{"id":47398,"date":"2024-11-15T19:55:00","date_gmt":"2024-11-15T18:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47398"},"modified":"2025-08-24T17:03:06","modified_gmt":"2025-08-24T15:03:06","slug":"mitbringselsind-immer-willkommen-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47398","title":{"rendered":"Mitbringsel<br>sind immer willkommen (10)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Biere f\u00fcr Hunde und Menschen \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der liebe Herr R., mit dem wir uns mal wieder im <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=23970\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Craft Beer Kontor<\/a> treffen, betritt den Laden mit einer etwas gr\u00f6\u00dferen Tasche unter dem Arm. Ha, da ist mir schon wieder alles klar \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Und tats\u00e4chlich. Kaum haben wir das erste Bier getrunken und kaum mache ich mich auf, die Regale zu erkunden, ob ich nicht noch ein Bier kaufen wollen w\u00fcrde, da legt er mir schon die Hand auf den Arm. \u201eStopp! Schau erst, ob Du genug Platz im Rucksack hast!\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"390\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Mitbringsel-sind-immer-willkommen-Mini-1-1024x390.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47399\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Mitbringsel-sind-immer-willkommen-Mini-1-1024x390.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Mitbringsel-sind-immer-willkommen-Mini-1-300x114.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Mitbringsel-sind-immer-willkommen-Mini-1-150x57.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Mitbringsel-sind-immer-willkommen-Mini-1-768x292.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Mitbringsel-sind-immer-willkommen-Mini-1.jpg 1117w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>zehn Flaschen Bier<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Insgesamt zehn Flaschen zaubert er aus seiner volumin\u00f6sen Tasche, und breit grinsend bemerkt er: \u201eIch bin gespannt, ob Du mehr als acht davon auch wirklich verkostest!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Moment denke ich: \u201eBl\u00f6de Frage, na klar!\u201c, aber dann sehe ich, dass zwei der Flaschen Hundebier sind, ein Getr\u00e4nk, das mit Bier auch im weitesten Sinne nur sehr wenig zu tun hat. Au\u00dfer vielleicht, dass es auch in braune Flaschen abgef\u00fcllt ist. Das Snuffle enth\u00e4lt keinen Alkohol, daf\u00fcr aber ein wenig Fleischextrakt. Gro\u00dfspurig erkl\u00e4re ich, dass ich es \u2013 nat\u00fcrlich!!! \u2013 ebenfalls verkosten werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Und an dieser Aussage muss ich mich nun auch messen lassen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben16\/Mitbringsel10\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Snuffle \u2013 Dog Beer \u2013 Chicken &amp; Beef (0,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bier f\u00fcr Hunde. Null Prozent Alkohol. Daf\u00fcr aber mit Zugabe von etwa einem Prozent Fleischextrakt \u2013 in dieser Version halbe\/halbe Chicken und Beef.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist mittelbraun, klar und entwickelt keinen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist, \u00e4h, gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Entfernt riecht es schon irgendwie nach Fleisch. Aber auch nicht so richtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist \u00fcbel. Fleischaromen wie aus einer Katzenfutterdose, gleichzeitig eine total w\u00e4ssrige, leere Konsistenz. So, als h\u00e4tte man in einen Liter Brackwasser etwas \u00fcberstehende Fl\u00fcssigkeit aus der Katzenfutterdose gegossen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ungenie\u00dfbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hund in der Bierbar schleckte auch nur ein oder zwei Mal an dem Napf mit diesem Bier und wandte sich dann ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ja \u2026<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>De Dochter van de Korenaar \u2013 Sans Pardon \u2013 Bourbon Barrel-Aged Russian Imperial Stout (11,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist tiefdunkel, fast schwarz \u2013 auf alle F\u00e4lle aber blickdicht. Theoretisch ist es leicht tr\u00fcb, aber das l\u00e4sst sich nur deswegen indirekt erschlie\u00dfen, weil es unfiltriert ist und ein Bodensatz in der Flasche hinterbleibt. Der gelblichbraune Schaum entwickelt sich zun\u00e4chst recht \u00fcppig, zerf\u00e4llt dann aber recht rasch.