{"id":5385,"date":"2016-06-09T23:00:35","date_gmt":"2016-06-09T21:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=5385"},"modified":"2022-03-19T11:31:26","modified_gmt":"2022-03-19T10:31:26","slug":"49-lahnsteiner-bierseminarhopheads","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=5385","title":{"rendered":"49. Lahnsteiner Bierseminar<br \/>\u201eHopheads\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt sind sie die \u201eHopfenk\u00f6pfe\u201c. Und w\u00f6rtlich ist diese Bezeichnung auch zu nehmen, denn die \u201eHopheads\u201c haben nichts als Hopfen im Sinn und k\u00f6nnen nicht genug davon bekommen. Dies gilt allerdings nicht nur f\u00fcr die Hopfenbittere. Die Aromahopfensorten unseres sch\u00f6nen Planeten k\u00f6nnen neben einer gewissen Bittere die verschiedensten und faszinierendsten Aromen abbilden. Lychee, Geranie, Melone, Mandarine oder Stachelbeere sind nur einige wenige der zahlreichen Eindr\u00fccke, die den Teilnehmern des Abends begegneten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40195\" width=\"839\" height=\"629\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-1.jpg 264w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-1-150x113.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-1-80x60.jpg 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 839px) 100vw, 839px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40196\" width=\"838\" height=\"717\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-2.jpg 354w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-2-300x257.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-2-150x128.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 838px) 100vw, 838px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>Impressionen vom 49. Lahnsteiner Bierseminar (Fotos: Petra Rohmann)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Fr\u00fchlings- und Sommerbier des Jahres 2016 braut die Lahnsteiner Brauerei das Citra Hop. Basis dieses Bieres ist ein oberg\u00e4riges naturtr\u00fcbes Vollbier nach typisch rheinischer Art. Diese Basis k\u00f6nnte bereits alleine f\u00fcr sich ein sch\u00f6nes Sommerbier abgeben, doch schon die erste Nase stellt erfreut fest: Da geht noch was! W\u00fcrzige D\u00fcfte von Jasmin, Stachelbeere, Lychee und Geranie kitzeln die Wahrnehmung an. Im Trunk wirkt dieses Bier leicht, harmonisch, relativ schlank und von einer dezenten Bittere. Entsprechend wohl f\u00fchlt es sich im Biergarten oder auch als Aperitif. Zust\u00e4ndig f\u00fcr all das zeichnet der US-amerikanische Aromahopfen \u201eCitra\u201c, der dem Bier auch seinen Namen gab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Erfolg des Citra Hop animierte Braumeister Henrik Rohmann auch, einmal mit \u00e4hnlichen Rezepturen zu experimentieren, denn auch f\u00fcr 2017 hoffen wir alle auf einen sch\u00f6nen Sommer mit einem ebenso sch\u00f6nen Bier. Im Vorgriff darauf testeten die Teilnehmer:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Naturtr\u00fcbes Oberg\u00e4riges mit Aromahopfen \u201eRelax\u201c aus Deutschland.<\/li><li>Naturtr\u00fcbes Weizenbier Hefe Hell mit Aromahopfen \u201eCitra\u201c aus den USA.<\/li><li>Naturtr\u00fcbes Weizenbier Hefe Hell mit Aromahopfen \u201eCascade\u201c aus den USA.<\/li><li>Naturtr\u00fcbes Weizenbier Hefe Hell mit Aromahopfen \u201eMandarina Bavaria\u201c aus Deutschland.