{"id":5978,"date":"2016-12-05T23:10:31","date_gmt":"2016-12-05T22:10:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=5978"},"modified":"2025-05-17T12:48:27","modified_gmt":"2025-05-17T10:48:27","slug":"the-moose-roo-pub-grillha-noivnm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=5978","title":{"rendered":"The Moose &#038; Roo Smokehouse<br \/>H\u00e0 N\u1ed9i<br \/>VNM"},"content":{"rendered":"\n<p>Verhungern und verdursten muss man in H\u00e0 N\u1ed9i nicht \u2013 auf Schritt und Tritt findet man vom Luxus-B\u00fcffet, das alle K\u00f6stlichkeiten der Welt bietet, bis zur Stra\u00dfenk\u00fcche, die mit Plastikwannen und einem Gaskocher im Rinnstein betrieben wird, alles, was das Herz begehrt. Gem\u00fcse, Obst, Fisch, Fleisch und vieles mehr, bei dem man manchmal lieber gar nicht wissen m\u00f6chte, was es ist, findet man \u00fcberall. Und Bier.<\/p>\n\n\n\n<p>Bia, also etwas anders geschrieben als bei uns, aber fast genauso ausgesprochen, ist neben Tee das Alltagsgetr\u00e4nk schlechthin. Ob H\u00e0 N\u1ed9i oder Saigon, ob Tr\u00fac B\u1ea1ch oder Halida \u2013 Flaschen und Dosen mit einfachem, s\u00fc\u00dflichem, hoch gespundetem und geschmacksarmem Lagerbier begleiten jedes Essen. Ob eben im Vor\u00fcbergehen am Kiosk oder beim Stra\u00dfenh\u00e4ndler gekauft und lauwarm direkt aus der Dose getrunken oder im Restaurant vom Ober feierlich aus dem K\u00fchlschrank genommen, mit wei\u00dfem Leinen umh\u00fcllt und dann aus der Dose in ein Weinglas kredenzt \u2013 Bia passt immer.<\/p>\n\n\n\n<p>Und ist langweilig. Nichtssagendes, sprudeliges und m\u00e4\u00dfig erfrischendes, gelb gef\u00e4rbtes Wasser, wie b\u00f6se Zungen sagen. Aufmerksamkeit ist also angesagt, m\u00f6chte man mal etwas Anderes probieren, etwas Besseres.<\/p>\n\n\n\n<p>So machte es denn auch sofort Klick! als wir am American Club mit seinem Restaurant <a href=\"http:\/\/mooseandroo.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">The Moose &amp; Roo Smokehouse<\/a> im Franz\u00f6sischen Viertel, am S\u00fcdrand des H\u1ed3 Ho\u00e0n Ki\u1ebfm, des Schwert-Sees, vorbeikamen. Eine kleine Leuchtreklame nur, <a href=\"https:\/\/pasteurstreet.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pasteur Street Brewing Co Saigon<\/a>, aber wie von selbst lenkten sich unsere Schritte nach links, durch ein Tor hindurch in den Innenhof zur Bar.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein nettes Open-Air Restaurant. Zentral eine kleine Bar, rundherum Tischgruppen, ein paar Schirme, B\u00e4ume, ein Tennisplatz. Relaxte Atmosph\u00e4re. Am Zapfhahn die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen, also Heineken, Sapporo, Carlsberg. In der Getr\u00e4nkekarte dann aber der Hinweis auf die <a href=\"https:\/\/pasteurstreet.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pasteur Street Brewing Co<\/a>. Ein Pasteur Street India Pale Ale und ein saisonales Bier (\u201eplease ask your server\u201c) werden angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bestellung ging wie von selbst, \u201eJe eines, bittesch\u00f6n!\u201c, und erst danach die Frage an die freundliche Kellnerin, um was es sich bei dem zweiten denn eigentlich handeln w\u00fcrde. \u201eEin Coconut Porter\u201c, hie\u00df es, und sicherheitshalber deutete das M\u00e4del noch einmal mit dem spitzen Zeigefinge auf das Dunkle der beiden servierten Biere.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"695\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Moose-and-Roo-Smokehouse-Mini-1-1024x695.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46995\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Moose-and-Roo-Smokehouse-Mini-1-1024x695.