„Schoppebräu Aktion Super Fresh“
Berlin
DEU

Es muss nicht das Ende sein!

Das Schoppebräu-Corona-Hilfsabonnement Schoppyman braucht mal kurz Eure Hilfe ist ausgelaufen. Alle vorausbezahlten Sendungen sind ausgeliefert worden, der Sondersud Danke! wurde eingebraut und ebenfalls an die Abonnenten verschickt.

Ich hatte mich schon sehr an die monatlichen Bierpakete gewöhnt, und irgendwie ist es seltsam, dass damit jetzt Schluss sein soll. Vermutlich bin ich mit diesem Gefühl nicht allein – neben mir haben bestimmt viele andere das Gefühl, nun zu Monatsbeginn etwas zu vermissen. Nur der DHL-Bote wird froh sein, denn die Kartons waren immer recht schwer, aber er ist bestimmt eine Ausnahme.

Für ihn, den DHL-Boten, hat das Team vom Schoppebräu eine schlechte Nachricht: „Es muss nicht das Ende sein!“, heißt es, und ab sofort läuft das Programm „Schoppebräu Aktion Super Fresh“. Erneut kommt jeden Monatsanfang ein Bierpaket mit 24 Flaschen, ab sofort mit 12 Flaschen einer jeweils neuen Special Edition, nur für die Online-Kunden, und weitere 2 x 6 Flaschen aus dem Schoppebräu Stammsortiment. Jedes Mal also drei verschiedene Biere, eines davon exklusiv.

die erste Lieferung des Programms „Schoppebräu Aktion Super Fresh“

Es bedurfte nur einer Bedenkzeit von wenigen Minuten, und schon war das Folge-Abonnement abgeschlossen, kaum anderthalb Wochen später kommt auch schon das erste Paket:

12 x „Grüner wird’s nicht!“ als Sondersud.
6 x „Hoppy Schoppy Pilsner“, das bewährte und aromatische Pils.
6 x „Molle“, ein helles Lager mit traditioneller berlinerischer Bezeichnung.

Biere, deren Verkostung Spaß macht:

„Grüner wird’s nicht!“

„Grüner wird’s nicht!“ – der typische Schrei eines Berliner Autofahrers, begleitet von ohrenbetäubendem Hupfen, wenn vor knapp einer halben Millisekunde die Ampel von Rot auf Rot-Gelb umgeschaltet hat. Oder, alternativ: Das Grünhopfen Pils aus Thorsten Schoppes Braukesseln. Leuchtend goldgelb, 5,0% Alkohol, schön gleichmäßig trüb, mit festem, weißem Schaum. Insofern also eigentlich kein Pils, denn ein Pils ist blank, klar, filtriert, nicht trüb. Aber das lassen wir mal so stehen und trinken trotzdem mit offenem, unvoreingenommenem Geist. Schöne Hopfenaromen, grasig, kräuterig, schmeicheln der Nase, es folgt ein recht trockener Antrunk, die Zungenspitze erhascht nur wenig Restsüße. Stattdessen eine feine Bittere auf der Zunge und vor allem am Gaumen, sauber, nicht kratzig, schön ausgewogen. Nach dem Schluck klingt die Bittere rasch ab und hinterlässt gerade so viel Trockenheit, dass ich mich nach dem nächsten Schluck sehne. Gleichzeitig kommen beim ersten Ausatmen nach dem Schluck retronasal wieder die schönen Aromen der grünen Hopfendolden durch und erinnern mich an meinen Ausflug in die Hallertau Anfang September. Sehr gelungen!

„Hoppy Schoppy Pilsner“

„Hoppy Schoppy Pilsner“ – trotz des vielleicht etwas albernen Namens ein ganz vorzügliches Bier mit 5,2% Alkohol. Eine kräftige, rotgoldene Farbe mit einer leichten Trübung – sehr an unfiltriertes tschechisches Lagerbier erinnernd. Der Schaum ist jetzt nicht so üppig und zerfällt rasch. Der Duft ist hopfig, leicht kräuterig, und der erste Schluck ist einfach nur weich und rund. Die recht niedrige Spundung, die ganz dezente Restsüße und das sehr präzise gezeichnete Hopfenaroma verleihen dem Bier eine sehr hohe Durchtrinkbarkeit. Am liebsten ansetzen und in einem Zug austrinken. Noch eins!

„Molle“

„Molle“ – laut Etikett ein Helles Lager mit 5,0%. Dafür kommt es aber erstaunlich kräftig bernsteinfarben daher, einen Hauch dunkler als das vorherige Bier. Dazu nicht allzu viel Schaum, aber ein schöner, malzig-runder Charakter. Weich, aber nicht schlapp; dezent, aber spürbar gehopft, und ebenso wie das „Hoppy Schoppy Pilsner“ mit einer äußerst hohen Durchtrinkbarkeit gesegnet. Ich fühle mich an die schönen Zeiten in Tschechien erinnert, als ich das erste Glas hellen Lagers grundsätzlich in einem, maximal zwei Zügen ausgetrunken habe, bevor ich danach erst mit bewusstem Genuss begonnen habe.

Schoppyman, wenn alle Deine Biere so durchtrinkbar sind, muss ich in Zukunft ein Doppel-Abo abschließen, um wenigstens den ersten Feierabend-Durst stillen zu können!

Bilder

„Schoppyman braucht mal kurz eure Hilfe“
Schönhauser Allee 176
10 119 Berlin
Berlin
Deutschland

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.