{"id":5849,"date":"2016-11-23T23:00:19","date_gmt":"2016-11-23T22:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=5849"},"modified":"2025-03-03T07:25:25","modified_gmt":"2025-03-03T06:25:25","slug":"die-weissesalzburgaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=5849","title":{"rendered":"Die Weisse<br \/>Salzburg<br \/>AUT"},"content":{"rendered":"\n<p>Meine holde Ehefrau liebt Wei\u00dfbier.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Insofern wirkt es ja schon ein wenig seltsam, dass ich, obwohl alleine unterwegs, heute meine kurze Mittagsrast in der Salzburger Brauerei <a href=\"http:\/\/www.dieweisse.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Weisse<\/a> einlege. Denn hier gilt nat\u00fcrlich: Nomen est omen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1901 wird hier in der Rupertgasse 10 und der Bayerhamer Stra\u00dfe 10 Wei\u00dfbier gebraut \u2013 damals wie heute nach demselben Rezept.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"718\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Die-Weisse-Mini-1-1024x718.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46583\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Die-Weisse-Mini-1-1024x718.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Die-Weisse-Mini-1-300x210.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Die-Weisse-Mini-1-150x105.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Die-Weisse-Mini-1-768x538.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Die-Weisse-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Blick auf das historische Sudwerk<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Was im ersten Moment ebenfalls ein wenig seltsam erscheint, n\u00e4mlich, dass es zwei Adressen gibt, kl\u00e4rt sich nach dem Betreten des gro\u00dfen Restaurantbereichs rasch auf: Der Eingang zum Wirtshaus liegt in der Rupertgasse, und geht man weit nach hinten in den Raucherbereich, und anschlie\u00dfend weiter in die Sudwerk-Bar, wo die kleine Brauerei steht, die der Bar den Namen verleiht, befindet man sich schon ums Eck in der Bayerhamer Stra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit w\u00e4re also schon mal das Adressproblem gekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das zweite Problem, also die Tatsache, dass ich von allen Bierstilen das Weizenbier eigentlich am wenigsten mag, bekomme ich auch im Nu in den Griff: \u201eWas haben Sie denn alles vom Fass?\u201c, frage ich die freundliche Kellnerin, und bekomme zur Antwort, dass es neben der Original Weisse von 1901 auch ein Salzburger Zwickel gebe, also ein ungefiltertes M\u00e4rzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNa also\u201c, entf\u00e4hrt es mir ungewollt, und die Kellnerin schaut mich irritiert an. \u201eDavon h\u00e4tte ich gerne ein gro\u00dfes Glas, und dazu das Tagesgericht.\u201c Blitzschnell steht beides vor mir, ich hatte gerade noch die Zeit, mir die H\u00e4nde zu waschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Zwickel entpuppt sich als herrlich s\u00fcffiges Alltagsbier. Nur relativ schwach gespundet, rund und malzig, ohne zu s\u00e4ttigend zu wirken, nur leicht gehopft \u2013 ein unauff\u00e4lliger, aber sehr gef\u00e4lliger Begleiter zum Essen. W\u00e4re es nicht Mittagszeit, ich k\u00f6nnte hier sitzen bleiben und ein Glas ums andere trinken, den Tag gem\u00fctlich ausklingen lassen. Bei so einem feinen Bier brauche ich keine Geschmacksexoten, keine Hopfenbomben, keine Super-, Double- oder Imperial-Kreationen, die im ersten Moment spannend schmecken, aber nach 200 oder 300 ml anfangen, aufdringlich zu wirken, so dass man die Lust verliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin also sehr zufrieden!<\/p>\n\n\n\n<p>In Ruhe sehe ich mich noch einmal um. Ein nett gestalteter Nichtraucherbereich zum Essen, Wirtshaus genannt. Gem\u00fctlich. Hinten die Bar, die erst am sp\u00e4ten Nachmittag \u00f6ffnet, also das Sudwerk. Dazwischen ein kleiner Shop, in dem man Souvenirs erstehen kann. Und drau\u00dfen, im Innenhof, ein Biergarten. Heute, Ende November, verwaist, obwohl der Warmlufteinbruch mit Temperaturen von 15\u00b0 es problemlos erlauben w\u00fcrde, drau\u00dfen zu sitzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Flasche Weizenbock kaufe ich mir zum Mitnehmen. F\u00fcr die holde Ehefrau daheim, damit sie auch in den Genuss des hier gebrauten Biers kommen kann. \u201eWeihnachtsbock!\u201c, betont die Kellnerin, als sie mir die Flasche auf den Tisch stellt. Nun, vielleicht ein wenig zu fr\u00fch, wir haben ja noch nicht einmal den Ersten Advent, aber andererseits: Die wenigen Wochen bis Weihnachten werden wie im Flug vergehen, dessen bin ich mir sehr sicher. Und: Genauso sicher bin ich mir, dass dieser Weihnachts-Weizenbock das Fest nicht mehr erleben wird \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Wirtshaus <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/www.dieweisse.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><a href=\"http:\/\/www.dieweisse.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Weisse<\/a><\/a><\/span><\/span> ist t\u00e4glich ab 10:00 Uhr durchgehend ge\u00f6ffnet; sonntags ist Ruhetag. Das Sudwerk hinten dran, also die Bar, macht erst ab 17:00 Uhr auf, ebenfalls mit Sonntag als Ruhetag. Die Brauerei selbst kann auf Anfrage besichtigt werden. Zu erreichen ist Die Weisse bequem zu Fu\u00df vom Hauptbahnhof aus \u2013 erst sind vielleicht zehn Minuten Fu\u00dfweg.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben14\/DieWeisse\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Die Weisse<br>Rupertgasse 10<br>5020 Salzburg<br>\u00d6sterreich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Meine holde Ehefrau liebt Wei\u00dfbier. Ich nicht. Insofern wirkt es ja schon ein wenig seltsam, dass ich, obwohl alleine unterwegs, heute meine kurze Mittagsrast in der Salzburger Brauerei Die Weisse einlege. Denn hier gilt nat\u00fcrlich: Nomen est omen. 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