{"id":6073,"date":"2016-12-10T23:00:23","date_gmt":"2016-12-10T22:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=6073"},"modified":"2025-07-25T13:47:25","modified_gmt":"2025-07-25T11:47:25","slug":"bia-hoi-ha-noi-cua-hang-ngoc-linhha-noivnm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=6073","title":{"rendered":"Bia H\u01a1i H\u00e0 N\u1ed9i \u2013 C\u1eeda H\u00e0ng Ng\u1ecdc Linh<br \/>H\u00e0 N\u1ed9i<br \/>VNM"},"content":{"rendered":"\n<p>Meine Berichterstattung \u00fcber die Bierszene in H\u00e0 N\u1ed9i w\u00e4re nicht vollst\u00e4ndig, ach, k\u00f6nnte gar nicht vollst\u00e4ndig sein, ohne dass ich etwas \u00fcber Bia H\u01a1i schreiben w\u00fcrde. All die sch\u00f6nen Gasthausbrauereien wie <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=5961\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hoa Vi\u00ean<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=5989\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Legend<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=6021\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">The Windmill<\/a> oder <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=6055\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">AGrill<\/a>, die tollen Bierbars wie <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=6032\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Le Petit Bruxelles<\/a>, <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=5978\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">The Moose &amp; Roo<\/a> oder <a href=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=6006\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">C-Craft<\/a>, sie bieten alle wunderbare Biererlebnisse, aber sie richten sich gleichzeitig auch an einen eher elit\u00e4ren Kreis von G\u00e4sten \u2013 an Bierliebhaber, Freunde des etwas Anderen, etwas betuchtere Genie\u00dfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie anders da der Stoff, der die Gesellschaft in H\u00e0 N\u1ed9i zusammenh\u00e4lt, der als Schmierstoff im Getriebe der t\u00e4glichen Routine dient, als Kitt zwischen den Gesellschaftsschichten, als Grundstoff f\u00fcr Freundschaften, als Z\u00fcndstoff f\u00fcr Diskussionen, als Grundlage f\u00fcr ein deftiges Mahl, als Erfrischung zwischendurch, als Entschuldigung f\u00fcr eine Rast, als Begr\u00fcndung f\u00fcr einen Spaziergang oder eine Spazierfahrt, als Tr\u00f6ster f\u00fcr einsame Herzen oder ganz einfach als Durstl\u00f6scher: Bia H\u01a1i.<\/p>\n\n\n\n<p>Frisches Bier. Nichts anderes bedeutet Bia H\u01a1i. Und das ist w\u00f6rtlich zu verstehen. Egal, ob es die gro\u00dfe Bierfabrik von <a href=\"http:\/\/www.habeco.com.vn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Habeco<\/a> (Hanoi Beer Alcohol and Beverage Joint Stock Corp.) ist oder eine kleine, halblegale Hinterhofbrauerei \u2013 das Bier wird produziert, nur kurz gelagert, bis es seine beste Qualit\u00e4t erreicht hat, und dann fr\u00fchmorgens auf F\u00e4sser gezogen, die am gleichen Tag geleert werden. Geleert werden m\u00fcssen. Keine Pasteurisierung, keine Konservierungsstoffe, keine Ultrafiltration, keine sonstigen \u00fcbertriebenen Hygienema\u00dfnahmen, um das Bier haltbar zu machen. Ein Bia H\u01a1i, das nicht am Tag seiner Abf\u00fcllung getrunken wird, hat seinen Beruf verfehlt. Frisches Bier im wahrsten Sinne des Wortes.