{"id":48199,"date":"2025-08-19T17:46:00","date_gmt":"2025-08-19T15:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=48199"},"modified":"2025-12-30T14:13:42","modified_gmt":"2025-12-30T13:13:42","slug":"rimska-pivovarpraha-cze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=48199","title":{"rendered":"\u0158\u00edmsk\u00e1 Pivovar<br>Praha (CZE)"},"content":{"rendered":"\n<p>Die <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=20723\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brauerei OSSEGG<\/a> gibt es leider nicht mehr, stelle ich fest \u2013 dabei habe ich doch so sch\u00f6ne Erinnerungen an meinen Besuch dort vor etwa sieben Jahren. Ein wenig missmutig google ich herum und stelle fest: Die Brauerei als solche gibt es noch. Aber: Sie hat einen neuen Besitzer und somit auch einen neuen Namen \u2013 <a href=\"https:\/\/rimska.cz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u0158\u00edmsk\u00e1 Pivovar<\/a>, benannt nach der Stra\u00dfe, in der sie sich befindet. Ein bisschen einfallslos, aber das macht nix.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"887\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-2-1024x887.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-48200\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-2-1024x887.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-2-300x260.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-2-150x130.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-2-768x665.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-2.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>\u0158\u00edmsk\u00e1 Pivovar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ein kurzer Spaziergang bringt uns in rund zehn Minuten vom Nationalmuseum bis vor den Eingang zum Schankraum, und in freudiger Erwartung suchen wir uns drinnen einen Platz \u2013 drau\u00dfen auf dem B\u00fcrgersteig w\u00e4re es zwar eigentlich sch\u00f6ner, immerhin haben wir August, und da sitzt man gef\u00e4lligst drau\u00dfen, aber die Pl\u00e4tze im Schatten sind schon alle belegt, die in der Sonne viel zu hei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Die freundliche Kellnerin bringt uns die Karte, zeigt noch mal schnell, dass jedes Blatt zweiseitig bedruckt ist \u2013 vorne auf Tschechisch, hinten auf Englisch \u2013 und dann fragt sie nach unseren W\u00fcnschen. Leider ist es mit ihren Englisch-Kenntnissen nicht sehr weit her, aber irgendwie stolpern wir uns sprachlich schon zusammen. Das Testbrettchen mit den hier angebotenen vier Bieren h\u00e4tte ich wohl gerne, erkl\u00e4re ich ihr, aber sie sch\u00fcttelt den Kopf. Es gebe zwar das erste und das vierte in der Karte aufgef\u00fchrte Bier, das zweite und dritte aber nicht. Kein Testbrettchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Na, das ist ja schon mal kein guter Start f\u00fcr eine Brauerei, wenn es die angebotenen Biere gar nicht gibt. Dann halt ein einfaches Zehner, bittesch\u00f6n, um den Durst zu l\u00f6schen. Und f\u00fcr meine Liebste ein Alkoholfreies. Beides kommt recht rasch, allerdings vermag das \u0158\u00edmsk\u00e1 X nicht so wirklich zu \u00fcberzeugen, und auch das NEalko geht \u00fcber m\u00e4\u00dfigen Durchschnitt nicht hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Egal, dann probiere ich doch gleich noch das \u0158\u00edmsk\u00e1 XI, das American Red Ale aus. Und dazu, hm, was essen wir denn? Der Blick in die Speisekarte zeigt, dass das Angebot nur und ausschlie\u00dflich auf gro\u00dfe Fleischportionen ausgerichtet ist. Nicht einmal ein Beilagensalat ist irgendwo aufgef\u00fchrt. \u201eGibt es denn irgendwas ohne Fleisch?\u201c, m\u00f6chte ich wissen, und die gute Dame zeigt auf den gebackenen Camembert: \u201eDas ist das einzige.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKein Salat?\u201c \u2013 \u201eKein Salat!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wie schade. Wir bestellen also den gebackenen Camembert, und als zweites Gericht die Ofenkartoffel mit Rindfleisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Essen kommt gemeinsam mit dem Red Ale. Das Bier gef\u00e4llt gut. Kr\u00e4ftig hopfenaromatisch mit einem runden Malzcharakter, der nicht zu saturierend wirkt. Gut trinkbar, und nur echte Feinspitze w\u00fcrden bem\u00e4ngeln, dass die Bittere hinten raus vielleicht ein kleines bisschen zu rau wirkt. Auch das Essen ist nicht schlecht, wenn auch die Pommes, die unaufgefordert zum Camembert kommen, schon arg salzig sind. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt \u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"594\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-1-1024x594.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-48201\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-1-1024x594.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-1-300x174.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-1-150x87.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-1-768x446.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Rimska-Pivovar-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>drei Biere hat uns die Kellnerin angeboten \u2013 mindestens vier h\u00e4tte es gegeben \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Gut ges\u00e4ttigt, aber ob der fehlenden Bierauswahl jetzt nicht wirklich begeistert, gehen wir vor an die Theke und fragen, ob wir mal ins mit einer dicken Kordel abgesperrte Tiefgeschoss gehen k\u00f6nnten, um die Brauerei mal anzuschauen. Bedauerndes Kopfsch\u00fctteln, das ginge nun leider \u00fcberhaupt nicht. Die Kordel hinge da ja nicht ohne Grund. Schade, und auch der Verweis, dass das fr\u00fcher (also vor sieben Jahren) gar kein Problem gewesen sei, stimmt die Dame nicht um.<\/p>\n\n\n\n<p>Na gut, dann ist das so. \u00c4rgerlich, aber nicht zu \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich aber als viel \u00e4rgerlicher empfinde, ist die Tatsache, dass hier, an der Theke, doch noch ein weiteres Bier beworben wird, n\u00e4mlich ein sommerliches Leichtbier mit gerade mal 8\u00b0 Stammw\u00fcrze. Wieso die Kellnerin davon nichts erw\u00e4hnt hat? Keine Ahnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Es bleibt ein schaler Nachgeschmack. \u201eNew ownership, a new name \u2013 but the same love for beer\u201c, so hei\u00dft es auf der Website, aber so richtig scheint die Liebe zum Bier hier doch nicht mehr gelebt zu werden \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die <a href=\"https:\/\/rimska.cz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u0158\u00edmsk\u00e1 Pivovar<\/a> ist t\u00e4glich von 11:00 bis 23:00 Uhr ge\u00f6ffnet; sonntags ist Ruhetag. Zu erreichen ist die Brauerei am einfachsten mit der Stra\u00dfenbahn (zahlreiche Linien) oder der Metro, Haltestelle N\u00e1m\u011bst\u00ed M\u00edru, und von dort drei Minuten in Richtung Nordosten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben17\/Rimska\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">\u0158\u00edmsk\u00e1 Pivovar<br>\u0158\u00edmsk\u00e1 2135\/45<br>120 00 Vinohrady<br>Tschechien<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Brauerei OSSEGG gibt es leider nicht mehr, stelle ich fest \u2013 dabei habe ich doch so sch\u00f6ne Erinnerungen an meinen Besuch dort vor etwa sieben Jahren. Ein wenig missmutig google ich herum und stelle fest: Die Brauerei als solche gibt es noch. 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