Die Hausbrauerei Zu den Zwölf Apostel (Müsste da nicht eigentlich noch ein „n“ angehängt werden – Dativ Plural?) gehört leider zu den Hausbrauereien, bei denen wir eine sehr stark schwankende Bierqualität beobachten mussten.
Unser erster Besuch am 27. Dezember 2003 ließ uns noch in den höchsten Tönen vom Bier schwärmen – das Helle war würzig und frisch, kräftig aromatisch und herb, der Weihnachtsbock süffig und malzig. Mit dem Bier waren wir zufrieden! (Mit dem Essen nicht ganz so – die Portionen erschienen uns arg klein …)

Blick ins Sudhaus
Zwei Jahre später, am 10. Dezember 2005 war das Helle immer noch sehr gut, und auch der Weihnachtsbock mundete uns wieder – obgleich er uns nicht ganz so rund und süffig vorkam wie beim letzten Mal.
Und noch einmal fast zwei Jahre später, am 2. September 2007: Das Essen war gut – leckere Balkanküche, fein! Aber das Bier? Oh je! Das Helle war fast untrinkbar sauer, und das Dunkle wies ebenfalls einen deutlich säuerlichen Beigeschmack auf. Ob da im Sommer das Bier klassisch umgekippt ist? Oder hat der Brauer gewechselt? Schaut keiner mehr peinlich genau auf die Hygienemaßnahmen im Braukessel? Wir wissen es nicht, aber wir waren enttäuscht.
Schade, denn so nahe an der Frankfurter Fußgängerzone gelegen, so gemütlich eingerichtet und urig – es könnte so ein schöner Anlaufpunkt für ein „Eben-mal-so-zwischendurch-Bier“ sein …
Zu den Zwölf Apostel
1. Frankfurter Hausbrauerei
Rosenberger Straße 1
60 313 Frankfurt
Hessen
Deutschland

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