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist ziemlich komplex. Vordergr\u00fcndig rieche ich eine feine S\u00e4ure, gepaart mit verkohltem Holz und ein wenig Torf im Hintergrund. Ein bisschen Mokka ist ebenfalls zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist einerseits spritzig und fast schon pfeffrig-scharf, andererseits auch malzs\u00fc\u00df. Auf der Zunge wird die S\u00e4ure deutlich sp\u00fcrbar. Sie paart sich mit dezent rauchig-holzig-kohligen Aromen und der deutlichen Malzs\u00fc\u00dfe so, dass die R\u00f6staromen und die Mokkanoten nun ein wenig ins Hintertreffen geraten und erst nach dem Schluck retronasal wieder etwas aufleben.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00e4ure und rauchiger Torf \u2013 das ist eine Kombination, die sicherlich sehr interessant ist, aber die Geschmacksnerven schon sehr herausfordert. Mein pers\u00f6nlicher Fall ist das nicht. Gespannt harre ich also der Eindr\u00fccke nach dem Schluck und stelle fest: Eine gute Portion S\u00e4ure weniger, ebenso eine zur\u00fcckhaltendere Rauch- und Torfnote h\u00e4tte dem Bier sicherlich gut getan.<\/p>\n\n\n\n<p>So, wie es ist, kommt es mir etwas zu intensiv daher.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Timmermans \u2013 Kriek Black Pepper Lambicus (4,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein leuchtendes, geradezu strahlendes Rot im Glas, gekr\u00f6nt von einem zartrosafarbenen Schaum \u2013 das ist ja mal was anderes! Das filtrierte Bier gef\u00e4llt optisch au\u00dferordentlich gut!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist ebenfalls sehr sympathisch: Intensive Schwarzkirscharomen, unterf\u00fcttert von feinen Marzipannoten und einer feinen S\u00e4ure.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig frisch und leicht s\u00e4uerlich. Auf der Zunge bizzelt das Bier sehr angenehm, und es pr\u00e4sentiert einen Hauch von schwarzem Pfeffer \u2013 allerdings eher vom Aroma her, denn eine Sch\u00e4rfe ist nur ganz, ganz dezent zu sp\u00fcren. Viel deutlicher ist eine zuckrige S\u00fc\u00dfe, die ein bisschen k\u00fcnstlich wirkt. Retronasal erfreuen die Kirsch- und Marzipanaromen erneut, so dass ich vor\u00fcbergehend fast den Eindruck bekomme, eine Kirschlimonade zu trinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck klingt die S\u00fc\u00dfe recht rasch ab, eine feine pfeffrige Sch\u00e4rfe bleibt, und ganz langsam klingen zuerst die Kirsch-, dann auch die Marzipanaromen ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine interessante und sehr wohlschmeckende sensorische Erfahrung \u2013 vielleicht eine gute Paarung zu K\u00e4sekuchen oder weichem, kremigem und eher fettreichem K\u00e4se.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Lindemans \u2013 Tarot Noir (8,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine tief dunkle, rubinrote Farbe, ist (aus Sicht der Optik \u201eleider\u201c) leicht tr\u00fcb (da ist also nix mit rubinrotem Glanz) und tr\u00e4gt einen eher zur\u00fcckhaltenden und rasch zusammenfallenden, r\u00f6tlich-br\u00e4unlichen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist ganz intensiv fruchtig \u2013 ich rieche schwarze Johannisbeeren, Flieder, Waldbeeren und Sauerkirsche und bin \u00fcberrascht, dass in der Zutatenliste ganz andere Fr\u00fcchte auftauchen: Heidelbeere, schwarze Johannisbeere und Holunder.