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so verlassen jeden Morgen hunderte von Lieferwagen die Brauereien in H\u00e0 N\u1ed9i, bringen die gro\u00dfen, bis zu 100 l fassenden Stahl-KEGs in die Stadtteile, wo sie auf Mopeds umgeladen und im Gassengewirr der Stadt weiter verteilt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In jedem Block gibt es mindestens einen Ausschank, an manchen Kreuzungen sogar an allen vier Ecken jeweils einen. Bia H\u01a1i steht gro\u00df dran, und das Geheimnis besteht darin, die vorgek\u00fchlten KEGs so, wie sie angeliefert werden, zu nehmen, auf gro\u00dfen Eisblocks oder in selbstgebastelten K\u00fchlm\u00e4nteln kalt zu halten und m\u00f6glichst schnell auszuschenken. Aufstellen des KEGs, anzapfen, ausschenken, austrinken \u2013 oftmals dauert es nur wenige Minuten, bis es leer ist, und entweder steht in den gr\u00f6\u00dferen Sch\u00e4nken dann schon ein zweites bereits, oder es dauert einen kleinen Moment, bis der Lieferant mit dem Moped das n\u00e4chste Fass anliefert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"726\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-1-1024x726.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47392\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-1-1024x726.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-1-300x213.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-1-150x106.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-1-768x545.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-1.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>einfach aus dem Schlauch laufen lassen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ausgeschenkt wird mit einem PVC-Schlauch ohne Druck. Das KEG wird einfach auf den Kopf gestellt, das Bier laufen gelassen. Getrunken wird aus simplen Gl\u00e4sern. Leicht gr\u00fcnlich-t\u00fcrkis schimmerndes Recycling-Glas, das Altglas billig und schnell eingeschmolzen und zu Gl\u00e4sern gepresst. Luftblasen im Glas? Kleine Haarrisse? Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten? V\u00f6llig egal, ein paar Runden wird das Glas schon aushalten, und wenn es beim Zuprosten dann doch einmal zerspringt, werden die Scherben rasch weggefegt, und der Schaden ist nicht der Rede wert. Eichstriche? Was soll das denn? Das Glas ist voll, wenn kein Bier mehr reinpasst. Und in einem echten Bia-H\u01a1i-Ausschank bestellt man nicht einen halben Liter oder 300 ml, sondern ein Glas. Es sieht doch jeder, wie gro\u00df die Gl\u00e4ser sind. Und wem es zu wenig ist, der bestellt halt noch eins. Oder zwei. Und genauso schnell, wie es eingeschenkt worden ist, ist das Glas auch schon wieder ausgetrunken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir schlendern am Westrand der Altstadt entlang, an der Kreuzung der Stra\u00dfen B\u00e1t \u0110\u00e0n und \u0110\u01b0\u1eddng Th\u00e0nh, rechts von uns ein kleiner Ausschank, und diagonal gegen\u00fcber ebenfalls. Beide sind brechend voll. Wie immer. Dicht an dicht stehen die winzigen Plastiktischchen und -st\u00fchlchen, die selbst f\u00fcr unseren zweij\u00e4hrigen Enkel zu klein erscheinen, aber um sich hinzuhocken, die Knie an den Ohren, und das Bier zu trinken, daf\u00fcr reicht es. Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie im <a href=\"http:\/\/www.diachibotui.com\/ha-noi\/ngoc-linh-bia-hoi-ha-noi\/l16675.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bia H\u01a1i H\u00e0 N\u1ed9i \u2013 C\u1eeda H\u00e0ng Ng\u1ecdc Linh<\/a> gerade eines der Tischchen frei wird, und blitzschnell hocken wir uns hin. Wir haben sogar ein Luxustischchen erk\u00e4mpft, mit richtigen St\u00fchlchen, nicht nur Hockern. F\u00fcr uns Europ\u00e4er immer noch viel zu klein, aber immerhin gehen die Knie nun nur bis zur Brust und nicht bis an die Ohren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben noch nicht richtig Platz genommen, als bereits zwei t\u00fcrkisfarbene Gl\u00e4ser vor uns stehen, frisch gef\u00fcllt, der