{"id":47687,"date":"2025-03-16T16:57:00","date_gmt":"2025-03-16T15:57:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47687"},"modified":"2025-10-25T20:03:59","modified_gmt":"2025-10-25T18:03:59","slug":"tauschpaket-aus-roedermarkroedermarkdeu-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47687","title":{"rendered":"Tauschpaket aus R\u00f6dermark<br>R\u00f6dermark<br>DEU"},"content":{"rendered":"\n<p>Das mittlerweile neunte Tauschpaket aus R\u00f6dermark ist da \u2013 diesmal als Doppelpaket!<\/p>\n\n\n\n<p>Wow, tief beeindruckt baue ich die \u201eStrecke\u201c vor mir auf. Neunzehn Flaschen und Dosen sowie zwei Ausgaben des BDM \u2013 des Bierdeckel-Magazins der <a href=\"http:\/\/www.fvb-bdm.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">F\u00f6rderergemeinschaft von Brauerei-Werbemittel-Sammlern e.V.<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"317\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-1024x317.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47689\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-1024x317.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-300x93.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-150x46.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-768x238.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1.jpg 1371w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Da habe ich jetzt nicht nur viel zu trinken, sondern auch einiges zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben16\/TauschpaketRoedermark9\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ein herzliches Dankesch\u00f6n geht nach S\u00fcdhessen, und dann mache ich mich mal gleich an die Arbeit und schreibe meine \u2026<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Martinsbr\u00e4u Marktheidenfeld \u2013 M\u00e4rzen (5,4%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6n, wenn sich eine B\u00fcgelflasche mit einem kr\u00e4ftigen Plopp \u00f6ffnen l\u00e4sst. Am besten auf dem Balkon, dann wissen die Nachbarn auch Bescheid!<\/p>\n\n\n\n<p>Die sch\u00f6ne Kupferfarbe gef\u00e4llt mir, ebenso, dass das Bier blank filtriert ist. Lediglich der altwei\u00dfe Schaum k\u00f6nnte etwas feinporiger und vielleicht ein bisschen l\u00e4nger haltbar sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist nur dezent, malzbetont und mit ein paar feinen, brotigen Noten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Eindruck auf der Zunge ist s\u00fc\u00dflich, aber nicht zuckrig. Feine Malznoten mit kuchenteigartigem Aroma und feinen Brotnoten machen sich breit; die Spundung ist eher zur\u00fcckhaltend \u2013 das Bier wird dadurch recht weich. Ein mittelkr\u00e4ftiger K\u00f6rper wirkt gehaltvoll.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck ist eine zur\u00fcckhaltende Hopfenbittere sp\u00fcrbar \u2013 gerade so viel, dass die Malzs\u00fc\u00dfe sch\u00f6n ausbalanciert wird.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauhaus Bergmann \u2013 Berndstein \u2013 Bio-Kellerbier (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Oha, eine Bierflasche, deren Etikett im <a href=\"https:\/\/www.brunnenbraeu.org\/Dokumente\/Newsletter%20-%202504.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bier-Bullshit-Bingo<\/a> alle drei Felder besetzt: Bernsteinfarben, s\u00fcffig und lecker \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelgelb, fast schon orange, dabei gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb mit einem feinen Graustich durch die Tr\u00fcbung. Der Schaum ist altwei\u00df und nicht wirklich beeindruckend.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzbetont mit einer leicht s\u00fc\u00dflich wirkenden Fruchtnote, die an einen \u00fcberreifen, vielleicht schon braun gewordenen Apfel erinnert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weiche Antrunk und der erste Eindruck auf der Zunge schreiben diesen Eindruck fort und lassen mich an Friedrich Schiller denken, der angeblich den Geruch fauler \u00c4pfel brauchte, um dichten zu k\u00f6nnen. Die Rests\u00fc\u00dfe ist relativ hoch; eine Hopfenbittere nur sehr dezent sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck bleibt es dabei. Die Hopfenbittere ist nur schwach ausgepr\u00e4gt (auch wenn sie gegen Ende etwas besser zu identifizieren ist), Malzs\u00fc\u00dfe und angeditschte \u00c4pfel pr\u00e4gen das Aroma.