{"id":47740,"date":"2025-03-29T09:29:00","date_gmt":"2025-03-29T08:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47740"},"modified":"2025-12-29T09:28:07","modified_gmt":"2025-12-29T08:28:07","slug":"verkostungspaket-aus-muenchingenkorntal-muenchingendeu-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=47740","title":{"rendered":"Verkostungspaket aus M\u00fcnchingen<br>Korntal-M\u00fcnchingen (DEU)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was f\u00fcr eine sch\u00f6ne \u00dcberraschung!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben uns doch eben erst gesehen. Gerade mal ein paar Tage ist es her, dass wir gemeinsam auf dem <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=46779\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tag der offenen Flasche<\/a> im <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=24927\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">KommproBier<\/a> in Langenargen waren und eine riesige Menge unterschiedlicher Biere verkostet haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"620\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verkostungspaket-aus-Muenchingen-Mini-1-1024x620.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47741\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verkostungspaket-aus-Muenchingen-Mini-1-1024x620.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verkostungspaket-aus-Muenchingen-Mini-1-300x182.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verkostungspaket-aus-Muenchingen-Mini-1-150x91.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verkostungspaket-aus-Muenchingen-Mini-1-768x465.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verkostungspaket-aus-Muenchingen-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und trotzdem kommt jetzt ein Paket mit sechs spannenden Bieren?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist ja lieb!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich freue mich von ganzem Herzen, und ein lieber Gru\u00df und ganz gro\u00dfer Dank geht raus an <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/frankdersommelier\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Frank, den Sommelier<\/a>!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben17\/PaketMuenchingen2\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Ritterguts Gose \u2013 Original (4,7%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Farbe ist dunkelgelb mit einer deutlichen, gleichm\u00e4\u00dfigen Tr\u00fcbung. Der Schaum ist nicht der Rede wert, er entwickelt sich kurz und f\u00e4llt dann rasch zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft ist dezent \u2013 nur ganz leichte kr\u00e4uterige Noten und ein s\u00e4uerlich erfrischender Hauch sind zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Antrunk ist spritzig-frisch, und von Beginn an sind sowohl die leichte S\u00e4ure als auch die fein ausbalancierte mineralische Note zu sp\u00fcren. Angenehm und erfrischend. Retronasal kommt ein feiner zitroniger Spritzer hinzu, wohl vom hinzugegebenen Koriander.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Schluck hinterl\u00e4sst das Bier trockene Schleimh\u00e4ute, die sich allerdings auch ein wenig rau anf\u00fchlen. Das gibt einerseits Durst auf den n\u00e4chsten Schluck, was ich gut finde, wirkt auf Dauer aber ein bisschen kratzig.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Ritterguts Gose \u2013 B\u00e4rent\u00f6ter \u2013 German Sour Gose Bock (6,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier hat eine sch\u00f6ne, rotbraune Farbe, die an sehr dunkles Kupfer erinnert. Es ist bei vorsichtigem Einschenken klar; wenn der Bodensatz ins Glas kommt, wird es leicht und gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb. Der Schaum bildet sich zun\u00e4chst sehr ansehnlich aus, f\u00e4llt dann aber blitzschnell und ohne Spuren zu hinterlassen in sich zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft ist sehr zur\u00fcckhaltend \u2013 ich sp\u00fcre lediglich eine dezente Waldhonignote, die von einer ganz feinen S\u00e4ure begleitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits unmittelbar beim Antrunk wird eine deutlich salzige Mineralit\u00e4t sp\u00fcrbar, die die begleitende, feine S\u00e4ure r\u00fccksichtslos an die Wand dr\u00fcckt. Der erste Eindruck lautet also \u201esalzig!\u201c. Auf der Zunge bleibt das f\u00fcr einen Moment so, aber dann wagt sich die S\u00e4ure doch auf die B\u00fchne und beansprucht Raum. Gleichzeitig weichen die orthonasal noch sp\u00fcrbaren Waldhonigaromen; retronasal kommen stattdessen leichte Fruchtester zum Vorschein, die an helle Stachelbeeren und Quitten erinnern. Auch eine gewisse Malzs\u00fc\u00dfe ist sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Schluck geschieht mehrerlei gleichzeitig: Im Rachen wird eine feine Bittere sp\u00fcrbar. Die S\u00e4ure nimmt weiter \u00fcberhand. An das Salz gew\u00f6hnen sich Zunge und Gaumen dahingehend, dass es nicht mehr nur salzig schmeckt. Und es bildet sich ein seifig-alkalischer Belag auf den Schleimh\u00e4uten (h\u00f6rt sich schlimmer an, als es in Wirklichkeit ist).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehr interessante Effekte, die dieses Bier von der \u201enormalen\u201c Gose (was ist an einer Gose schon normal \u2026) doch sehr deutlich unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Gruibinger Bier \u2013 Osterh\u00e4sle M\u00e4rzen (5,6%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier hat eine sch\u00f6ne strohgoldene Farbe und ist blank filtriert, k\u00f6nnte f\u00fcr ein M\u00e4rzen aber auch noch einen Hauch dunkler sein. Der Schaum ist schneewei\u00df, stabil und hinterl\u00e4sst sch\u00f6ne \u201eBr\u00fcsseler Spitzen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft ist intensiv malzig mit Kuchenteignoten und einem Hauch frischem Getreide.