Schaum rinnt langsam \u00fcber den Rand. Wir nehmen rasch einen Schluck. Das Bier ist leicht und erfrischend. Ein ganz schwaches Hopfenaroma nur, auf der Zunge weich und s\u00fcffig, ein bisschen s\u00fc\u00dflich, kein K\u00f6rper, aber viel Kohlens\u00e4ure. Ein sauberer Abgang, und nur ein Hauch von Bittere, gerade so viel, dass es Lust auf den n\u00e4chsten Schluck macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Bia H\u01a1i hat nur wenig Alkohol, irgendwo um die drei Prozent, aber im Gegensatz zu manchem europ\u00e4ischen Leichtbier mit seinem Geschmack, der an nassen Karton erinnert, passt hier im Bier alles harmonisch zusammen. Die Leichtigkeit, die Frische. Auch die viele Kohlens\u00e4ure l\u00e4sst es nicht \u00fcberspundet wirken, sondern einfach nur erfrischend zischen. Das Glas ist blitzschnell leer, und genauso schnell steht wieder ein volles vor uns.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1015\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-2-1024x1015.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47393\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-2-1024x1015.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-2-300x297.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-2-768x761.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-2.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>kurze Zapfpause<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die junge Bedienung schiebt ein gro\u00dfes Tablett mit vielleicht zwanzig oder drei\u00dfig Gl\u00e4sern vor das Fass, der junge Mann, der dort auf einem Hocker sitzt, unterbricht das Spiel auf seinem Telefon, nimmt den Daumen vom PVC-Schlauch, und eine Minute sp\u00e4ter sind alle Gl\u00e4ser randvoll mit frischem Bier. In Windeseile werden sie am B\u00fcrgersteig entlang verteilt. Jeder Gast, der nicht ausdr\u00fccklich abwehrt, bekommt ein neues Glas, beeilt sich, sein angefangenes altes Glas zu leeren, um nur ja keinen Schluck zu verpassen. Wer glaubt, auf dem M\u00fcnchner Oktoberfest w\u00fcrde schnell getrunken, muss sich hier eines Besseren belehren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die frischen Biere l\u00f6sen die Zunge und machen Kontakte einfach. Vom Nachbartisch erschallt ein fr\u00f6hliches \u201eProst!\u201c und die Frage \u201eKommt Ihr aus Deutschland?\u201c Soan stellt sich uns vor, stellt ein frisch gezapftes Glas Bia H\u01a1i auf unseren Tisch. \u201eIch habe sieben Jahre in Schwerin gearbeitet. Lederwaren. Eine tolle Zeit, aber schon lange her!\u201c Er st\u00f6\u00dft mit uns an, wir leeren das Glas in einem Zug.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bedienung stellt frisches Bier bereit. \u201eIch w\u00fcrde gerne mal wieder nach Deutschland, nur ein paar Tage, um zu sehen, was sich ver\u00e4ndert hat!\u201c Das n\u00e4chste Glas wird geleert, das \u00fcbern\u00e4chste frisch auf den Tisch gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu wirst Dich wundern\u201c, sage ich, \u201ef\u00fcnfundzwanzig Jahre sind eine lange Zeit.\u201c Wir leeren unsere Gl\u00e4ser, frische werden serviert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa, damals war es die noch DDR. Sozialismus in Deutschland und Sozialismus in Vietnam. Vieles hat sich bestimmt v\u00f6llig ge\u00e4ndert, seitdem\u201c, sagt Soan, und wir trinken unser Bier aus. Dass sofort ein neues bereit gestellt wird, brauche ich nicht zu erw\u00e4hnen \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eH\u00e0 N\u1ed9i ist bestimmt auch ganz anders, als es damals war\u201c, sage ich, schiebe ein Lob an die spannende und interessante Stadt hinterher, sto\u00dfe an und leere mein Glas.