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Landwehr-Br\u00e4u \u2013 Bauernseidla (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat ein sehr sch\u00f6ne, satte, dunkelgelbe Farbe \u2013 je nach Lichteinfall noch dunkles Stroh oder schon helles Rotgold. Es ist blank filtriert und bildet eine nicht zu \u00fcppige, aber sch\u00f6n feinporige und schneewei\u00dfe Schaumkrone aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzig mit feinen Noten von frischem Getreide und einem metallischen Hauch im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Sanft und rund flie\u00dft das Bier aus dem Glas auf die Zunge; eine angenehme Rezens macht das Bier erfrischend. Der Malzk\u00f6rper ist mittelstark ausgepr\u00e4gt, an den Zungenr\u00e4ndern zeigt sich eine feine Bittere, und retronasal sind Malz, Getreide und ein wenig Metall wieder pr\u00e4sent.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck verschwindet der malzige Eindruck rasch. Das Bier zeigt sich trockener, die Herbe bleibt fein, wird aber pr\u00e4senter, und was die Sensorik bis zum Schluss begleitet, ist der metallische Hauch.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Tropfenprobe auf dem Handr\u00fccken zeigt beim Schnuppern: Es ist tats\u00e4chlich ein gewisser Eisengehalt sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Born Brewing \u2013 Hafenviertel Helles (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Leider schon seit geraumer Zeit \u00fcber dem Mindesthaltbarkeitsdatum und ziemlich muffig. Daher ohne weitere Bewertung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>IGBier Privatbrauerei \u2013 Durstmacher \u2013 Das w\u00fcrzige Lager (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls schon \u00fcber dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Dumpfe und l\u00f6sungsmittelartige Aromen dominieren. Daher ohne weitere Bewertung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>H\u00f6sbacher Leuchtturm \u2013 Hefeweizen Hell (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier pr\u00e4sentiert sich im Glas dunkelgelb und kr\u00e4ftig tr\u00fcb mit einigen Hefebr\u00f6ckchen. Der Schaum ist beim Einschenken stilgerecht, f\u00e4llt aber relativ rasch zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist s\u00fc\u00dflich mit Aprikosen- und Bananennoten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch und rund, auf der Zunge wirkt das Bier s\u00fc\u00dflich, fast schon ein wenig zuckrig, mild und weich. Retronasal kommen recht rasch die Fruchtnoten hervor, sie drehen ein wenig von der Banane weg in Richtung Ananas und Mango; die Aprikose bleibt erhalten. Eine Bittere ist kaum zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck werden die retronasalen Aromen noch f\u00fcr einen kurzen Moment etwas intensiver, dann klingt das Bier recht rasch und sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig ab. Die Hopfenbittere bleibt fast nicht sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Kohlecraftbr\u00e4u \u2013 Kellerbier (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine sch\u00f6ne und volle, dunkelgelbe Farbe. Es ist gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb und tr\u00e4gt eine angemessene Schaumkrone, die allerdings nicht sehr lange h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist fruchtig-s\u00fc\u00dflich mit feinen Bananennoten, fast wie bei einem Wei\u00dfbier. Dahinter versteckt sich ein leichtes, eher dumpf-erdiges Aroma.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Antrinken stelle ich bereits fest: Das Bier hat einen feinen S\u00e4urestich. Der Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum (noch sieben Monate in der Zukunft) macht mich traurig. Dass Kleinbrauereien nicht die gleiche mikrobiologische Hygiene haben wie die gro\u00dfen Konzerne, mag vielleicht nachvollziehbar sein (vielleicht \u2026), aber dann m\u00f6gen sie doch bitte keine so langen Mindesthaltbarkeitsdaten draufschreiben \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Denke ich mir die S\u00e4ure weg, schmecke und rieche ich ein solides Kellerbier ohne H\u00f6hen und Tiefen. Aber so, mit der S\u00e4ure, bin ich leider rundum entt\u00e4uscht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauhaus Wiesen \u2013 M\u00f6nchsgeheimnis \u2013 Bayrisch Hell (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bier, gebraut f\u00fcr die Franziskanische Gemeinschaft von Betanien.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Glas zeigt es sich kr\u00e4ftig gelb mit einer leichten Eiwei\u00dftr\u00fcbung und wenig, nicht sehr lange haltbarem Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft weist ein paar Alterungsaromen auf \u2013 ein bisschen dumpfer Honig, ein wenig feuchtes Papier.