{"id":47317,"date":"2025-05-27T13:16:00","date_gmt":"2025-05-27T11:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47317"},"modified":"2025-08-11T06:45:28","modified_gmt":"2025-08-11T04:45:28","slug":"verkostungspaketsitzenberger-biermanufaktur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47317","title":{"rendered":"Verkostungspaket<br>Sitzenberger Biermanufaktur"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eHej, ich bin \u00fcbrigens der Christian\u201c, so fing unsere Unterhaltung in der Mittagspause zwischen zwei anstrengenden Verkostungssessions der <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47189\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Austrian Beer Challenge 2025<\/a> an. Sie endete damit, dass sich mein Gegen\u00fcber als Christian Tomitsch, Inhaber der <a href=\"https:\/\/www.sitzenberger.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sitzenberger Biermanufaktur<\/a>, entpuppte und er mir einen Sixpack zum Verkosten in die Hand dr\u00fcckte: \u201eIch w\u00fcrde mich freuen, wenn Du diese Biere mal verkosten w\u00fcrdest.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr eine sch\u00f6ne \u00dcberraschung! Dankesch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"673\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Verkostungspaket-Sitzenberger-Mini-1-1024x673.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47318\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Verkostungspaket-Sitzenberger-Mini-1-1024x673.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Verkostungspaket-Sitzenberger-Mini-1-300x197.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Verkostungspaket-Sitzenberger-Mini-1-150x99.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Verkostungspaket-Sitzenberger-Mini-1-768x505.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Verkostungspaket-Sitzenberger-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>alles heil angekommen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Der Transport war nicht einfach, war doch mein kleiner Koffer schon randvoll und die Fahrt mit der Eisenbahn mit x Mal umsteigen sicherlich nicht die komfortabelste. Aber: Alle Flaschen kamen gut an, wanderten sofort nach dieser Odyssee wieder in die K\u00fchlung und wurden dann nach und nach verkostet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben16\/SitzenbergerVerkostung\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sitzenberger \u2013 Smaragd \u2013 Hopfen trifft Weintraube (6,66%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Italian Grape Ale. Aus \u00d6sterreich. Ein Bier, bei dem sowohl der Hopfen (Smaragd) als auch die Weintrauben (Bl\u00fcten-Muskateller) lokal in Sitzenberg angebaut, geerntet und verarbeitet worden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelgelb und dezent tr\u00fcb, und es entwickelt einen \u00fcppigen Schaum, der aber relativ z\u00fcgig auf ein \u201enormales Ma\u00df\u201c zur\u00fcckf\u00e4llt und dann recht lange h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist intensiv weinig. Danach kommt erstmal eine Weile nichts, aber nachdem sich das Bier im Glas ein wenig erw\u00e4rmt hat, finden sich dann doch noch zwei Aromen zus\u00e4tzlich ein \u2013 zum einen eine feine Malznote, klassisches, helles Malz ohne Fisimatenten, und zum anderen, ganz im Hintergrund, ein Hauch Schwefel. Letzterer st\u00f6rt allerdings nicht, sondern verleiht dem Bier eher noch eine Tiefe, die den Wein und das Malz besser und harmonischer vereint.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist mild mit einer leicht weinigen S\u00e4ure. Auf der Zunge wird zun\u00e4chst die Muskateller-Traube dominant und serviert auch eine feine Adstringenz, mit ihrem Abklingen wagt sich aber das Malz wieder zaghaft nach vorn und bereitet den Weg f\u00fcr den Hopfen, dessen feine Bittere nach dem Schluck den Mut hat, sich zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Retronasal dominiert wieder der Wein, und eine feine alkoholische Note kommt hinzu, die nach dem Schluck auch den Rachen ganz sanft anw\u00e4rmt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sitzenberger \u2013 Rubin \u2013 Das scharfe belgische Blonde (6,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein belgisches Blond mit in Sitzenberg angebauten und geernteten Chilis veredelt \u2013 und zwar mit richtig scharfen Sorten: Carolina Reaper, Trinidad Scorpion, Aji Charapita und Bhut Jolokia. Das verspricht mehr Sch\u00e4rfe, als das Bier hinterher wirklich einl\u00f6st. Vielleicht ist es besser so, dass die Chilis nur sehr zaghaft eingesetzt worden sind \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelgoldgelb, bei vorsichtigem Einschenken absolut klar, und es tr\u00e4gt einen sch\u00f6nen, nicht allzu \u00fcppigen, aber \u00e4sthetischen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist gepr\u00e4gt von etwas parf\u00fcmiert wirkenden, floralen und fruchtigen Estern, so wie es bei belgischen Hefen h\u00e4ufiger mal der Fall ist. Dahinter klingen ein paar h\u00f6here Alkohole und L\u00f6sungsmittel mit an.