{"id":47254,"date":"2024-10-14T18:27:00","date_gmt":"2024-10-14T16:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47254"},"modified":"2025-07-25T16:31:09","modified_gmt":"2025-07-25T14:31:09","slug":"wattsylter-bierbrauereiverkostungspaket","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47254","title":{"rendered":"WATT<br>Sylter Bierbrauerei<br>Verkostungspaket"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eHerzlich Willkommen in der n\u00f6rdlichsten Brauerei Deutschlands\u201c, hei\u00dft es auf der Website der <a href=\"https:\/\/www.watt-sylterbierbrauerei.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sylter Bierbrauerei<\/a>, und dementsprechend war es vom Allg\u00e4u aus, wo ich viele Jahre gewohnt habe, nahezu unm\u00f6glich, da ohne unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Aufwand mal hinzukommen. Auch jetzt, von Hannover aus, hat es noch nicht geklappt. Aber: Wenn Moses nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg halt zu Moses kommen, und so hat es sich ergeben, dass ein lieber ehemaliger Arbeitskollege auf Sylt ist, dort sogar eine Brauereibesichtigung mitmacht und mir anschlie\u00dfend ein Verkostungspaket zukommen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben16\/WATT\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Da stehe sie nun vor mir, vier Flaschen der <a href=\"https:\/\/www.watt-sylterbierbrauerei.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sylter Bierbrauerei<\/a>. Laut Werbeclaim \u201emit dem Kondensat, das bei der Gewinnung des Sylter Meersalzes als Beifang entsteht\u201c gebraut. Na, von mir aus. Ich h\u00e4tte ja einfach Wasser genommen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Spa\u00df beiseite: Egal, wo das Wasser herkommt \u2013 was z\u00e4hlt, das ist der Geschmack, und um den geht es jetzt bei meinen \u2026<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"801\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/WATT-\u2013-Sylter-Bierbrauerei-\u2013-Verkostungspaket-Mini-1-1024x801.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47256\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/WATT-\u2013-Sylter-Bierbrauerei-\u2013-Verkostungspaket-Mini-1-1024x801.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/WATT-\u2013-Sylter-Bierbrauerei-\u2013-Verkostungspaket-Mini-1-300x235.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/WATT-\u2013-Sylter-Bierbrauerei-\u2013-Verkostungspaket-Mini-1-150x117.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/WATT-\u2013-Sylter-Bierbrauerei-\u2013-Verkostungspaket-Mini-1-768x601.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/WATT-\u2013-Sylter-Bierbrauerei-\u2013-Verkostungspaket-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Watt Blondes<\/strong>; <strong>Watt Dunkles<\/strong>; <strong>Watt oben ohne \u2013 alkoholfrei<\/strong>; <strong>Watt \u2018n Pale Ale<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sylter Bierbrauerei \u2013 Watt Dunkles (5,7%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier steht sch\u00f6n tiefbraun im Glas; wenn man es gegen das Licht h\u00e4lt, zeigt es einen dunkelroten Schimmer. Es scheint klar filtriert worden zu sein. Der Schaum entwickelt sich sehr sch\u00f6n, ist beigefarben und recht kremig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Nase pr\u00e4sentieren sich dezente R\u00f6staromen und ein ebenso dezent molkeartiger, k\u00e4siger Hauch.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch und wirkt metallisch. Kaum erreicht das Bier die Zunge, verst\u00e4rkt sich der metallische Eindruck. Hinzu kommen ein schlanker K\u00f6rper, eine feine Bittere und ein Hauch von R\u00f6stigkeit. Der Abgang ist sehr schlank und kurz; f\u00fcr einen Moment kommen die R\u00f6staromen retronasal hervor, ebben dann aber rasch wieder ab. Was etwas l\u00e4nger anh\u00e4lt, das ist der metallische Eindruck, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Sensorik dieses Biers zieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Hm, und was auff\u00e4llt: Vor etwas mehr als einem Jahr <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=44779\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">habe ich dieses Bier v\u00f6llig anders bewertet<\/a> \u2013 ob da die Schwankungen von Sud zu Sud so stark sind?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sylter Bierbrauerei \u2013 Watt Blondes (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine kr\u00e4ftig goldblonde Farbe, ist ganz dezent tr\u00fcb und tr\u00e4gt eine sehr \u00fcppige und lange haltbare Schaumkrone.