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist rund und weich, l\u00e4sst aber Frische vermissen. Auf der Zunge sp\u00fcre ich etwas Malzk\u00f6rper mit Teignoten, gleichzeitig retronasal aber auch schon \u201eAlterungshonig\u201c. Das verst\u00e4rkt sich nach dem Schluck noch etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist gerade mal um vier Tage \u00fcberschritten, in dieser kurzen Zeit kann das Bier seinen Charakter nicht grundlegend ver\u00e4ndert haben. Insofern: Ein weiteres Opfer eines v\u00f6llig aus den Fingern gesogenen Mindesthaltbarkeitsdatums.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Kohlecraftbr\u00e4u \u2013 Pilsken (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Leider ist auch die zweite Flasche aus dieser mir bisher noch unbekannt gewesenen Kleinbrauerei recht deutlich sauer. Und auch hier gilt: Denke ich mir die S\u00e4ure weg, schmecke und rieche ich ein solides Pils ohne Ecken und Kanten. Aber so, mit der S\u00e4ure, bin ich leider rundum entt\u00e4uscht.<\/p>\n\n\n\n<p>So schade. Warum, warum nur schreibt man ein unrealistisch optimistisches Mindesthaltbarkeitsdatum auf die Flasche (15. November 2025, das ist mehr als ein halbes Jahr in der Zukunft), wenn das Bier mit einer schwierigen Mikrobiologie zu k\u00e4mpfen hat?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Schwind Br\u00e4u \u2013 Aschaffenburger Rotgold (5,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Rotgold ist kein Bierstil, sondern eine Farbe. In diesem Fall eine sehr sch\u00f6ne. Blank filtriert ist das Bier au\u00dferdem, und es tr\u00e4gt einen ordentlichen, kremigen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Geruch l\u00e4sst mich an ein rundes, w\u00fcrziges, malziges und leicht brotiges Wiener Lager denken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weiche und brotteig-malzige Antrunk mit niedriger Spundung passt ebenfalls zu diesem Stil. Vollmundig, weich und rund f\u00fcllt das Bier den Mund aus, pr\u00e4sentiert sich herz- und nahrhaft. Die Malzs\u00fc\u00dfe ist ausgepr\u00e4gt, eine Bittere ist zwar vorhanden, aber nur sehr dezent und zur\u00fcckhaltend.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz gro\u00dfer F\u00fclle l\u00e4uft das Bier aber recht gut und wird nicht zu s\u00e4ttigend \u2013 das ist f\u00fcr ein Wiener Lager nicht selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr gelungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ach, und \u00fcbrigens: Das Bier ist ein paar Wochen \u00fcber das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Und trotzdem vorz\u00fcglich. Geht doch!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Rulor Br\u00e4u \u2013 Helles (5,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier hat eine kr\u00e4ftig-dunkelgelbe Farbe und nach vorsichtigem Einschenken eine nur ganz feine Tr\u00fcbung. Der Schaum entwickelt sich \u00fcppig und beweist eine bemerkenswert lange Haltbarkeit \u2013 einschlie\u00dflich sch\u00f6ner Trinkr\u00e4nder im Glas.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist herb, ein bisschen rau und weist ein paar feine Kartonnoten auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist ebenfalls etwas rau, fast schon leicht kratzig. Auf der Zunge wirkt das Bier kantig-herb, und nach dem Schluck setzt sich dieser Eindruck einer sich etwas kratzb\u00fcrstig gebenden Bittere stetig fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Kann man trinken, aber ein paar eher aromatische Hopfenakzente statt ausschlie\u00dflicher direkter und rauer Bitterkeit w\u00e4ren schon sch\u00f6n gewesen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauhaus Wiesen \u2013 Wiesener R\u00e4uberweisse (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine sch\u00f6ne und kr\u00e4ftige, fast schon ins Orangene gehende Farbe, eine ebenso kr\u00e4ftige Tr\u00fcbung, ein sch\u00f6ner Schaum \u2013 die Optik passt hervorragend.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Nase pr\u00e4sentiert dieses Bier kr\u00e4ftige Bananenaromen, eine feine Aprikosennote im Hintergrund und ein paar florale Akzente.