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist s\u00fc\u00dfsauer mit Schwerpunkt auf fruchtiger S\u00fc\u00dfe. Wie zarter Balsam umschmeichelt das Bier dann Zunge und Gaumen. Eine weiche, zuckrige, fruchtige S\u00fc\u00dfe, leicht ausbalanciert durch eine feine S\u00e4ure. Retronasal werden die schwarzen Johannisbeeren jetzt dominant, dicht gefolgt vom Holunder, w\u00e4hrend die Heidelbeeren etwas ins Hintertreffen geraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die intensive S\u00fc\u00dfe ger\u00e4t zu keinem Moment zu klebrig, obwohl sie phasenweise fast schon sirupartig daherkommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck sp\u00fcre ich eine feine Kirsch- und Marzipannote, die gemeinsam mit der S\u00e4ure und einer ganz, ganz schwachen Bittere sanft ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Tynt Meadow \u2013 English Trappist Ale (7,4%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein englisches Trappistenbier aus der Abtei Mount Saint Bernard. Im Glas ist es tiefdunkelbraun, und bei vorsichtigem Einschenken ist es zun\u00e4chst fast klar. Erst der Bodensatz aus der Flasche verleiht ihm eine kr\u00e4ftige Tr\u00fcbung. Der gelbliche Schaum ist \u00fcppig, feinporig und lange haltbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist dezent torfig und rauchig und h\u00e4lt ein paar feine Lakritzaromen bereit.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist weich und s\u00fc\u00dflich, auf der Zunge pr\u00e4sentiert sich das Bier vollmundig und malzig. Erneut ist ein feiner torfrauchiger Eindruck zu sp\u00fcren, ganz dezent nur. Gerade so viel, dass es dem Bier F\u00fclle und Charakter gibt. Gleichzeitig riechen und schmecken wir retronasal der Lakritze hinterher und finden auch noch ein paar ganz leicht schokoladige Akzente. Nach dem Schluck kommt eine feine Bittere hinzu, der es gelingt, die Malzs\u00fc\u00dfe angenehm auszubalancieren und dem Bier die Klebrigkeit zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr angenehm.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Snuffle \u2013 Dog Beer \u2013 Chicken (0,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch ein Hundebier. Diesmal ohne Beef, nur Chicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber machen wir\u2019s kurz: Genauso ungenie\u00dfbar.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Tynt Meadow \u2013 English Trappist Blond Ale (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Wiedergutmachung f\u00fcr das Hundebier gerade \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Eine sch\u00f6ne, ins Orangene tendierende, dunkelgelbe Farbe, eine leichte Tr\u00fcbung, ein sch\u00f6ner Schaum \u2013 die Optik sorgt schon mal f\u00fcr einen guten Auftakt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist dezent herbfruchtig mit feinen, ein wenig ungest\u00fcm wirkenden phenolischen Aromen, wie sie jeder belgischen Hefe gut zu Gesichte st\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist weich und leicht s\u00fc\u00dflich, auf der Zunge gesellen sich aber sofort eine angenehme Herbe und sch\u00f6ne, komplex-phenolische Hefearomen zu dieser S\u00fc\u00dfe hinzu. Der Gesamteindruck wird angenehm herb-kr\u00e4uterig und erinnert phasenweise mit seinem Aromenspektrum fast schon an einen Karlsbader Becherovka. Nach dem Schluck wird der herb-kr\u00e4uterige Eindruck retronasal kr\u00e4ftig untermauert, w\u00e4hrend auf den Schleimh\u00e4uten eine angenehme, dezent bittere Trockenheit verbleibt, die Lust auf den n\u00e4chsten Schluck macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit zunehmender Erw\u00e4rmung des Biers kommen in allen drei Phasen leicht aprikosen- und beerenartige Esteraromen hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz seiner Komplexit\u00e4t sehr durchtrinkbar.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>De Dolle Brouwers \u2013 Special Extra Export Stout (8,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier steht schwarz und blickdicht im Glas. Laut dickem und festem Bodensatz in der Flasche m\u00fcsste es tr\u00fcb sein, aber das kann man beim besten Willen nicht mit blo\u00dfem Auge erkennen. Der br\u00e4unliche Schaum entwickelt sich \u00fcberm\u00e4\u00dfig stark und f\u00e4llt nur langsam zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft weist ein paar R\u00f6staromen und ein dezentes Aroma von feuchtem Karton auf. Dahinter verbirgt sich eine dezent s\u00e4uerliche Note.