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wie es dann oft so ist \u2013 auch unter vielen Sch\u00f6nheiten ist eine die Sch\u00f6nste. Welche es sein wird \u2013 das wird sich mit dem Lahnsteiner Sommerbier 2017 enth\u00fcllen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fantastische Sommerbiere mit wohlschmeckenden Hopfensorten braut nat\u00fcrlich nicht nur die Lahnsteiner Brauerei. Auch bei der Brauerei Camba Bavaria aus dem oberbayrischen Truchtlaching entschl\u00fcpften j\u00fcngst im Rahmen ihrer \u201ePHNTM\u201c-Reihe zwei leckere Vertreter dieser Gattung den Braukesseln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das RHGB Reinheitsgebotsbier zeigt sich als goldgelbes unterg\u00e4riges Vollbier mit den Aromahopfensorten Kazbek, TnT und Tradition. Fruchtig-herbe Noten von Hopfen, Kiwi, Papaya und Zitrone paaren sich mit einem schlanken Malzk\u00f6rper. Ideal passt das Reinheitsgebotsbier zu Fleisch vom Grill und dem pikant gew\u00fcrzten Nudelsalat vom Buffet dazu. Eine interessante Parallele zum Lahnsteiner Citra Hop offenbart sich im Wert von 19 Bittereinheiten \u2013 den exakt beide Biere aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etwas bitterer liebt es das Camba Melon Flash mit 26 Bittereinheiten und den Aromahopfensorten Tradition, Hersbrucker und H\u00fcll Melon. Das ockergelbe oberg\u00e4rige Vollbier kommt fruchtig, frisch und spritzig daher. Es kombiniert die D\u00fcfte und Aromen von Honigmelone, Weinbergpfirsich, Banane und Erdbeere mit einer feinen Hopfenbittere. Damit erobert es sich auch den Platz neben Sommersalat, hellem Fleisch, Pasta oder Fisch auf den Speisekarten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40197\" width=\"841\" height=\"615\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-3.jpg 354w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-3-300x219.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-3-150x110.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-3-80x60.jpg 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 841px) 100vw, 841px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"font-size:12px\"><strong>Der Maibock ist wieder da! (Foto: Petra Rohmann)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch auf sommerlichen Speisekarten gibt es Pl\u00e4tze f\u00fcr starke Biere. Hierzu kennt das Jahr 2016 eine neue Variante des Lahnsteiner Maibock, den es vor vielen Jahren schon einmal gab. Damals verbarg sich hinter dem Maibock ganz einfach ein heller Bock. Diesmal ist der Martinator als heller Doppelbock die Basis des Maibock. Seine besondere Note erh\u00e4lt er durch die Zugabe von Aromahopfen Citra. Verglichen mit dem Citra Hop gewinnt der Maibock deutlich an K\u00f6rper und Vollmundigkeit, ohne aber seine sommerliche Citrusfrische aufzugeben. Ein gef\u00e4hrliches Bier, es regt trotz seiner 8,0 Vol.-% m\u00e4chtig zum Weitertrinken an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4hnliches gilt f\u00fcr ein ganz neues Lahnsteiner Experiment, das \u201eIPL\u201c India Pale Lager. Es ist angelehnt an den britischen Bierstil IPA India Pale Ale, im Unterschied zu ihm aber als unterg\u00e4riges Starkbier ausgef\u00fchrt. Wiederum typisch auch f\u00fcr ein IPA gestaltet sich die relativ hohe Bittere von 50 Bittereinheiten und die Zugabe von Aromahopfen, in diesem Falle Mandarina Bavaria. Fazit: Zwar haben weder Briten noch Inder dieses Bier je gekostet \u2013 Gefallen h\u00e4tten sie aber sicher daran gefunden. Sein goldgelber Glanz f\u00e4ngt das Auge des Bierfans genauso wie der Glanz einer 24 Karat Goldkette das der Frau. F\u00fcr sich selbst spricht die gelungene Kombination aus vollmundigem Malzk\u00f6rper, Fruchts\u00fc\u00dfe aus der Mandarine und deutlicher, aber ausgewogener Hopfenbittere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch trotz dieser gelungenen Komposition: Den Preis f\u00fcr das st\u00e4rkste Bier des Abends konnte auch das IPL nicht erringen, es musste ihn der Edition 2016 des Lahnsteiner Honigbiers\u00fcberlassen. Drei Monate Zeit hatte sich dieses f\u00fcr seine Reifung gelassen \u2013 dann reifte es zu stattlichen 10,7 Vol.-% Alk.