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist gleichzeitig spritzig und vollmundig-rund, so wie ein gutes Wei\u00dfbier sein soll. Eher zum Abbei\u00dfen als zum Trinken. Weich und mit einer ordentlichen Portion Rests\u00fc\u00dfe ergie\u00dft sich das Bier \u00fcber die Zunge, zeigt fast keine Bittere und erfreut mit einem kuschelweichen Abgang. Retronasal noch mal Banane und Aprikose, und dann klingt das Bier sauber und gleichm\u00e4\u00dfig ab.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>IGBier Privatbrauerei \u2013 Kurzurlaub \u2013 Lager (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dezent \u00fcber dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Die helle Farbe ist in Ordnung; die dezente Tr\u00fcbung ist auch noch okay. Dass das Bier mich nach dem \u00d6ffnen der Flasche allerdings freundlich begr\u00fc\u00dft und insbesondere im Glas \u00fcber alle Ma\u00dfen aufsch\u00e4umt, gef\u00e4llt dann nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Geschmack ist grunds\u00e4tzlich zwar noch in Ordnung, aber dumpfe Alterungsaromen sind schon deutlich sp\u00fcrbar. Daher ohne weitere Bewertung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Maulaff Br\u00e4u \u2013 Maulaff Original (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein mittelgelbes, dezent tr\u00fcbes Bier mit einem recht \u00fcppigen und sehr lange haltbaren Schaum, der leichte Trinkr\u00e4nder hinterl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzbetont mit feinen Honignoten; ein wenig mehr Frische w\u00e4re w\u00fcnschenswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist weich rund, etwas s\u00fc\u00dflich. Auf der Zunge gibt sich das Bier recht voll, mit wenig Hopfenbittere und nur geringer Rezens. Der Schluck ist mild und sahnig, aber auch hier: Ein wenig mehr Frische t\u00e4te nicht schaden!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt noch gut zwei Monate in der Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Postbrauerei Altusried \u2013 \u2018s Helle (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelgelb, kr\u00e4ftig tr\u00fcb und tr\u00e4gt einen feinen, kremigen Schaum, der sich zwar nicht allzu \u00fcppig entwickelt, aber daf\u00fcr ewig lange h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzig mit feinen Honignoten und einer leicht dumpfen S\u00e4ure im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk: Huch, da ist die S\u00e4ure wieder. Das Bier ist schon leicht gekippt. Formal darf es das, das Mindesthaltbarkeitsdatum ist \u00fcberschritten. Andererseits \u00fcberrascht es immer wieder, wenn Biere, die gerade mal ein paar Tage \u201edr\u00fcber sind\u201c, schon s\u00e4uerlich und dumpf sind. Da bei peinlichst sorgf\u00e4ltiger Hygiene und einer sauerstofffreien oder zumindest sehr, sehr sauerstoffarmen Abf\u00fcllung Bier (auch naturtr\u00fcbes, unfiltriertes) seine Charaktereigenschaften ziemlich lang erhalten kann, wundere ich mich immer wieder, wenn Biere schon rund um das MHD kaum noch trinkbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern: Verzichten wir auf eine detailliertere Bewertung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Die Fleischgalerie \u2013 Lagerbier Urtyp (4,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hobbybrauerbier? Hausbrauerbier? Etikettenbier?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich werde es wohl nicht erfahren \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein Bier \u201egebraut f\u00fcr \u201aGourmetevent\u2018 Jochen Merz\u201c. Noch fast zwei Monate bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Glas ist das Bier dunkelgelb bis strohgold. Es weist eine ganz fein opalisierende Tr\u00fcbung auf und tr\u00e4gt einen in jeder Hinsicht durchschnittlichen Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft weist erste Alterungsnoten auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist metallisch und ein wenig dumpf. Honignoten und etwas Karton sind neben dem kr\u00e4ftigen, aber erdigen Malzcharakter die dominierenden Aromen. Im Abgang verliert das Bier weiter an Frische.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum jedenfalls schon zu fr\u00fch gealtert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>IGBier Privatbrauerei \u2013 Stammtisch \u2013 Hefeweizen (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist ein dunkles Gelb, fast schon ins helle Kupfer gehend. Bei zwangsweise (wegen Gushing) nur teilweisem Einschenken des Flascheninhalts ist das Bier verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig klar. Es sch\u00e4umt ins Unendliche, und der Schaum bleibt ewig stehen \u2013 gen\u00e4hrt von nicht enden wollenden Ketten feiner Kohlens\u00e4urebl\u00e4schen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist s\u00fc\u00dflich-fruchtig mit Noten von Banane und Aprikose und einem leichten Honigaroma im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk wirkt zuckrig-s\u00fc\u00df, ein Eindruck, der sich auch auf der Zunge und im Mund fortsetzt. Retronasal werden die fruchtigen Aromen s\u00fc\u00dflicher und k\u00fcnstlicher, das Bier wirkt regelrecht parf\u00fcmiert. Der s\u00fc\u00dfe und ansonsten ereignislose Abgang stimmt nicht gl\u00fccklich.