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Schluck best\u00e4tigt die s\u00e4uerliche Note: Auf der Zunge zeigt sich die S\u00e4ure deutlich. Ist sie beabsichtigt? Ist das Bier nicht gut gelagert worden und schon umgekippt? Ich wei\u00df es nicht, aber mir gef\u00e4llt sie nicht. Die schokoladigen und dezent mokkaartigen Aromen verm\u00f6gen sie nicht aufzufangen \u2013 die S\u00e4ure bleibt die ganze Zeit pr\u00e4sent. Leichte R\u00f6stnoten, etwas Kaffee \u2013 das Bier ist durchaus komplex. Aaaber \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Nee, mein Fall ist das nicht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Lindemans \u2013 Tarot d\u2018Or (8,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist kr\u00e4ftig dunkelgelb und nach vorsichtigem Einschenken so gut wie klar. Es tr\u00e4gt einen eher zur\u00fcckhaltenden und rasch zusammenfallenden, wei\u00dfen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist, wie schon beim Tarot Noir, ganz intensiv fruchtig \u2013 ich rieche Mango, wei\u00dfe Stachelbeeren und Honigmelone. Und diesmal liege ich n\u00e4her an der Zutatenliste: Honigmelone, Mango und Limette sind dort aufgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist sirupartig s\u00fc\u00df mit einer feinen S\u00e4ure. Ein wenig klebrig macht sich das Bier auf Zunge und Gaumen breit, die S\u00e4ure vermag die Klebrigkeit nicht in G\u00e4nze auszubalancieren. Retronasal wird die Honigmelone deutlich, auch die Mango ist intensiv zu sp\u00fcren. Gleichzeitig verbappt allerdings der ganze Mundraum.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vergleich zum Tarot Noir ist die Variante Tarot d\u2019Or leider papps\u00fc\u00df und zu aufdringlich. Es ist eher ein leicht s\u00e4uerlicher, aufkarbonisierter Fruchtsirup als ein aromatisiertes Sauerbier.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es keine Fehlaromen aufweist: Es ist nicht wirklich \u00fcberzeugend.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brouwerij Alvinne \u2013 SigPhi Sour Ale \u2013 Zwarte Bes (8,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelbraun mit einem leicht violetten Farbstich. Es ist leicht tr\u00fcb und entwickelt einen durchschnittlich ausgepr\u00e4gten, gelblichen Schaum von mittlerer Haltbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Duft fallen drei Aspekte besonders auf: Erstens eine ziemlich schneidende S\u00e4ure. Zweitens sehr intensive Aromen von Schwarzen Johannisbeeren. Und drittens eine ledrige, schwei\u00dfige Note, vermutlich von wilden Hefen wie Brettanomyces.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist intensiv sauer; gleichzeitig ist eine zuckrig-fruchtige Rests\u00fc\u00dfe zu sp\u00fcren. Auf der Zunge bleibt die S\u00e4ure das pr\u00e4gende sensorische Element, begleitet nun von retronasalen Johannisbeeraromen und ledrig-dumpfen Akzenten. Die Mischung von S\u00e4ure und Rests\u00fc\u00dfe l\u00e4sst den Speichel nur so einschie\u00dfen, ohne dabei jedoch angenehm zu wirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck l\u00e4sst die S\u00e4ure ein wenig nach. Die S\u00fc\u00dfe und die Johannisbeeren zeigen sich f\u00fcr wenige Sekunden in angenehmer Fruchtigkeit, klingen aber rasch ab, und es bleibt ein ledrig-dumpfer Nachhall.<\/p>\n\n\n\n<p>Unharmonisch und viel zu sauer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben16\/Mitbringsel10\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Biere f\u00fcr Hunde und Menschen \u2026 Der liebe Herr R., mit dem wir uns mal wieder im Craft Beer Kontor treffen, betritt den Laden mit einer etwas gr\u00f6\u00dferen Tasche unter dem Arm. Ha, da ist mir schon wieder alles klar \u2026 Und tats\u00e4chlich. 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