{"id":47014,"date":"2024-09-18T10:45:00","date_gmt":"2024-09-18T08:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47014"},"modified":"2025-07-04T19:24:21","modified_gmt":"2025-07-04T17:24:21","slug":"pozegnanieze-stargardem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47014","title":{"rendered":"Po\u017cegnanie<br>ze Stargardem"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich habe so etwas ja schon geahnt \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>So langsam neigte sich meine Dienstzeit in der westpommerschen Provinzstadt Stargard dem Ende zu, und ich begann, \u00fcberall flei\u00dfig herumzuerz\u00e4hlen, dass ich keine Abschiedsgeschenke haben wolle. Mir l\u00e4ge nichts an Milit\u00e4rplunder oder ebenso teuren wie h\u00e4sslichen Skulpturen, Wappen oder Souvenirs. Man m\u00f6ge das Geld doch lieber an eine nichtkirchliche, soziale Organisation spenden und mir mit der Spendenbescheinigung eine viel gr\u00f6\u00dfere Freude machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine diesbez\u00fcglichen Aussagen wurden mit freundlichem Interesse entgegengenommen; die Absicht wurde verstanden und mit eifrigem Nicken quittiert. Es folgte aber immer auch die Frage, ob es denn wenigstens \u201esome consumables\u201c sein d\u00fcrften.<\/p>\n\n\n\n<p>Na, da schwante mir ja schon, was unter diesen \u201econsumables\u201c zu erwarten war, und in der Tat:<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tag des Abschieds von Stargard (oder auf Polnisch der \u201eDzie\u0144 Po\u017cegnania ze Stargardem\u201c) ist gekommen. Feierlich bekomme ich eine selbstgestaltete und \u2011gedruckte Urkunde in die Hand gedr\u00fcckt, die mir best\u00e4tigt, dass eine erkleckliche Summe in polnischen Z\u0142oty dem \u00f6rtlichen Tierschutzverein \u00fcbergeben wurde, und zus\u00e4tzlich wird mir eine gro\u00dfe Tragetasche \u00fcberreicht, in der sich ein sch\u00f6n gestalteter Karton mit \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 na, Ihr wisst es alle: \u2026 feinen polnischen Bieren befindet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben15\/PozegnaniezeStargardem\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eSome consumables\u201c, grinsen meine deutschen und polnischen Kollegen gleicherma\u00dfen. Und nicht nur sie freuen sich auf die \u2026<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Pozegnanie-ze-Stargardem-Mini-1-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47017\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Pozegnanie-ze-Stargardem-Mini-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Pozegnanie-ze-Stargardem-Mini-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Pozegnanie-ze-Stargardem-Mini-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Pozegnanie-ze-Stargardem-Mini-1-768x767.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Pozegnanie-ze-Stargardem-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Browar Gryfus \u2013 Sedina \u2013 Session IPA \u2013 Simcoe \/ Sabro \/ Strata; Browar Gryfus \u2013 Flora \u2013 Pszeniczne; Browar Gryfus \u2013 Portowiec \u2013 Baltic Porter; Browar Gryfus \u2013 Baszta \u2013 Pils; Browar Gryfus \u2013 Tryz Or\u0142y \u2013 Calamansi Triple IPA; Browar Z\u0142ocie\u0144 \u2013 Session IPA; Browar Gryfus \u2013 Sternik \u2013 New England Pale Ale \u2013 Citra \/ Amarillo \/ Nelson Sauvin; Browar Z\u0142ocie\u0144 \u2013 Pils; Browar Z\u0142ocie\u0144 \u2013 Klasyczne Pszeniczne<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Browar Gryfus \u2013 Sedina \u2013 Session IPA \u2013 Simcoe \/ Sabro \/ Strata (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier gef\u00e4llt mit einer stilgerecht hellgelben Farbe, einer ebenso stilgerecht gleichm\u00e4\u00dfigen Tr\u00fcbung und einem festen, wei\u00dfen Schaum, der beim Trinken sch\u00f6ne R\u00e4nder im Glas hinterl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist bitterfruchtig (Pampelmuse, Bitterorange) und leicht harzig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der frische Antrunk entbehrt nicht einer feinen, pfeffrigen Sch\u00e4rfe \u2013 was mir pers\u00f6nlich gut gef\u00e4llt. Auf der Zunge ist das Bier dann knochentrocken, kernig bitter, schlank und pr\u00e4sentiert retronasal erneut die sch\u00f6nen bitterfruchtigen Aromen. Nach dem Schluck klingt die Bittere sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig ab, die retronasalen Aromen haften noch einen Moment, und am Ende bleiben sch\u00f6n trockene Schleimh\u00e4ute zur\u00fcck, die gro\u00dfe Lust auf den n\u00e4chsten Schluck machen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Browar Gryfus \u2013 Flora \u2013 Pszeniczne (5,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Tja, die Verkostungsnotiz zu diesem Weizenbier f\u00e4llt sehr kurz aus: Das Bier ist, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum noch vier Monate in der Zukunft liegt, leider umgekippt und ungenie\u00dfbar sauer.