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Dos Equis \u2013 Lager Especial (4,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fabrikbier aus Mexico? Klingt interessant \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist hellgelb und blank gefiltert. Der sich nur zur\u00fcckhaltend zeigende Schaum verschwindet rasch wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist mild-malzig, schamhaft zur\u00fcckhaltend (gschamig, w\u00fcrde der Bayer sagen) und hat eine feine Note, die an Mais erinnert. Ist da eigentlich Mais drin? Die Beschriftung auf der Dose verr\u00e4t nix \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist sehr weich und d\u00fcnn, kaum besser das Gef\u00fchl auf der Zunge und am Gaumen, und nach dem Schluck rauscht das Bier unauff\u00e4llig den Schlund hinunter. Retronasal? Fast nix. Ein Hauch von Malzs\u00fc\u00dfe. Bittere an den Schleimh\u00e4uten? Fehlanzeige.<\/p>\n\n\n\n<p>Man trinkt das Bier weg und fragt sich: \u201eWar da was?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin, das muss man auch erstmal hinkriegen, ein Bier so zu komponieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Und zur Ehrenrettung sei gesagt: Als ich, mehr oder weniger zufallsgesteuert, eine wei\u00dfe Schokolade mit Lakritz dazu esse, tut sich pl\u00f6tzlich etwas. Schoko, Lakritz und Bier gehen eine sehr angenehme Harmonie ein, pl\u00f6tzlich schmecke ich Malzaromen und f\u00fchle eine runde, geschmeidige Textur vom Bier. Was f\u00fcr eine sch\u00f6ne \u00dcberraschung!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Mahou \u2013 Cl\u00e1sica (4,8%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist goldgelb, blank filtriert und tr\u00e4gt eine sch\u00f6ne, stabile und sehr lang haltbare Schaumkrone. Beim Trinken bilden sich dicke Schaumringe im Glas.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist zur\u00fcckhaltend malzig mit einer feinen metallischen Note im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der spritzige Antrunk ist recht eindimensional. Auf der Zunge sp\u00fcre ich eine feine Malzs\u00fc\u00dfe mit dezenten Keksaromen, eine zarte Bittere am Zungenrand und eine dezente S\u00e4ure \u2013 letztere vermutlich als Resultat der hohen Spundung. Retronasal kommt ein bisschen Malzaroma \u2013 erneut die Keks- und Keksteigaromen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck bleibt eine leichte Bittere, gerade genug, um das Bier nicht s\u00fc\u00dflich wirken zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ein recht ausdrucksloses, aber sauberes Bier. Ein Bier f\u00fcr den unbeachteten Begleitschluck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben16\/TauschpaketRoedermark9\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das mittlerweile neunte Tauschpaket aus R\u00f6dermark ist da \u2013 diesmal als Doppelpaket! Wow, tief beeindruckt baue ich die \u201eStrecke\u201c vor mir auf. Neunzehn Flaschen und Dosen sowie zwei Ausgaben des BDM \u2013 des Bierdeckel-Magazins der F\u00f6rderergemeinschaft von Brauerei-Werbemittel-Sammlern e.V. Da habe ich jetzt nicht nur viel zu trinken, sondern auch <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47687\" title=\"Tauschpaket aus R\u00f6dermarkR\u00f6dermarkDEU\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":47689,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[160,2,3,189],"tags":[],"class_list":{"0":"post-47687","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-beer-nuggets","8":"category-bier-erleben","9":"category-bierverkostungen","10":"category-unboxing"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47687"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47687\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":47690,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47687\/revisions\/47690"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/47689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}