richtung. Estrige Fruchtaromen oder eher phenolische Gew\u00fcrze wie K\u00fcmmel oder Gew\u00fcrznelken \u2013 viele Wei\u00dfbiere k\u00f6nnen beides, manche orientieren sich aber nur in eine Richtung des Spektrums. So, wie dieses hier \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig frisch, und auch auf der Zunge bizzelt das Bier fr\u00f6hlich vor sich hin. Die K\u00fcmmelaromen sind dominant und machen sich auch retronasal deutlich bemerkbar; fruchtige Ester sp\u00fcre ich so gut wie keine. Das Bier hat einen ausgepr\u00e4gten K\u00f6rper, ist bei aller Spritzigkeit recht vollmundig, und die Hopfenbittere ist nahezu vernachl\u00e4ssigbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck halten die phenolischen Aromen noch einen Moment an und klingen dann sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir pers\u00f6nlich sind die estrig-fruchtigen Wei\u00dfbiere lieber, aber es ist trotzdem ein sehr ordentlicher Vertreter seines Stils.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Berg Brauerei \u2013 Hefe-Weizen (5,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Na, kaum habe ich beim vorherigen Wei\u00dfbier gem\u00e4kelt, dass es mir zu sehr in die phenolische Richtung ginge, schon habe ich eines vor mir stehen, dass vorz\u00fcglich estrig-fruchtig ist!<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kr\u00e4ftig gelb, sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb und tr\u00e4gt einen sch\u00f6nen, kremigen Schaum, der auch relativ lange h\u00e4lt, weil ihn die Kohlens\u00e4urebl\u00e4schen eine ganze Weile lang n\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist bananig \u2013 nach \u00fcberreifen Bananen, um genau zu sein. Isoamylacetat ist in Wei\u00dfbieren daf\u00fcr verantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist weich, rund und voll \u2013 das ist quasi ein Bier zum Abbei\u00dfen. Auf der Zunge wirkt es geradezu kremig und f\u00fcllt den Mund- und Rachenraum problemlos aus. Retronasal pr\u00e4sentiert es wieder die Bananenaromen und insgesamt eine sch\u00f6ne, fruchtige S\u00fc\u00dfe. Hopfenaromen oder gar Hopfenbittere sind fast \u00fcberhaupt nicht vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang bleibt so kremig wie das Mundgef\u00fchl. Weich und zart rinnt das Bier den Rachen hinunter. Fast schon ist es zu intensiv, aber nur fast.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vergleich zum vorherigen Weissbier genau das andere Ende des Spektrums.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Giesinger \u2013 M\u00fcnchner Hell (4,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu diesem Bier k\u00f6nnte man Geschichten erz\u00e4hlen, insbesondere um den schon seit Jahren andauernden Kampf von <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/GiesingerBrauerbuam\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Steffen Marx<\/a>, mit seiner <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=684\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Giesinger Brauerei<\/a> endlich als vollwertige M\u00fcnchner Brauerei anerkannt zu werden. Mit diesem Bier hat er es endlich geschafft und darf es stolz <strong>M\u00fcnchner<\/strong> Hell nennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter gehe ich jetzt aber nicht ins Detail, denn hier geht es nur um Verkostungsnotizen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist sch\u00f6n strohgelb, blank filtriert und tr\u00e4gt eine feine, sehr lange haltbare und schneewei\u00dfe Schaumkrone. Schaut gut aus!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzig mit einer feinen Biskuitnote im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist nicht allzu spritzig, sondern eher weich, aber noch lange nicht schal. Auf der Zunge machen sich Malzaromen breit, mit ihnen kommen auch die Biskuitnoten, die sich nun retronasal etwas vorwitzig in den Vordergrund dr\u00e4ngen. Dabei bleibt das Bier verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schlank und verzichtet souver\u00e4n auf eine ausgepr\u00e4gte Hopfenbittere \u2013 man muss schon sehr genau hinschmecken \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang ist ebenfalls weich und malzbetont, tendenziell sehr ausgewogen und neutral, und fast h\u00e4tte ich dem Bier die Bestnote verliehen, wenn da nicht \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Tja, wenn da nicht eine feine, alkalisch wirkende Viskosit\u00e4t auf der Zunge bliebe \u2013 ein leicht schleimiger Charakter. Schade, dass das Wort \u201eschleimig\u201c immer gleich so eine sehr negative Konnotation aufweist, denn es ist hier eigentlich nur ein Hauch \u2013 nichts von dem, was man sich landl\u00e4ufig so unter \u201eschleimig\u201c vorstellt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>K\u00f6nigsegger WalderBr\u00e4u \u2013 Spezial (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine sch\u00f6ne, kr\u00e4ftige strohgoldene Farbe, ist blank filtriert und tr\u00e4gt einen sehr sch\u00f6nen, kremigen Schaum, der ewig lange h\u00e4lt und sch\u00f6ne Trinkr\u00e4nder hinterl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist weich und malzig mit dezenten Keksteig-Aromen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der runde und weiche Antrunk mit nur geringer Spundung geht \u00fcber in einen vollmundigen Eindruck auf der Zunge und am Gaumen. Runde, weiche Malzigkeit macht sich breit \u2013 ein Bier, geradezu zum Abbei\u00dfen. Dabei ist es nicht zu s\u00fc\u00df oder gar mastig, aber schon sehr voll. Hopfenbittere ist zu sp\u00fcren, aber nur sehr dezent \u2013 gerade so viel, um dem Bier eine eventuelle malzige Klebrigkeit zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Retronasal sind die malzigen Keksteigaromen ebenfalls pr\u00e4sent.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schluck ist weich, und der malzige Abgang ist harmonisch und klingt langsam und sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr gut durchtrinkbar.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Zwiefalter Klosterbr\u00e4u \u2013 Spezial Exportbier (5,3%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist goldgelb, blank gefiltert und tr\u00e4gt einen kremigen, feinporigen und sehr lange haltbaren Schaum, der feine Trinkr\u00e4nder hinterl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzig mit feinen Kr\u00e4uternoten im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weiche Antrunk ist ebenfalls malzbetont. Das Bier ist auch auf der Zunge und am Gaumen angenehm weich, samtig, fast schon kremig \u2013 sicherlich auch durch die relativ niedrige Spundung verursacht. Die Hopfung ist zur\u00fcckhaltend, aber bei genauem Hinschmecken nach dem Schluck dezent sp\u00fcrbar \u2013 und auch die feinen kr\u00e4uterigen Noten kommen vermutlich vom Hopfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sehr sch\u00f6n durchtrinkbares Bier, das sich von den klassischen Hellen durch einen etwas st\u00e4rkeren K\u00f6rper und ein wenig mehr Charakter unterscheidet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben14\/Tauschhandel59\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Weitere Berichte \u00fcber den Tauschhandel am Arbeitsplatz sind&nbsp;<a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=37235\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">von hier aus<\/a>&nbsp;erreichbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Es geht nichts \u00fcber gute Kollegen am Arbeitsplatz! Mein Ruhestand r\u00fcckt n\u00e4her und n\u00e4her. Brutto sind es noch ein paar Monate, netto, also nach Abzug von Urlaub, \u00dcberstunden und Feiertagen nur noch ein paar Wochen. 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