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Browar Gryfus \u2013 Portowiec \u2013 Baltic Porter (8,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viskos, fast schon ein bisschen z\u00e4hfl\u00fcssig flie\u00dft das Bier ins Glas \u2013 tiefschwarz ist es, und man muss beim Eingie\u00dfen schon genau hinschauen, um zu sehen, dass es unfiltriert ist. Der kr\u00e4ftig braune Schaum, der sich sehr \u00fcppig entwickelt, ist f\u00fcr ein Bier mit diesem Alkoholgehalt erstaunlich lang haltbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nase erfreut sich an r\u00f6stigen, dezent bitterschokoladigen und etwas mokkaartigen Aromen \u2013 ganz im Hintergrund scheint ein leicht s\u00e4uerlicher Hauch kurz aufzublitzen, der aber rasch wieder verschwindet. Oder war das eine T\u00e4uschung?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist von viskoser Textur und s\u00fc\u00dflich. Auf der Zunge macht sich die Malzs\u00fc\u00dfe breit, begleitet von kr\u00e4ftiger, r\u00f6stiger Bittere und \u2013 retronasal \u2013 Schokolade und Mokka. Sehr rund und ausgewogen wirkt das Ganze. Nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig klebrig, nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig bitter. Der Abgang pr\u00e4sentiert die Schokolade und den Mokka noch einmal mit Begeisterung und bringt gleichzeitig die Bittere ein kleines bisschen weiter in den Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfes Bier!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Browar Gryfus \u2013 Baszta \u2013 Pils (4,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein simples, einfaches und gef\u00e4lliges Pils!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist vielleicht einen Hauch dunkler als f\u00fcr den Stil typisch, und es ist unfiltriert. Aber der Schaum ist sch\u00f6n wei\u00df und steht stabil.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nase erfreut sich an feinherben, kr\u00e4uterigen Noten, wie sie f\u00fcr klassische Aromahopfen typisch sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist ausgewogen, und auf der Zunge macht sich ein dezenter Malzcharakter bemerkbar, der von einer feinen Hopfenherbe begleitet wird. Retronasal sp\u00fcre ich die kr\u00e4uterigen Akzente, die die Nase beim Schnuppern am Glas schon identifiziert hat. Angenehm.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang l\u00e4sst das Malz rascher abklingen als die Hopfenbittere, so dass das Bier dann erst so richtig pilsig daherkommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut zu trinken \u2013 gerne auch in gro\u00dfen Schlucken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Browar Gryfus \u2013 Tryz Or\u0142y \u2013 Calamansi Triple IPA (8,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Geiles Bier!<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist das erste, was mir durch den Kopf schie\u00dft. Es ist nicht nur die sch\u00f6ne orangene Farbe, die gleichm\u00e4\u00dfige Tr\u00fcbung oder der sch\u00f6ne, stabile Schaum. Nein, es ist der intensiv herbe, gleichzeitig aber ungemein fruchtige, an Bitterorangen und Kumquat erinnernde Duft, der aus einer genialen Kombination der Hopfensorten Lotus, Mosaic und Azzacca mit Calamansi (oder auch Calamondinorange genannt) besteht. Herrlich \u2013 eine Aromenwelt tut sich auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist knackig bitter und trotzdem fruchtig, und auf der Zunge explodiert die Bittere geradezu. Aber sie ist nicht rau, nicht kratzig, nicht deftig, nicht be\u00e4ngstigend, sondern sie ist aufgrund der Einbettung in die aromenstarke Zitrusmatrix der Calamansi einfach nur beeindruckend. Retronasal kommen wundersch\u00f6ne Bitterorangenaromen und ein paar harzige Hopfenakzente hervor.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck b\u00e4umt sich die Bittere noch einmal auf, um dann langsam und gleichm\u00e4\u00dfig abzuklingen, jedoch nicht ohne die ganze Zeit noch Frucht- und Harznoten \u201eabzudampfen\u201c und retronasal den Riechkolben entlang zu schicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr ein gewaltiges Bier!