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-40198\" width=\"842\" height=\"2042\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-4.jpg 146w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-4-124x300.jpg 124w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/49.-Lahnsteiner-Bierseminar-4-62x150.jpg 62w\" sizes=\"auto, (max-width: 842px) 100vw, 842px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Honigbier hat eine uralte Tradition \u2013 schon die alten Germanen wussten ob seiner Vorz\u00fcge. Als deren direkte Nachfahren brauten die Lahnsteiner Bierbrauer als ersten Test eine kleine Menge Honigbier im Jahr 2014. Der Test entfachte die Lust auf mehr und so schaffte man einen kleinen Tank an und verg\u00e4rt nun \u00f6fter mit naturbelassenem Bl\u00fctenhonig aus der Heimat eine etwas gr\u00f6\u00dfere Menge Honigbier \u2013 mit 200 Litern aber wirklich nur etwas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wie die Biene kann auch das Honigbier ein schmerzlicher Genuss werden, wenn man es nicht ausreichend achtet und ihm nicht mit dem geb\u00fchrenden Respekt begegnet. Seine Farbe ist heller als die des Honigs, eher strohblond mit einer sehr sanften Tr\u00fcbung und einem dezenten sanften Schaumh\u00e4ubchen. Im Duft k\u00f6nnte man das Bierglas beinahe mit dem Honigglas verwechseln, so angenehm aber dennoch deutlich und dominant umschmeichelt der Honig die Nase. Ein Ansatz von Zitrusnoten und von einer sommerlichen Blumenwiese gesellt sich hinzu. Leicht prickelnd und mit einer sehr dezenten S\u00fc\u00dfe, die vielleicht aus dem Honig, vielleicht aber auch aus dem Malz kommt, perlt das Honigbier auf die Zunge und breitet sich vollmundig im Gaumen aus. Erst im Nachtrunk offenbart es wiederum den Einfluss des Honigs, aber auch eine leichte Bittere, die man ihm ob des dezenten Hopfengehaltes gar nicht recht zutraut. Ein rundum rundes Craftbier, dem man in perfektem Denglisch eine verd\u00e4chtig hohe Drinkability attestieren darf. Runde Augen rollen beim Blick auf das Etikett das offenbart, was der Zunge verborgen blieb: Einen Alkoholgehalt von 10,7 % \u2013 sagenhaft wie die alten Germanen eben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Brautechnische Daten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Oberg\u00e4riger heller Bock.<\/li><li>Zutaten: Brauwasser, Gerstenmalz, Honig, Hopfenextrakt.<\/li><li>Stammw\u00fcrze 22,7 % bei 10,7 % Alk.<\/li><li>Farbe: 8,0 EBC.<\/li><li>Bittere: 19 BE.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genussempfehlung:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ein Bier wie geschaffen, um warme Fr\u00fchlingstage in der Natur ausklingen zu lassen.<\/li><li>Trotz seiner St\u00e4rke auch zu Honigmelone mit Parmaschinken.<\/li><li>Gerade wegen seiner St\u00e4rke zu Lamm- und Rindersteak, w\u00fcrzigem Braten oder Wild. Als Dessertbier zu Lebkuchen oder s\u00fc\u00dfen Pralinen offenbart es seine wahre St\u00e4rke.<\/li><li>Bierbotschafterin Donka Fohr empfiehlt den Genuss im Verein mit einen w\u00fcrzigen Ziegen-Bierk\u00e4se.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Autor:<\/strong> Markus Fohr<br>(Pressemitteilung der Lahnsteiner Brauerei GmbH &amp; Co. KG)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt sind sie die \u201eHopfenk\u00f6pfe\u201c. Und w\u00f6rtlich ist diese Bezeichnung auch zu nehmen, denn die \u201eHopheads\u201c haben nichts als Hopfen im Sinn und k\u00f6nnen nicht genug davon bekommen. Dies gilt allerdings nicht nur f\u00fcr die Hopfenbittere. Die Aromahopfensorten unseres sch\u00f6nen Planeten k\u00f6nnen neben einer gewissen Bittere die verschiedensten und <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=5385\" title=\"49. 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