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weiche, s\u00fc\u00dfliche, f\u00fcr einen Moment fast zuckrig wirkende Antrunk geht \u00fcber in einen sehr dezent phenolischen, ansonsten aber ebenfalls zuckrigen Eindruck auf der Zunge; retronasal dominieren die Ester. Der Abgang bleibt sehr mild \u2013 ich sp\u00fcre kaum Hopfenbittere, und von den vier zugesetzten Chilisorten sp\u00fcre ich nur einen ganz feinen aromatisch-scharfen Hauch. Oder eher einen sch\u00e4rflichen. Gibt es zu Hauch einen Diminutiv?<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant, aber ich h\u00e4tte mir nicht nur nach der Lekt\u00fcre der Zutatenlisten etwas mehr Wumms erhofft!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sitzenberger \u2013 Helles (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ohne prosaische Namensgebung. Einfach nur Helles. Ein Name, so simpel wie der Bierstil. Und doch: So schwierig zu brauen. Keine Hopfenbittere, keine Malzs\u00fc\u00dfe, keine Hefearomen, die einen eventuellen Fehlgeschmack \u00fcberdecken k\u00f6nnten. Allerh\u00f6chste Braukunst, so ein Helles wirklich fehlerfrei herzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Also: Die Optik ist schon mal okay. Leuchtend blond und, obwohl unfiltriert, bei vorsichtigem Einschenken blank. Der Schaum etwas zur\u00fcckhaltend, aber schneewei\u00df. Passt erstmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft sehr zur\u00fcckhaltend. Kein Schwefel, was dieses Helle wohltuend vom M\u00fcnchner Kultbier aus dortiger Privatbrauerei unterscheidet! Ein feiner Malzhauch und eine s\u00fc\u00dfliche Frische, bei der ich mir nicht sicher bin, ob sie vom fruchtigen Hopfen oder von doch etwas estriger Hefeg\u00e4rung stammt \u2013 so zart ist sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein frischer, sauberer Antrunk. Nicht so aggressiv bizzelig wie die Fabrikbiere aus Deutschland oder gar \u00d6sterreich. Auf der Zunge schlank, dennoch mit erkennbarem, feinen Malzk\u00f6rper. Ein Hauch Keksteig. Angenehm. Eine zaghafte Bittere. Gerade genug, dass sie sich traut zu sagen \u201eIch bin auch noch da.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Retronasal feiner Butterkeks. So fein, als h\u00e4tte ich ihn vor Stunden schon gegessen und w\u00fcrde jetzt erst bewusst hinterherschmecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schluck? Zun\u00e4chst sauber. Dann aber eine ganz zart, nun ja \u2026 Schleimige? Seifige? Was nehme ich denn f\u00fcr ein Wort, das keine so negative Konnotation hat? \u2026 Textur. Basisch-mineralisch vielleicht? Damit w\u00fcrde ich aber die Begr\u00fcndung bereits vorwegnehmen, ohne sie zu kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirklich st\u00f6ren tut sie jedenfalls nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00fcfung bestanden. Ein feines Helles. So, und nicht anders!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sitzenberger \u2013 Opal (6,7%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDieses spezielle India Pale Ale enth\u00e4lt ca. zehn mal mehr Hopfen als ein herk\u00f6mmliches Bier\u201c, wei\u00df das R\u00fcckenetikett zu berichten. Es ist aber deswegen noch lange nicht zehn mal so bitter, f\u00fcge ich in Gedanken hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist ein dunkles Strohgelb, das Bier ist nur leicht tr\u00fcb, und es entwickelt einen \u00fcppigen, sehr, sehr stabilen Schaum \u2013 dicke Trinkr\u00e4nder zeugen von hohem Proteingehalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist gepr\u00e4gt von kr\u00e4ftigen Hopfennoten, die zun\u00e4chst in die grasige, kr\u00e4uterige und leicht holzige Richtung gehen. Der auf dem Etikett angek\u00fcndigte fruchtig-blumige Zitrus-Geschmack fehlt zun\u00e4chst. Spoiler: Er kommt sp\u00e4ter, nach dem Schluck, aber dann retronasal und nur recht zur\u00fcckhaltend.