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar sp\u00fcre ich beim Antrunk eine feine Kohlens\u00e4ure, auf der Zunge ist das Bier dann aber trotzdem sehr weich und rund, zeigt eine sch\u00f6ne Vollmundigkeit, ohne zu saturierend zu wirken, und pr\u00e4sentiert eine feine Hopfenbittere, die auch nach dem Schluck eher zur\u00fcckhaltend bleibt. Retronasal sp\u00fcre ich die Malzaromen mit den Getreide- und Kuchenteigaromen ebenfalls.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Bier, das sich einerseits ob der Weichheit gut trinken l\u00e4sst, andererseits aber auch nicht zu schlank daherkommt, sondern durchaus nahrhaft wirkt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Haller L\u00f6wenbr\u00e4u \u2013 Oster-Bier (5,4%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Malzbetont soll die Farbe laut Etikett sein, soso! Das f\u00e4llt ja in dieselbe Kategorie wie bernsteinfarben \u2013 man nimmt etwas, das es in vielerlei Farbschattierungen gibt, von ganz hell bis ganz dunkel, als Metrik f\u00fcr etwas anderes. \u00c4hnlich treffsicher und pr\u00e4zise, als wenn man sagt, ein bestimmtes Tier sei etwa so gro\u00df wie ein Hund. Ohne dazuzusagen, ob man von einem Rehpinscher oder einer D\u00e4nischen Dogge spricht. Ich halte die Farbe ja f\u00fcr ein Strohblond, etwas dunkler als ein normales Helles. Das Bier ist blank filtriert und tr\u00e4gt einen sch\u00f6nen, schneewei\u00dfen und recht lang haltbaren Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft ist fein malzig mit einem Hauch von Keksteig \u2013 so, wie es sich f\u00fcr ein klassisches Festbier geh\u00f6rt. Egal, ob Weihnachten oder Ostern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es trinkt sich weich an und erweist sich als rund und vollmundig. Die Spundung ist zur\u00fcckhaltend und verf\u00fchrt zu gro\u00dfen Schlucken. Die feine und zur\u00fcckhaltende Bittere wird erst nach dem Schluck so richtig sp\u00fcrbar, vorher dominiert eine angenehme Malzs\u00fc\u00dfe. Retronasal h\u00e4lt sich das Bier eher zur\u00fcck und beschr\u00e4nkt sich auf die orthonasal schon wahrgenommenen Malz- und Biskuit-Aromen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein sympathisches und gehaltvolles Bier.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Berg Brauerei \u2013 M\u00e4rzen (6,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bier f\u00fcr das Saison-Ende. F\u00fcr das Ende der Winterbrausaison, f\u00fcr den Anfang des Sommerbrauverbots.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leuchtend kupferfarben und blank filtriert, mit sch\u00f6ner, wei\u00dfer Schaumkrone pr\u00e4sentiert sich das Bier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft ist malzbetont, dezent brotig (Krume, nicht Kruste) mit einer feinen, erdigen Note im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der runde und volle, fast schon s\u00e4mige Antrunk r\u00fchrt von eher niedriger Spundung und sch\u00f6n eingebundener Kohlens\u00e4ure her. Auf der Zunge zeigt sich das Bier gehaltvoll mit einer sehr zarten, feinen Bittere, die sich sehr zur\u00fcckh\u00e4lt. Erst nach dem Schluck werden retronasale Aromen deutlich, auch hier wieder Brotkrume und Malz. Sehr harmonisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Bier, das nicht nur eine tendenziell eher deftige Mahlzeit zu begleiten, sondern sie im Zweifelsfall auch zu ersetzen wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Hofbr\u00e4uhaus \u2013 Maibock (7,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Na klar, es gibt keine verbindliche Stilbeschreibung f\u00fcr einen Maibock, aber ich habe eine Kundenerwartung. Und die lautet: Ein Maibock ist hell. Und hoffentlich auch ein bisschen herb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Bock hier ist kr\u00e4ftig kupferfarben. Er ist blank filtriert und bildet nur wenig dezent beigefarbenen Schaum aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Duft ist malzig mit feinen Kr\u00e4uter- und Brotkrustenaromen, ein bisschen herber Waldhonig scheint im Hintergrund auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geschmacklich ist der Bock sch\u00f6n ausgewogen. Er ist nicht so malzig und s\u00fc\u00df wie die meisten dunklen B\u00f6cke, die man in Bayern \u00fcblicherweise so trinkt, sondern balanciert Malz und eine dezente Hopfenbittere sehr angenehm aus. Dennoch bleibt die Betonung auf dem Malz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Retronasal haben wir ein paar Brotkrustenaromen und erneut die feinen Kr\u00e4uter; der Honig ist jetzt verschwunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinten im Rachen wird jetzt auch eine angenehme Bittere sp\u00fcrbar, das ist gar nicht so schlecht. Lediglich eine leicht ins spritige gehende Alkoholnote missf\u00e4llt in dieser Schlussphase etwas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben17\/PaketMuenchingen2\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Was f\u00fcr eine sch\u00f6ne \u00dcberraschung! Wir haben uns doch eben erst gesehen. Gerade mal ein paar Tage ist es her, dass wir gemeinsam auf dem Tag der offenen Flasche im KommproBier in Langenargen waren und eine riesige Menge unterschiedlicher Biere verkostet haben. 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