Jahrestreffen 2026 des Verbands
der Diplom Biersommeliers
Köln (DEU)

Wow, was für ein Wochenende – da sind sich wohl alle der Teilnehmer einig. Vom 15. bis zum 18. Oktober, von Donnerstagabend bis Sonntagmittag ging es in der Domstadt ununterbrochen rund, und zwar rund ums Bier. Formalitäten, Weiterbildung, Genuss und Spaß gingen Hand in Hand, und wer in diesen Tagen nicht auf seine Kosten gekommen ist, der scheint wohl ein verkappter Weinliebhaber und im Verband der Diplom Biersommeliers fehl am Platze zu sein … ;-) Insofern: Ein riesengroßes Dankeschön an die Organisatorinnen und Organisatoren – das habt Ihr super gemacht!

Schon der Auftaktabend am Donnerstag, zunächst im fast schon an einen botanischen Indoor-Garten erinnernden Schankraum von Hellers Brauhaus, anschließend im Büdchen Casablanca, einem auch als Brauereiausschank von Lieber Waldi fungierenden Kiosk, brachte uns Kölner und internationale Bierkultur näher – die emsigen Bierticker unter uns konnten das erste Dutzend neue Biere in die Apps oder Datenbanken einpflegen.

Der Freitag stand dann ganz im Zeichen der Weiterbildung. Im Bürgerhaus Stollwerk jagte ein Vortrag den nächsten. Humorige und engagierte Präsentationen, gemeinsame Verkostungen, immer wieder neue und spannende Biere, die zwischendurch gereicht wurden, und ein hervorragendes Mittagessen ließen den Tag verfliegen:

  • Begrüßung.
  • Kölsch, die einzige Sprache, die man trinken kann.
  • Was bleibt, wenn sich alles verändert? Zur Geschichte und Tradition des Hellers Brauhaus.
  • Altbier: Tradition. Technik. Kultur.
  • Zur Geschichte der Kölsch-Stange.
  • Historische Bierstile: Gruitbier.
  • Bier- und Schokoladen-Pairings. Live Verkostung.
  • Historische Bierstile: Kölsche Knupp.
  • Podiumsdiskussion zur aktuellen Lage der Bierkultur und -wirtschaft im Rheinland.

Am Abend verteilten sich die Teilnehmer des Jahrestreffens auf fünf verschiedene Brauhäuser der Stadt – wohl keines wäre in der Lage gewesen, uns alle abends gleichzeitig zu beherbergen.

sooo viele Teilnehmer

Am Samstag bewies der Verband, das formale Veranstaltungen nicht langweilig sein und Jahreshauptversammlungen nicht in endlose Selbstdarstellungsdiskussionen ausufern müssen. Im Gegenteil: Strukturiert und diszipliniert verlief der formale Teil, sachliche Statements begleiteten die offenen Punkte und Beschlussvorbereitungen, und wer wollte, konnte dennoch parallel dazu ab neun Uhr in der Früh zahlreiche spannende Bierspezialitäten verkosten.

Die Stadt Köln präsentierte sich am Nachmittag in insgesamt zwölf verschiedenen Exkursionen kreuz und quer durch die Stadt, und dann ging es zum Höhepunkt: Dem rauschenden Galaabend in „rut und wiess“ im Schokoladenmuseum. Eine tolle Location mit bestem Catering und einer Liveband, die auch die ruhigsten Gemüter zum Tanzen oder wenigstens zum Mitgrooven brachte.

Tja, und wer jetzt geglaubt hat, am Sonntagmorgen zum Abschlussfrühschoppen im Gaffel am Dom lauter verkaterte Gesichter zu sehen, der hatte sich wohl geirrt. Erstaunlich frisch und erstaunlich vollzählig zeigten sich die Teilnehmer des Jahrestreffens und bevölkerten den riesigen Schankraum des Gaffel-Ausschanks, bevor man sich wieder in alle Himmelsrichtungen verteilte.

Auf ein Wiedersehen beim Frühjahrstreffen 2027 in Leipzig oder beim nächsten Jahrestreffen 2027 in Zwettl!

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