{"id":7699,"date":"2017-03-14T23:00:22","date_gmt":"2017-03-14T22:00:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=7699"},"modified":"2023-02-23T14:13:07","modified_gmt":"2023-02-23T13:13:07","slug":"minibrowar-haustzielona-gorapol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/?p=7699","title":{"rendered":"Minibrowar Haust<br \/>Zielona G\u00f3ra<br \/>POL"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Nachtrag 14. M\u00e4rz 2017:<\/strong> Auf dem Weg von Tschechien in den Norden Polens bot sich heute die M\u00f6glichkeit einer kurzen, erneuten Visite \u2013 eine kurze Mittagspause nur, aber sie gen\u00fcgte, um zwei der angebotenen Biere zu verkosten und etwas Deftiges zu essen. \u00dcberraschenderweise empfing uns g\u00e4hnende Leere \u2013 wir waren um 14:20 Uhr die einzigen G\u00e4ste. H\u00e4tten wir gedacht, nun ganz besonders freundlich bedient, geradezu umsorgt zu werden und die ungeteilte Aufmerksamkeit der Kellnerin auf uns ziehen zu k\u00f6nnen, so wurden wir diesbez\u00fcglich eines Besseren belehrt: Wir schienen eher zu st\u00f6ren. Noch nicht unh\u00f6flich, aber doch sehr lustlos und kurz angebunden bekamen wir unser deftiges Mittagessen serviert, die beiden Biere und der Kaffee f\u00fcr meine holde Ehefrau wurden eben mal im Vor\u00fcbergehen auf den Tisch geknallt, ohne abzuwarten, ob wir vielleicht noch einen erg\u00e4nzenden Wunsch h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7704\" width=\"839\" height=\"472\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-2.jpg 755w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-2-150x84.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-2-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 839px) 100vw, 839px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>mit Bierdeckeln auf Weltreise<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4rgerlich, denn die ausgezeichneten Biere h\u00e4tten es verdient gehabt, besser, freundlicher und professioneller serviert zu werden: Das <em>Red India Pale Ale<\/em> mit 6,5% Alkohol erfreute mit einer blitzsauberen Hopfenbittere, dezent-harzigen Hopfenaromen und einem sch\u00f6nen, kr\u00e4ftigen Malzk\u00f6rper, wohingegen das American Lager mit seinen 4,5% etwas d\u00fcnner, noch nicht w\u00e4ssrig, aber im direkten Vergleich doch ein wenig schwachbr\u00fcstig wirkte. Obwohl es das nicht war \u2013 sein Hopfencharakter war deutlich zu sp\u00fcren, das Aroma rund, das ganze Bier sehr s\u00fcffig. Lediglich die Reihenfolge, erst das charakterstarke Red IPA, dann erst das dezentere American Lager, war definitiv nicht die beste \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><strong>Minibrowar Haust<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor zwei Jahren schon hatte ich das Bier aus der polnischen Gasthausbrauerei <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/haust.pl\/\" target=\"_blank\">Minibrowar Haust<\/a> bei einer Verkostung getrunken, aber erst heute, am 17. Juni 2009, war es mir verg\u00f6nnt, die Brauerei auch einmal zu besuchen. Sie liegt am Plac Pocztowy, nur etwa 200 m von der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone in Zielona G\u00f3ra entfernt. Das Geb\u00e4ude ist sch\u00f6n renoviert, und an der Au\u00dfenwand prangt stolz das Emailleschild, das vom 3. Platz im Wettbewerb der Weizenbiere 2007 k\u00fcndet \u2013 eine nette Erinnerung auch f\u00fcr mich, habe ich doch seinerzeit in der Jury gesessen und mit verkostet.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7703\" width=\"837\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-1.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-1-150x112.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 837px) 100vw, 837px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>die Minibrowar Haust, sch\u00f6n am Plac Pocztowy gelegen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Betritt man den Schankraum, findet man gleich links die Brauanlage, laut Aufschrift mit EU-F\u00f6rdermitteln gebaut. Der Schankraum selber ist von oben bis unten mit Bierdeckeln (und einigen Kronkorken und Emailleschildern) tapeziert \u2013 sehr urig und interessant, denn es sind hunderte teilweise sehr exotischer Brauereien vertreten. In Gedanken begab ich mich auf eine Weltreise des Bieres, die mich in wenigen Minuten mehrfach um den Globus herumf\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das freundliche Personal war trotz nur weniger G\u00e4ste gut ausgelastet \u2013 es wurde viel gegessen und getrunken. Kein Wunder bei einer Auswahl von nicht weniger als f\u00fcnf vor Ort gebrauten Bieren. Eine Bierkarte auf dem Tisch informierte detailliert \u00fcber geschmackliche Charakteristika und Besonderheiten der angebotenen Biere \u2013 die einzige Information, die fehlte, war die Angabe des Alkoholgehaltes.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7705\" width=\"841\" height=\"815\" srcset=\"https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-3.jpg 709w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-3-150x145.jpg 150w, https:\/\/blog.brunnenbraeu.eu\/wp-content\/uploads\/Haust-3-300x291.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 841px) 100vw, 841px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"font-size:12px\"><strong>das Sudwerk<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Begleitet von einem einfachen, aber durchaus leckeren Essen kostete ich mich durch das Angebot hindurch: Das Red Haust war hervorragend gehopft, sehr bitter, ohne aufdringlich oder zu nachh\u00e4ngend zu sein, und hatte einen starken Charakter mit dem Hauch einer Rauchnote; das Jasne vom Typ Pils war knackig-herb und gleichzeitig sch\u00f6n hopfenaromatisch; das Pszeniczne Weizen roch intensiv nach Gew\u00fcrznelken und hatte eine vollen K\u00f6rper \u2013 geradezu zum Abbei\u00dfen; der dunkle Bock, Czarny Bock, hatte einen leicht metallischen Geruch, war sonst aber ausgezeichnet \u2013 voll, rund, malzig und mit einem leichten r\u00f6stigen Aroma; schlie\u00dflich das Porter: pechschwarz, r\u00f6stig-bitter aber auch sehr aromatisch hopfig und malzig \u2013 ein wahrhaftig gro\u00dfes Bier!<\/p>\n\n\n\n<p>In der summarischen Betrachtung: Unter dem Gesichtspunkt der Bierauswahl und der geschmacklichen Qualit\u00e4t der Biere sicherlich derzeit eine der besten Gasthausbrauereien Polens. Gro\u00dfes Lob!<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/haust.pl\/\" target=\"_blank\">Minibrowar Haust<\/a><\/em> <em>ist t\u00e4glich ab 12:00 Uhr durchgehend ge\u00f6ffnet; montags ist Ruhetag. Zu erreichen ist sie problemlos, der Plac Pocztowy liegt am Rand der Altstadt. Der Bahnhof ist zwar eine gute Viertelstunde zu Fu\u00df entfernt, die Bushaltestelle Uniwersytet Zielenog\u00f3rski mit den Linien 7, 10, 14 und 30 aber gerade mal 100 m entfernt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/vquante.jalbum.net\/Alben6\/Haust\/\" target=\"_blank\">Bilder<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Minibrowar Haust<br>Plac Pocztowy 9<br>65-001 Zielona G\u00f3ra<br>Polen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Nachtrag 14. 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