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"748\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-3-1024x748.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-47394\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-3-1024x748.jpg 1024w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-3-300x219.jpg 300w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-3-150x110.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-3-768x561.jpg 768w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Bia-Hoi-Ha-Noi-Mini-3.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>Soan und Volker<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Eine ganze Weile geht die Unterhaltung so weiter. Nach jedem Satz ein bekr\u00e4ftigendes Prost, ein gro\u00dfer Schluck, ein neues Bier.<\/p>\n\n\n\n<p>Gef\u00fchlte drei\u00dfig Biere sp\u00e4ter, vermutlich waren es aber nicht mehr als f\u00fcnf oder sechs, muss Soan weiter. Ein letztes Glas auf den Abschied, er m\u00fcsse jetzt leider wieder arbeiten, und er wendet sich ab. Die Bedienung dr\u00fcckt uns noch ein weiteres Bier in die Hand, f\u00fcr auf den Weg, gewisserma\u00dfen, und Soan schwankt zufrieden auf die andere Stra\u00dfenseite. Mit gro\u00dfen Augen sehen wir ihm nach, wie er sich ans Steuer seines klapprigen Tuk Tuk setzt und davonf\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bia H\u01a1i \u2013 offensichtlich nicht nur Genussmittel, sondern auch eine Art Treibstoff, und wir fragen uns, ob der Fahrer des Tuk Tuk nicht mehr Liter auf hundert Kilometer ben\u00f6tigt, als sein altes Gef\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein allerletztes Glas k\u00f6nnen wir nicht rechtzeitig abwehren, und dann verlangen wir nach der Rechnung. Die Strichliste auf dem kleinen Zettelchen ist schier unendlich lang, aber die Rechnung l\u00e4cherlich niedrig. 10000,- \u0110\u1ed3ng, etwa 40 ct kostet ein Glas Bia H\u01a1i, und wir beginnen, zu verstehen, wie dieses preiswerte, erfrischende Alltagsgetr\u00e4nk die Menschen in H\u00e0 N\u1ed9i verbindet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.diachibotui.com\/ha-noi\/ngoc-linh-bia-hoi-ha-noi\/l16675.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><a href=\"http:\/\/www.diachibotui.com\/ha-noi\/ngoc-linh-bia-hoi-ha-noi\/l16675.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bia H\u01a1i H\u00e0 N\u1ed9i \u2013 C\u1eeda H\u00e0ng Ng\u1ecdc Linh<\/a><\/a><\/span> geh\u00f6rt zu den etwas gr\u00f6\u00dferen, etwas besseren der Bia H\u01a1i Sch\u00e4nken und bietet teilweise auch richtige St\u00fchle statt nur Hocker. Neben dem Bia H\u01a1i gibt es auch gute vietnamesische Speisen, die wir bei unserem Besuch aber \u2013 leider! \u2013 nicht probiert haben. Ge\u00f6ffnet ist eigentlich immer, und zu erreichen ist es entweder in etwa zehn Minuten zu Fu\u00df vom Nordrand des Sees H\u1ed3 Ho\u00e0n Ki\u1ebfm oder mit dem Taxi f\u00fcr kleines Geld.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben16\/BiaHoi\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bildergalerie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Bia H\u01a1i H\u00e0 N\u1ed9i \u2013 C\u1eeda H\u00e0ng Ng\u1ecdc Linh<br>2 \u0110\u01b0\u1eddng Th\u00e0nh<br>Ph\u01b0\u1eddng C\u1eeda \u0110\u00f4ng<br>Qu\u1eadn Ho\u00e0n Ki\u1ebfm<br>10000 H\u00e0 N\u1ed9i<br>Vietnam<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Meine Berichterstattung \u00fcber die Bierszene in H\u00e0 N\u1ed9i w\u00e4re nicht vollst\u00e4ndig, ach, k\u00f6nnte gar nicht vollst\u00e4ndig sein, ohne dass ich etwas \u00fcber Bia H\u01a1i schreiben w\u00fcrde. 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