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Browar Z\u0142ocie\u0144 \u2013 Session IPA (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hellgelb und blickdicht tr\u00fcb steht das Bier im Glas, und h\u00e4tte es nicht eine sch\u00f6ne, schneewei\u00dfe und durchaus ausgepr\u00e4gte Schaumkrone, so k\u00f6nnte man glauben, man habe ein Glas Pampelmusensaft vor sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist herbfruchtig mit ein paar Mangoaromen und einer ausgepr\u00e4gten Hopfenherbe im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist gleichzeitig samtig-weich und knackig-herb. Auf der Zunge konkurrieren diese beiden sensorischen Eindr\u00fccke unver\u00e4ndert weiter miteinander \u2013 wohl dem hohen Anteil sowohl von Haferflocken als auch von Hopfen geschuldet. Retronasal tut sich nicht so f\u00fcrchterlich viel, obwohl auch hier die Mangonoten und die herbfruchtigen Hopfenaromen identifizierbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang ist trocken und kr\u00e4ftig bitter, und erst deutlich nach dem Schluck kommen nun endlich die Fruchtaromen von Mango und Pampelmuse etwas mehr zur Geltung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Browar Gryfus \u2013 Sternik \u2013 New England Pale Ale \u2013 Citra \/ Amarillo \/ Nelson Sauvin (4,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Optik ist schon mal stilecht: Eine hellgelbe Farbe, eine milchige Tr\u00fcbung und ein sch\u00f6ner, wei\u00dfer Schaum, der vielleicht ein kleines bisschen zu grobblasig ist, aber daf\u00fcr recht lange h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist intensiv fruchtig \u2013 ein tropisches Obstk\u00f6rbchen mit viel herben Fr\u00fcchten wie Pampelmuse, Bitterorange oder Kumquat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch, aber nicht zu spritzig, und auf der Zunge ist das Bier trocken und herb, ohne dabei zu schlank zu werden \u2013 ein weicher, recht seidig wirkender K\u00f6rper ist durchaus sp\u00fcrbar. Retronasal entwickeln sich die herben Aromenanteile kr\u00e4ftiger als die fruchtig-obstigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck macht sich die Bittere am Zungengrund und im Rachen deutlich bemerkbar. Sie erzeugt trockene Schleimh\u00e4ute, die zum Weitertrinken anregen und die Durchtrinkbarkeit erh\u00f6hen, aber nicht rau oder kratzig wirken.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Browar Z\u0142ocie\u0144 \u2013 Pils (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die dunkelgelbe, fast schon ins Orangene changierende Farbe und die leichte Tr\u00fcbung sind vielleicht nicht zu hundert Prozent stilecht; der schneewei\u00dfe Schaum ist es aber.<\/p>\n\n\n\n<p>Der w\u00fcrzige, leicht kr\u00e4uterige Hopfenduft gef\u00e4llt gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch und spritzig; auf der Zunge fallen sofort die kr\u00e4uterig-aromatische Hopfennote und eine angenehme Bittere auf. Ein bisschen Rests\u00fc\u00dfe ist vorhanden; je l\u00e4nger das Bier sich erw\u00e4rmt, um so deutlicher wird sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang ist schlank und hopfig-herb.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt gef\u00e4llt das Bier zun\u00e4chst sehr gut \u2013 optisch eher dem tschechischen Pils, sensorisch eher dem norddeutschen Pils entsprechend.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings bekommt es an der Luft nach einigen Minuten einen feinen Honiggeschmack, der zwar nicht unangenehm ist, aber nicht so richtig zum Stil passt und insgesamt nicht harmoniert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Browar Z\u0142ocie\u0144 \u2013 Klasyczne Pszeniczne (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist blassgelb, milchig tr\u00fcb, und der Schaum entwickelt sich zum einen nur zur\u00fcckhaltend, und zum anderen f\u00e4llt er auch blitzschnell wieder zusammen \u2013 das ist gar nicht so weizenbiertypisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist nur dezent bananig und ansonsten intensiv hefig und erinnert mich an meine allerersten Hobbybrauversuche.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem spritzig-frischen (sortentypischen!) Antrunk folgt erneut ein sehr hefiger Eindruck. Die Zunge wird davon belegt und fast schon ein bisschen pelzig. Eine leichte Bittere wird am Zungenrand sp\u00fcrbar, und mit viel Geduld gelingt es mir, retronasal noch einmal ganz leichte Bananenaromen zu finden. Als Beifang geraten mir dabei aber ebenfalls ein paar medizinische wirkende Phenole in die Nase.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck werden die Phenole noch ein bisschen deutlicher. Das Bier bleibt zwar trinkbar, aber so eine richtige, unbeschwerte Trinkfreude ist das nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben15\/PozegnaniezeStargardem\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Ich habe so etwas ja schon geahnt \u2026 So langsam neigte sich meine Dienstzeit in der westpommerschen Provinzstadt Stargard dem Ende zu, und ich begann, \u00fcberall flei\u00dfig herumzuerz\u00e4hlen, dass ich keine Abschiedsgeschenke haben wolle. Mir l\u00e4ge nichts an Milit\u00e4rplunder oder ebenso teuren wie h\u00e4sslichen Skulpturen, Wappen oder Souvenirs. 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