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Moose-and-Roo-Smokehouse-Mini-1-300x203.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Moose-and-Roo-Smokehouse-Mini-1-150x102.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Moose-and-Roo-Smokehouse-Mini-1-768x521.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/The-Moose-and-Roo-Smokehouse-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Porter und IPA \u2013 bei genauerem Hinsehen kann man sie unterscheiden \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Wir grinsten innerlich und stellten uns Joe Sixpack aus dem Mittleren Westen der USA vor, der vielleicht wirklich nicht in der Lage sein w\u00fcrde, ein helles und hopfiges IPA von einem dunkelbraunen Coconut-Porter, dessen leicht k\u00fcnstlich wirkendes Aroma uns schon deutlich entgegenwehte, zu unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das India Pale Ale pr\u00e4sentierte sich \u00fcberraschend klar, geradezu glanzfein, und wir kamen zu der \u00dcberzeugung, dass es wohl gefiltert worden ist. Selbst eine gut flokkulierende Hefe und lange, kalte Lagerung k\u00f6nnen ein Bier eigentlich nicht so extrem klar machen. Aber es schmeckte. Angenehme und leicht harzige Hopfenaromen, eine deutliche, aber nicht zu dominierende Bittere. Frisch und gut trinkbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Coconut-Porter hingegen ein wenig zwiesp\u00e4ltig. Deutliches Kokosnuss-Aroma, deutlicher Kokosnuss-Geschmack. Ein bisschen k\u00fcnstlich wirkend, und auf die Dauer erm\u00fcdend. Nach einem halben Glas hat man vom zun\u00e4chst leckeren Geschmack genug und kaut ein wenig lustlos auf dem langsam w\u00e4rmer werdenden Rest herum. Keine echte Offenbarung.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber immer noch besser als die langweiligen Bland Lagers in den Bars rundherum. Und da das saisonale Bier auch von Fass zu Fass wechselt, wie uns an der Bar versichert wurde, ist <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/mooseandroo.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><a href=\"http:\/\/mooseandroo.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">The Moose &amp; Roo Smokehouse<\/a><\/a><\/span> somit doch eine Adresse, die man sich merken kann und sollte \u2013 f\u00fcr den Fall, dass der Sinn nach etwas ausgefallenerem Bier steht.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das im Oktober 2013 er\u00f6ffnete <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/mooseandroo.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><a href=\"http:\/\/mooseandroo.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">The Moose &amp; Roo Smokehouse<\/a><\/a><\/span> ist t\u00e4glich ab 11:00 Uhr durchgehend ge\u00f6ffnet, sonnabends und sonntags schon ab 10:00 Uhr; kein Ruhetag. Sonnabends gibt es Livemusik. entspannten Bluesrock. Vom See H\u1ed3 Ho\u00e0n Ki\u1ebfm aus sind es drei Minuten zu Fu\u00df in s\u00fcdlicher Richtung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben15\/MooseRoo\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">The Moose &amp; Roo Smokehouse<br><span class=\"section-info-text\">21 Hai B\u00e0 Tr\u01b0ng<\/span><br>Ho\u00e0n Ki\u1ebfm<br>10000 H\u00e0 N\u1ed9i<br>Vietnam<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Verhungern und verdursten muss man in H\u00e0 N\u1ed9i nicht \u2013 auf Schritt und Tritt findet man vom Luxus-B\u00fcffet, das alle K\u00f6stlichkeiten der Welt bietet, bis zur Stra\u00dfenk\u00fcche, die mit Plastikwannen und einem Gaskocher im Rinnstein betrieben wird, alles, was das Herz begehrt. 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