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist angenehm rund, nicht zu spritzig, aber auch nicht zu weich und voll \u2013 sehr sch\u00f6n ausbalanciert. Im Mund gibt sich das Bier im ersten Moment vollmundig, dieser Eindruck weicht aber sehr schnell und macht einer kernigen Hopfenbittere Platz, die direkt nach dem Schluck schon sch\u00f6n trockene Schleimh\u00e4ute hinterl\u00e4sst und mich so direkt nach dem n\u00e4chsten Schluck gieren l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sch\u00f6nes Exemplar eines eher klassisch britischen India Pale Ales, dem ich ein bisschen mehr fruchtige Komplexit\u00e4t gew\u00fcnscht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sitzenberger \u2013 Weizen (4,4%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Glas pr\u00e4sentiert sich das Bier artgerecht. Eine kr\u00e4ftige, gelbe Farbe, eine Tr\u00fcbung, die nach zun\u00e4chst vorsichtigem Einschenken und dann Aufschwenken des Bodensatzes in sch\u00f6nen W\u00f6lkchen langsam nach unten sinkt, und ein \u00fcppiger Schaum, der sich als sehr stabil erweist und der feine Br\u00fcsseler Spitzen hinterl\u00e4sst \u2013 die Optik passt ganz einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist intensiv fruchtig, vorwiegend bananig, mit einem Hauch roter, \u00fcberreifer \u00c4pfel, und im Hintergrund mit einer dezenten Note von K\u00fcmmel.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch und angenehm f\u00fcllig, auf der Zunge im ersten Moment sch\u00f6n bananig, dann aber wirkt das Bier leider ein wenig rau, kartonartig und fast schon kratzig. Ich wei\u00df nicht, ob die Flasche oxidiert ist (gealtert kann sie angesichts eines Mindesthaltbarkeitsdatums von noch fast elf Monaten ja wohl nicht sein) oder ob der adstringierende, raue Effekt von der Hefe kommt. Jedenfalls tr\u00fcbt er den urspr\u00fcnglich geradezu fehlerfreien Eindruck ein wenig.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Sitzenberger \u2013 Winterbock (8,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Winterbock mitten im Juli? Na klar, warum nicht. Ich habe ihn ja nun gerade neulich erst geschenkt bekommen, und ehe er unn\u00f6tig vor sich hin altert \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelkupferfarben, dezent tr\u00fcb, und es entwickelt einen kremigen, leicht beigefarbenen und lange haltbaren Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft wird dominiert von Gew\u00fcrznelke. Nicht von 4-Vinyl-Gujakol, das als G\u00e4rungsnebenprodukt im Wei\u00dfbier den typischen nelken- oder k\u00fcmmelartigen Geruch erzeugt, sondern von echter Gew\u00fcrznelke. Das Bier ist n\u00e4mlich neben Gersten- und Weizenmalz, Haferflocken, Waldhonig, Ingwer, Hopfen und Tannentrieben auch mit Gew\u00fcrzen gebraut. Ein echtes Winterbier.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist rund, w\u00fcrzig-kr\u00e4uterig, und er leitet \u00fcber zu einer vielschichtigen Sensorik auf der Zunge. Die Ingwer- und Honignoten sind ganz dezent zu sp\u00fcren, bei den Tannentrieben muss man schon sehr genau hinschmecken und -riechen, und selbst dann bin ich mir noch nicht hundertprozentig sicher, ob ich sie eindeutig identifizieren kann. Ganz anders bei den Gew\u00fcrzen \u2013 die schlagen voll durch. Allen voran die Gew\u00fcrznelke. Leider das Problem bei fast allen Gew\u00fcrzbieren, sei es K\u00fcrbisbier oder Weihnachtsbier. In guter Absicht werden verschiedene Gew\u00fcrze oder weihnachtliche Gew\u00fcrzmischungen hinzugegeben, und in neunzig Prozent aller F\u00e4lle erh\u00e4lt man ein Bier, dass nur, ausschlie\u00dflich und viel zu doll nach Gew\u00fcrznelke riecht und schmeckt und von ihr auch eine gewisse, raue, fast schon kratzige Sch\u00e4rfe mitbekommt.<\/p>\n\n\n\n<p>So leider auch hier. Ein Bier, bei dem man ein ganz wunderbares Fundament identifizieren kann, wird von der Gew\u00fcrznelkendominanz, nun ja, nicht ruiniert, es schmeckt schon noch sehr sch\u00f6n, aber doch zumindest beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben16\/SitzenbergerVerkostung\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Sitzenberger Biermanufaktur CT GmbH<br>Karl Fischer Stra\u00dfe 21a<br>3454 Sitzenberg-Reidling<br>\u00d6sterreich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>\u201eHej, ich bin \u00fcbrigens der Christian\u201c, so fing unsere Unterhaltung in der Mittagspause zwischen zwei anstrengenden Verkostungssessions der Austrian Beer Challenge 2025 an. 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