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist kernig hopfenbitter mit einer ganz leicht metallischen Note.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem knochentrockenen und bitteren Antrunk folgt eine ausgepr\u00e4gte Hopfenbittere auf der Zunge, die sich schnell am Gaumen und Rachen umfassend ausbreitet. Rests\u00fc\u00dfe suche ich in diesem Bier eigentlich vergebens \u2013 es ist knochentrocken und hochvergoren. Retronasal ist zwar ein ganz leicht getreidiger Hauch zu sp\u00fcren, der unterstreicht, dass in diesem Bier tats\u00e4chlich Malz verbraut worden ist, aber das war es dann auch schon.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck macht sich die Bittere im Rachen noch deutlicher bemerkbar; sie trocknet die Schleimh\u00e4ute aus und macht unb\u00e4ndigen Durst \u2026 auf den n\u00e4chsten Schluck.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch hier gilt: Die <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=44779\">Bewertung von vor mehr als einem Jahr<\/a> differiert sehr stark.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sylter Bierbrauerei \u2013 Watt \u2018n Pale Ale (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist bei vorsichtigem Einschenken fast v\u00f6llig klar; die Hefe hat sich perfekt abgesetzt. Die Farbe ist ein kr\u00e4ftiges Gold mit leicht r\u00f6tlichem Schimmer; der Schaum ist schneewei\u00df, recht \u00fcppig und stabil.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft entwickelt im ersten Moment ein paar sch\u00f6ne herbfruchtige Aromen, die aber zun\u00e4chst schnell nachlassen und erst nach einer Weile des Aufw\u00e4rmens zur\u00fcckkehren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig, leicht pfeffrig scharf, und auf der Zunge pr\u00e4sentiert sich das Bier sehr trocken, kernig bitter und nur zur\u00fcckhaltend aromatisch. Retronasal tut sich da nicht f\u00fcrchterlich viel \u2013 nur ein paar ganz zur\u00fcckhaltenden herbfruchtige Aromen sind zu sp\u00fcren. Pampelmuse vielleicht? Ein Hauch Bitterorange?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abgang ist kernig, hopfenbitter und trocken. Ein mineralischer Charakter wird deutlich. Die Schleimh\u00e4ute trocknen nach dem Schluck aus. Noch nicht so, dass das Bier rau oder gar kratzig wirken w\u00fcrde, aber doch deutlich sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Und diesmal kann ich tats\u00e4chlich Gemeinsamkeiten zur <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=44779\">Verkostung vom letzten Jahr<\/a> finden!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sylter Bierbrauerei \u2013 Watt oben ohne \u2013 alkoholfrei (&lt;0,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine sch\u00f6ne hellgelbe Farbe, ist blank filtriert und tr\u00e4gt einen schneewei\u00dfen Schaum, der allerdings nicht sehr lange h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist typisch f\u00fcr klassische alkoholfreie Biere, wie sie schon lange am Markt sind: Intensiv getreidig und maischig. So, wie es im Maischebottich riecht, wenn man das Pilsnermalz gerade erst in das Wasser einr\u00fchrt und noch keine Enzymreaktionen stattgefunden haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig, fast schon kohlens\u00e4urescharf. Dann, wenn das Bier auf die Schleimh\u00e4ute im Mund trifft, sp\u00fcre ich eine feine Malzs\u00fc\u00dfe, eine nur sehr dezente Herbe, einen durchaus noch schlanken K\u00f6rper, und nur Sekunden sp\u00e4ter ganz intensiv wieder die getreidigen Aromen von frischem Malz und der Maische. So richtig mein Fall ist das nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck \u00e4ndert sich an diesem Charakter nicht mehr viel, au\u00dfer das die feine Herbe vor\u00fcbergehend etwas pr\u00e4gnanter wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Kann man trinken, aber eine echte Alternative zu einem alkoholischen Bier ist es aufgrund des getreidigen Charakters nicht. Leider.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben16\/WATT\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>\u201eHerzlich Willkommen in der n\u00f6rdlichsten Brauerei Deutschlands\u201c, hei\u00dft es auf der Website der Sylter Bierbrauerei, und dementsprechend war es vom Allg\u00e4u aus, wo ich viele Jahre gewohnt habe, nahezu unm\u00f6glich, da ohne unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Aufwand mal hinzukommen. Auch jetzt, von Hannover aus, hat es noch nicht geklappt. 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