{"id":48015,"date":"2025-07-16T17:24:00","date_gmt":"2025-07-16T15:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=48015"},"modified":"2025-12-06T12:43:38","modified_gmt":"2025-12-06T11:43:38","slug":"tauschpaket-aus-roedermarkroedermarkdeu-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=48015","title":{"rendered":"Tauschpaket aus R\u00f6dermark<br>R\u00f6dermark (DEU)"},"content":{"rendered":"\n<p>Tauschpaket Nummer Zehn! Wow!<\/p>\n\n\n\n<p>Eine kurze Abfrage per Messenger: \u201eWann seid Ihr denn mal zuhause, so dass ich trotz der Sommertemperaturen gefahrlos ein Bierpaket schicken kann? Es soll ja nicht tagelang in irgendeinem Paketlager herumgammeln und in der gluthei\u00dfen Sonne nachpasteurisiert werden!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Och, das war diesmal leicht zu beantworten: \u201eJetzt!\u201c Sogar f\u00fcr ein paar Tage am St\u00fcck, was selten genug vorkommt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"649\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-1024x649.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-48016\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-1024x649.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-300x190.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-150x95.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1-768x487.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tauschpaket-aus-Roedermark-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die Zeit verfliegt, und schon ist der Paketbote da. Ein Paket mit sechs interessanten Bieren und einer kleinen Dreingabe: Ein Glas mit selbstgemachter Marmelade!<\/p>\n\n\n\n<p>Herzlichen Dank in Richtung S\u00fcdhessen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben17\/TauschpaketRoedermark10\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Verkostungsnotizen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Starnberg Br\u00e4u \u2013 Kellerbier naturtr\u00fcb (5,1%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bier ist dunkelgelb, fast schon orange. Es ist zun\u00e4chst leicht tr\u00fcb, nach leichtem Aufschwenken des Bodensatzes kommt dann eine kr\u00e4ftige Tr\u00fcbe ins Glas, die in sch\u00f6nen Wolken nach unten sinkt und sich anschlie\u00dfend gleichm\u00e4\u00dfig verteilt. Der Schaum ist recht \u00fcppig, f\u00e4llt aber relativ rasch zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzig und hat eine dezente hopfenbittere Note, ganz leicht ins heuartige tendierend.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom ersten Moment an pr\u00e4sentiert das Bier eine recht kernige, geradezu kantige Bittere, kombiniert mit einem vollen und kr\u00e4ftigen K\u00f6rper. Es f\u00fcllt den Mundraum sehr dominant aus, retronasal pr\u00e4sentiert es hopfenbittere Heuaromen, und im Abgang spielt es erneut seinen kernigen Charakter aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bier mit Ecken und Kanten, das trotzdem gut gef\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Octobr\u00e4u \u2013 Weizen \u2013 Saphir (4,9%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kr\u00e4ftig gelb, sch\u00f6n gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb und mit einer dicken, sehr kremigen, sahnigen Schaumschicht \u2013 so muss ein Weizen aussehen!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft geht ins Bananige, ohne zu dick und zu aufdringlich zu wirken. Dahinter kommt eine leichte Hefenote, und noch mal einen Schritt weiter im Hintergrund ein Hauch hopfiges Zitrusaroma.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist frisch und spritzig, die Spundung angenehm hoch (\u201esommerlich hoch\u201c), auf der Zunge wirkt das Bier aber trotzdem sch\u00f6n rund und vollmundig. Retronasal kommen zu den Bananenaromen noch ein paar feine, estrige Fruchtnoten hinzu, und nach dem Schluck erst wird ein Hauch Bittere sp\u00fcrbar \u2013 nicht sehr stark, f\u00fcr ein Weizenbier aber durchaus pr\u00e4gnant und bemerkenswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine sch\u00f6n harmonische Konstruktion.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Josefs Br\u00e4u \u2013 Josefs Bock (7,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bier trinken und Gutes tun. Josefs Br\u00e4u ist eine Inklusionsbrauerei, in der Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand arbeiten. Und das funktioniert vorz\u00fcglich, wie dieser Bock beweist!<\/p>\n\n\n\n<p>Eine mittelbraune Farbe und ein kremiger, altwei\u00dfer Schaum erfreuen das Auge. Das Bier ist fast klar, also leicht filtriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzig mit feinen, kr\u00e4uterigen Noten \u2013 klassisch f\u00fcr einen dunklen Bock.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weiche und vollmundige Antrunk, der runde K\u00f6rper, die ausgepr\u00e4gte Malzigkeit, die s\u00fc\u00df, aber nicht zuckrig daherkommt, und die ganz milde Bittere erg\u00e4nzen einander in hervorragender Harmonie. Viel zu leicht l\u00e4sst sich dieses Bier trinken, viel zu schnell vergisst man den hohen Alkoholgehalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck erg\u00e4nzt ein hauchfeiner R\u00f6stcharakter die Malzigkeit retronasal, und auch die Bittere wird ein bisschen st\u00e4rker sp\u00fcrbar \u2013 ein Kleben am Gaumen wird so erfolgreich verhindert.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrde der Schaum nun nur noch ein bisschen l\u00e4nger halten und nicht schon innerhalb einer halben Minute mehr oder weniger spurlos verschwinden \u2013 dieses Bier h\u00e4tte f\u00fcnf Sterne verdient.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>KohleCraftBr\u00e4u \u2013 Kellerbier (5,2%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die sch\u00f6ne, dunkelgelbe Farbe des Biers und die gleichm\u00e4\u00dfige Tr\u00fcbung gefallen ebenso wie die feste Schaumkrone.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist fruchtig-estrig mit einem leicht dumpfen Aroma im Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk entt\u00e4uscht leider: Das Bier ist dezent s\u00e4uerlich. Insofern er\u00fcbrigt sich auch eine weitere, detaillierte Verkostung.<\/p>\n\n\n\n<p>Schade, denn das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt noch ein paar Wochen in der Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Brauerei Beaverstruck \u2013 Dubrich Black Ale (7,5%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ein Black Ale ist es eigentlich ein bisschen zu braun, dieses Bier. Nicht schwarz genug. Kr\u00e4ftig tr\u00fcb ist es, und es tr\u00e4gt einen dicken, beigefarbenen Schaum, der unendlich lange haltbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist vordergr\u00fcndig r\u00f6stigaromatisch, dahinter verbergen sich aber Fehlaromen mit leichten Akzenten von verbranntem Gummi.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist spritzig, auf der Zunge dominieren r\u00f6stbittere Effekte, Aromen von kr\u00e4ftig ger\u00f6stetem Kaffee, aber auch von angebranntem.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck kommt die angebrannte Bittere deutlicher hervor und beginnt, die Kaffeearomen so zu \u00fcberdecken, dass nach dem Schluck eigentlich nur noch die brenzlige Komponente im Ged\u00e4chtnis bleibt. Leider.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Hoppebr\u00e4u \u2013 Bock (7,0%)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kurz und schmerzlos: Bock. Keine literarischen Erg\u00fcsse bereits im Biernamen (obwohl ich das eigentlich immer ganz witzig finde). Nur vier Buchstaben. B.O.C.K.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe ist ein Tiefbraun mit leicht r\u00f6tlichem Schimmer, v\u00f6llig gleichm\u00e4\u00dfig tr\u00fcb. Dar\u00fcber steht ein leicht beigefarbener, kremiger Schaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Duft ist malzig und kr\u00e4ftig brotig \u2013 wie frische Roggenbrotkruste. \u00c4hnlich, wie ich es in einem N\u00fcrnberger Rotbier erwarten w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrunk ist rund und saftig. Kr\u00e4ftig und viskos flie\u00dft das Bier auf die Zunge, ist ausgepr\u00e4gt s\u00fc\u00df und vollmundig, zeigt gleichzeitig aber auch eine durchaus ordentliche Bittere, die verhindert, dass die S\u00fc\u00dfe zu klebrig wird. Retronasal kommen zu den Brotnoten noch rote Fr\u00fcchte und Trockenfr\u00fcchte hinzu, Waldbeeren, Brombeeren, Rosinen, getrocknete Pflaumen, und dahinter noch ein bisschen Karamell und Toffee.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Schluck klingt die Bittere sehr schnell ab; die S\u00fc\u00dfe bleibt ein wenig l\u00e4nger haften und macht den Abgang ein bisschen klebrig. Nach drei, vier Schlucken entwickelt sich auch eine leichte alkoholische W\u00e4rme im Rachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben17\/TauschpaketRoedermark10\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Tauschpaket Nummer Zehn! Wow! Eine kurze Abfrage per Messenger: \u201eWann seid Ihr denn mal zuhause, so dass ich trotz der Sommertemperaturen gefahrlos ein Bierpaket schicken kann? 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